fraumoh

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  • #66.213
Träum weiter. Es wird sich nach Corona nichts ändern. Nach der letzten Krise 2009 hieß es auch, es wird sich vieles ändern. Nichts hat sich geändert, es ist eher noch schlimmer geworden. Solange Facebook, Instagram etc. existieren und die Leute sich dort produzieren können (und es goutiert wird), solange ändert sich nichts.
Ebbe drum . Es wird sich nichts ändern. Schon gar nicht in Deutschland/ Westeuropa / USA
Du hast leider so, so recht .

Frohe Ostern ;) -seufz
 
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Bastille

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  • #66.216
Naja, du wünscht dir, dass sich die Menschen, denen du Realitätsverleugnung, Ablenkung- und Vergnügungssucht unterstellst, deiner Vorstellung eines gemeinsamen gesellschaftlichen Miteinanders anschließen.
Und wenn sie das nicht aus eigenem Antrieb machen, diese Ignoranten, hältst du Zensur (abmahnen und rauswerfen) via sozialer Netzwerke für ein probates Mittel, die verirrten Schafe wieder auf den (deiner Meinung nach) richtigen Pfad zu führen. Das trifft meine Definition von Moralkeule schon recht präzise und klingt ziemlich unfrei. :(
 
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fraumoh

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  • #66.217
Im Moment ist alles unfrei in dieser Republik. Grundsätzlich u Freiheitsrechte sind aufs Empfindlichste beschnitten .

Aber so lange die Leutchen Autofahren dürfen ( quasi 1x im Kreis) und futtern wie bei Muttern mucken nur wenige auf:)
 
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  • #66.218
Naja, du wünscht dir, dass sich die Menschen, denen du Realitätsverleugnung, Ablenkung- und Vergnügungssucht unterstellst, deiner Vorstellung eines gemeinsamen gesellschaftlichen Miteinanders anschließen.
Und wenn sie das nicht aus eigenem Antrieb machen, diese Ignoranten, hältst du Zensur (abmahnen und rauswerfen) via sozialer Netzwerke für ein probates Mittel, die verirrten Schafe wieder auf den (deiner Meinung nach) richtigen Pfad zu führen. Das trifft meine Definition von Moralkeule schon recht präzise und klingt ziemlich unfrei. :(

Da missverstehst du mich. Ich werfe niemandem irgendwas vor, schon gar nicht das von dir Gesagte. Tut mir leid, wenn das so rüberkam. Und "bekehren" möchte ich gewiss auch keinen. Mir ging es darum, dass ich(!) denke, dass wir vieles einfach wegdrücken durch Spaß und Freizeitgestaltung. Und die jetzige Zeit, wo wir auf uns zurückgeworfen werden, vielleicht mal über uns nachdenken (das betrifft auch mich), kann helfen, dass wir vielleicht klarer sehen, was uns wichtig ist, ob es ein "weiter so" geben kann oder wo vielleicht etwas geändert werden sollte.

Jeder soll, das ist meine tiefste Überzeugung, auf seine Art und Weise glücklich werden, aber bitte nicht auf die Kosten anderer. Ganz allgemein formuliert. Es gibt im Leben kein richtig und falsch im engeren Sinne. Es gibt Holzwege, die kann aber jeder nur für sich erkennen. Nobody is perfect!

Mein Wunsch (mehr ist es nicht!) ist es, dass durch die aktuelle Situation einfach mal mehr über ein Miteinander nachgedacht wird, z. B. mehr miteinander statt übereinander reden. Vielleicht hinterfragen wir mal unsere "moderne" Gesellschaft? Es geht mir da um die Gesamtgesellschaft, nicht um das individuelle Verhalten einzelner. Da habe ich keinen Einfluss drauf und das möchte ich auch gar nicht ... Das habe ich aber vielleicht so nicht klar genug herausgestellt? Jeder soll auch künftig feiern gehen, Spaß haben, lachen, tanzen, sich des Lebens freuen, usw. Das tu ich auch gelegentlich.

Eine Zensur in diesem negativen Sinn, wie du sie ansprichst, die lehne ich ab. Aber es wäre mir lieb, wenn wir z. B. in sozialen Netzwerken drauf achten, dass Meinungsfreiheit ein Recht ist, dass allen zusteht und das u. a. eben dort seine Grenzen hat, wo es die Grundrechtsausübung anderer behindert. Also alles was in Richtung Hetze, Ausgrenzung, etc. geht, das sollte tatsächlich härter bestraft werden. Wobei natürlich klar ist, dass klar definiert werden muss, was das im Einzelnen bedeutet. Was ich nicht möchte ist, dass die Meinungsfreiheit oder andere Grundrechte eingeschränkt werden oder sowas in der Art. Um Gottes Willen, davon distanziere ich mich sehr deutlich!
 
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  • #66.221
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  • #66.222
Eher ein Albtraum, grad weil es einige ja immer wieder auch hier im Forum versuchen.

Albtraum? ... Also ich möchte es ja nicht als "so und nicht anders" haben. Das muss schon flexibel und zeitgemäß bleiben. Also keine Kleinkariertheit oder so ... Rechthaberei oder sowas lassen wir vor der Tür. Eben KEINE Zensur, eher achtsame Aufmerksamkeit ... Und am liebsten wäre es mir noch, wir bräuchten es gar nicht, weil alle gut miteinander umgehen. :)
 

Jan_1984

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  • #66.224
und dann haben wir uns am großen Lagerfeuer alle lieb. :rolleyes:. Die bösen Thementhreads machen wir zu, braucht dann keiner mehr.

Also ob wir uns hier immer und alle lieb haben? Glaub nicht, oder was sagst du?

Und die Thementhreads sind ja nicht böse. Und die brauchts auch. Je breiter das Spektrum, desto besser ... Und irgendwo muss man sich ja auch "austoben" können. Alles kann, nichts muss ... :)
 
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  • #66.225
Also ob wir uns hier immer und alle lieb haben? Glaub nicht, oder was sagst du?

Und die Thementhreads sind ja nicht böse. Und die brauchts auch. Je breiter das Spektrum, desto besser ... Und irgendwo muss man sich ja auch "austoben" können. Alles kann, nichts muss ... :)

Und warum willst (wollt ihr) dann die sozialen Netzwerke zensieren und überall Benimmregeln aufstellen?
 
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  • #66.226
Was los Katzi ?

Frohe Ostern .
Hier quält sich grade die Sonne raus u Tochter will mit mir gnädig spazieren gehen gute Idee bei meiner Wampe .
:D
 
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Jan_1984

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  • #66.227
Und warum willst (wollt ihr) dann die sozialen Netzwerke zensieren und überall Benimmregeln aufstellen?

Darum geht es nicht, nur darum, dass wir vernünftig miteinander umgehen und nicht etwas für uns reklamieren, was wir anderen vermeintlich nicht oder nicht im gleichen Maße zugestehen. Und wenn du in die sozialen Netzwerke schaust, dann ist der Ton dort schon häufig deftig. Das allein ist okay, also natürlich darf es mal deftig sein ... Aber es darf halt nicht beleidigend werden oder irgendwie sonst strafrechtlich relevant. Und nur in diesem Bereich sollten wir sehen, dass wir das entschärfen ...

Und was Gesellschaften angeht, die brauchen "Regeln" des Miteinander. Die können sie sich selbst geben, was der beste Fall ist, oder sie können sie sich geben lassen von anderen. Wir können alle mit dem Strom schwimmen oder uns die Mühe machen, dagegen zu schwimmen. Am Ende müssen wir alle unseren Weg gehen ...
 
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Jan_1984

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  • #66.229
Eine Gesellschaft ist für mich der Zusammenschluss einer bestimmten Anzahl von Menschen unterschiedlicher Nationalität, die in einem Staat zusammenleben. (Ganz allgemein)
 
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  • #66.229
33 Neuigkeiten. o_O
Werd nichtmal versuchen, dass auch anzusehen..
 
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Und wenn die sich keine Regeln geben wollen, wer sollte es denn dann ?
Niedlich mit der unterschiedlichen Nationaliät ;)

Wenn eine Gesellschaft sich selbst Regeln gibt, dann ist das (finde ich) der Idealfall. Wenn sie das nicht tut, muss es "von oben" kommen, also etwa als politische Entscheidung, Verwaltung, etc. Und manchmal kommen ja "Regeln" auch durch Trends (Das ist in, das out), ...

Ja, das mit dem Multikulti, wie wir das in Deutschland nennen, finde ich wichtig. Bringt schwung in den Laden und viele verschiedenen Perspektiven. :)

Und um das klar zu sagen: Wann immer wir eine Wahl haben, sollten wir die Freiheit wählen. Aber auch die gibt es halt nicht zum Nulltarif ...
 
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  • #66.233
Sollte die Verwaltung und Politik nicht auch zur Gesellschaft gehören?

Ja, das tut sich auch, aber sie hat halt auch eine besondere Stellung, indem sie organisiert, regelt, unterstützt, fördert und fordert, usw. Sie gibt sozusagen im Wesentlichen die geschriebenen Regeln vor (Gesetze, Rechtsverordnungen, Verfassung, ...) und das ist nicht immer so populär (Stichwort: "Die da oben"). Von daher ist es doch besser, wenn sich eine Gesellschaft auch "ungeschriebene Regeln" gibt, die sie ableitet aus Traditionen, aus der Geschichte, der Kultur ... Wie gehen wir miteinander um? Wie gestalten wir das Miteinander? Wie wollen wir zusammen leben? Was ist "uns" wichtig und was nicht? Und so vieles mehr ...
 
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  • #66.234
Ja, das tut sich auch, aber sie hat halt auch eine besondere Stellung, indem sie organisiert, regelt, unterstützt, fördert und fordert, usw. Sie gibt sozusagen im Wesentlichen die geschriebenen Regeln vor (Gesetze, Rechtsverordnungen, Verfassung, ...) und das ist nicht immer so populär (Stichwort: "Die da oben"). Von daher ist es doch besser, wenn sich eine Gesellschaft auch "ungeschriebene Regeln" gibt, die sie ableitet aus Traditionen, aus der Geschichte, der Kultur ... Wie gehen wir miteinander um? Wie gestalten wir das Miteinander? Wie wollen wir zusammen leben? Was ist "uns" wichtig und was nicht? Und so vieles mehr ...

hmmm, du möchtest als die sozialen Normen neu definieren? Oder mehr kontrollieren?
 
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bega

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  • #66.235
hmmm, du möchtest als die sozialen Normen neu definieren? Oder mehr kontrollieren?

@creolo
Wenn ich die Ausführungen von @Jan_1984 alle richtig verstanden habe, geht es Ihm darum, dass die Gesellschaft Ihre Werte überdenkt, nach denen Sie Leben möchte.

Vor der Krise waren Werte wie Schönheit, Sport, Erfolg Reichtum erstrebenswert.
Vielleicht ändern sich dies Werte ja in soziale Gerechtigkeit, Rücksichtnahme auf Mensch und Natur, ein wenig mehr Altruismus
 
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Jan_1984

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  • #66.236
hmmm, du möchtest als die sozialen Normen neu definieren? Oder mehr kontrollieren?

Soweit möchte ich noch nicht einmal gehen, und "Kontrolle" schon gar nicht. Das darf immer nur der letzte Schritt sein, die letzte Alternative (also in diesem Kontext). Auf staatlicher Ebene muss ein gewisses Maß an Kontrolle sein (Polizei, Ordnungsämter, usw.) aus Sicherheitsgründen z. B.

Mir geht es nur darum, wo wir grade zur Ruhe kommen, dass wir mal nachdenken(!) darüber, wie es läuft und ob wir das weiterhin so wollen oder ob wir uns vielleicht in manchen Bereichen neu ausrichten möchten... Rein freiwillig!

Wenn uns z. B. jetzt erst auffällt (Ist das wirklich so?), wie wichtig die Arbeitnehmner/-innen im Gesundheitswesen sind oder bei der Müllabfuhr. Wenn uns jetzt erst auffällt, wie wichtig es ist, dass wir alle mitnehmen und aufeinander Acht geben (z. B. Studenten/Junge kaufen für Ältere/Alte ein). Ich finde einfach, wenn wir dazu erst einen Virus brauchen, um das zu erkennen (Ist das so?), läuft dann nicht bzw. lief dann nicht etwas falsch? ... Ist es nicht eine Daueraufgabe, die Leistungen anderer wertzuschätzen, füreinander da zu sein, ...?

Ich möchte hier keine Revolution, wünsche mir nur dass wir "alle" mal ins uns gehen. Niemand muss etwas tun, aber wer mag, den möchte ich schon dazu ermuntern.
 

Jan_1984

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  • #66.237
@creolo
Wenn ich die Ausführungen von @Jan_1984 alle richtig verstanden habe, geht es Ihm darum, dass die Gesellschaft Ihre Werte überdenkt, nach denen Sie Leben möchte.

Vor der Krise waren Werte wie Schönheit, Sport, Erfolg Reichtum erstrebenswert.
Vielleicht ändern sich dies Werte ja in soziale Gerechtigkeit, Rücksichtnahme auf Mensch und Natur, ein wenig mehr Altruismus

Hallo bega, ich denke, du hast mich verstanden. :)
 
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  • #66.238
Ich möchte hier keine Revolution, wünsche mir nur dass wir "alle" mal ins uns gehen. Niemand muss etwas tun, aber wer mag, den möchte ich schon dazu ermuntern.

hmm, das Problem ist doch, dass wir einiges ändern müssten um das zu bezahlen. Soweit wird die Bereitschaft wohl nicht gehen. Wenn Beamte z.B in Rente und KK einzahlen würden, glaub in Holland klappt das ganz gut.
 
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bega

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  • #66.239
Mir ist in den lezten Jahren immer mehr aufgefallen, dass die Mitbürger, wenn es ein Problem gab, immer öfter den Staat bzw. die Verwaltung gefordert haben.

Z.B. Im örtlichen Park ist es des öffteren dazu gekommen, dass Müll in verschiedensten Formen herum lag.
Hier gab es dann die Forderung dass die entsprecehnden Ämter für Grünflächen und Müllentsorgung doch gefälligst mehr und schneller aufräumen müssen.
Und überhaupt muss da die Ordnungsbehörde gegen die "Müllsünder" hart durchgreifen.

Und alle, die dies von der Verwaltung gefordert haben waren furchtbar erstaunt, als eine Guppe junger Flüchtlinge ganz freiwillig den Park gesäubert haben.

Ich fände es gut, wenn auch hier ein Umdencken statt findet, wie es einst
John F. Kennedy ausgesprochen hat.

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
 
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Jan_1984

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  • #66.240
hmm, das Problem ist doch, dass wir einiges ändern müssten um das zu bezahlen. Soweit wird die Bereitschaft wohl nicht gehen. Wenn Beamte z.B in Rente und KK einzahlen würden, glaub in Holland klappt das ganz gut.

In NL klappt offenbar sehr vieles. Da hört man erstaunliches von unseren Nachbarn. Könnte auch für uns ein Weg sein, da gebe ich dir recht. Finde diesen Gedanken, dass wir sozusagen nur noch einen "Topf" haben, in den alle einzahlen gar nicht so schlecht. Und wenn wir weiterhin gut leben wollen, müssen wir wohl zu Zugeständnissen bereit sein.