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  • #36.332
Schock ist Schock für männlich und weiblich und Schwein bleibt Schwein ..oder so :D äh Glück
 
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  • #36.333
Traurig und unter Schock.. bin ich hier richtig...mit meiner Dreizehnjährigen in einen furchtbaren Unfall geraten.. 3 Meter weiter und wir wären tot gewesen. Dazu das Gefühl, einem der Unfallopfer nicht geholfen zu haben, haben sie nicht aus dem Auto bekommen, brauchte schweres Gerät. Werde das Bild nicht los und diesen Knall. Und dieses Gefühl, dass dieser rumschießende PKW gleich mein Kind umbringt.
Oh nein, fühle Dich gedrückt und versuche für Dich aber vorallem für Deine Tochter Hilfe zu bekommen!
Habe im Juli neben einem brennenden Auto gestanden, wir kamen nicht heran, die Fahrerin... habe mir erst Ende August Hilfe geholt, das war eigentlich zu spät...
 
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  • #36.335
Heiliges Kanonenrohr :eek:
3 Meter sind der Unterschied zwischen Leben und Tod :eek::eek:
Hast du einen Seelsorger oder Psychologen an der Hand? Kann helfen, das Erlebte zu bewältigen.
Und in einem Punkt muss ich dir widersprechen: Du hast geholfen, du hast versucht, das Opfer aus dem Auto zu bekommen. Daß es nicht gelungen ist und schweres Gerät gebraucht wurde ist NICHT deine Schuld - rede dir das nicht ein.
Ich drück die Daumen, daß nichts hängenbleibt :)
Danke.
Schuld meinte ich nicht. Da hast du eh recht. Aber das ist so furchtbar, wenn man nicht an die Person rankommt, Fenster war kaputt, ich konnte fühlen wie der Puls immer schwächer wurde und geatmet hat sie dann auch nicht mehr, dann waren aber Rettungsdienst und Feuerwehr da. Da sind wir weg, ich weiß nicht, ob sie es überlebt hat. Muss die ganze Zeit an ihr kleines Mädchen denken.

Für meine Tochter habe ich 15.00 einen Termin bei einer Psychologin. Sie hatte schon mal bei Freunden im Auto einen schweren Unfall erlebt, wo ein Kind starb, sie braucht da wirklich professionelle Hilfe, sonst stürzt sie wieder ab. Gestern war auch ein Kind im Auto.
 
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  • #36.336
Oh nein, fühle Dich gedrückt und versuche für Dich aber vorallem für Deine Tochter Hilfe zu bekommen!
Habe im Juli neben einem brennenden Auto gestanden, wir kamen nicht heran, die Fahrerin... habe mir erst Ende August Hilfe geholt, das war eigentlich zu spät...
Oh Gott, das ist ja auch entsetzlich. Alles Gute für dich, dass du das verarbeiten kannst.
 
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  • #36.337
Danke.
Schuld meinte ich nicht. Da hast du eh recht. Aber das ist so furchtbar, wenn man nicht an die Person rankommt, Fenster war kaputt, ich konnte fühlen wie der Puls immer schwächer wurde und geatmet hat sie dann auch nicht mehr, dann waren aber Rettungsdienst und Feuerwehr da. Da sind wir weg, ich weiß nicht, ob sie es überlebt hat. Muss die ganze Zeit an ihr kleines Mädchen denken.

Für meine Tochter habe ich 15.00 einen Termin bei einer Psychologin. Sie hatte schon mal bei Freunden im Auto einen schweren Unfall erlebt, wo ein Kind starb, sie braucht da wirklich professionelle Hilfe, sonst stürzt sie wieder ab. Gestern war auch ein Kind im Auto.
Ich drücke Euch sehr die Daumen, dass Ihr das gut übersteht!
 
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  • #36.338
Für meine Tochter habe ich 15.00 einen Termin bei einer Psychologin.
Achte im Zweifel darauf, dass nicht nur Deine Tochter sondern auch Du selbst Hilfe bekommst. Nicht nur für Dich selbst, sondern auch für sie. Seelische Verletzungen mögen nicht so offensichtlich sein wie ein offener Knochenbruch, trotzdem sind's Verletzungen, die Pflege brauchen um gut verheilen zu können. Wenn Du die Verletzungen die Du da gestern davongetragen hast selbst versorgen kannst, wunderbar, falls nicht so wäre das auch völlig ok und normal, den Knochenbruch schient man in der Regel ja auch nicht selbst.
 
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  • #36.339
Und woher kommt dann dein Eindruck zu viel zu arbeiten, wenn nicht von einer Ideal- (oder eher Soll-) Vorstellung einer Work-Life-Balance oder eines Ideal-(Soll-)Maßes an Ausgeglichenheit?
Von einem direkten Empfinden eines Zuwenig.
Wie wenn man 200kg wiegen würde und sich zu schwer finden kann, ohne Ahnung von (s)einem Idealgewicht zu haben, sogar ohne die Annahme, es müsse ein solches Idealgewicht geben.
Oder nimm ein durstiges Tier. Das trinkt halt was, ohne die Vorstellung eines Ideals von Nichtdurstigsein zu brauchen.
So ein Ideal ist eine ziemliche Konstruktion.
 
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  • #36.340
Achte im Zweifel darauf, dass nicht nur Deine Tochter sondern auch Du selbst Hilfe bekommst. Nicht nur für Dich selbst, sondern auch für sie. Seelische Verletzungen mögen nicht so offensichtlich sein wie ein offener Knochenbruch, trotzdem sind's Verletzungen, die Pflege brauchen um gut verheilen zu können. Wenn Du die Verletzungen die Du da gestern davongetragen hast selbst versorgen kannst, wunderbar, falls nicht so wäre das auch völlig ok und normal, den Knochenbruch schient man in der Regel ja auch nicht selbst.
Ich schau mal, danke. Die Notfallseelsorge hat uns Ersthelfern und Zeugen Hilfe zugesagt. Aber ich hab schon so Einiges erlebt, ich denke, dass ich es nicht brauchen werde. Aber wenn doch weiß ich, wohin ich mich wenden kann. Schon der Gedanke ist beruhigend.
 
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  • #36.342
Ich war mal bei einem Zug vs. Auto-Unfall der Erste an der Ufallstelle. Ich glaub ich hab das hier sogar mal erzählt.. Das, an was ich mich fast am meisten erinnern kann ist, wie verwundert ich war, wie tief es von der Zugtüre runter ging bist aufs Schotter.. Der Zug stand auch noch angewinkelt in einer Kurve und die Seite, aus der ich sprang war natürlich höher... Bin nach dem Crash zurück gerannt auf dem Gleisbett zum Bahnübergang.. Dieses Rennen auf dem Gleisbett war super komisch. Der Schotter so grob und meine Schritte zu weit für die Schwellen.. Ach und der Rettungsdienst wollte von mir wissen, bei welchem Bahnübergang wir den nun sind.. Ländliche Ostschweiz, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen sag ich nur.. Ich hatte keine Ahnung von nix und dann erwarten die auch noch dass ich zwischen Variante 1 und 2 am Telefon entscheide.. Und an was ich mich auch erinnern kann ist auch, dass sich den Lokführer gefühlt 10 Minuten Zeit gelassen hat um auch mal zur Unfallstelle zu kommen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn überhaupt sah.. @Anthara gibts da ne Regel?
Dafür war ein Feuerwehrzug vor dem Rettungsdienst dort.. Die Front vom Auto abgetrennt und da hats noch rausgequalmt.. Die rote Moterhaube oder so war auf einem Meter höhe um den nächsten Leitungsmast "gewickelt"..
Irgendwann kam eine Gruppe Radfahrer und hat den alten Fahrer aus dem Autowrak gehoben. Entgegen der Anweisung des Rettungsdienstes am Telefon.. Meiner Anweisung.
Ich bin dann irgendwann ins Gras gesessen und als der Rettungsdienst kam dachten die, dass ich auch im Auto war.. Und ich durfte mir anhören, warum man Unfallopfer im Auto lässt, nachdem die dämlichen Velofahrer weitergezogen waren..
Komisch, an was man sich erinnert. Emotionen und so halt.

Ach und ich durfte dann irgenwie ja noch nach hause finden.. Ich glaub ein Buss hat mich dann irgenwo in der Pampa aufgeladen... Überigens sind glaub ausser mir und sonst Jemandem keine Leute zur Unfallstelle gekommen.. Alle haben bloss von weitem geglotzt. Was bin ich froh, gab es damals "keine" Handys. Ich glaub ich würd Jemandem den Arsch versohlen, wenn der da steht und ein Fotos macht...:rolleyes::rolleyes:

Der Fahrer hats überigens überlebt. War über 80 und hat das Signal nicht gesehen..
Ich war damals total überfordert mit der Situation. Heute würde ich anders handeln.
 
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