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Wtf Himbeere? Ich hab ne chronische Krankheit und du denkst ich könnte mir das nicht "vorstellen"? Ich lebe jeden Tag mit so etwas. Ich kämpfe jeden Tag dagegen. Ich beginne jeden Tag bei minus 5 und versuche daraus ne 10 zu machen. Entweder man kämpft und man gewinnt oder man lässt es und das Leben tritt einen in den Arsch. Hier hast du die Antwort: Ich bin ein Kämpfer und das erwarte ich von ihr auch. Wenn sie das nicht kann schicke ich sie zum Psychologen, such ihr nen Trainer, bezahl ihr nen Coatch usw. Wenn sie das auch über Jahre nicht will dann kann sie mich mal. Ich lass mir mein Leben durch keine Person versauen, die nicht kämpfen will. Ich lass mich von keiner Frau aufhalten, die nicht will.
Und wenn ihr jetzt denkt, dass das extrem ist? Bitteschön! Aber ich bin mir sicher, dass euer Tag nicht bei minus 5 anfängt. Jedenfalls nicht jeden Tag.
Man kämpft oder man hat schon aufgegeben. Fertig. Nahezu alles ist lernbar und nahezu alles ist überwindbar wenn man will.
Scheisse es sind schon Leute ohne Beine auf den Mt. Everest gestiegen. Da kann ich von ihr ja wohl erwarten, dass sie ihren Hintern in ein Gym bringt dann und wann! Ich biete viel und erwarte viel. So ist das Leben. Sie will nicht mit der Zeit gehen und nicht an sich arbeiten? Da hat der Schreiner ein Loch gemacht! Raus.
Herrjeh. Du hast es nicht begriffen. Warum regst du dich so auf? Ich will dir nix. Denkst du du bist der Einzige mit Problemen?

Deinen Darm kenn ich bald besser als meinen. Und was du schaffst ist bemerkenswert. Aber manchmal gibt es eben trotz allem Kampf keinen Sieg. Und dann? Schmeißt du sie raus - oder sie dich?

Du solltest mal ein bisschen über deinen Tellerrand hinausschauen. Es gibt da noch echt viel zu lernen.
 
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  • #19.522
Ich fühl mich ziemlich mies. Ich wurde drei Monate angelogen. Als Rechtfertigung sagt er mir, es würde ja von Parship empfohlen Dinge die einen von vornherein disqualifizieren lieber zu verschweigen.
Das tut mir wirklich leid...und die Rechtfertigung ist ja wohl die Höhe:eek:
Die Haare kann ich leider nicht halten, weil ich bei kotzenden Menschen sofort mitmachen muss. Aber ich reiche dir gern anschließend gern einen nassen Lappen und eine Gemüsebrühe und biete dir meine Schulter an.
 
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  • #19.525
Dass er eine chronische Erkrankung hat, die so schwerwiegend ist, dass er seit 3 Jahren nicht arbeiten kann. Und nein, es geht mir nicht ums Geld.
Ich verstehe dich. Ich habe schon Anfang meiner 40er Jahre einige solcher Kanditaten über Parship und anderen SB kennengelernt. Erschreckend, wieviele es davon gibt. Die hatten mehr Probleme, als ich damalige AE-Mutter. Deswegen hatte ich dann auch mit der Suche in SB aufgehört und nie bereut.

Ganz wichtig! Fühle dich nicht mies, gib ihm keine Macht über deine Gefühle;).
 
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  • #19.526
Hallo, liebe Forumskollegen!

Bin neu hier, habe aberwomöglich auch eine Geschichte beizusteuern, die zum Thema des Threads (keine Kiddies etc.) passen könnte. Werde sie nachher mal vernünftig aufschreiben und posten.
Davon ganz abgesehen würde ich vorher gern mal eine Antwort auf die Frage des Eröffnungsstatements versuchen: Wie schafft man es mit der Perspektive des dauerhaften Alleinseins klarzukommen?
Ich bin ja - wenig überraschend hier im Forum - nun selber auch Single und stehe mit Mitte 40 vor dem gleichen Problem wie Viele hier: Als bekennender Flirtlegastheniker und Einer, der die potenziellen Schiwegereltern immer eher umhaute als die jeweiligen Töchter ;) , gab es für mich eigentlich stets nur die Optionen "Single" oder "Vernunftbeziehung". Ich probierte beides im Wechsel und denke jetzt, dass Ersteres die sinnvollere, glücklich machendere Art ist, um klarzukommen.
Und dies - das Klarkommen - funktioniert jetzt bei Weitem besser als noch vor, sagen wir, 10, 15 Jahren!
Ich denke, das liegt daran, dass auch Typen wie ich, die - partnerschaftstechnisch - zu denen gehören, mit denen man sich zufrieden gibt, nicht pausenlos mit Leichenbittermienen herumlaufen. Wir tun doch - ob wir nun Partner haben oder nicht - im Grunde alle das Gleiche: Wir versuchen, glücklich zu werden. Eine erfüllende Beziehung ist da sicher ein wesentlicher Baustein, aber er ist nicht der Einzige. Es gibt wahnsinnig viele Sachen, die ich mir damals, als ich noch jung war, ausgemalt habe. Dinge, die ich mit meiner künftigen Partnerin sehen und erleben würde. Jetzt habe ich all das gesehen und erlebt, was ich seinerzeit auf dem Zettel hatte - ohne sie. Dafür sind andere Dinge auf dem Zettel hinzugekommen, die als Nächstes anstehen und auf die ich mich freue wie ein Schneider.
Und wir reden hier nicht von Dingen, die dazu dienen sollen, das Fehlen eines Partners zu kompensieren - könnte immerhin schwer werden: Es ist schön, stundenlang Neuengland mit dem Auto zu erkunden, sich am Strand von Kennebunkport in den Sand zu setzen, den Wellen zuzusehen und erst kurz nach Sonnenuntergang wieder aufzustehen und heim ins Motel zu fahren.
Es ist schön, sich für ne Handvoll Dollar mehr an den Regler einer steinalten Getriebedampflok zu stellen und nen 400-Tonnen-Zug voller ausgelassener Passagiere zu steuern.
Stonehenge. Die Niagarafälle. Grand Central Station.
Sagrada Familia. Florenz. Sankt Petersburg. Spitzbergen.
John Williams' Soundtracks in der Waldbühne. Eisgekühltes Dr. Pepper hier neben mir.
Wäre es schöner, wenn neben mir Jemand gewesen wäre, der mich zwanzig Jahre später fragt "Schatz, weißt Du noch..."?
Unbedingt!
Wäre es schöner, wenn, sagen wir, 50% dieser Begebenheiten auf dem Mist dieser Person gewachsen wären und ich auf ihre Frage antworten würde: "Ja, ich weiß! Und danke, dass Du mir das gezeigt hast!"?
Na aber hallo!
Aber der Punkt ist: Auch allein waren all diese Erlebnisse zu schön, um nicht erlebt zu werden. Schön genug insbesondere, um mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bisher - von diesem doofen Partnerschaftsdefizit abgesehen - eigentlich ein Leben hatte, das wirklich ok ist. Das auch ok wäre, wenn ich, sagen wir, nur die Hälfte verdienen würde und es nicht nach Übersee, sondern stattdessen eben "nur" ein Trip an die Ostsee oder nach Österreich gewesen wäre.Das ist alles keine Frage des Aufwandes.
Ich denke, "wir" Beziehungsphantome, denen eine Facette zum Glücklichsein fehlt, sind ein bisschen wie Blinde, die lernen, ihre anderen Sinnesorgane zu schärfen: Wir schätzen das mehr, was wir haben können und was das Leben ebenfalls lebenswert macht: Reisen, Freunde, Musik, all das.
Ich denke außerdem, dass unsere Gehirne außerstande sind, beliebig lange unglücklich zu sein: Früher oder später passen sie sich an und finden das Glück dort, wo es zugänglich ist: Nicht in einem Partner, sondern in allem außer ihm.
Der olle Proust hatte wahrscheinlich schon den Durchblick, als er schrieb:
"Wenn Uns das Leben mit Mauern umgibt, dann verschafft uns der Verstand eine Öffnung darin: Es gibt für ihn kein Eingeschlossensein ohne Ausweg."
Zugegeben: Mit Fünfundzwanzig, Dreißig konnte ich mir überhaupt ncht vorstellen, wie das sein soll:
NICHT irgendwann ne Partnerin zu haben.
NICHT irgendwann Hand in Hand mit klopfendem Herzen wortlos neben ihr vor nem Haus zu stehen, bis einer von uns sagt: "Jetzt ist es Unseres: Auf geht's!"
NICHT zu wissen, wer meine Augen schließen wird, wenn es so weit ist.
Eins ist mir dann aber - selbst in den letzten Sekunden - garantiert klar: Dass ich ein ziemlich gutes Leben hatte und dass ich das mir Mögliche getan habe, um auch noch diese Partnersache irgendwie gewuppt zu bekommen. Wird zwar erwartbar nicht geklappt haben, aber es lag nicht an meiner Fauheit.
Das ist übrigens ein wesentlicher Grund, weshalb ich bei PS angemeldet bin: Nicht, weil ich die Erwartung habe, dass hier irgendwann die große Partnerschaft ausbricht. Sondern weil ich mir nicht vorwerfen will, nicht Alles versucht zu haben.
P.S. Was mir beim Auch-so-glücklich-werden überraschend viel geholfen hat, war es, Anderen zu helfen, weiterzukommen und ihre Ziele zu erreichen. Ist eine wirklich tolle Erfahrung, die - auch, wenn man damit nie gerechnet hätte - einem extrem viel zurückgibt. Es gab da so ein, zwei Begebenheiten, von denen ich diesbezüglich noch heute zehre und die dann auch den Bezug zum Kiderthema herstellen.

Aber das, liebe Mitstreiter, ist eine andere Geschichte und soll auch ein andermal erzählt werden. :)
 
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Du bist negativ und hast ein angeknaxtes Selbstwertgefühl, weil du betrogen wurdest? Tut mir leid für dich! Leb damit. Kann darüber hinweg. Arbeite an dir und du wirst auch einer neuen Partnerin besser vertrauen können.
Nein, mein Selbstwertgefühl ist in Ordnung. Ich hab nur gelernt, wozu Frauen fähig sind im Verbergen einer Affäre und welche Warnzeichen man gerne übersieht oder falsch interpretiert, weil man es nicht für möglich hält.