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  • #41.971
Ich habe mein Leben lang in dem Spannungsfeld gelebt, dass meine Künstler -Freunde mich gaaanz toll fanden, aber die Belastungen meines Berufes auch nicht im Ansatz verstanden haben, und meinen Beruf nehme ich sehr erst und bin auch verdammt gut darin, das weiß ich...
Und meine Nicht-Künstler Freunde haben das wiederum verstanden.....aber den Rest von mir nicht...

Und die Männer? Denen war ich immer viiiel zu vielschichtig und unverständlich....

Naja. So isses halt. Mittlerweile kann ich damit ganz gut leben.
Ich kenne das, wenn man sich in sehr unterschiedlichen Welten bewegt. Man gehört in keine alleine, in keine richtig. Dennoch empfinde ich es als bereichernd. Hält beweglich ;)
 
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  • #41.972
Ich kann mir vorstellen, dass das nicht einfach ist, meistens eine Maske der Konventionalität zu tragen.
Was meinst du würde passieren, wenn du sie auch vor anderen Menschen als den zwei oder drei abnehmen würdest?
P.S.: Danke, dass du uns einen kleinen Blick auf den Menschen hinter Lou Salome gewährst.

Habe ich früher gemacht, wurde aber nicht goutiert. Ich war damals die "Christiane F.von P." obwohl ich damit gar nix am Hut hatte. Aber he! Einen Stempel muss man haben. ..
 
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Bastille

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  • #41.974
Ich wiederhole mich gerne:): ich bin eine große Freundin von Konsequenz. Man muß halt das Polarisieren aushalten können. Und das ist dann wieder eine Frage der Prioritäten. Ais meiner Erfahrung kann ich sagen, für mich ist das Zu-sich-stehen immer der gangbarere Weg. Bin da aber auch hart im Nehmen. ;)
 
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  • #41.975
Ich wiederhole mich gerne:): ich bin eine große Freundin von Konsequenz. Man muß halt das Polarisieren aushalten können. Und das ist dann wieder eine Frage der Prioritäten. Ais meiner Erfahrung kann ich sagen, für mich ist das Zu-sich-stehen immer der gangbarere Weg. Bin da aber auch hart im Nehmen. ;)

Da wäre ich ruckzuck raus aus meinem Beruf. Und ich liebe das, was ich mache.
Nur das Militär ist schlimmer. Join the Navy :)
 
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  • #41.976
Ich habe mein Leben lang in dem Spannungsfeld gelbt, dass meine Künstler -Freunde mich gaaanz toll fanden, aber die Belastungen meines Berufes auch nicht im Ansatz verstanden haben, und meinen Beruf nehme ich sehr erst und bin auch verdankt gut darin, das weiß ich...
Und meine Nicht-Kuenstl Künstler Freunde haben das wiederum verstanden.....aber den Rest von mir nicht...
In meinem Freundeskreis gibt es einige Menschen denen es ähnlich geht; unkonventionelle Künstlerseelen, mit einem konventionellen Beruf, in dem sie erfolgreich sind. Auch ich bin unkonventionell (allerdings auf andere Weise, die ich hier nicht darlegen möchte) und im Beruf erflogreich aber recht unauffällig. Uns ist gemeinsam, dass wir damit zwar nicht hausieren gehen, aber gegenüber vertrauten Menschen kein Geheimnis aus unserer Unkonventionalität machen.
Was ich damit sagen will: Es gibt noch mehr Menschen, deren Leben dem deinen nicht unähnlich ist, und die würden wohl beide Aspekte deines Lebens verstehen.
Ich wünsche dir, dass du vielen von ihnen begegnest.
 
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  • #41.978
Ich gehe jetzt zu Bett. Vorher kredenze ich dir @Lou Salome noch einen Lavendeltee und hoffe, dass du Ruhe findest und gut schlafen kannst.
Morgen ist ein brandneuer Tag, der nichts von den vorangegangen weiß.
Gute Nacht
 
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  • #41.979
Gute Nacht...meine Nacht begleitet mal wieder Nick Cave....Wer sonst....:rolleyes:
 
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Maron

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  • #41.986
Nein, ich bin nicht allergisch auf konventionelle Normen. Ich habe die Beispielfragen einfach so beantwortet, wie es mir meinem Denken und Fühlen entsprach...
Zum Glück hatte ich letzte Woche Besuch von einem sehr guten Freund, den ich lange nicht mehr gesehen hatte, aber wir waren uns sofort wieder einig: ja, wir denken und fühlen gleich und wir sind beide definitiv nicht verkehrt!

öhm...unkonventionell ist nicht mit "abnormal" gleichzusetzen, auch nicht mit "besonders"...es geht eher darum ob du dich in beiden Bereichen gut bewegen kannst. Das hat wenig mit deiner Maske oder einer Fassadenhaftigkeit zu tun.
 
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  • #41.987
Sich als ältere Dame zu fühlen, setzt ja zunächst einmal voraus, sich grundsätzlich als Dame zu fühlen. :) Ich will da jetzt auch gar keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Habe mich nur grad selbst gefragt, ob ich mich schon als "ältere Dame" fühle.
Ich fang mal damit am, mich zu fragen, ob ich mich jemals als Dame bezeichnen werde. Das macht mir mehr Probleme, als das "ältere" - das ist schließlich eie Frage des Alters des Beurteilenden :D
 
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  • #41.988
Ich wiederhole mich gerne:): ich bin eine große Freundin von Konsequenz. Man muß halt das Polarisieren aushalten können. Und das ist dann wieder eine Frage der Prioritäten.
Welchen Prioritäten?
Für mich ist das vor allem eine Frage des Selbstbewusstseins. Wenn du dich selber in Ordnung findest, in dem wie du bist, sind die Chancen, dass das dein Umfeld auch tut, gleich viel höher. Und wenn es da welche gibt, die dich in Frage stellen, macht’s dir kaum was aus.
 
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  • #41.989
Welchen Prioritäten?
Für mich ist das vor allem eine Frage des Selbstbewusstseins. Wenn du dich selber in Ordnung findest, in dem wie du bist, sind die Chancen, dass das dein Umfeld auch tut, gleich viel höher. Und wenn es da welche gibt, die dich in Frage stellen, macht’s dir kaum was aus.
In der Theorie gebe ich Dir recht.
In der Realität muss man eben doch mit den Reaktionen und Konsequenzen umgehen können, die das eigene unkonventionelle Handeln hervorruft. Diese Folgen können immerhin existenziell sein.

Wir wissen nicht, wie die Folgen für @Lou Salome aussehen würden. Wenn sie bspw. dafür etwas ihr sehr Wichtiges aufgeben müsste, dann könnte das Ausleben der Unkonventionalität schnell in der Prioliste nach hinten rutschen. Klingt ein wenig so.

Im übrigen reicht es nicht, dass das Umfeld gut findet, was man tut oder wie man ist. Es kann dennoch ausgrenzen, weil es nicht passt. Von der Liebe ganz zu schweigen.
 
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  • #41.990
Ich fang mal damit am, mich zu fragen, ob ich mich jemals als Dame bezeichnen werde. Das macht mir mehr Probleme, als das "ältere" - das ist schließlich eie Frage des Alters des Beurteilenden :D
Das "Kleine Schwarze" mag ich sehr - zur Dame eigne ich mich dennoch nicht. Stand so ähnlich sogar in meinem Profil ;)

Was ist denn eigentlich eine Dame? Will man das überhaupt sein?
 
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  • #41.991
In der Theorie gebe ich Dir recht.
In der Realität muss man eben doch mit den Reaktionen und Konsequenzen umgehen können, die das eigene unkonventionelle Handeln hervorruft. Diese Folgen können immerhin existenziell sein.
In der Praxis erst recht. Genau darum geht es ja, mit den Reaktionen und Konsequenzen umgehen zu können. Die Folgen sind immer existenziell, denn man muss immer das Umfeld finden, zu dem man passt, und man muss sich dem Umfeld immer ein Stück weit anpassen. Das sollte nur möglichst so gemischt sein, dass man noch das Gefühl hat, man selbst zu sein und trotzdem dazuzugehören.
Wir wissen nicht, wie die Folgen für @Lou Salome aussehen würden. Wenn sie bspw. dafür etwas ihr sehr Wichtiges aufgeben müsste, dann könnte das Ausleben der Unkonventionalität schnell in der Prioliste nach hinten rutschen. Klingt ein wenig so.
Es geht meines Erachtens zunächst weder darum, etwas aufzugeben, noch etwas auszuleben. Man kann ja auch beschließen, etwas nicht (so sehr) auszuleben und sich auch damit zu akzeptieren.
Es geht erst mal darum, sich selber zu mögen. Wie man sich dann verhält steht auf einem anderen Blatt.
Im übrigen reicht es nicht, dass das Umfeld gut findet, was man tut oder wie man ist. Es kann dennoch ausgrenzen, weil es nicht passt. Von der Liebe ganz zu schweigen.
Klar. Es geht aber nicht immer nur darum, wie gut man gefunden wird (durchaus im doppelten Wortsinn), sondern es geht zunächst mal darum, wie man sich selbst fühlt. Wobei dann das Sichselbstgutfühlen alles andere begünstigt.
Das Problem ist doch, dass man Gefahr läuft, das Sichselbstgutfühlen von den Umständen abhängig zu machen. Man fühlt sich gut, wenn man sich geliebt fühlt.
Man kann sich aber von den Umständen deutlich unabhängiger machen, wenn man sich selbst liebt.
 
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  • #41.992
Verändere deine Gedanken, dann ändert sich was. Du wirst dich in einem ganz anderen Licht sehen.
Und was, wenn einem die Gedanken gefallen ? Wenn man sich genau so fühlt ? Wenn man eben tatsächlich so ist ? Soll man sich dann auch „verändern“ ?

Ich denke, das ist eine Frage, die sich jeder früher oder später stellt und für sich beantworten muß.

Und mit dem Ergebnis leben muß - aber das eben dann auch will.
 
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  • #41.995
Und was, wenn einem die Gedanken gefallen ? Wenn man sich genau so fühlt ? Wenn man eben tatsächlich so ist ? Soll man sich dann auch „verändern“ ?
Die Gedanken, die einem gefallen und mit denen man sich gut fühlt, braucht man doch sowieso nicht verändern.
Den Eindruck hatte ich aber bei @Lou Salome s Gedanken nicht.
Der Punkt von dir ist aber trotzdem sehr gut, denn manchmal hält man an negativen Gedanken fest, weil sie einem etwas bringen. Dann ist es gut, diesen Nutzen zu erkennen.
 
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  • #41.998
So, blauer Himmel, ein wunderschöner Tag
Dann stell ich mal Kaffe hin :)
 
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  • #42.000
Man könnte darüber streiten, ob Du „damenhaft“ bist, aber nicht darüber, ob eine Dame !
Du weißt ja, wer etwas zweimal postet muss sich vom Inhalt erstmal selber überzeugen ;):p
In der Praxis erst recht. Genau darum geht es ja, mit den Reaktionen und Konsequenzen umgehen zu können. Die Folgen sind immer existenziell, denn man muss immer das Umfeld finden, zu dem man passt, und man muss sich dem Umfeld immer ein Stück weit anpassen. Das sollte nur möglichst so gemischt sein, dass man noch das Gefühl hat, man selbst zu sein und trotzdem dazuzugehören.

Es geht meines Erachtens zunächst weder darum, etwas aufzugeben, noch etwas auszuleben. Man kann ja auch beschließen, etwas nicht (so sehr) auszuleben und sich auch damit zu akzeptieren.
Es geht erst mal darum, sich selber zu mögen. Wie man sich dann verhält steht auf einem anderen Blatt.

Klar. Es geht aber nicht immer nur darum, wie gut man gefunden wird (durchaus im doppelten Wortsinn), sondern es geht zunächst mal darum, wie man sich selbst fühlt. Wobei dann das Sichselbstgutfühlen alles andere begünstigt.
Das Problem ist doch, dass man Gefahr läuft, das Sichselbstgutfühlen von den Umständen abhängig zu machen. Man fühlt sich gut, wenn man sich geliebt fühlt.
Man kann sich aber von den Umständen deutlich unabhängiger machen, wenn man sich selbst liebt.
Ja ja und ja. In der Theorie. Praxis sieht durchaus anders aus. Auch wenn ich über Erlebtes noch so positiv denke, so muss es sich dennoch in der Konsequenz nicht positiv anfühlen. Deine Ansätze brauchen viel Energie (jetzt sag nicht nein!) und die muss man erstmal haben.