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  • #1

Kennt Ihr das?

Man ist nicht alleine, viele Menschen um einen, viele Bekannte, Familie und auch einige enge Freundschaften.

Doch man fühlt sich alleine...obwohl man es ja nicht ist........vor allem am WE oder an Feiertagen............ mir gehts zb auch so, wenn ich höre andere sind dort und dort unterwegs, sind verabredet etc... und ich bin nicht dabei oder wurde mal nicht gefragt.....

Ich hasse oft (nicht immer) das Alleinsein, bin trotzdem KEIN Mensch der auf Biegen und Brechen deshalb in eine Partnerschaft geht....im Gegenteil....

liebe Gruesse

Komisch......kennt das jemand?
 
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  • #2
Gegenfrage : Wer kennt das nicht - so what ?!?

Entscheidend ist, daß man damit - so oder so - umzugehen lernt. Und da ist jeder Jeck anders, will sagen : Jede/r muß seinen eigenen Weg finden.
 
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tigersleep

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  • #3
@LiebeFLeben Ich kann dich beruhigen, du bist damit alles andere als allein. Ich glaube in diesen Zeiten, wo wir auf allen Kanälen mit den perfekten Leben unserer Mitmenschen zugepflastert werden (sprich Facebook, Instagram blah blah blah) entsteht schnell das Gefühl, dass alle anderen quasi im Spaß ertrinken. Ich sag es dir: Die sitzen auch an genügend Abenden alleine vorm Fernseher, aber die posten sie nicht online.

Ich zitiere den großen Olli Schulz mal wieder: Du bist so lange einsam, bis du lernst allein zu sein. Wie du erfüllt alleine sein kannst, da gibt es leider kein Lehrbuch zu. Für manche ist es Sport, für andere Musik. Und es spricht doch auch nichts dagegen, sich mit anderen Leuten zusammen zu tun. Fury hatte dazu mal einen Thread aufgemacht, wie man sein Single Leben aufpeppen kann, da stehen ein paar Ideen drin.

Alles Gute dir!
 
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TPT

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  • #4
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Doch man fühlt sich alleine...obwohl man es ja nicht ist........vor allem am WE oder an Feiertagen............ mir gehts zb auch so, wenn ich höre andere sind dort und dort unterwegs, sind verabredet etc... und ich bin nicht dabei oder wurde mal nicht gefragt.....
wieso bist du nicht dabei und wurdest auch nicht gefragt? das würde ich als erstes versuchen rauszufinden. Entweder kennst du die Antwort selber, wenn nicht, frag die Leute, um die es geht , wieso sie sich nicht mit dir verabreden
 
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Dr. Bean

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  • #5
Ich finde aber das Gefühl hat man nur, wenn man vorher schon lange in Partnerschaften gelebt hat. Nach nunmehr 5 Jahren Singledasein hab ich mir dieses Gefühl so langsam wieder aberzogen.
 
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Dr. Bean

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  • #9
Merci @Dr. Bean
 
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  • #11
Gut dass Du das kannst! Ja das kann ich verstehen...mir gelingt es in dieser "Stärke"nicht.....
 
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  • #12
Ich bin da reiner gefühlsmensch mit einer Erinnerung wie ein Sieb. Wenn etwas verschwindet aus dem Leben, dann vermiss ich es irgendwann au nicht mehr.

Solche mit Wünschen mögen das Abstumpfen nennen, ich nenn es situationspragmatischer Überlebensinstinkt :)

Praktiziere ich derzeit beim Thema Sex - irgendwann im Lauf des Singledaseins gewöhne ich mich so an "selbst ist die Frau", dass richtiger Sex gar nicht fehlt. Wenn dann wieder ein Mann da ist, ist es völlig unverständlich, dass ich diesen Zustand ohne überleben konnte o_O.
Situationspragmatischer Überlebensinstinkt - das muss ich mir merken :p
 
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Dr. Bean

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  • #13
Praktiziere ich derzeit beim Thema Sex - irgendwann im Lauf des Singledaseins gewöhne ich mich so an "selbst ist die Frau", dass richtiger Sex gar nicht fehlt. Wenn dann wieder ein Mann da ist, ist es völlig unverständlich, dass ich diesen Zustand ohne überleben konnte o_O.
Situationspragmatischer Überlebensinstinkt - das muss ich mir merken :p

Das hat sich bei mir irgendwie völlig raus gewachsen. Mit 17 hat ich schon ne Palme, wenn ich die Farbe rosa gesehen habe, mit 30 ist das Bedürfnis völlig abgeflacht. Glaube die letzten zwei Jahre mit meiner Ex hab ich auch völlig sexlos gelebt und mittlerweile sind es so 7 Jahre bestimmt.
Mit regelmäßigen Krafttraining habe ich meinen Hormonhaushalt glaube ich endlos ruiniert, da kommt nichts mehr unten oder oben an, nur noch in den Armen. :)
 
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  • #14
Das hat sich bei mir irgendwie völlig raus gewachsen. Mit 17 hat ich schon ne Palme, wenn ich die Farbe rosa gesehen habe, mit 30 ist das Bedürfnis völlig abgeflacht. Glaube die letzten zwei Jahre mit meiner Ex hab ich auch völlig sexlos gelebt und mittlerweile sind es so 7 Jahre bestimmt.
Mit regelmäßigen Krafttraining habe ich meinen Hormonhaushalt glaube ich endlos ruiniert, da kommt nichts mehr unten oder oben an, nur noch in den Armen. :)
Wir müssen uns kennenlernen:) für mich zählen vorrangig andere tiefere Dinge:)...wie findet man hier eigentlich Profile?
 

IMHO

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  • #15
Ich bin da reiner gefühlsmensch mit einer Erinnerung wie ein Sieb. Wenn etwas verschwindet aus dem Leben, dann vermiss ich es irgendwann au nicht mehr.
Aber hängt das nicht nicht unmittelbar mit der Intensität der damaligen Gefühle zusammen?
Ich habe deine Vita (zumindest das, was du hier preisgegeben hast) nicht mehr so auf dem Schirm, aber hast du mal so richtig intensiv geliebt, sodass sich fast gefühlt eine Art "Seelenverwandschaft" (ja, ich weiß, klingt klischeebeladen) erleben ließ?
Ein Gefühl, dass du dein Leben für das deiner Partnerin gegeben hättest?
Ich glaube, dass derartige Gefühle nicht so einfach "vergessbar" sind.
 
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  • #17
Aber hängt das nicht nicht unmittelbar mit der Intensität der damaligen Gefühle zusammen?
Ich habe deine Vita (zumindest das, was du hier preisgegeben hast) nicht mehr so auf dem Schirm, aber hast du mal so richtig intensiv geliebt, sodass sich fast gefühlt eine Art "Seelenverwandschaft" (ja, ich weiß, klingt klischeebeladen) erleben ließ?
Ein Gefühl, dass du dein Leben für das deiner Partnerin gegeben hättest?
Ich glaube, dass derartige Gefühle nicht so einfach "vergessbar" sind.

Weiß ich nicht, meine Gefühle und ich sind uns selten begegnet.

Nach meiner Trennung bin ich in ein bodenloses Loch gefallen. Obwohl mein Kopf sich bereits final getrennt hatte und es mir so weit gut ging, wollte der Körper irgendwie nicht. Hatte ein paar Nächte, wo ich schweißgebadet wach geworden bin und richtige Panikattacken in der Brust hatte. Auch hatte ich ständig fürchterliche Verlustängste auf den Job oder die Wohnung bezogen, also die existentielle Grundlage.
Ich habe es so analysiert, dass es wie bei einem Drogenentzug sein muss. Nach der Trennung spielte der Hormonhaushalt verrückt, ich hatte nicht mehr das belohnende Element Partnerin und dann war es wie ein kalter Entzug.

Hab ich aber überlebt. Irgendwann hat das einfach aufgehört.
 
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  • #19
Weiß ich nicht, meine Gefühle und ich sind uns selten begegnet.
Ach komm, so unempathisch bist du doch gar nicht. Du stellst dich hier nur so dar, um die "Hilfsangebote" und den damit verbundenen Zuspruch der hiesigen Damenwelt genießen zu können ;)
Hab ich aber überlebt. Irgendwann hat das einfach aufgehört.
Wie lange hat's gedauert?
Ohne menschliche Substitution?
 
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Dr. Bean

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  • #20
Wie lange hat's gedauert?
Ohne menschliche Substitution?

Puh, 3 Jahre bestimmt. Das erste Jahr war die Hölle, ohne Jägermeister hätte ich das keine 3 Tage überlebt.
Aber wie gesagt: ich habe nicht mehr an sie gedacht und mit der Geschichte abgeschlossen. Mein Kopf war schon voller neuer Ideen, was ich jetzt im Leben mache. Aber der Körper hat sich einfach quer gestellt. So fremdgesteuert war ich noch nie im Leben, das hat mir ne Heidenangst gemacht.

Nein unempatisch bin ich nicht, ganz im Gegenteil. Aber das lasse ich nicht raushängen. 99% der Menschheit sind eh zu unkultiviert, um da jemals einen schönen Umgang untereinander zu finden. :) (ganz besonders die Männer)
 
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  • #21
Puh, 3 Jahre bestimmt. Das erste Jahr war die Hölle, ohne Jägermeister hätte ich das keine 3 Tage überlebt.
Aber wie gesagt: ich habe nicht mehr an sie gedacht und mit der Geschichte abgeschlossen. Mein Kopf war schon voller neuer Ideen, was ich jetzt im Leben mache. Aber der Körper hat sich einfach quer gestellt. So fremdgesteuert war ich noch nie im Leben, das hat mir ne Heidenangst gemacht.
Danke für deine Offenheit.
Das klingt wirklich heftig.
Ist das der Grund, wieso du jetzt möglichst nichts (keine Frau) mehr an dich heranzulassen versuchst?
Glaubst du nicht, dass dir spätestens im fortgeschrittenen Alter eine Partnerin fehlen könnte? Und wenn die meisten Männer "unkultiviert" erscheinen, könnte es auch um Freunde schlecht bestellt sein, oder?
Aber so ganz alleine im Alter stelle ich mir wirklich schwierig vor.
 

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  • #22
Nach meiner Trennung bin ich in ein bodenloses Loch gefallen. Obwohl mein Kopf sich bereits final getrennt hatte und es mir so weit gut ging, wollte der Körper irgendwie nicht. Hatte ein paar Nächte, wo ich schweißgebadet wach geworden bin und richtige Panikattacken in der Brust hatte. Auch hatte ich ständig fürchterliche Verlustängste auf den Job oder die Wohnung bezogen, also die existentielle Grundlage.
Ich habe es so analysiert, dass es wie bei einem Drogenentzug sein muss. Nach der Trennung spielte der Hormonhaushalt verrückt, ich hatte nicht mehr das belohnende Element Partnerin und dann war es wie ein kalter Entzug.
Was du beschreibst kenne ich ähnlich auch (nur ohne existentielle Verlustängste). Und ich weiss inzwischen, dass es wohl einigen nach einer Trennung so geht. Es ist tatsächlich auch körperlich enorm anstrengend und braucht sehr viel Energie. Verliebtsein wird ja nicht umsonst mit Drogenrausch oder Psychosen verglichen. Da ist der Entzug dann auch entsprechend heftig. :rolleyes: Ich habe mir damals gedacht: Wie kann man denn überhaupt nur so dämlich sein, sich jemals wieder zu verlieben, wenn am Ende so etwas dabei rauskommt! :(
Heute sehe ich das natürlich etwas anders.:) Aber das Gefühl von damals werde ich trotzdem nicht so schnell vergessen...
 
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  • #23
Obwohl mein Kopf sich bereits final getrennt hatte und es mir so weit gut ging, wollte der Körper irgendwie nicht. Hatte ein paar Nächte, wo ich schweißgebadet wach geworden bin und richtige Panikattacken in der Brust hatte. Auch hatte ich ständig fürchterliche Verlustängste auf den Job oder die Wohnung bezogen, also die existentielle Grundlage.
Kenn ich.... Furchtbar.
 

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  • #24
Ich habe mir damals gedacht: Wie kann man denn überhaupt nur so dämlich sein, sich jemals wieder zu verlieben, wenn am Ende so etwas dabei rauskommt!

Den Gedanken kenne ich auch nur zu gut. Meine letzte Trennung hat mich ganz schön gebeutelt, da war ich die ersten Wochen wie unter Schock und brauchte Monate um wieder halbwegs zu funktionieren. Erst danach ging's ans Verarbeiten, Aufarbeiten, Veränderungen vornehmen. Es ist glaube ich wirklich etwas daran, dass man eine bestimmte Zeitspanne braucht um sich zu erholen und das Erlebte zu verarbeiten. Angeblich ist das ja etwa halb so lang, wie man zusammen war, also wer vier Jahre zusammen war, braucht etwa zwei Jahre um sich zu berappeln.

Als ich dann das erste mal seit Ewigkeiten wieder mit einer Frau ausging und ich merkte, wie es in mir kribbelte, war ich weniger freudig erregt als einfach nur erleichtert: Doch, das geht noch mit dem aufgeregt sein, mit dem sich vielleicht ein kleines bisschen Verknallen...Tut gut zu wissen.

Zitat von Herbert Grönemeyer:
Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen, zum Weinen bleibt noch so viel Zeit.
 
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  • #25
Danke für deine Offenheit.
Das klingt wirklich heftig.
Ist das der Grund, wieso du jetzt möglichst nichts (keine Frau) mehr an dich heranzulassen versuchst?
Glaubst du nicht, dass dir spätestens im fortgeschrittenen Alter eine Partnerin fehlen könnte? Und wenn die meisten Männer "unkultiviert" erscheinen, könnte es auch um Freunde schlecht bestellt sein, oder?
Aber so ganz alleine im Alter stelle ich mir wirklich schwierig vor.

Auch aber nicht nur, ich hab mich ja ursprünglich mal hier angemeldet, weil die Panik nicht wegging. Ich hab schon viel erlebt und brauch Grad keine Action, mir genügt die Langeweile meines Daseins. :)
Irgendwann ist auch mal gut mit Frauen, damit bin ich ja schon seit 12 zugange.

Nee Einsamkeit muss man können, Freunde helfen da nicht unter denen fühl ich mich auch meistens einsam. Und für die Hilfe im Alter gibts Jägermeister, damit wird man garantiert nicht alt :)
 
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  • #26
Mein Eindruck zum Eingangspost.
Selbsterhöhung scheint seit einiger Zeit ziemliche Konjunktur, zumindest hier im Forum, zu erleben.
 
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Deleted member 20013

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  • #28
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