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  • #91
Zitat von Tuba:
Hallo Oldie ;-) ,
mir gehts mit 57 ähnlich wie Dir.
Ich finde es auch einen riesigen Unterschied, ob man zusammen alt wird oder ob man sich in diesem Alter erst neu kennen lernt. Und nur, weil man seit ein paar Jahren endlich das Thema Sexualität im Alter entdeckt hat, brauchen wir nicht andauernd Lust zu haben.
Vermutlich ist das mal wieder einer von den Punkten, die man beim Kennenlernen so nach und nach miteinander klären muss. Und ich setze darauf, dass ich jemanden finden werde, mit dem ich es mir gut geht - egal, ob mit oder ohne Sex.
Dein Profil liest sich anders. Es klingt so, als suchst du eine sexuelle Affäre. Mehr dazu habe ich dir in der Profilberatung geschrieben. Da das immer erst verzögert oder gar nicht freigeschaltet wird, hier der betreffende Passus:

Ob du eine Affäre suchst oder eine feste Partnerschaft, ist nicht klar. " viel Rotwein trinken und uns was erzählen. Und wenn sich daraus mehr und anderes entwickelt, wäre das natürlich schön.", "wir können Spaß zusammen haben.", "Dir 3 Wünsche erfüllen "
 

hmm

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  • #93
Langsam fängt es an mich zu gruseln., Nein, ich will nicht älter werden und dann womöglich völlig unsexy sein. Wie die dann aussehen sollen , was da hier geschrieben wird.. zum wegschauen.

Stopp, wo ist denn hier die Stopptaste???
 
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  • #94
Mich würde das unglücklich machen, wenn ich wüsste, dass mein Partner mich in bestimmten Körperteilen eklig und abstoßend findet, egal, ob jetzt Sex passiert oder nicht.
 
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  • #95
Zitat von Tuba:
Danke für die Rückmeldung auf diesem Wege. Dass es so zweideutig ist, was ich schreibe, verwirrt mich sehr.
Leider wurde mein Beitrag zu deinem Profil immer noch nicht freigeschaltet.
Ja, es liest sich sehr zweideutig für Männer, die zweideutiges im Sinn haben.
Es gibt noch andere Ungereimtheiten, deine Rechtschreibung und Zeichensetzung und die damit verbundenen groben Fehler passen nicht zu deinem Beruf und das macht dein Profil unglaubwürdig.
 
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  • #96
Zitat von Marlene:
Mich würde das unglücklich machen, wenn ich wüsste, dass mein Partner mich in bestimmten Körperteilen eklig und abstoßend findet, egal, ob jetzt Sex passiert oder nicht.
Fandest du denn immer alles an deinen Partnern ansprechend? Hängende Hoden, Knie mit Knitterfalten und von Fußpilz zerfressene Nägel? Es wird sich auch kein Mann finden, der Cellulitisschenkel, wulstige Kaiserschnittnarben oder Krampfadern ansprechend findet.
 
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  • #97
Vom ästhetischen Anspruch aus betrachtet ist Sexualität sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Was macht man, wenn es nicht mehr kickt und den Weg des Irdischen geht? Was bleibt dann? Wo ist dann der güldene Raum? Wo der Brokat?
 
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  • #98
Zitat von ChickenGeorge:
Fandest du denn immer alles an deinen Partnern ansprechend? Hängende Hoden, Knie mit Knitterfalten und von Fußpilz zerfressene Nägel? Es wird sich auch kein Mann finden, der Cellulitisschenkel, wulstige Kaiserschnittnarben oder Krampfadern ansprechend findet.
Ich lebe in der Verklärung und nicht im harten Anschauen, das unansprechend dazu noch bewertet wird. Ich lebe ein Ideal, das die Seele dahinter versucht zu sehen, stell Dir vor!
 
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  • #99
Was dem einen ein Ideal, ist dem anderen zu wenig. So verschieden sind die Menschen. Im Anfang ist oft viel Verklärung, aber statt auf der Stelle zu treten gefällt mir in der Regel, für die Realitäten offen zu sein. Die sind nicht immer erfreulich, und ich muß auch nicht alle ständig sehen und riechen. Aber verklären müssen will ich da nichts auf Dauer. Verzaubern, für Momente, das ja. Aber nicht dauerhaft was Vormachen.
Das bezieht sich übrigens ebenso auf die sogenannte Seele. Die hat wie der Körper auch so ihre häßlichen Seiten. Auch beim Geliebten. Und ich für meinen Teil möchte gesehen werden, auch in den schwierigen Seiten. Wenn jemand mich nur lieben kann, indem er sich vormacht, ich sei anders, als ich bin, würde ich mich wenig gemeint fühlen.
Kann man sich fragen, ob andere mit Liebe was ganz anderes meinen. Also diejenigen, die Lieben als Verklären und Vormachen verstehen. Liest man hier oft ja auch bezüglich der Selbstliebe. Auch die scheint vielen erreichbar, wenn sie sich nicht auf einen, wie man wirklcih ist, bezieht, sondern auf das Ideal, also wie man sich gerne sehen würde oder auch sehen muß.
Wenn der Geliebte gerne als er selbst gemeint ist und sich nicht so darüber freuen würde, mit einer Projektion verwechselt zu werden, müßte man ihm dann auch noch vormachen, man mache sich und ihm gar nichts vor.
Wird vielleicht irgendwann ein bißchen anstrengend. Aber Menschen machen ja die abenteuerlichsten Dinge!
 
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  • #100
Bei Dir, Butte, hört sich das so an, wie wenn die "häßlichen" Seiten der Seele einem z.B. "häßlichen" Hoden entsprächen. Eine Seele ist "Nichts", das ist nur der Stoff, der Anteil an der Unendlichkeit hat. Der Körper ist das Gefäß und wird von ihr bewohnt, er ist endlich, aber in seinem Hinsteuern auf sein Ende wird er nicht "häßlich", sondern löst sich nur langsam auf, um die Seele entlassen zu können. Du meinst wohl den Charakter, den man nicht verklären soll, das finde ich auch. So geliebt werden, wie man ist, dazu gehört aber eben Alles, eben nicht nur Teile. Und für mich gibt es kein "häßlich", die sogenannte "Verklärung" findet statt im Bewußtsein der Endlichkeit des Einen und der Unendlichkeit des Anderen.
 
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  • #101
Daran ist aber auch Büchner gescheitert. In seinem "Traktat über Schädelnerven", das ich oft gerne zitiere scheitert er an der Fragestellung, ob man Augen hat, weil man sieht oder ob man sieht, weil man Augen hat. Ein Zen-Buddhist würde vermutlich sagen, beides ist der Fall. Er aber war Aufklärer, zumindest dachte er das.
 
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  • #102
Schelling sagt, aus dem Punkt, in dem sich die unendliche und die endliche Kraft treffen, resultiert die ästhetische Kraft. Wobei wir wieder beim Thema der Romantik wären :) Vielleicht geht es nur um die Art und Weise der Fragestellung, um eine Antwort zu erhalten.
 
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  • #103
Das hat er bestimmt nur gesagt, weil ihm Caroline den Kopf verdreht hat.
 
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  • #106
Der Ort des Raben.
 
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  • #107
Zitat von Tuba:
Danke für die Rückmeldung auf diesem Wege. Dass es so zweideutig ist, was ich schreibe, verwirrt mich sehr..
Das Ist nur ein wunderbares Beispiel unterschiedlicher Wahrnehmung. Du hattest nichts zweideutiges im Sinn, deshalb kann ein anderer durchaus so etwas sehen. Nebenbei, ich hatte mir dein Profil mal angesehen und wäre nicht auf die Idee gekommen, das mit sexuellem Hintergrund zu betrachten, gar die absichtsweise Affäre heraus zu lesen. Das wird dir noch öfter passieren. Macht nichts, ist halt so.

Ich versuche ja auch mich klar und eindeutig auszudrücken, scheitere daran manchmal genau so grandios, aber es war schon faszinierend wie, mich völlig überraschend, scheinbar klare Aussagen völlig anders verstanden wurden.
 
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  • #108
Zitat von Marlene:
Bei Dir, Butte, hört sich das so an, wie wenn die "häßlichen" Seiten der Seele einem z.B. "häßlichen" Hoden entsprächen. Eine Seele ist "Nichts", das ist nur der Stoff, der Anteil an der Unendlichkeit hat. Der Körper ist das Gefäß und wird von ihr bewohnt, er ist endlich, aber in seinem Hinsteuern auf sein Ende wird er nicht "häßlich", sondern löst sich nur langsam auf, um die Seele entlassen zu können. Du meinst wohl den Charakter, den man nicht verklären soll, das finde ich auch. So geliebt werden, wie man ist, dazu gehört aber eben Alles, eben nicht nur Teile. Und für mich gibt es kein "häßlich", die sogenannte "Verklärung" findet statt im Bewußtsein der Endlichkeit des Einen und der Unendlichkeit des Anderen.

Die esoterischen Ausflüge in die Unendlichkeit haben ja nicht selten die angenehme Nebenwirkung, sich nicht auf einen konkreten endlichen Menschen einlassen zu müssen. Selbstverständlich ist das nicht gewollt. Man glaubt ja ganz anders, aber wie die Metaphorik verrät, guckt man doch an ihm vorbei, oder eben “hinter ihn”, um ihn nicht anschauen zu müssen. Und meint dann, man habe sein Eigentlichstes, Bestes, Innerstes, Wesentlichstes gesehen. Halt so den Anteil an der Unendlichkeit oder so.

Wenn man Philosophen speist, ist ja die Frage, was unten rauskommt. Verdauung ist eine schöne Sache. Manche Resultate mögen schön sein, andere eher hässlich. Ist das eine Frage des Geschmacks? Also ich finde ja die Zeilen von dir über die Seele usw. hm wie soll ich sagen, also so schön wie die Malerei der Akropolis beim Griechen ums Eck. Also nett, aber eher kitschig und hässlich. Während sie für dich die höchste und schönste Einsicht darzustellen scheinen.

Vermutlich juckt es so manchen in den Fingern zu schreiben, die Schönheit liege im Auge des Betrachters. Also nicht im Betrachteten. Schade natürlich für den Geliebten, wenn seine Schönheit nicht in ihm liegt, sondern im Auge der Verklärenden. Wenn das Essen schmeckt und die Begleitung lieb, dann kann auch die Akropolismalerei dazu beitragen. Wird sie dadurch schön? Womöglich hat man dann hinter sie geguckt, aufs Unendliche oder so. Die Sache ist nur: ich will doch nicht immer hinter was schauen, sondern das anschauen, was da ist. Oder geht es nicht um den Geliebten und das Akropolisbild, aber auch nciht nur das eigene Auge, sondern die Verbindung beider? Am ehesten. Und was ist das Schöne an meiner Verbindung zu dieser gemalten Akropolis: dass ich reinsten Herzens sagen kann, sie sei hässlich und sie mir in diesem Moment dennoch gerne anschaue.
 
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  • #110
Da verkennst Du den Kitsch. Ich kann reinen Herzens sagen, dass ich Kitsch verabscheue.


Die m.E. beste Definition für Kitsch ist diese:
Falsch im Ort, falsch im Material, falsch in der Zeit.
 
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  • #111
Interessant! Das lässt sich aber auch gelassener betrachten. Ich hätte es ja lieber über ein schlappes "Like" erledigt, aber wenn ich mich einlogge, bekomme ich die letzten Beiträge eines Threads um's Verrecken nicht mehr angezeigt. Also so ein verbales für den Beitrag von Pit Brett und im gleichen Sinne eins für die bewusste "Verklärung". Der Anspruch, alles muss großartig sein, ist Blödsinn.
 
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  • #113
Marlene, mir hat sehr gefallen und es hat mich berührt, was Du an anderer Stelle geschrieben hast und ich habe es ein wenig verknüpft. Nichts daran war kitschig.
 
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  • #114
Zitat von Butte:
Wenn man Philosophen speist, ist ja die Frage, was unten rauskommt. Verdauung ist eine schöne Sache. Manche Resultate mögen schön sein, andere eher hässlich. Ist das eine Frage des Geschmacks? Also ich finde ja die Zeilen von dir über die Seele usw. hm wie soll ich sagen, also so schön wie die Malerei der Akropolis beim Griechen ums Eck. Also nett, aber eher kitschig und hässlich. Während sie für dich die höchste und schönste Einsicht darzustellen scheinen.
Also, Du bezeichnest meine Einstellung als kitschig und häßlich - dann erklär mir doch mal Deine. Bis jetzt sehe ich bei Dir nur eine Lust an der Zerstörung, dem Anderen seine Worte auf hässliche Manier bewertend zerstückelt in den Mund zurückzustopfen, bis er sprachlos wird.
Ich lebe sehr gut mit meiner Einstellung. Und - stell Dir vor, ich glaube sogar noch dazu! Warum kannst Du mich einfach nicht so leben lassen, sondern versuchst das ins Gemeine ziehen?
 
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  • #115
Zitat von Marlene:
Also, Du bezeichnest meine Einstellung als kitschig und häßlich - dann erklär mir doch mal Deine. Bis jetzt sehe ich bei Dir nur eine Lust an der Zerstörung, dem Anderen seine Worte auf hässliche Manier bewertend zerstückelt in den Mund zurückzustopfen, bis er sprachlos wird.
Ich lebe sehr gut mit meiner Einstellung. Und - stell Dir vor, ich glaube sogar noch dazu! Warum kannst Du mich einfach nicht so leben lassen, sondern versuchst das ins Gemeine ziehen?

Nein, niemand muß sprachlos werden. Kitsch ist erlaubt, ok und manchmal sogar nett. Man kann sicherlich auch gut damit leben.
Ich muß aber deswegen doch nicht so tun, als sei es kein Kitsch.
Daß jemand, der nur im Kitsch an Gehalt glaubt, meine Zeilen nicht versteht, finde ich nicht verwunderlich.
Und die Unterstellung, ich würde dich nicht leben lassen, recht lächerlich.
Vielleicht reagierst du deswegen so, weil du mit deiner Rede vom Ideal dich ja über ja andere stellen wolltest. Aus eingebildeten Höhen scheint man umso tiefer zu fallen.
 

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  • #116
Zitat von Butte:
Vielleicht reagierst du deswegen so, weil du mit deiner Rede vom Ideal dich ja über ja andere stellen wolltest. Aus eingebildeten Höhen scheint man umso tiefer zu fallen.
Unnötig. Komplett unnötig. Von Höhen, eingebildeten zumal, war nicht die Rede. Jeder von uns lebt in seinen Realitäten. Das billigst Du uns formal zwar immer wieder zu, aber vergisst nicht, dabei ein wenig herablassend durchblicken zu lassen, dass es recht eigentlich ein Gnadenakt ist.
 
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  • #117
Zitat von Butte:
Daß jemand, der nur im Kitsch an Gehalt glaubt, meine Zeilen nicht versteht, finde ich nicht verwunderlich.
Meinst du damit Marlene? Oder ist das für die Galerie oder für dich oder Off Topic oder eine deiner verbalen Nebelbomben?

Es ist einfach nur 'ne erbärmliche Nummer.
 
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  • #118
Zitat von Butte:
Vielleicht reagierst du deswegen so, weil du mit deiner Rede vom Ideal dich ja über ja andere stellen wolltest. Aus eingebildeten Höhen scheint man umso tiefer zu fallen.
Damit solltest Du eigentlich Erfahrung haben. Mit dem Fall aus einer eingebildeten Höhe. Denn Du stellst Dich regelmässig und gern über andere. Deine Meinung hat in Deinen Augen Wert, die Meinung von vielen anderen nicht. Glaub mir, es verstehen Dich mehr, als Du denkst. Aber im negativen Sinn.
 
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  • #119
Zitat von Pit Brett:
Unnötig. Komplett unnötig. Von Höhen, eingebildeten zumal, war nicht die Rede. Jeder von uns lebt in seinen Realitäten. Das billigst Du uns formal zwar immer wieder zu, aber vergisst nicht, dabei ein wenig herablassend durchblicken zu lassen, dass es recht eigentlich ein Gnadenakt ist.

Ob nötig wofür, weiß ich nicht. Angemessen wars. Und die Rede von eingebildeten Höhen bezog sich konkret auf Marlenes Formulierung, sie "lebe das Ideal", mit der sie sich, nach allem, was hier im Forum so "drüberstellen" heißt, wohl über ChickenGeorge stellen wollte. Und wenn jemand Unendlichkeit, die Seele, große Geister und ähnliches in belehrendem Tone auffährt, nur Kitsch herauskommt und implizit oder explizit natürlich feindlich gegen die "Oberflächlichen", gegen die "hart Anschauenden", gegen die Häßlichkeit meiner Zeilen (obwohl es nichts Häßliches gibt), gegen die Gehaltlosigkeit meiner Zeilen (deren Gehalt sie offenbar nicht mitkriegt) usw., fühle ich mit all diesen und lasse durchblicken, wie sie sich im Grabe herumdrehen. Das hat keine Unendlichkeit, keine Seele, keine Hülle, kein Stoff, kein großer Geist verdient. Ja, so gleichgültig bin ich noch nicht, daß ich dies anders als herablassend täte. Dafür eben immerhin gnädig.
 
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  • #120
Da lob' ich mir das Bauhaus und dessen Ergonomie. Da ist ein Stuhl einfach nur ein Stuhl. Kein Thron und kein Schafott. Kein Lenz im Hochgebirg.