D

Deleted member 23883

  • #32.806
Ich bin gerade ein bisschen melancholisch und versuche hier, an diesem (vielleicht noch) geschützten Ort meine Gedanken mitzuteilen.
Man spürt hier in diesem Forum soviel Sehnsucht, Sehnsucht danach, verstanden zu werden, auch wenn man sich in seinen eigenen wirren Gedanken verliert, Sehnsucht danach, hier einen Ort zu finden, in dem man sein darf mit all seinen Macken, Sehnsucht danach, hier einen sicheren Hafen zu haben, an dem man immer anlegen darf, um sich nicht zu alleine zu fühlen und natürlich die grösste Sehnsucht: die danach, geliebt zu werden, als der Mensch, der man ist. Mit all seinen Fehlern, Bedürfnissen und der Vergangenheit, an der mancher schwer trägt.
Doch was ist es, was uns von unseren Sehnsuechten trennt? Ist es der eigene zu hohe Anspruch? Ist es die unbewusste oder sogar bewusste Angst vor zu viel Nähe? Ist es die Angst, wieder verletzt zu werden und diesmal danach nicht mehr aufstehen zukönnen? Wie viel sind wir bereit, noch zuzulassen und wie viel sind wir bereit und willens zu geben?
Ich habe oftmals das Gefühl, es könnte so einfach sein: man hat sich viel zu erzählen, man spürt eine körperliche Anziehung, die Gefühle schlagen Purzelbaeume und doch ist so manches mal jeder in seiner eigenen Welt gefangen und vermag die Sprache des anderen nicht zu entschlüsseln.

*stochert in den Resten der Asche und trinkt noch ein Glas Sekt*
 
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  • #32.807
Nun jam ich denke jeder hat man sene sentimentalen Momente, manche mehr manche weniger, das kann man denn weniger steuern als man denn will. Und ja, traurig zu sei zeichnet uns ja auch als Menschen und menschlich sein, wenn wir nicht wüssten was schwere harte und traurige Zeiten sind, dann könnten wir auch keine Freude empfinden.
 
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  • #32.808
Liebe @Lou Salome
deine Posts gefielen mir schon immer. Du schreibst so geistreiche Dinge. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber ich könnte dich sicher adoptieren. Im richtigen Leben treffe ich kaum solche Menschen. Hier im Forum häuft es sich manchmal. Leider erst jetzt, wo ich alt und tattrig bin, und dem anderen Geschlecht abgeschworen habe.
Manchmal würde ich am liebsten die Dritten in den Mund nehmen und den Mädels nachpfeifen:D
 
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  • #32.809
Ein sanfter Windhauch erhebt sich
Ich fühle, wie er meine Wangen streichelt - ich vernehme ein Flüstern, der Wind möchte etwas mitteilen. "Sehnsucht" vermag ich zu erlauschen, und "Lou".
Ich warte, und tatsächlich wird das Flüstern vernehmlicher. Da sind Fragen dabei, ich nehme mir Papier und Stift, schreibe Antworten auf.


Doch was ist es, was uns von unseren Sehnsuechten trennt? Ist es der eigene zu hohe Anspruch?
Nicht bei allen, aber bei vielen. Sie stehen sich damit selbst im Weg.

Ist es die unbewusste oder sogar bewusste Angst vor zu viel Nähe? Ist es die Angst, wieder verletzt zu werden und diesmal danach nicht mehr aufstehen zukönnen?
Zu viel Nähe? Hmm, eher weniger, wohl nur bei manchen, aber die Angst vor der neuerlichen Verletzung ist es wohl, was viele zurückschrecken lässt. Man verliert die Unbekümmertheit der Jugend, die Lust, etwas neues zu wagen.

Wie viel sind wir bereit, noch zuzulassen und wie viel sind wir bereit und willens zu geben?
Die Bereitschaft, etwas zuzulassen: gering, aber zu geben ist doch hoch. Hört sich schizophren an, doch erst mal muss ich zulassen, bevor ich geben kann. "Ich würde ja gerne, aber ..."

Ich habe oftmals das Gefühl, es könnte so einfach sein: man hat sich viel zu erzählen, man spürt eine körperliche Anziehung, die Gefühle schlagen Purzelbaeume und doch ist so manches mal jeder in seiner eigenen Welt gefangen und vermag die Sprache des anderen nicht zu entschlüsseln.
Wo ein Wille, da ein Weg.

Ich falte das Blatt Papier, gehe zum Lagerfeuer. Die Glut empfängt mich mit schwachem Schein, ich schau mich um - niemand da. Ich schreibe @Lou Salome auf das Papier und stecke es in den Sand. Noch ein kurzer Blick zurück, dann geht es zurück zur Arbeit.
 
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  • #32.810
Ein sanfter Windhauch erhebt sich
Ich fühle, wie er meine Wangen streichelt - ich vernehme ein Flüstern, der Wind möchte etwas mitteilen. "Sehnsucht" vermag ich zu erlauschen, und "Lou".
Ich warte, und tatsächlich wird das Flüstern vernehmlicher. Da sind Fragen dabei, ich nehme mir Papier und Stift, schreibe Antworten auf.



Nicht bei allen, aber bei vielen. Sie stehen sich damit selbst im Weg.


Zu viel Nähe? Hmm, eher weniger, wohl nur bei manchen, aber die Angst vor der neuerlichen Verletzung ist es wohl, was viele zurückschrecken lässt. Man verliert die Unbekümmertheit der Jugend, die Lust, etwas neues zu wagen.


Die Bereitschaft, etwas zuzulassen: gering, aber zu geben ist doch hoch. Hört sich schizophren an, doch erst mal muss ich zulassen, bevor ich geben kann. "Ich würde ja gerne, aber ..."


Wo ein Wille, da ein Weg.

Ich falte das Blatt Papier, gehe zum Lagerfeuer. Die Glut empfängt mich mit schwachem Schein, ich schau mich um - niemand da. Ich schreibe @Lou Salome auf das Papier und stecke es in den Sand. Noch ein kurzer Blick zurück, dann geht es zurück zur Arbeit.
WOW !!!
 
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fleurdelis*

  • #32.812
Ist es der eigene zu hohe Anspruch? Ist es die unbewusste oder sogar bewusste Angst vor zu viel Nähe?
Beides befürchte ich manchmal ... Was den Anspruch anbelangt, puuhhh ... man ist ja grundsätzlich bereit, akzeptable Kompromisse einzugehen, aber ich glaube schon, dass, wenn ich von mir aus gehe, ich mir da manchmal selbst im Weg stehe ... aber das geht verflixt nochmal ... nicht zu ändern. Ich bräuchte da auch das "Wohlwollen" der anderen Seite ... und da kommt mein Päckchen, welches ich trage, zum Vorschein: daran glaube ich nicht mehr.
 
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Deleted member 23883

  • #32.813
Ein sanfter Windhauch erhebt sich
Ich fühle, wie er meine Wangen streichelt - ich vernehme ein Flüstern, der Wind möchte etwas mitteilen. "Sehnsucht" vermag ich zu erlauschen, und "Lou".
Ich warte, und tatsächlich wird das Flüstern vernehmlicher. Da sind Fragen dabei, ich nehme mir Papier und Stift, schreibe Antworten auf.



Nicht bei allen, aber bei vielen. Sie stehen sich damit selbst im Weg.


Zu viel Nähe? Hmm, eher weniger, wohl nur bei manchen, aber die Angst vor der neuerlichen Verletzung ist es wohl, was viele zurückschrecken lässt. Man verliert die Unbekümmertheit der Jugend, die Lust, etwas neues zu wagen.


Die Bereitschaft, etwas zuzulassen: gering, aber zu geben ist doch hoch. Hört sich schizophren an, doch erst mal muss ich zulassen, bevor ich geben kann. "Ich würde ja gerne, aber ..."


Wo ein Wille, da ein Weg.

Ich falte das Blatt Papier, gehe zum Lagerfeuer. Die Glut empfängt mich mit schwachem Schein, ich schau mich um - niemand da. Ich schreibe @Lou Salome auf das Papier und stecke es in den Sand. Noch ein kurzer Blick zurück, dann geht es zurück zur Arbeit.
Der Wind treibt Worte vor sich her
und rauscht so laut in meinen Ohren.
Die Glut entfacht sich immer mehr:
Das Dunkel hat den Platz verloren.

Ich waerme mich und sehe dann
im Sand ein kleines Stück Papier.
Ob ich es einfach nehmen kann?
Es ist ja keiner sonst noch hier.

Mein Name steht ganz vorne drauf,
Ich lese es und freue mich,
dass Wind und Worte drehten sich
und forderten zum Tanz dich auf!
 
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  • #32.814
Wie gesagt hat man dann auch noch progressive Einkommenssteuern.
Hat D ja erst recht. Greift nämlich früher und stärker.
Bedeutet, dass man bei 120'000.- Fr. im Jahr viel mehr zahlt als mit 60'000.- Fr. Nicht einfach doppelt so viel sondern eher drei mal so viel..
Dreimal von fast nix ist immer noch sehr wenig. Steuern sind hier - verglichen mit D - traumhaft niedrig. Erst recht für das, was man an Infrastruktur geboten bekommt. Dienstleistungen sind halt teuer. Aber da kann ja jeder selbst entscheiden, was er möchte.
 
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  • #32.815
Was für eine kaputte Logik ist den das? Nehmen wir mal an dass eine Kirchenmaus mit 24k CHF im Jahr nur 500 CHF Steuern hat, was genaugenommen für so jemanden kaum bezahlbar ist da sowieso bereits unterhalb Existenzminimum, da kann er gleich seine Weihnachtsgeschenke für die Steuern streichen. Dann soll jemand der 240k CHF Einkommen hat nur 5000 CHF jährlich bezahlen? Da würde dieser "Verdiener" ja im Schlaraffenland leben. Ohne Progression geht nichts möchte man nicht die Reichen innert 5 Jahren so reich machen dass das ganze System danach kollabiert da "unten" nichts mehr vorhanden ist weil die Infrastrukturen lahmgelegt und "oben" wuchert es nur noch schonungslos.

Es reicht wenn die Offshore-Staaten eine negative Steuerprogression haben, das ist bereits mehr als zuvorkommend für diese Leutchen, da sie anteilmässig weniger verlieren als der Mittelstand.
 
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  • #32.817
Ich meine gelesen zu haben, das gewisse SAP Consultants in DE über 100'000 Euro im Jahr machen. Und das ist dann im Verhältnis zu der Kassiererin, die 15'000 im Jahr macht viel extremer wie die Einkommensunterschiede hier in der Schweiz.
Jaha, das können wir in Deutschland, Umverteilung von unten nach oben.
Hier verdienen Manager das Hundertfache vom Gehalt des Facharbeiters. :eek:
 
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  • #32.818
Das Problem ist ganz einfach, dass die Moderation nur reagiert, wenn der Betreiber in Frage gestellt wird oder wenn Posts gemeldet werden, weil sich jemand angegriffen FÜHLT. Foristen, die 'nur so' ganz einfach menschen-, gesellschafts- oder frauenfeindlich sind, stellen da wohl kein Problem dar.
Hm, ich bin nun wirklich kein Fan von @Xeshra, aber ist der letzte Satz nicht auch ein wenig widersprüchlich?
Wenn hier z.B. frauenfeindlich gespostet wird, wäre doch die Möglichkeit der Beschwerde einer Frau gegeben, die sich "angegriffen" oder diffamiert fühlt, oder habe ich (mal wieder) etwas falsch verstanden?
 
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  • #32.819
Wenn hier z.B. frauenfeindlich gespostet wird, wäre doch die Möglichkeit der Beschwerde einer Frau gegeben, die sich "angegriffen" oder diffamiert fühlt, oder habe ich (mal wieder) etwas falsch verstanden?
Gemeldet heißt noch lange nicht, dass Beiträge gelöscht oder Verfasser moderiert werden. Wir hatten und haben da ja so ein paar Spezialisten....