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  • #6.303
:D:D:D wir kõnnen ihn ja auch komplett aus der Fassung bringen und in diesem Thread ein paar Witze erzæhlen...:oops:
So schnell bringt mich nichts und niemand aus der Fassung ! ;)

Ich wundere mich nur, wie schnell immer über "die Vermieter", "die Arbeitgeber", "die Politiker", "die Männer", "die Frauen" - you name it ! - geschimpft wird,
- ohne die gesamten Details zu kennen und
- ohne daß eine Alternative bestünde.
Und da nehme ich mich selbst gar nicht aus.

Ja, es ist unangenehm, wenn im Winter die Heizung ausfällt. Aber der Vermieter hat sie bestimmt nicht selbst abgestellt und sich offensichtlich unverzüglich um eine Reparatur bemüt, die sich allerdings allem Anschein nach schwieriger gestaltet als angenommen !

Und Versicherung hin oder her : Zunächst einmal wird er die Reparatur aus der eigenen Tasche bezahlen und dann dem Geld hinterherlaufen müssen - egal, wie gut gefüllt die sein mag !

Und ja, durch die Reparatur wird Lärm, Dreck und Staub anfallen. Aber auch das wird der Vermieter sicher nicht absichtlich verursacht haben ! BTW : Es bliebe zu prüfen, ob die anschließende Reinigung nicht ebenfalls von der Versicherung gedeckt ist !

Und mit Verlaub : Einen Radioator, Heizlüfter o. ä. hätte ich mir zwischenzeitlich längst selbst besorgt !

Was also wird dem Vermieter am Ende *genau* vorgeworfen ?

Wie @lisalustig schon schrieb : Es ist ein Geben und Nehmen !

@schnee : Wie der Vermieter daraus allerdings Gewinn ziehen soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft ... !
 
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  • #6.304
Naja, da gab es mal eine Hochrechnung von einer bekannten Wirtschaftsagentur... habe ich im Fernsehen gesehen, die das nur unter bestimmten Bedingungen so sieht.
Ja, das ist mir auch bekannt.
Ich denke, es ist die Gewissheit etwas Eigenes zu haben, welches man schön einrichten kann usw..
Ist schon schön, wenn man weiß, dass dies dann Eigentum ist , auch wenn damit höhere Kosten verbunden sind.
 
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Julianna

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  • #6.305
Der Vermieter war Grade da...Elektroheizung wird gebracht... ich muss die ganze Kúche ausræumen, es wird eine Riesenbaustelle, die mindestens eine Woche andauert...die Heizung wird erst danach wieder gehen...die Wohnung wird durch die Arbeiten mit dem Presslufthammer võllig eingestaubt werden, sie wollen alles mit Folien abhången...
Ein bisschen kriege ich schon die Krise....
smilie_sh_080.gif
*oh weih* Du Arme. Da würde ich auch die Krise bekommen.
19.gif
 
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Sandbank

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  • #6.306
ehrlich gesagt finde ich Dein "Vermieterbashing" schon recht grenzwertig.

Na ja, Traumichnich, das ist jetzt aber auch etwas übertrieben, find ich. Ich seh da weder Vermieterbashing noch übertriebenes Anspruchsdenken. Aus den ersten posts von Schnee war für mich auch nicht gleich erkennbar, wie die genaue Situation ist.

Fakt ist doch, der Anspruch auf min 21? Grad Zimmertemperatur besteht nun mal laut Mietvertrag und Mietgesetz.
Und richtig ist auch, wie du sagst, es ist schon mal sehr gut, dass die Handwerker bereits arbeiten- mit allen „Unbequemlichkeiten“, die mit so einer Aktion zusammenhängen und die die Wohnung zusätzlich eingeschränkt (gemindert) nutzbar machen - woraus sich, genaugenommen, sogar neue Ansprüche des Mieters ergeben.

Gleichzeitig, der Wille des Vermieters zur Erfüllung seiner Pflichten ist erkennbar, was aber nicht bedeutet, dass ein Mieter im Moment keine oder nur geminderte Ansprüche zu haben hat.
Es ist ganz einfach: eine Vertragsseite erfüllt den Vertrag gerade (vereinbarte Mietzahlung), die andere nicht (da geht es nicht um Schuld) - und die ist im Zugzwang, alles Irgendmögliche für die vertragliche Gewährleistung zu tun (in welcher Form auch immer) oder – nach angemessener Frist - auf einen Teil der Mieteinnahmen für die entsprechende Dauer zu verzichten.
 
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Sandbank

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  • #6.307
Der arme Vermieter kommt morgen noch mit seiner Versicherung, die den gesamten Schaden inklusive der Heizgeräte- Zurverfùgungstellung usw. ùbernehmen wird.

Das wiederum finde ich völlig legitim und würde es genauso handhaben. Heizungsrohre, die nach bereits 20 Jahren ihren Dienst versagen, können ja eigentlich fast nur minderwertig sein oder woran liegt es genau?

Du kannst dir aber ziemlich sicher sein, dass die Versicherung da sehr genau prüfen wird, was genau eine Schadensübernahme rechtfertigten würde.

Wie die Wohnung hinterher aussehen wird, nachdem sie hier fertig sind ( die Tapeten werden wegen der Abkleberei auch kaputt gehen, hat man mir mitgeteilt) und ob die Folien den Staub abhalten kõnnen und wer anschließend wieder alles einræumt, ist glaube ich eher nicht so seine Sache

Das hängt von deiner Verhandlungsstärke ab, würde ich sagen. :) Du hast die Wohnung in einem bestimmten Zustand übernommen und diesen Zustand muß er gewährleisten bzw. wiederherstellen (Renovierung).
Zusätzliche Aufwendungen dafür deinerseits unterliegen sicher einer gewissen Zumutbarkeitsspanne, aber können ggf. ebenso in Rechnung gestellt werden.

Sollte seine Versicherung tatsächlich u.a. die Ersatz-Heizgeräte übernehmen, wären deine Aufwendungen/ Auslagen für Möbelrücken, Grundreinigung, Hotelnutzung in der Bauphase usw. nur ein weiterer Versicherungsposten. Andernfalls sind es gerechtfertigte Ansprüche, die es zu anzusprechen und zu vertreten gilt, mMn.
 
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199MKt8gf

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  • #6.309
Letztlich hast du das größere Ungemach, schnee. Du wohnst da und es ist dein Heim, dein Zuhause.
 
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rac

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  • #6.310
@Traumichnich
Naja so arm sind die Vermieter auch wieder nicht..
Ich habe im Bereich der technischen Gebäudeverwaltung gearbeitet und meiner Erfahrung nach treffen der Großteil Besitzer erst Maßnahmen, wenn Gebrechen vorliegen. Die Eigentümer hoffen dann wahrscheinlich, dass die Schäden dann von der Versicherung übernommen werden.
 
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  • #6.311
So schnell bringt mich nichts und niemand aus der Fassung ! ;)

Ich wundere mich nur, wie schnell immer über "die Vermieter", "die Arbeitgeber", "die Politiker", "die Männer", "die Frauen" - you name it ! - geschimpft wird,
- ohne die gesamten Details zu kennen und
- ohne daß eine Alternative bestünde.
Und da nehme ich mich selbst gar nicht aus.

Ja, es ist unangenehm, wenn im Winter die Heizung ausfällt. Aber der Vermieter hat sie bestimmt nicht selbst abgestellt und sich offensichtlich unverzüglich um eine Reparatur bemüt, die sich allerdings allem Anschein nach schwieriger gestaltet als angenommen !

Und Versicherung hin oder her : Zunächst einmal wird er die Reparatur aus der eigenen Tasche bezahlen und dann dem Geld hinterherlaufen müssen - egal, wie gut gefüllt die sein mag !

Und ja, durch die Reparatur wird Lärm, Dreck und Staub anfallen. Aber auch das wird der Vermieter sicher nicht absichtlich verursacht haben ! BTW : Es bliebe zu prüfen, ob die anschließende Reinigung nicht ebenfalls von der Versicherung gedeckt ist !

Und mit Verlaub : Einen Radioator, Heizlüfter o. ä. hätte ich mir zwischenzeitlich längst selbst besorgt !

Was also wird dem Vermieter am Ende *genau* vorgeworfen ?

Wie @lisalustig schon schrieb : Es ist ein Geben und Nehmen !

@schnee : Wie der Vermieter daraus allerdings Gewinn ziehen soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft ... !
@Traumichnich - Du hattest Dich ja über meinen Beitrag ausgelassen - demnach fühle ich mich hiermit angesprochen.
Ich habe keineswegs über DIE Vermieter geschrieben.
Ich habe @schnee mitgeteilt, dass ich es für ein Unding halte, dass IHR Vermieter ihr nicht gestern schon eine Alternative angeboten hat.
Das hätte ein Vermieter, so wie ich es für richtig und rücksichtsvoll halte, von sich aus schon gestern erledigt - bei diesen Temperaturen.
Ich habe @schnee geschrieben, dass sie ihren Vermieter darauf ansprechen soll, und falls er darauf nicht reagiert ( so etwas kommt öfter vor als so manch verwöhnter Vorstadt-SchweinesiedlungsEigenheimler denken mag) , DANN könne sie sich selbst eine Heizung organisieren und IHREM Vermieter dies in Rechnung stellen.
Nichts von Verallgemeinerung, so wie Du es jetzt hier versuchst zu verschönern und für Dich ins rechte Licht zu schieben.
Auch kannte ich den Fakt, dass seit dem Morgen die Heizung ausgefallen ist - das ist mir Information genug.
Dass Ihr Vermieter für den Schaden nichts kann, ist völlig unerheblich.
Meine Klage gilt nicht dieser Tatsache.

Deine Rechtfertigungen treiben die ganze Sache in die Höhe, der ich überhaupt nicht soviel Bedeutung geben will.
Aus einer leichten Empörung , die aus schlechten Erlebnissen hervorgerufen wurde, machst Du einen Affentheater.
Aber ist schon ok, manche brauchen das wohl, da sie anscheinend nur wohlig im Warmen sitzen :)
 
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199MKt8gf

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  • #6.312
Ein politischer Skandal ist, dass es in einem der reichsten Länder der Welt so eine geringe Eigentumsquote gibt. Außerdem ist vor allem in Ballungsgebieten die Wohnungssituation eine Katastrophe.
 
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  • #6.313
(...) Ich habe @schnee mitgeteilt, dass ich es für ein Unding halte, (...)
Ich habe @schnee geschrieben, dass sie ihren Vermieter darauf ansprechen soll, und falls er darauf nicht reagiert ( so etwas kommt öfter vor als so manch verwöhnter Vorstadt-SchweinesiedlungsEigenheimler denken mag) , (...)
Nichts von Verallgemeinerung, so wie Du es jetzt hier versuchst zu verschönern und für Dich ins rechte Licht zu schieben.(...)
Aber ist schon ok, manche brauchen das wohl, da sie anscheinend nur wohlig im Warmen sitzen :)
Meine Ausführungen scheinen aber "getroffen" zu haben, oder wie erklärst Du Dir diese Deine - vorsichtig ausgedrückt - polemisch-aggressive Reaktion?

Aber ist schon ok, laß stecken ... !

@Sandbank hat es IMVHO sehr schön auf den Punkt gebracht : Mieter und Vermieter sind Vertrags-Partner. Beide Seiten haben legitime Ansprüche und Pflichten. Liegt es unter diesen Umständen nicht nahe, sich à priori entsprechend konstruktiv und respektvoll um eine gemeinsame Lösung zu bemühen ? Muß ich gleich "Mein Anspruch, mein Anspruch !" brüllen ?!? Wenn eine Vertragspartei tatsächlich ihren Verpflichtungen (auch nach Aufforderung) nicht nachkommt, kann man immer noch die "harten Bandagen" auspacken !

N. b.: Es geht nicht darum, berechtigte Ansprüche zu negieren, sondern ausschließlich um die Art und Weise der Geltendmachenung und wie Deine postings bei mir angekommen sind.
 
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schnee

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  • #6.314
Ja, das ist mir auch bekannt.
Ich denke, es ist die Gewissheit etwas Eigenes zu haben, welches man schön einrichten kann usw..
Ist schon schön, wenn man weiß, dass dies dann Eigentum ist , auch wenn damit höhere Kosten verbunden sind.
Es kommt auch immer darauf an, wie hoch die Miete ist und in meinem Fall lohnt es sich. Gleichwertiges bekäme ich für weniger monatliche Belastung, aber ich habe immer noch den Wunsch auf etwas ganz Bestimmtes, was mir jetzt noch fehlt...Dazu kommt die hiesige Immobilienpreisblase und mein möglicher baldiger Umzug in eine vermutlich günstigere Gegend...
 
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199MKt8gf

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  • #6.315
Vielleicht hat es etwas Gutes, schnee und es forciert etwas. Meine Frau und ich suchen ein kleines bescheidenes Häuschen auf dem Land. Wir haben dermaßen von der Millionenstadt die Schnauze voll.
 
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aberbittemitsahne

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  • #6.316
Von der Immobilienpreisblase war schon vor fünf Jahren die Rede, alle rieten vom Kauf ab, man solle warten, bis die Blase platzt. Ist sie aber nicht und die, auf die ich nicht gehört habe, suchen immer noch ....
 
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  • #6.317
Ja, eine popelige 3-Zimmer-Wohnung in einer mittelguten Gegend kostet da mittlerweile 400.000 Euro aufwärts.
 
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schnee

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  • #6.318
Das wiederum finde ich völlig legitim und würde es genauso handhaben. Heizungsrohre, die nach bereits 20 Jahren ihren Dienst versagen, können ja eigentlich fast nur minderwertig sein oder woran liegt es genau?
Naja, der Vermieter ist der Bauherr, nicht nur dieses Gebäudes hier...was da verbaut ist, sollte ihm bekannt sein.

Das hängt von deiner Verhandlungsstärke ab, würde ich sagen. :) Du hast die Wohnung in einem bestimmten Zustand übernommen und diesen Zustand muß er gewährleisten bzw. wiederherstellen (Renovierung).
Zusätzliche Aufwendungen dafür deinerseits unterliegen sicher einer gewissen Zumutbarkeitsspanne, aber können ggf. ebenso in Rechnung gestellt werden.
Das ist die Theorie...die Realität sieht doch meist etwas anders aus...und Verhandlungsstärke bedeutet gleichermaßen Zeitbudget...weder habe ich das über, noch Lust es für solche Dinge zu verschwenden, die doch meist sehr nervenaufreibend sind...ich habe ausgiebige Erfahrung....

Sollte seine Versicherung tatsächlich u.a. die Ersatz-Heizgeräte übernehmen, wären deine Aufwendungen/ Auslagen für Möbelrücken, Grundreinigung, Hotelnutzung in der Bauphase usw. nur ein weiterer Versicherungsposten. Andernfalls sind es gerechtfertigte Ansprüche, die es zu anzusprechen und zu vertreten gilt, mMn.
Ich glaube nicht, dass ich davon erfahren würde...
Hotelnutzung ist schon angesprochen worden. Damit erlöschen dann alle weiteren Ansprüche... Aber Hotel kommt für mich nicht in Frage, weil ich hier in meiner Wohnung sehr empfindliche Dinge und Lebenwesen beherrberge, die heute einem Fachkundigen auch schon gleich aufgefallen sind...Hier werden mehrere Firmen ein und aus gehen...und ich habe keine Möglichkeit, etwas Wichtiges zu verschließen...alles ist frei zugänglich, sobald die Haustüre auf ist...
Damit kommen wir zur nächsten Beeinträchtigung, meiner Arbeitsanwesenheit im Büro...mein Chef ist keineswegs erfreut...und homeoffice ist möglich, aber ich fehle im Team...
 
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  • #6.319
N. b.: Es geht nicht darum, berechtigte Ansprüche zu negieren, sondern ausschließlich um die Art und Weise der Geltendmachenung und wie Deine postings bei mir angekommen sind.
Ich habe zu meinem zuständigen Verwalter ein ganz gutes Verhältnis, weiß aber auch, dass er unter dem Druck steht, bestimmte Dinge durchzusetzen, die nicht unbedingt in meinem Interesse liegen... Aus meiner reichhaltigen Erfahrung weiß ich, was man erreichen kann und wie mühselig das sein kann und deshalb hätte ich niemals Lust, ohne dringende Notwendigkeit einen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen. Ich weiß, was das an Kraft kostet, egal, was man hinterher alles gewonnen hat...man muss sich immer fragen, was sich wirklich lohnt.
Und es ist nunmal so, dass der Vermieter am längeren Hebel sitzt. Er soll etwas tun und ihn dazu zu zwingen ist der Horror, glaub mir. Es geht, aber die Nerven hab ich derzeit einfach nicht. Mir sind Lebewesen oder bestimmte Dinge mit Bedeutung viel wichtiger als Geld...das kann man als Fehler ansehen, muss man aber nicht.
Ich fand @XX Aussagen überhaupt nicht überzogen...
 
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  • #6.321
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass das, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat, seine Privatheit, die Dinge, die man liebt, schätzt usw. einem auch gehört und man nicht einem Interessenskonflikt ausgeliefert ist. Ein Heim zu verteidigen ist völlig natürlich, jedes Tier verteidigt sein Zuhause, sei es eine Höhle, ein Nest usw.
 
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schnee

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  • #6.322
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass das, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat, seine Privatheit, die Dinge, die man liebt, schätzt usw. einem auch gehört und man nicht einem Interessenskonflikt ausgeliefert ist. Ein Heim zu verteidigen ist völlig natürlich, jedes Tier verteidigt sein Zuhause, sei es eine Höhle, ein Nest usw.
Manchmal verstehst du mich perfekt :)
 
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  • #6.326
Meine Ausführungen scheinen aber "getroffen" zu haben, oder wie erklärst Du Dir diese Deine - vorsichtig ausgedrückt - polemisch-aggressive Reaktion?

Aber ist schon ok, laß stecken ... !

@Sandbank hat es IMVHO sehr schön auf den Punkt gebracht : Mieter und Vermieter sind Vertrags-Partner. Beide Seiten haben legitime Ansprüche und Pflichten. Liegt es unter diesen Umständen nicht nahe, sich à priori entsprechend konstruktiv und respektvoll um eine gemeinsame Lösung zu bemühen ? Muß ich gleich "Mein Anspruch, mein Anspruch !" brüllen ?!? Wenn eine Vertragspartei tatsächlich ihren Verpflichtungen (auch nach Aufforderung) nicht nachkommt, kann man immer noch die "harten Bandagen" auspacken !

N. b.: Es geht nicht darum, berechtigte Ansprüche zu negieren, sondern ausschließlich um die Art und Weise der Geltendmachenung und wie Deine postings bei mir angekommen sind.
Nö, wieso sollte ich es stecken lassen? Weil Du es sagst ?
Ist mir ziemlich wurscht.
Und nein, es hat mich nicht „getroffen“ .... manche Leute stufen mein Temperament vielleicht als aggressiv ein ... doch lass Dir sagen : Das würde ganz anders ausfallen :)
Ich schrieb es letzt, es amüsiert mich immer mehr, wenn Leute gleich meinen, man sei irgendwie betroffen , wenn man sich aufregt . Nicht doch, es ist einfach mein Gemüt, und wenn ich etwas dämlich finde , mach ich mir Luft :D
Vermutlich ähnlich, wie Du es bei meinen Beiträgen empfunden hast - nur mit dem Unterschied, dass Du Dich - vorsichtig - ausdrückst :D
 
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  • #6.328
Ich habe zu meinem zuständigen Verwalter ein ganz gutes Verhältnis, weiß aber auch, dass er unter dem Druck steht, bestimmte Dinge durchzusetzen, die nicht unbedingt in meinem Interesse liegen... Aus meiner reichhaltigen Erfahrung weiß ich, was man erreichen kann und wie mühselig das sein kann und deshalb hätte ich niemals Lust, ohne dringende Notwendigkeit einen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen. Ich weiß, was das an Kraft kostet, egal, was man hinterher alles gewonnen hat...man muss sich immer fragen, was sich wirklich lohnt.
Und es ist nunmal so, dass der Vermieter am längeren Hebel sitzt. Er soll etwas tun und ihn dazu zu zwingen ist der Horror, glaub mir. Es geht, aber die Nerven hab ich derzeit einfach nicht. Mir sind Lebewesen oder bestimmte Dinge mit Bedeutung viel wichtiger als Geld...das kann man als Fehler ansehen, muss man aber nicht.
Ich fand @XX Aussagen überhaupt nicht überzogen...
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander : Wenn man gemeinsam versucht, "die Kuh vom Eis zu holen", ist das immer einfacher und reibungsloser als den Vertragspartner von Anfang als als Gegner zu betrachten und zu versuchen, "seine Ansprüche durchzusetzen". Letzteren Eindruck hatte ich halt stark bei der Lektüre von @XX 's Postings, und das ist nach meinen Erfahrungen selten zielführend.

Davon abgesehen ist das insgesamt eine höchst unbefriedigende Situation, in der ich sicher nicht stecken möchte. Ich wünsche Dir, daß sich die Beeinträchtigungen in Grenzen halten und Du alles im Griff behältst !
 

fafner

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  • #6.329
Ist schon schön, wenn man weiß, dass dies dann Eigentum ist , auch wenn damit höhere Kosten verbunden sind.
Nur die wenigsten zahlen aber die Immobilie komplett. Die meisten nehmen mehr oder weniger Hypothek auf. Und da beginnt die Rechnung schnell schlecht auszusehen.
Hab mich grad kürzlich gegen einen Kauf entschieden. Die Preise sind hoch und am Kapitalmarkt erziele ich höhere Renditen.
 

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  • #6.330
Um Rendite geht es da ja nicht. Bei der Miete ist das Geld futsch.
 
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