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  • #1

"... kommt sicher so'n Kamel geloofen ..."

Die Älteren unter uns werden diese Textzeite (er-) kennen, an die ich mich derzeit stark erinnert fühle.

Vor fast 2 Jahren hat sie sich von mir getrennt. Seitdem hat sie - nach ca. 1 Jahr - 1 x Kontakt aufgenommen und sich danach nie wieder gemeldet ("Ich melde mich !"). Nun gratuliert sie mir mit einer knappen Mail zum Geburtstag ("Lieber xxxx, Glückwünsche zum Geburtstag! - Link - Schöne Stimmen! und liebe Grüße! yyyy") mit einem verlinkten Song von Kaleo "Save yourself" - kann mir das bitte mal jemand erklären ?

Ihr Link : http://tinyurl.com/gv8l65x
Text : http://tinyurl.com/zbbt2oo

Ja, sie weiß, wie schwer ich mich damit tue, "sie zu vergessen", und ich unterstelle einfach mal nur beste Absichten. Aber ist es nicht
1)
meine Sache, zu entscheiden, wie ich damit umgehe ? Und ist
2)
die Argumentation "Du bist zu gut für mich, ich tu' Dir nicht gut, also bring Dich in Sicherheit und heb' Dich für eine andere, bessere auf!" nicht etwas billig ? Macht sie es sich damit nicht etwas (zu) leicht ? Ich finde das ehrlich gesagt zum k***en ! :-[

Und interpretiere ich zuviel hinein, wenn ich sage, daß sie offenbar auch noch nicht mit mir abgeschlossen hat, auch wenn sie behauptet, wieder in einer neuen Beziehung zu sein, die aber nach ihren eigenen Worten auch nicht so läuft, wie sie es sich wünscht, nämlich ungefähr so, wie es mir mit ihr ergangen ist : Ich wollte mehr, als sie zu geben bereit und/oder in der Lage war ?

Mich erinnert das gerade sehr an Stephan Sulkes "Sie war" (http://tinyurl.com/j62bpxo):

"Wenn über eine olle Sache man wieder Gras gewachsen ist,
kommt sicher so'n Kamel geloofen, das alles wieder runterfrißt.
Wenn über eine alle Sache man wieder Gras gewachsen ist,
kommt sicher so'n Kamel und führt dich dorthin, wo du schon gewesen bist."

Und was soll ich jetz tun ? Nichts ? Kontakt aufnehmen und "die Lage peilen" ? Ihr sagen, daß sie mich in Ruhe lassen soll, frei nach Udo Lindenbergs "Ich lieb Dich überhaupt nicht mehr" ... ?

"(...)
geh doch einfach weiter
(...)
sonst komm' ich da niemals drüber weg
ich komm' da niemals drüber weg
geh doch einfach weiter."

Ich weiß nicht, was ich will.

Oder doch : Klarheit !

Was will sie ?
 
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  • #2
Ich denke, sie will einfach nur ihre Wirkung testen, heraudfinden, ob sie die noch hat. Und wenn du auch nur ansatzweise zu erkennen gibst, dass du noch nicht über sie hinweg bist, wird ihr das Genugtuung verschaffen - und sie wird dann wieder in der Versenkung verschwinden.
 
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  • #3
Erklären kann ich es dir nicht, aber manchen Menschen geht es so, dass sie nach einer Trennung den anderen nicht ganz aufgeben wollen, sprich sehen, dass eine Partnerschaft nicht funktioniert, sich aber trotzdem Freundschaft oder ähnliches wünschen. Vielleicht wollte sie einfach nur nett sein und dir eine Freude machen...
Ich denke, die Frage ist, was willst du? Würdest du sie zurückhaben wollen? In dem Fall wirst du wohl wirklich die Lage peilen müssen, auch auf die Gefahr hin, nochmal auf die Nase zu fallen.
Oder willst du endgültig damit abschliessen und was Neues anfangen? Dann würde ich ihr an deiner Stelle sagen, dass du vorerst keinen Kontakt möchtest, auch wenn es vielleicht nett und harmlos gemeint war...
 
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Hafensänger

  • #4
Zitat von Traumichnich:
Und interpretiere ich zuviel hinein, wenn ich sage, daß sie offenbar auch noch nicht mit mir abgeschlossen hat, auch wenn sie behauptet, wieder in einer neuen Beziehung zu sein, die aber nach ihren eigenen Worten auch nicht so läuft, wie sie es sich wünscht, nämlich ungefähr so, wie es mir mit ihr ergangen ist : Ich wollte mehr, als sie zu geben bereit und/oder in der Lage war ?
Ja, vermutlich zu viel interpretiert. Ich würde ihre sentimentale Erinnerung annehmen. Und was vielleicht auf euch beide zutrifft: "Ich weiß nicht, was ich will.".
Es ist halt schwierig, wenn es nicht der Mangel an Gefühlen, sondern ein wie in deinem obigen Zitat beschriebenes Problem ist.

Wenn dir nach mehr Schmerzen ist, dann "peile die Lage". Die Chance wäre das Problem zu lösen, dazu müsste sich eine/r/beide verändern. Scheint mir schon theoretisch, wenn sie ihre aktuelle Beziehung erwähnt.
Zur Problemlösung kann schnell viel geredet werden, bedeutet noch lange nicht, dass auch Veränderung eintritt. Tut sie es, dann ist es üblicherweise langwierig. IdR. ist es die Chance auf den gleichen Murks wie schon gehabt.

Was mich bei solchen Geschichten wenig optimistisch stimmt, jeder muss letztendlich seine Probleme selbst lösen. Die Hilfe für den Anderen beschränkt sich auf Hinweise einer anderen Sicht.
 
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  • #5
H

Hafensänger

  • #6
Wenn man solchen Problemen auf den Grund geht, dann ist es entweder ein Problem mit der Offenheit, wobei üblicherweise angenommen wird ausreichend offen zu sein, und/oder mit der Fähigkeit anderen Vertrauen entgegenbringen zu können, was üblicherweise ebenfalls als ausreichend erachtet wird.
Offenheit ist schon ungewöhnlich genug. Vertrauen ist angesichts der vor Misstrauen gegenüber anderen strotzenden vielen Posts als generelle Baustelle anzunehmen.
 
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  • #7
Zitat von Traumichnich:
Einerseits ...

Definitiv !

Andererseits :



Du hast recht : Es muß sich was ändern. Die Frage ist : Was ? Und wie schafft man - egal wer ! - das ?

Hättest du keine Angst,dass eine Beziehung, die man nach doch recht langer Zeit,wieder aufnehmen würde, dann ständig von der "Angst" geprägt wäre, dass sich dasselbe noch einmal abspielt, sprich die nächste Krise unweigerlich ins Haus steht?
Ich kann dich auf der Gefühlsebene zwar verstehen, aber bei mir würde da auf der Verstandesebene ständig so sehr die Alarmglocke läuten, dass ich es wahrscheinlich schon damit kaputt machen würde...
 
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  • #8
Ich glaube, diese Bedenken hätte eher sie. Zumindest war's bislang so.

Aber wenn man mit unserem Frosch davon ausgeht, daß es ohne Veränderung ohnehin nicht geht, könnte das der "Unterschied sein, der einen Unterschied macht".

Könnte aber auch (wieder) nur Wunschdenken sein ... !
 
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  • #9
Zitat von Traumichnich:
Ich glaube, diese Bedenken hätte eher sie. Zumindest war's bislang so.

Aber wenn man mit unserem Frosch davon ausgeht, daß es ohne Veränderung ohnehin nicht geht, könnte das der "Unterschied sein, der einen Unterschied macht".

Könnte aber auch (wieder) nur Wunschdenken sein ... !


Weißt du, Liebe ist immer eine Entscheidung..nur so funktioniert es. Irgendwann musst du zu dem Punkt kommen, zu sagen "ja, sie ist es". Für dich ist es dann beschlossene Sache und alles andere ist nur noch Optimierung. Eine Beziehung, die auch hält, wird es aber nur geben, wenn auch sie zu genau dem gleichen Schluss kommt und für sich entscheidet "ja, er ist es".
Deine ehemalige Freundin trifft diese Entscheidung nicht. Damit wird sie niemals in der Lage sein, eine wirkliche Partnerschaft aufzubauen. Sie wird ihr Leben lang herumeiern und die immer gleichen Trennungen erleben. Sie wird weiter durch die Welt gehen und vergleichen und die schönen künstlich bearbeiteten Werbeplakate sehen und sich sagen "es gibt bestimmt noch mehr für mich" und wird nicht begreifen, das ihr eigenes Highend nicht das Highend eines jeden sein kann. Sie wird sich nicht entscheiden...sie kann es nicht und damit kann sie keine Partnerschaft führen, die halten wird. Sie kann deshalb niemals ehrlich zu dir sein und wird sich darum bemühen, dauerhaft Hintertüren offen zu halten, durch die sie je nach Stimmung verschwinden wird. Willst du dir das wirklich antun?
Such dir doch eine Frau mit Hirn, die weiß, was sie will und die sich entscheiden kann...Eine Frau, die sich nicht von den Moden treiben lässt und die ein Gespür dafür hat, was für sie selbst richtig ist und was nicht. Mit ihr kannst du glücklich werden, denn sie wird bereit sein, für eure Partnerschaft etwas zu tun...und nicht nur für sich selbst....
 
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  • #10
Es könnte sein, dass sie das Gefühl genießt von dir geliebt zu werden.
Solange die nur deine Gefühle aufsaugt, um sich besser zu fühlen und nichts zurückgibt, wird es dir wahrscheinlich Schmerzen bereiten
 
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  • #11
Hallo Traumichnicht,

wenn die Dame sich in den knapp zwei Jahren bislang nur ein Mal gemeldet hat und nun "aus heiterem Himmel" wieder virtuell auftaucht, kann ich mir schon vorstellen, dass etwas dran ist an dem was Lisandra schreibt:

Zitat von Lisandra:
Ich denke, sie will einfach nur ihre Wirkung testen, heraudfinden, ob sie die noch hat. Und wenn du auch nur ansatzweise zu erkennen gibst, dass du noch nicht über sie hinweg bist, wird ihr das Genugtuung verschaffen - und sie wird dann wieder in der Versenkung verschwinden.

Es gibt ja solche Menschen... und wer weiß, vielleicht macht sie das jetzt künftig ein Mal im Jahr?

Natürlich kann es auch sein, dass ihre Beziehung wirklich nicht so prickelnd ist oder vielleicht schon wieder beendet, und dass sie sich einfach vortastet, wie Du ihr gesonnen und ob Du noch an ihr interessiert bist, weil sie festgestellt hat, dass es doch Schlechteres gab als die Beziehung mit Dir...?

Oder sie hat einfach zu Deinem Geburtstag an Dich gedacht und gegrüßt, weil ihr gerad danach war, ohne Hintergedanke (was ich aber relativ unwahrscheinlich finde, wenn sie bereits wieder in einer guten Partnerschaft ist... zumindest wenn ich von ihr auf mich schließe, habe ich in einer neuen Beziehung niemals einen Gedanken an einen Ex verschwendet...)

Letztendlich kann nur sie Dir die Antwort geben.

Wie Du reagieren "sollst", würde ich davon abhängig machen, was Du WILLST.


Lieben Gruß
von der Sambamaus
 
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  • #12
Hey,

das ist für dich eine sehr schwierige Situation. Wa sollst du machen? Ich kenne das sehr gut aus 2016. Man kann sich damit verrückt machen.

Offenbar gibt es zwei Stimmen in dir: eine sagt melde dich bei ihr. Eine sagt tue es nicht. Welche Variante ist für dich die friedvollere, die die für dich gut ist? Entscheide dich dafür. Entscheide dich nicht für die Variante, die dir Unruhe und Aufregung bringt. Außer du willst das :)
 
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Dr. Bean

  • #13
Zeit und Abstand heilen alle Wunden.

Ich habs auch vier Jahre lang nicht geglaubt, nach 10 Jahren Beziehung davor.

Ist aber so.
Kotz dich regelmäßig aus, drehe regelmäßig durch und fordere dich beim Sport. Und dann warte. Eines morgens wirst du aufwachen und es ist vorbei. Ist wie ein Drogenentzug.
 
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  • #14
@ Gwen :

Du hast es schön auf den Punkt gebracht : Beide müssen sich für einander entscheiden, und das - sagt sie selbst auch - kann sie nicht. In der Konsequenz sagst Du letztlich dasselbe wie sie : "Save Yourself!"

Ich weiß aber, wie unglücklich sie damit ist - ich glaube, sie ganz gut zu kennen (sollte man auch erwarten dürfen ... !). Sie möchte gerne anders, aber sie traut sich nicht, "kann nicht aus ihrer Haut raus", sie "kann es nicht machen", nicht über ihren Schatten springen.

Ich schrieb es schon an anderer Stelle : Sie hat mehr Angst vor dem, was kommen könnte, wenn sie etwas ändert, als vor dem, was sie hat, womit sie nicht glücklich ist, aber gelernt hat, umzugehen. Während unserer gemeinsamen Zeit hatte ich einmal das Gefühl, daß sie nach einem Gespräch mit einer Therapeutin kurz davor war, "etwas zu ändern", im letzten Moment aber Angst vor der eigenen Courage bekommen hat (die Therapeutin hat sie übrigens danach nie wieder aufgesucht).

Deshalb fällt es mir so schwer, die Hoffnung aufzugeben, sie aufzugeben. Du magst recht haben mit Deiner Ansicht. Aber ich könnte Dir nicht sagen, was für mich "leichter" wäre, und nebenbei : Die leichtere Lösung ist nicht immer die bessere, denn ja : Für mich ist Sie es !

@ Dr. Bean :
Ich habe damit keine eigenen Erfahrungen, aber "Entzug" dürfte es ganz gut treffen ! Der kann doch aber nur Erfolg haben, wenn ich dem "Suchtmittel" - also Ihr - aus dem Weg gehe (was ich bislang mache). Wie gehe ich dann aber mit Situationen wie dieser um, daß Sie den Kontakt aufnimmt (s. o.) ?
 
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  • #15
Sag mal, hast Du vielleicht auch in der Beziehung schon an ihr rumtherapieren wollen? Dann wundert es mich nicht, daß sie abgehauen ist.
 
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  • #16
Nein, damit hat sie selbst schon angefangen, lange bevor wir uns kennenlernten. Ich habe mich auch allenfalls als Begleiter und Unterstützer gesehen, nie als Therapeut.
 
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  • #17
Zitat von Traumichnich:
​(...) kann mir das bitte mal jemand erklären ?

Nachträglich alles Gute zum Geburtstag.

​Erklären kann ich es Dir auch nicht. Aber Möglichkeiten abwägen. Was wäre denn, wenn sie Dir einfach NUR zum Geburtstag gratulieren wollte. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Einfach nur gratulieren. Für mich wäre das ja die einfachste Erklärung.

​Also würd ich mich nett und artig per mail bedanken (vielleicht einen unverfänglichen gemeinsamen Kaffee vorschlagen, also "nur so quatschen") und schauen was passiert. Alles andere ist ein Hinein- & Drumheruminterpretieren. Das führt idR zu nichts, kostet nur Zeit und verselbständigt sich irgendwann.

​(Und völlig unabhängig davon, so alte Geschichten aufwärmen, da bin ich jetzt nicht so der ganz große Fan von. Meine Erfahrungen damit: früher oder später landet man doch wieder im "alten Fahrwasser" ... warum nur, warum nur???)
 
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  • #18
Zitat von Traumichnich:
Nein, damit hat sie selbst schon angefangen, lange bevor wir uns kennenlernten. Ich habe mich auch allenfalls als Begleiter und Unterstützer gesehen, nie als Therapeut.
Und machst Du wenigstens auch eine Therapie? Daß Dich so ein Mail nach zwei Jahren fast aus der Bahn wirft, halte ich für sehr bedenklich. Und daß Du Dir einredest, wie unglücklich doch ihr jetziges Leben ohne Dich nun sein müßte. Du machst Dir da was vor. Tatsächlich ist doch Dein Leben unglücklich. Und daran mußt *Du selbst* was ändern. Wenn Du es nicht alleine schaffst, dann eben mit Hilfe.
 
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  • #19
Zitat von Traumichnich:
Ich weiß aber, wie unglücklich sie damit ist - ich glaube, sie ganz gut zu kennen (sollte man auch erwarten dürfen ... !). Sie möchte gerne anders, aber sie traut sich nicht, "kann nicht aus ihrer Haut raus", sie "kann es nicht machen", nicht über ihren Schatten springen.

Ich schrieb es schon an anderer Stelle : Sie hat mehr Angst vor dem, was kommen könnte, wenn sie etwas ändert, als vor dem, was sie hat, womit sie nicht glücklich ist, aber gelernt hat, umzugehen. Während unserer gemeinsamen Zeit hatte ich einmal das Gefühl, daß sie nach einem Gespräch mit einer Therapeutin kurz davor war, "etwas zu ändern", im letzten Moment aber Angst vor der eigenen Courage bekommen hat (die Therapeutin hat sie übrigens danach nie wieder aufgesucht).

Bist du sicher, dass SIE etwas ändern möchte und das nicht eher DEIN Wunsch ist?
Denn, genau wie du schreibst, wenn sie wirklich wollte, wäre sie wohl weiter in die Therapie gegangen.

Andererseits, so wie du klingst, hört es sich für mich so an, dass du nicht zur Ruhe kommst, bevor du nicht alles versucht hast. Also wenn du meinst, dass es klappen könnte, bitte sie um ein Gespräch und redet über all das. Aber mach dich drauf gefasst, dass es gut sein kann, dass es dir danach, wenn sie nicht will, wieder für einige Zeit lang, um einiges schlechter geht.... Das musst du dir wohl überlegen, ob es dir das wert ist.
 
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  • #20
Zitat von fafner:
Und machst Du wenigstens auch eine Therapie? Daß Dich so ein Mail nach zwei Jahren fast aus der Bahn wirft, halte ich für sehr bedenklich. Und daß Du Dir einredest, wie unglücklich doch ihr jetziges Leben ohne Dich nun sein müßte. Du machst Dir da was vor. Tatsächlich ist doch Dein Leben unglücklich. Und daran mußt *Du selbst* was ändern. Wenn Du es nicht alleine schaffst, dann eben mit Hilfe.

Da steckt auch ein ziemlich grosses Körnchen Wahrheit drin, Traumichnich.
Du machst dein Glück sehr von einer Person abhängig.Ich hab den Eindruck, dass man in einer Beziehung nur glücklich sein kann, wenn man auch mit sich selbst alleine glücklich ist - irgendwie erdrückt man sonst den anderen. Vielleicht wàre das in der Tat ein guter Ansatz, dass du an dir arbeitest und dann guckst, was passiert. Häufig ergibt sich dann der ganze Rest...
 
D

Deleted member 4363

  • #21
Zitat von Traumichnich:
@ Dr. Bean :
Ich habe damit keine eigenen Erfahrungen, aber "Entzug" dürfte es ganz gut treffen ! Der kann doch aber nur Erfolg haben, wenn ich dem "Suchtmittel" - also Ihr - aus dem Weg gehe (was ich bislang mache). Wie gehe ich dann aber mit Situationen wie dieser um, daß Sie den Kontakt aufnimmt (s. o.) ?

Dem "Suchtmittel" konsequent aus dem Weg zu gehen, war für mich in einer ähnlichen Situation ( sehr leidvoll, viele Jahre on und off ) sehr hilfreich. Das hieß in der Konsequenz allerdings auch, ohne Wenn und Aber! Sprich: keine Reaktion auf irgendwelche Grüße, Anrufe, Erzählungen von Freunden, wie sehr ich ihm fehle etc...........
Diese Haltung konnte ich tatsächlich erst durchhalten, nachdem mir klar geworden war, wie sehr mein Leben stagnierte in dieser Warteschleife. Sie war dann aber sehr hilfreich !!
 
H

Hafensänger

  • #22
Na ja, ist eine Frage, die sich häufig stellt, wie mit einer Sucht umgehen. Das ist momentan nicht primär, das ist der vorhandene, noch unbeantwortete Kontakt.

Ich find's auch löblich Traumichnich zu therapieren, hat ja jeder nötig ^^, aber wenn er sich als zurückhaltend beschreibt und sie in abbrechender Therapie, dann könnte das beziehungsrelevante Problem anteilsmäßig bei ihr präsenter sein.
Er könnte akzeptieren, dass sie ihr Problem selbst lösen muss. Es ist dann kein weiter Schritt für ihn zu erkennen, dass er nicht mehr machen kann als ihrer Entwicklung nicht im Weg zu stehen. Irgendwann nimmt sie die Hürde der Änderung oder auch nicht, für Traumichnich angesichts eines länger anzunehmenden Prozesses ziemlich trostlos, denn ihr nächster, übernächster oder überübernächster Freund wird der Nutznießer sein - wenn sie denn die Kurve kriegt! Für dich, Traumichnich, geht die Chance gegen Null. Dein primäres Problem ist dich von ihr zu lösen. Behalte sie in ihrer persönlichen Pracht in Erinnerung, aber vergegenwärtige dir auch das Problem, das eure Beziehung nicht nur schlecht laufen, sondern auch scheitern ließ.

Das ist hart und direkt, aber mit 'ner Geburtstagsmail, sie weiterhin in problematischer Beziehung, ist mir eine mögliche Lösung schon nicht in Sicht. Zeitnah auch nicht. Da muss man sich ebenfalls entscheiden!
 
G

Gast

  • #23
Zitat von Töltine:
Bist du sicher, dass SIE etwas ändern möchte und das nicht eher DEIN Wunsch ist?
Denn, genau wie du schreibst, wenn sie wirklich wollte, wäre sie wohl weiter in die Therapie gegangen.

Naja, soweit ich es verstanden habe, ist sie ja von selbst mal zu einer Therapiestunde gegangen und das "vor" ihrer Beziehung. Das bedeutet eigentlich, sie hat selbst gespürt, dass etwas nicht stimmt. Soetwas macht man nicht, wenn man davon überzeugt ist, es ist alles ok mit einem. Dummerweise war die Therapeutin nicht das Richtige für sie, sie hat sie nicht weiterführen und ihr fachmännisch helfen können. Der nächste Schritt wäre sinnvollerweise gewesen, den nächsten Therapeuten anzusehen, aber an dieser Stelle hakt es wohl desöfteren. Schade eigentlich, da ist mal wieder eine Chance verloren gegangen.

Es gibt sicher einige Leute, die herumjammern, wie sehr sie psychisch mitgenommen sind und dass sie eine Therapie machen wollen, diese aber nicht anfangen, sondern stattdessen meinen, sich selbst durch die Lektüre diverser Schriften analysieren zu können. Das ist natürlich genauso blöd, wie diejeneigen, die eigentlich wissen, dass etwas nicht stimmt und den Schritt zum Facharzt nicht gehen und es vor sich selbst und anderen lieber verleugnen.

Selbstverständlich hat der TE ein Problem, wenn er nach zwei Jahren noch immer derart reagiert. Aber zu meinen, seine Exfreundin hätte kein Problem mit ihren ständigen offs und dann doch wieder nicht, oder doch...? ...das ist schon seltsam.

Diese Leute, die in einer Beziehung, meistens so als eine Art Strafmaßnahme für den anderen oder einfach aus purer Empathielosigkeit immer wieder die Beziehung beenden, tun dies ihr Leben lang immer wieder, mit wechselnden Partnern. Später wird dann natürlich geleugnet, dass genau dieses Verhalten schonmal vorher aufgetreten ist, aber meistens kommt Wahrheit irgendwann ans Licht. Wenn so ein Mensch dann davon überzeugt ist, er sei psychisch völlig gesund, stellt er für jeden potentiellen neuen Partner eine Gefahr für dessen psychische Gesundheit dar. Unsinnige offs, gefolgt von immer neuen Beteuerungen, man wolle doch eigentlich die Beziehung, habe nie etwas anderes gewollt oder man könne sich nicht wirklich entscheiden, haben eine extrem zerstörerische Kraft für jeden Partner, der dem ausgesetzt wird.
Die Exfreundin ist noch jung und könnte vielleicht noch durch eine entsprechende Therapie gesunden, aber dem Partner eines solchen Menschen kann man eigentlich nur raten, Abstand zu halten und solch einen Menschen zu vergessen, wenn hier so garkein echter Wille bei ihr vorhanden ist, etwas zu verändern.
 
M

Marlene

  • #24
Frei vom Suchtmittel zu werden, funktioniert nur, wenn man in sich selber das "ich will nicht" anstatt das "es wäre besser für mich, wenn nicht", "ich darf nicht" usw. trägt.
Lieber Traumichnich,
interpretiere lieber nicht so viel in diese Geburtstagswünsche hinein, überlege Dir lieber noch einmal ganz genau, warum es bei Euch auseinanderging. Dieser Satz "Du bist zu gut für mich" bringt Einen überhaupt nicht weiter, ausser, dass er beinhaltet: "es passt mit uns Beiden nicht". Eigentlich macht es sich der Andere mit so einem Satz verdammt leicht, umgeht die Auseinandersetzung, ist konfliktscheu, erniedrigt lieber sich selbst, um den Anderen zu entlassen, der sich dann "besser" und "unschuldig" damit fühlen soll, aber ist nicht inhaltsführend. Wie soll das in Zukunft gehen? Willst Du jetzt "schlecht genug" werden, damit es passt? Oder sie soll "besser" werden?
Ich würde mir mal die Hintergründe für diesen Satz anschauen und dann überlegen, ob es da überhaupt eine Chance geben könnte.
Meine Erfahrung ist übrigens, dass ein "zweites Mal" immer schief ging, aber, bei Manchen soll es ja klappen, ich denke aber, da haben Beide eine enorme Weiterentwicklung hinter sich.
 
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  • #25
@ Howlith :
Genau mit diesem "einfach NUR" tue ich mich schwer. Das kann ICH mir nicht vorstellen, das ist nicht MEINE Reaktion : Für "nur Freunde" schlummern da noch viel zu viele Gefühle unter der Oberfläche, die ratz-fatz wieder hochkochen. Bei einer Tasse Kaffee "nur so quatschen" kommt für MICH daher viel zu früh. Darüber können wir in ein paar Jahren vielleicht noch mal reden.

@ Fafner :
Ja, war ich bis vor Kurzem. Und mir ging's auch relativ gut - bis sie mich wieder kontaktiert hat. Und ich rede mir nicht ein, "wie unglücklich doch ihr jetziges Leben ohne Dich nun sein müßte", das hat sie mir bei unserem letzten Treffen, dem ersten,1 Jahr nach unserer Trennung, selbst erzählt. Und meine Darstellung bezog sich weniger auf das "ohne mich" als vielmehr darauf, daß sie sich nicht für eine Beziehung entscheiden kann.

@ all :
Ich denke, daß ich sie ganz gut einschätzen kann, vielleicht besser als jede/r andere. Ich möchte allerdings nicht mehr ins Detail gehen, das würde sie (ja, mich auch) womöglich identifizierbar machen. Ich teile nicht nur Boiled Frogs Ansicht, daß sie ihre Probleme selbst lösen muß, das habe ich ihr schon nach unserer ersten Trennung 2012 gesagt. Und Gwen scheint Efahrung mit solchem Verhalten zu haben, ihre Beschreibung ist jedenfalls sehr nahe dran.

Das eine Mal, wo ich dachte, daß sie kurz davor war, etwas zu ändern, war sie nach der Therapiestunde mehrere Tage "völlig durch den Wind". Offenbar hatte die Therapeutin den Finger in die Wunde gelegt. Sie hat dann die Therapeutin gewechselt. Bei der nächsten ging es ihr nach den Sitzungen immer prima, wie nach einem Spaziergang. Ich hatte den Eindruck, dort hat sie sich nur Streicheleinheiten abgeholt und die Bestätigung, daß sie alles richtig macht. Nach ein paar Sitzungen war sie wieder "ganz die alte" und ist auch dort nicht mehr hingegangen.

Als ich diesen Tread gestartet habe, habe ich geschwankt, ob ich ihr antworte, mich bedanke und einfach mal frage, was ihre Motivation ist, um für mich Klarheit zu haben, oder einfach gar nicht zu reagieren.
Nach wie vor schlagen 2 Seelen in meiner Brust : Einersetis bin ich mir irgendwo tief drinnen sehr bewußt, daß es so kommen kann, wie BoiledFrog schrieb : "Irgendwann nimmt sie die Hürde der Änderung oder auch nicht, für Traumichnich angesichts eines länger anzunehmenden Prozesses ziemlich trostlos, denn ihr nächster, übernächster oder überübernächster Freund wird der Nutznießer sein - wenn sie denn die Kurve kriegt! Für dich, Traumichnich, geht die Chance gegen Null."

Andererseits möchte ich die Hoffnung - möchte ich SIE ! - nicht einfach so aufgeben. Ich habe ihr gesagt, daß ich immer für sie da bin und sie unterstütze, wenn sie das möchte. Selbst wenn sie das NICHT möchte : Wenn ich den Kontakt jetzt abbreche, fühlt sich das für mich an, wie wenn ich sie verraten würde. Und schließlich ist ja nicht ausgeschlossen, daß ... schließlich kann man auch nur die Lotterie gewinnen, wenn man ein Los gekauft hat - klingt das verrückt ?

Vor über 25 Jahren hat sich meine 1. große Liebe von mir getrennt. Das hat auch Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war. Verstanden habe ich es bis heute nicht.

Ich habe das Gefühl, das jetzt könnte meine letzte gewesen sein.

Danke für Eure Gedanken !
 
G

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  • #26
Zitat von Traumichnich:
@ Howlith :

Das eine Mal, wo ich dachte, daß sie kurz davor war, etwas zu ändern, war sie nach der Therapiestunde mehrere Tage "völlig durch den Wind". Offenbar hatte die Therapeutin den Finger in die Wunde gelegt. Sie hat dann die Therapeutin gewechselt. Bei der nächsten ging es ihr nach den Sitzungen immer prima, wie nach einem Spaziergang. Ich hatte den Eindruck, dort hat sie sich nur Streicheleinheiten abgeholt und die Bestätigung, daß sie alles richtig macht. Nach ein paar Sitzungen war sie wieder "ganz die alte" und ist auch dort nicht mehr hingegangen.

Als ich diesen Tread gestartet habe, habe ich geschwankt, ob ich ihr antworte, mich bedanke und einfach mal frage, was ihre Motivation ist, um für mich Klarheit zu haben, oder einfach gar nicht zu reagieren.
Nach wie vor schlagen 2 Seelen in meiner Brust : Einersetis bin ich mir irgendwo tief drinnen sehr bewußt, daß es so kommen kann, wie BoiledFrog schrieb : "Irgendwann nimmt sie die Hürde der Änderung oder auch nicht, für Traumichnich angesichts eines länger anzunehmenden Prozesses ziemlich trostlos, denn ihr nächster, übernächster oder überübernächster Freund wird der Nutznießer sein - wenn sie denn die Kurve kriegt! Für dich, Traumichnich, geht die Chance gegen Null."

Andererseits möchte ich die Hoffnung - möchte ich SIE ! - nicht einfach so aufgeben. Ich habe ihr gesagt, daß ich immer für sie da bin und sie unterstütze, wenn sie das möchte. Selbst wenn sie das NICHT möchte : Wenn ich den Kontakt jetzt abbreche, fühlt sich das für mich an, wie wenn ich sie verraten würde. Und schließlich ist ja nicht ausgeschlossen, daß ... schließlich kann man auch nur die Lotterie gewinnen, wenn man ein Los gekauft hat - klingt das verrückt ?

Vor über 25 Jahren hat sich meine 1. große Liebe von mir getrennt. Das hat auch Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war. Verstanden habe ich es bis heute nicht.

Ich habe das Gefühl, das jetzt könnte meine letzte gewesen sein.

Danke für Eure Gedanken !

ok...die Geschichte mit den beiden Therapeuten hört sich nicht gut an. In einer ersten Sitzung derart auf den Putz zu hauen ist unprofessionell..ihre Reaktion war abzusehen. Ob die zweite Therapeutin gut war, kann man nicht beurteilen. Schlecht ist, dass die Therapie nicht weitergeführt wurde...an wem es nun lag, ist unklar. Es gibt massenweise Therapeuten und sicher nur ein paar wenige wirklich fähige unter ihnen, die sich mit dem Gebiet, das deine Exfreundin betrifft,,besonders gut auskennen. Das ist wie in jedem Beruf.

Du scheinst doch sehr an ihr zu hängen. Ihre Therapie muss sie selbst machen, ich denke, darüber herrscht allgemeiner Konsens. Wenn sie dies bereit ist konsequent durchzuführen, besteht für dich eine Chance. Grundlage dafür ist immer eine gute! therapeutische Beratung. Wenn ihr wisst, um was es sich bei ihr handelt, könntet ihr euch Fachleute aus genau dieser Richtung suchen.
Ich stimme jedoch deiner Befürchtung, keine Hoffnung auf eine gute Beziehung haben zu können in diesem Fall dann nicht mehr zu. Du kennst sie, du könntest sie auf diesem Therapieweg begleiten. Gesetzt den Fall, sie arbeitet es tatsächlich durch (was für mich jetzt nicht erkennbar ist) dann könntet ihr euch gemeinsam entwickeln. Das kann einen langen Weg bedeuten, kann aber vielleicht auch relativ schnell gehen oder es kann auch nie zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen. Grundlage dafür ist, das sie dem auch zustimmt.
 
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  • #27
Zitat von gwen:
Selbstverständlich hat der TE ein Problem, wenn er nach zwei Jahren noch immer derart reagiert. Aber zu meinen, seine Exfreundin hätte kein Problem mit ihren ständigen offs und dann doch wieder nicht, oder doch...? ...das ist schon seltsam.
Wir haben doch hier das typische Forumsproblem von zu wenig bzw. stark gefilterter Information. Das ist ja völlig menschlich, aber auch Traumichnich könnte sich gravierend irren in seiner Einschätzung. Wenn man so derartig involviert ist, dann ist da die Gefahr enorm. Das kenne ich von mir ...

Wenn so ein Mensch dann davon überzeugt ist, er sei psychisch völlig gesund, stellt er für jeden potentiellen neuen Partner eine Gefahr für dessen psychische Gesundheit dar.
Deshalb hilft da nur eins: auf sich selber Rücksicht zu nehmen.

Zitat von Traumichnich:
Ich habe das Gefühl, das jetzt könnte meine letzte gewesen sein.
Ja, so denkt jeder. Aber das läßt sich überwinden. Das beste Mittel dagegen ist, sich auf jemand anderen zu konzentrieren. Da ist die ganze Energie wesentlich besser aufgehoben.
 
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  • #28
Ein "langer Weg" schreckt mich nicht, sonst würden sich mir diese Fragen gar nicht stellen.

Aber sie wird erst dann dazu bereit sein - egal, ob mit mir oder ohne mich - wenn der Status Quo ihr mehr Angst macht als die Veränderungen. Wenn sie meine Hilfe möchte, werde ich für sie da sein, und das weiß sie.

Was kann ich also tun (außer abwarten) ?
 
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  • #29
Zitat von Traumichnich:
Ein "langer Weg" schreckt mich nicht, sonst würden sich mir diese Fragen gar nicht stellen.

Aber sie wird erst dann dazu bereit sein - egal, ob mit mir oder ohne mich - wenn der Status Quo ihr mehr Angst macht als die Veränderungen. Wenn sie meine Hilfe möchte, werde ich für sie da sein, und das weiß sie.

Was kann ich also tun (außer abwarten) ?


Verwarte nicht dein Leben, dazu ist es zu kurz. Der "Status Quo" wird ihr niemals mehr Angst machen, als jetzt..sie ist es gewohnt zu verdrängen...
 
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  • #30
Das befürchte ich auch, ja.

Andererseits denke ich, daß es ein - unausweichliches und in nicht allzu ferner Zukunft liegendes - Ereignis in ihrem Leben geben wird, daß das ändern könnte, und dann wäre ich gerne einfach da.

Je länger ich darüber nachdenke, desto eher scheint es mir das Beste, sie einfach zu fragen, was sie von mir will, was sie sich wünscht, was sie erwartet - außer daß sie mich nicht als Partner haben möchte.