Seelchen

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  • #36.091
So, Mini hat heute erst um 7:30 nach dem ersten Frühstück verlangt. Somit hab ich auch mal wieder ausschlafen dürfen.:)Zur Feier des Tages mach ich Euch hier ein schönes Frühstück. Mit allem was das Herz begehrt! Die Spiegeleier brutzeln bereits in der riesigen Lagerfeuerpfanne. Und für die fleißigen, die gleich ins Büro unterwegs sind hab ich ein paar Happen zum mitnehmen vorbereitet.;)

*schenktfrischaromatischenKaffeeein*
Das ist so lieb, hole mir eben einen Snack ab... *ziehtzufriedenkauendwiederabundlässteinpaarblumenundeinebabyrasselda*
 
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AnnaConda

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  • #36.093
Nur mal so : Seit Sonntag Nachmittag wird @Synergie wieder moderiert. Ein Anlaß ist weder ersichtlich noch benannt. Offensichtlich ist die Maßnahme "personengebunden" : Es "reicht", daß sie es ist.

Nach ihren Angaben konnte sie noch bis ca. 17.30 Uhr frei schreiben, danach nicht mehr.

Um 16.26 Uhr war @Momo im thread "Dominante Partnerin gesucht" aktiv (vergl. https://www.parship.de/forum/thema/dominante-partnerin-gesucht.12025).

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ! :(
Ich dachte, sie hat ne lebenslange Sperre kassiert irgendwann mal?

Wenn das so ist, isses ja nett, daß sie noch mitspielen darf trotzdem, wenn nicht, ja dann ist das doof.
 
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  • #36.094
Nur mal so : Seit Sonntag Nachmittag wird @Synergie wieder moderiert. Ein Anlaß ist weder ersichtlich noch benannt. Offensichtlich ist die Maßnahme "personengebunden" : Es "reicht", daß sie es ist.

Nach ihren Angaben konnte sie noch bis ca. 17.30 Uhr frei schreiben, danach nicht mehr.

Um 16.26 Uhr war @Momo im thread "Dominante Partnerin gesucht" aktiv (vergl. https://www.parship.de/forum/thema/dominante-partnerin-gesucht.12025).

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ! :(
:oops::(
Und jetzt?
 
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Maron

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  • #36.097
Nur mal so : Seit Sonntag Nachmittag wird @Synergie wieder moderiert. Ein Anlaß ist weder ersichtlich noch benannt. Offensichtlich ist die Maßnahme "personengebunden" : Es "reicht", daß sie es ist.

Nach ihren Angaben konnte sie noch bis ca. 17.30 Uhr frei schreiben, danach nicht mehr.

Um 16.26 Uhr war @Momo im thread "Dominante Partnerin gesucht" aktiv (vergl. https://www.parship.de/forum/thema/dominante-partnerin-gesucht.12025).

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ! :(

...ich denk mir, warum wollt ihr die neuen, alten, noch vorhandenen s nicht gemeinsam intern diskutieren?
 

fafner

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  • #36.098
Puuhhh, geht das wieder deprimierend zu hier. o_O Na ja, ohne mich. :)
Ach so, ja, na dann halt. :rolleyes::oops:

Ich darf ja noch nicht hier. Hab noch nie anders als liberal gewählt. Das kommt mir am nächsten. Die Politik soll sich - verdammt noch mal - raushalten aus dem Leben der Bürger. :eek:
 
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  • #36.099
Wenn du deinen Führerschein verlierst, kannst ja auch nicht einfach das Auto wechseln und weiterfahren.

Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich.
Der Entzug einer Fahrerlaubnis erfolgt nach transparenten Regeln welche für alle Fahrzeugführer gleichermaßen gelten und angewandt werden. Und er erfordert immer eine konkrete Begründung, wie auch jede andere verkehrsrechtliche Sanktion einer Begründung bedarf.
An der hier einschlägigen Stelle kann ich jedoch weder ein sonderlich transparantes Verhalten der Moderation dieses Forums erkennen noch wird das Vorgehen begründet. Und wenn ich mir ansehe was bei anderen so alles durchgeht drängt sich mir durchaus der Eindruck auf, das hier eine merklich anders behandelt wird wie alle anderen.
 
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Maron

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  • #36.101
Die könnte man wenigstens von unabhängiger Seite überprüfen lassen ... ! :(


es gibt kein unabhängiges Recht....und was soll hier geltend gemacht werden @Sine Nomine: das ungleiche Vermögen einer Beurteilung, ev. vor dem Gleichbehandlungsgesetz? o_O Und führt euch die geäußerte Kritik in den Knast? Wenn nicht, dann werdet auch ihr, trotz eurer 81 Kritik, nicht moderiert. Ich nehme an, das ist euch recht so.
 
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  • #36.104
Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich.
Der Entzug einer Fahrerlaubnis erfolgt nach transparenten Regeln welche für alle Fahrzeugführer gleichermaßen gelten und angewandt werden. Und er erfordert immer eine konkrete Begründung, wie auch jede andere verkehrsrechtliche Sanktion einer Begründung bedarf.
An der hier einschlägigen Stelle kann ich jedoch weder ein sonderlich transparantes Verhalten der Moderation dieses Forums erkennen noch wird das Vorgehen begründet. Und wenn ich mir ansehe was bei anderen so alles durchgeht drängt sich mir durchaus der Eindruck auf, das hier eine merklich anders behandelt wird wie alle anderen.

Klar, Geschwindigkeitsmessungen sind transparent....
Es geht nicht drum, ob die Sperre rechtfertigt der fair ist, sondern ob man eine ausgesprochene Sperre mit einem neuen Auto bzw. neuen Account umgehen darf.
Völlig egal ob einzelne Foristen hier gerne andere gesperrt haben wollen.
 
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IMHO

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  • #36.108
Hmm, das widerspricht sich in meinen Augen: Je planbarer etwas ist, desto weniger individuelle Verantwortung gibt es doch. Zudem widersprechen sich auch die unendlichen Möglichkeiten und die Planbarkeit ein wenig.
Empfinde ich nicht so. Es ist planBAR bedeutet, es gibt die Möglichkeit, zu planen - wer will, tut es, wer nicht, lässt sich mehr oder weniger "fremdbestimmen". Wenn ich planen möchte, muss ich Eigenverantwortung übernehmen. Und die vielfachen Möglichkeiten erhöhen sogar noch die Verantwortung, da ich viele Variablen berücksichtigen muss/sollte.
 
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Wolverine

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  • #36.113
Schleichtsichunsichtbaranundschnapptdasganzeglasund verziehtsichfüreinpaarglücklichestundenhintereinedüne:p:):)
o_Oo_Oo_O:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Lolli! Loooolllii!
*fuchtelt wie wild mit den Armen*
:eek::eek::eek::eek::eek:
Macht - Macht etwas!!:eek:
Haltet die Diebin!!!!
Ruft die Lagerfeuergarde!
Feuert die Kanonen!!!!
*rennt im Kreis ums Feuer und kreischt wie ein Mädchen*
:eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Polizei! Polizei!
elve!!
glas!!!!!
Lollli!
*steht auf den Schanze der Katze*
Katze FASSSS!
Lolllllii
:eek::eek::eek::eek:

*sinkt auf dem Sofa zusammen und begibt sich Daumen lutschend in die Embriostellung..*
lolli jetzt brauch ich nen lollio_O
 
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  • #36.114
Wieso sollte die individuelle Verantwortung sinken, je mehr planbar etwas wird? Kannst du mir das erklären?

Nun, ich kann's zumindest mal versuchen.:)
Verantwortung habe ich in gewisser Weise nur für meine Entscheidungen, nicht jedoch für das, was dann tatsächlich passiert, weil vieles davon außerhalb meines Einflussbereichs liegt.
Wenn wir unter "Planen" verstehen, dass ich mir alle mir verfügbare Fakten ansehe und dann ein sachlich begründbares Vorgehen festlege, dann grenzt das in gewisser Weise die Freiheit meiner Entscheidungen ein. All das, was die Faktenlage nicht hergibt ist schon mal nicht mehr Teil des Plans. Ich habe, überspitzt formuliert, weniger Chancen mit meiner Entscheidung mit Blick auf die Fakten so richtig ins Klo zu greifen. Ich habe im Zweifel nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis eines nachvollziehbaren Kenntnisstands geplant, auf das, was dann kommt habe ich zumindest in Teilen keinen Einfluss und insofern auch keine Verantwortung.
Halbwegs nachvollziehbar?


Wenn es planbar ist, liegt es in meiner Verantwortung es zu planen und zu realisieren.

Ja. Aber das, was passiert liegt dann ggf. außerhalb meiner Verantwortung. Wenn ich bspw. einen Ausflug mit Freunden plane, mit die verfügbaren Wetterberichte und dergleichen ansehe und statt des Sonnenscheins plötzlich ein Unwetter herrscht und irgendwer zu Schaden kommt liegt das, sofern ich meine Hausaufgaben bei der Planung ordentlich gemacht habe, außerhalb meiner Verantwortung.

Heute kann angeblich jeder alles erreichen, was er will, wenn er nur will.

Man schaue sich beispielsweise die soziale Selektivität des deutschen Bildungssystems an und mache sich dann bewusst, warum das "angeblich" in obigem Satz zu wichtig ist. Theoretisch kann jeder alles erreichen, wenn man sich jedoch die Zahlen anguckt merkt man schnell, dass das in der Realität mitunter recht anders aussieht.


Daher wohl auch frappierende Unterschiede in der Hilfskultur. "Heute": Wer am Boden ist, ist selbst dran schuld. "Früher": Wer am Boden ist, ist eine arme Seele und erhält Mitleid und Unterstützung.

Ich halte mal dagegen: "Früher": Wer am Boden liegt hat offenbar Gottes Strafe für Was-auch-immer zu erdulden. "Heute": Wer am Boden liegt erhält die Untersützung der Gesellschaft in Form einer materiellen Existenzsicherung.

Ich denke, an der Stelle hat sich unser Glaube gewandelt, früher an Gott, heute an die Freiheit, ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Wer früher helfen woltle hat geholfen, wer draufhauen wollte hat draufgehauen, so wie heute auch.

Wieso sollten sich eine hohe Anzahl an Möglichkeiten und eine Planbarkeit gegenseitig widersprechen?

Wenn ich nahezu unendliche Möglichkeiten habe kann ich nicht wirklich fundiert Planen, weil ich die Folgen all dieser Möglichkeiten in endlicher Zeit nie werde abschätzen können.

Nur weil dein Vater Schuster war, musst du nicht bei deinen Leisten bleiben und auch Schuster werden.

Man schaue sich die Bildungsbeteiligungsquoten in Deutschland in Abhängigkeit des Elternhauses an und wundere sich. Wer heute als Kind von Eltern ohne Schulabschluß zur Welt kommt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Hochschule von innen sehen, wer Akademiker als Eltern hat kann sich, ich überspitze das mal, im Grundschulalter schon mal nach der Studentenbude umsehen.
In Zahlen: Von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten beginnen 79 ein Studium, bei Nicht-Akademikern sind es gerade mal 27 von 100 (http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/grafik-2.3.31.pdf).

Lehmann/Peek haben schon 1997 gezeigt, dass selbst Schulempfehlungen von Leherinnen und Lehrer mehr vom Bildungsstand der Eltern als von den Fähigkeiten der Kinder abhingen:
Diese Ergebnisse bestätigen zunächst die immer wieder berichtete Abhängigkeit der Empfehlungspraxis derGrundschulen von Faktoren des sozialen Kontextes. So steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Gymnasialempfehlungzu erhalten, in deutlicher Abhängigkeit vom Bildungsabschluß des Vaters, wobei das Kind eines Vaters mit Abitureine rund viereinhalbfache Chance für eine Gymnasialempfehlung hat wie das Kind eines Vaters ohneSchulabschluß. Der Effekt ist übrigens noch stärker, wenn man die Bildungsabschlüsse der Mütter betrachtet:Kinder von Müttern mit Abitur haben im Vergleich zu Kindern von Müttern ohne Schulabschluß (ohne Tabelle)die sechseinhalbfache Chance, für das Gymnasium empfohlen zu werden. Allerdings ist dem Einwand zubegegnen, daß sich die Chancen von Kindern aus verschiedenen Bildungsschichten nur deshalb unterscheiden, weilauch ihre Schulleistungen voneinander abweichen. Die Angaben zu den gruppenspezifischen Standards zeigenindessen jenseits allen vernünftigen Zweifels, daß die Grundschülerinnen und Grundschüler – je nach Bildungsnähedes Elternhauses – mit sehr unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert werden: Das Kind eines Vaters ohneSchulabschluß muß ein Leistungsniveau aufweisen, das noch wesentlich über dem durchschnittlichen Testwert der"Springer" liegt, um mit einiger Wahrscheinlichkeit für das Gymnasium empfohlen zu werden. Dem Kind einesVaters mit Abitur dagegen genügt eine Testleistung, die noch unter dem allgemeinen Durchschnitt liegt!
(https://bildungsserver.hamburg.de/c...7ca449c/data/pdf-schulleistungstest-lau-5.pdf)

Geändert hat sich seitdem nichts, im Gegenteil, solche Empfehlungen sind inzwischen noch bindender geworden.

Mit Verlaub, aber die Vorstellung, dass der Schustersohn heute völlig problemlos jeden Beruf ergreifen könnte und dass Bildungserfolg heute primär vom persönlichen Leistungsvermögen und der persönlichen Leistungsbereitschaft abhängt ist vorsichtig formuliert naiv und deckt sich nicht mit der entsprechenden Datenbasis, wie man sie beispielsweise seit Jahrzehnten in den Sozialerhebungen des DSW findet.
 
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  • #36.115
@Sine Nomine
Danke.
Und entschuldige, ich habe keine Lust mich näher zu erklären.
 
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  • #36.116
Hoffnung ist doof!
Sie bremst und lähmt.

Was ist aus den Lollis geworden @Wolverine ? Sei ein Mann und kein Embryo!
 
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  • #36.117
o_Oo_Oo_O:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Lolli! Loooolllii!
*fuchtelt wie wild mit den Armen*
:eek::eek::eek::eek::eek:
Macht - Macht etwas!!:eek:
Haltet die Diebin!!!!
Ruft die Lagerfeuergarde!
Feuert die Kanonen!!!!
*rennt im Kreis ums Feuer und kreischt wie ein Mädchen*
:eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Polizei! Polizei!
elve!!
glas!!!!!
Lollli!
*steht auf den Schanze der Katze*
Katze FASSSS!
Lolllllii
:eek::eek::eek::eek:

*sinkt auf dem Sofa zusammen und begibt sich Daumen lutschend in die Embriostellung..*
lolli jetzt brauch ich nen lollio_O

Mach mal Platz :D.
 
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  • #36.119
Nun, ich kann's zumindest mal versuchen.:)
Verantwortung habe ich in gewisser Weise nur für meine Entscheidungen, nicht jedoch für das, was dann tatsächlich passiert, weil vieles davon außerhalb meines Einflussbereichs liegt.
Wenn wir unter "Planen" verstehen, dass ich mir alle mir verfügbare Fakten ansehe und dann ein sachlich begründbares Vorgehen festlege, dann grenzt das in gewisser Weise die Freiheit meiner Entscheidungen ein. All das, was die Faktenlage nicht hergibt ist schon mal nicht mehr Teil des Plans. Ich habe, überspitzt formuliert, weniger Chancen mit meiner Entscheidung mit Blick auf die Fakten so richtig ins Klo zu greifen. Ich habe im Zweifel nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis eines nachvollziehbaren Kenntnisstands geplant, auf das, was dann kommt habe ich zumindest in Teilen keinen Einfluss und insofern auch keine Verantwortung.
Halbwegs nachvollziehbar?




Ja. Aber das, was passiert liegt dann ggf. außerhalb meiner Verantwortung. Wenn ich bspw. einen Ausflug mit Freunden plane, mit die verfügbaren Wetterberichte und dergleichen ansehe und statt des Sonnenscheins plötzlich ein Unwetter herrscht und irgendwer zu Schaden kommt liegt das, sofern ich meine Hausaufgaben bei der Planung ordentlich gemacht habe, außerhalb meiner Verantwortung.



Man schaue sich beispielsweise die soziale Selektivität des deutschen Bildungssystems an und mache sich dann bewusst, warum das "angeblich" in obigem Satz zu wichtig ist. Theoretisch kann jeder alles erreichen, wenn man sich jedoch die Zahlen anguckt merkt man schnell, dass das in der Realität mitunter recht anders aussieht.




Ich halte mal dagegen: "Früher": Wer am Boden liegt hat offenbar Gottes Strafe für Was-auch-immer zu erdulden. "Heute": Wer am Boden liegt erhält die Untersützung der Gesellschaft in Form einer materiellen Existenzsicherung.

Ich denke, an der Stelle hat sich unser Glaube gewandelt, früher an Gott, heute an die Freiheit, ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Wer früher helfen woltle hat geholfen, wer draufhauen wollte hat draufgehauen, so wie heute auch.



Wenn ich nahezu unendliche Möglichkeiten habe kann ich nicht wirklich fundiert Planen, weil ich die Folgen all dieser Möglichkeiten in endlicher Zeit nie werde abschätzen können.



Man schaue sich die Bildungsbeteiligungsquoten in Deutschland in Abhängigkeit des Elternhauses an und wundere sich. Wer heute als Kind von Eltern ohne Schulabschluß zur Welt kommt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Hochschule von innen sehen, wer Akademiker als Eltern hat kann sich, ich überspitze das mal, im Grundschulalter schon mal nach der Studentenbude umsehen.
In Zahlen: Von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten beginnen 79 ein Studium, bei Nicht-Akademikern sind es gerade mal 27 von 100 (http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/grafik-2.3.31.pdf).

Lehmann/Peek haben schon 1997 gezeigt, dass selbst Schulempfehlungen von Leherinnen und Lehrer mehr vom Bildungsstand der Eltern als von den Fähigkeiten der Kinder abhingen:
Diese Ergebnisse bestätigen zunächst die immer wieder berichtete Abhängigkeit der Empfehlungspraxis derGrundschulen von Faktoren des sozialen Kontextes. So steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Gymnasialempfehlungzu erhalten, in deutlicher Abhängigkeit vom Bildungsabschluß des Vaters, wobei das Kind eines Vaters mit Abitureine rund viereinhalbfache Chance für eine Gymnasialempfehlung hat wie das Kind eines Vaters ohneSchulabschluß. Der Effekt ist übrigens noch stärker, wenn man die Bildungsabschlüsse der Mütter betrachtet:Kinder von Müttern mit Abitur haben im Vergleich zu Kindern von Müttern ohne Schulabschluß (ohne Tabelle)die sechseinhalbfache Chance, für das Gymnasium empfohlen zu werden. Allerdings ist dem Einwand zubegegnen, daß sich die Chancen von Kindern aus verschiedenen Bildungsschichten nur deshalb unterscheiden, weilauch ihre Schulleistungen voneinander abweichen. Die Angaben zu den gruppenspezifischen Standards zeigenindessen jenseits allen vernünftigen Zweifels, daß die Grundschülerinnen und Grundschüler – je nach Bildungsnähedes Elternhauses – mit sehr unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert werden: Das Kind eines Vaters ohneSchulabschluß muß ein Leistungsniveau aufweisen, das noch wesentlich über dem durchschnittlichen Testwert der"Springer" liegt, um mit einiger Wahrscheinlichkeit für das Gymnasium empfohlen zu werden. Dem Kind einesVaters mit Abitur dagegen genügt eine Testleistung, die noch unter dem allgemeinen Durchschnitt liegt!
(https://bildungsserver.hamburg.de/c...7ca449c/data/pdf-schulleistungstest-lau-5.pdf)

Geändert hat sich seitdem nichts, im Gegenteil, solche Empfehlungen sind inzwischen noch bindender geworden.

Mit Verlaub, aber die Vorstellung, dass der Schustersohn heute völlig problemlos jeden Beruf ergreifen könnte und dass Bildungserfolg heute primär vom persönlichen Leistungsvermögen und der persönlichen Leistungsbereitschaft abhängt ist vorsichtig formuliert naiv und deckt sich nicht mit der entsprechenden Datenbasis, wie man sie beispielsweise seit Jahrzehnten in den Sozialerhebungen des DSW findet.
Verzeihung, Sie erinnern mich an Xe.
.mit ihren einseits tollen als auch ellenunendlichlangen Beiträgen.
Xe hätte zwischendurch auch mal *wirklichen Humor.
Was gibt's an der Liebesfront bei Ihnen Neues;)
 
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  • #36.120
*aaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrgggggggg
*renn Haare raufend ums Feuer
Wo sind die Männer mit Anstand und Mut und einem funktionierenden Sprachapparat (also wo drin steckt, was raus kommt und wo raus kommt, was drin steckt).
*aaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrgggggggg