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fafner

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Zitat von stern9:
Uff. Ich hatte gestern schon zwei Anläufe unternommen und die dann wieder verworfen. Danach hatte ich gehofft, es würde vorübergehen. Jetzt hast Du mich doch an den Eiern, crap. ;-)

Also. Zunächst ist es mal so, daß ich einfach nicht glauben mag, daß da draußen nur Lügner, Betrüger, Großmäuler und Selbstüberschätzer unterwegs sind. Was natürlich schon sein kann, ist, daß diese Gesellen etwas häufiger wieder von der weiblichen Gesellschaft ausgespuckt werden und dann entsprechend präsenter im Markt sind. Umgekehrt sind die anderen vielleicht schneller weg und das auch wiederum etwas länger.

Wie auch immer, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß Frauen, die von der Evolution m.E. mit der wesentlich besseren Menschenkenntnis ausgestattet sind (ja, ich weiß, Klischeealarm), dies nicht irgendwie vorher bemerken können sollen? Wie zum Kuckuck ist das möglich?
 

Yin

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  • #786
Zitat von fafner:
(...) daß ich einfach nicht glauben mag, daß da draußen nur Lügner, Betrüger, Großmäuler und Selbstüberschätzer unterwegs sind. Was natürlich schon sein kann, ist, daß diese Gesellen etwas häufiger wieder von der weiblichen Gesellschaft ausgespuckt werden und dann entsprechend präsenter im Markt sind. Umgekehrt sind die anderen vielleicht schneller weg und das auch wiederum etwas länger.(...)
....ja... dieses Gefühl habe ich mittlerweile auch....
 
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  • #787
Zitat von fafner:
Wie auch immer, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß Frauen, die von der Evolution m.E. mit der wesentlich besseren Menschenkenntnis ausgestattet sind (ja, ich weiß, Klischeealarm), dies nicht irgendwie vorher bemerken können sollen? Wie zum Kuckuck ist das möglich?

Das ist eben ein ganz großes Vorurteil...Sie können es nicht so einfach merken, weil auch sie nur ihren alten Mustern folgen. Die gilt es zu durchbrechen. Dazu muss man sie erstmal erkennen..Und weil sie wissen, dass sie ihren Mustern ausgeliefert sind..ja, nicht nur Männer sind etwas gesteuert,..müssen sie ein wenig Vorsicht walten lassen, ob jemand nun einem Muster entspricht oder nicht. Sich blind treiben zu lassen, lernt irgendwann jede Frau zu vermeiden..und das ist gesund so...
 

DerM

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  • #791
Zitat von DerM:
Was mich alles gruselt und worauf ich keine Lust mehr habe....... da müssen noch viele Männer für was Kurzes ne Tüte drüber stülpen.

Geht das nur mit Frauen, oder auch mit Männern? In dem Fall würde ich die Tüte durch eine Zeitung ersetzen. Vielleicht "EMMA" oder "SPORTBILD"
 
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  • #794
Zitat von Sinuhe:
Und der Mann profitiert ja auch: er muss stern9 nicht sehen!

Du scheinst ihr Gesicht ja gut zu kennen. Oder bedeckst du grundsätzlich die Gesichter der Damen. Auch bei Fleurdelis? :)
Wahrscheinlich benutzt du dazu keine Zeitung sondern einen Rasierspiegel. Dann siehst du beim Sex immer den Menschen, den du am meisten liebst.
 
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Philippa

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  • #795
Wieder mal eine Geschichte für diejenigen, die ums Lagerfeuer herumsitzen. Das dürfen übrigens auch Wütende sein, die sich ungerecht behandelt oder vom Schicksal (und von den Männern) betrogen fühlen und denken, sie hätten einfach nie Glück.

Denn die Geschichte handelt vom Glück:

Das Glück wurde in ein Dorf am Fusse eines Berges geschickt, weil die Menschen dort alle so unzufrieden waren. Sie könnten das Glück gut gebrauchen, hiess es.

Also machte sich das Glück auf den Weg.

Als es das Dorf erreichte, klopfte es an die Tür des ersten Hauses. Ein Mann (vielleicht nannte er sich DerM) öffnete die Tür einen Spalt breit und rief: "Wir kaufen nichts." (Denn vielleicht war das Glück ein paar Jahre älter als der Mann es sich schon immer vorgestellt hatte.) Dann schloss er die Tür wieder.

Das Glück ging zum nächsten Haus und klopfte auch dort. Wieder wurde die Tür einen Spalt weit geöffnet, dieses Mal von einer Frau (die möglicherweise FAZ hiess, oder verwechsle ich da etwas?): "Wir geben nichts", sagte sie (denn sie hatte immer Angst davor, betrogen zu werden), bevor auch diese Tür wieder ins Schloss fiel.

So lief das Glück von Haus zu Haus. Doch niemand liess es ein. Die Leute (in diesem Dorf namens Forum) schickten es alle fort.

Am Ende des Abends war das Glück müde und traurig. Es verstand nicht, warum es niemand haben wollte. So sass es am Strassenrand, als es hörte, wie eine Tür hinter ihm geöffnet wurde.

"Bist du hungrig?", rief eine Stimme. Eine junge Frau stand in der Tür und lud das Glück zum Essen ein. Mit ihr waren noch ihr Mann und zwei Kinder am Tisch und alle verbrachten einen wunderbaren Abend miteinander.

Einige Tage später begannen die Leute, über die junge Familie zu reden, die offenbar das Glück für sich gepachtet hatte.

"Gerade die", sagten die Leute, "hatten es nicht nötig, noch mehr Glück zu haben, die waren schliesslich immer schon zufrieden."
 
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  • #796
@Phillipa...du hast ja so gute Beziehungen...schick das Glück mal bei mir vorbei...hier war es schon sehr lange nicht mehr :)
 
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fafner

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  • #797
Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt das Glück nur, wenn Du 'n Mann und zwei Kinder hast.
 
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Philippa

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  • #799
Zitat von stern9:
@Phillipa...du hast ja so gute Beziehungen...schick das Glück mal bei mir vorbei...hier war es schon sehr lange nicht mehr :)

Das mache ich natürlich sehr gerne. :) Aber dass du es willkommen heisst, es offen und freundlich empfängst und in dein Herz lässt, dafür bist du selbst verantwortlich.

Zitat von fafner:
Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt das Glück nur, wenn Du 'n Mann und zwei Kinder hast.

Brauchst du wirklich jemanden, der dir die Moral der Geschichte erklärt? Das lernen sonst die Kinder in der 2. Klasse...
 
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Philippa

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  • #800
Ich setze mich jetzt bis Sonnenuntergang noch auf meinen Balkon, lese einen Text über den Sinn des Lebens und freue mich über mein Glück: Die Sonne scheint, der Waldspaziergang hat gut getan, der Kühlschrank ist voll und die Wohnung sauber, morgen kommen meine Eltern zu Besuch, und es geht mir gut!
 
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Marlene

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  • #801
Der glücklichste Mensch der Welt soll Matthieu Ricard, ein Mönch, sein. Er sagt: "wenn Ihr immer nur "ich", "ich", "ich" denkt, seid Ihr Euer eigenes Unglückes Schmied." Usw.
Damit meint er diese Reflexion immer um das eigene Ich.
 
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  • #802
Zitat von Marlene:
Der glücklichste Mensch der Welt soll Matthieu Ricard, ein Mönch, sein. Er sagt: "wenn Ihr immer nur "ich", "ich", "ich" denkt, seid Ihr Euer eigenes Unglückes Schmied." Usw.
Damit meint er diese Reflexion immer um das eigene Ich.


Wie meinst du das?
Wenn man sich unglücklich fühlt, ist man glücklich?
 
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  • #804
Vielleicht sollte ich mit den Haien schwimmen gehen...dann kann man meine ich-Anteile an verschiedenen Orten wiederfinden und eine Reflexion wäre dann garnicht mehr möglich :) Das muss das pure Glück sein..
 
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Marlene

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  • #805
Zitat von stern9:
Wie meinst du das?
Wenn man sich unglücklich fühlt, ist man glücklich?

?
Es ist so gemeint: wenn man dauernd sich selbst reflektiert, über sich nachdenkt, das eigene Ich im Blick hat, erfährt man die Außenwelt immer nur in Bezug auf sein gerade so fühlendes Ich und ist permanent im Streß und besetzt von sich selbst. Und das macht unglücklich. Seine Gedanken mal auf etwas Anderes, auf Andere zu lenken, das macht frei. Über ein Blatt z.B. zu meditieren oder über andere Menschen nachzudenken, ohne sein Ich dabei als den Mittelpunkt zu setzen, das bringt eben diesen glücklichen Zustand hervor.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich das verständlich rüberbringen konnte.
 
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  • #806
Zitat von Marlene:
?
Es ist so gemeint: wenn man dauernd sich selbst reflektiert, über sich nachdenkt, das eigene Ich im Blick hat, erfährt man die Außenwelt immer nur in Bezug auf sein gerade so fühlendes Ich und ist permanent im Streß und besetzt von sich selbst. Und das macht unglücklich. Seine Gedanken mal auf etwas Anderes, auf Andere zu lenken, das macht frei. Über ein Blatt z.B. zu meditieren oder über andere Menschen nachzudenken, ohne sein Ich dabei als den Mittelpunkt zu setzen, das bringt eben diesen glücklichen Zustand hervor.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich das verständlich rüberbringen konnte.

soweit war ich auch mal, Marlene...ist noch garnicht so lange her..aber es tauchen eben immer mal wieder sehr destruktive Gesellen auf, die weiter einhauen ;) Unmittelbare Situationen lassen sich nicht ausblenden. Das geht erst mit der Zeit wieder.
 
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Marlene

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  • #807
Vielleicht ist das richtige Wort dafür: Selbstvergessenheit.
 

fafner

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Zitat von Marlene:
Es ist so gemeint: wenn man dauernd sich selbst reflektiert, über sich nachdenkt, das eigene Ich im Blick hat, erfährt man die Außenwelt immer nur in Bezug auf sein gerade so fühlendes Ich und ist permanent im Streß und besetzt von sich selbst. Und das macht unglücklich. Seine Gedanken mal auf etwas Anderes, auf Andere zu lenken, das macht frei. Über ein Blatt z.B. zu meditieren oder über andere Menschen nachzudenken, ohne sein Ich dabei als den Mittelpunkt zu setzen, das bringt eben diesen glücklichen Zustand hervor.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich das verständlich rüberbringen konnte.
Ich denke schon. Das Problem ist nur, wenn man sich bereits in einer depressiven Episode befindet, dann kann man eben nicht mehr die Gedanken auf Anderes, auf Andere lenken... Das ist wie ein Gedankengefängnis...