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  • #61
...indem ich mir sage, dass mein lebensglück nicht davon abhängt, ob ein kerl an meiner seite ist oder nicht. seit ich das so akzeptiert habe, geht das wunderbar. will heißen: ich bin derzeit single. das war nicht so gewollt und ist auch nicht mein ideal. nun ist es halt mal so und anstatt frustriert in der ecke zu sitzen und zu denken "keiner will mich, das leben ist gemein zu mir" habe ich diesen status angenommen. das hießt nicht, dass ich ewig single bleiben will. aber es heißt, dass ich eine absage nicht mehr so persönlich nehme. mir gefallen doch auch die meisten männer bei ps nicht. so gesehen darf ich auch nicht erwarten, dass ich vielen männern gefallen. will ich auch gar nicht. mir genügt EINER, der mich umhaut und den ich umhaue! und das kann halt bisschen dauern. vielleicht steht der morgen vor mir. oder im november. oder in drei jahren. und wenns drei jahre werden - na und? bis dahin werde ich ein gutes leben haben. und ich denke, hier liegt der hase im pfeffer. während mich das nicht schreckt, haben andere davor wohl angst, länger allein zu sein. und ich denke mal, das führt oft dazu, eher verspannt als locker rüberzukommen. und dann steht man sich im ungünstigsten fall selbst bei der partnersuche im weg.
p.s.: ich bin 49, also auch in dieser schwierigen altersgruppe.
 
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  • #62
...indem ich mir sage, dass mein lebensglück nicht davon abhängt, ob ein kerl an meiner seite ist oder nicht. seit ich das so akzeptiert habe, geht das wunderbar. will heißen: ich bin derzeit single. das war nicht so gewollt und ist auch nicht mein ideal. nun ist es halt mal so und anstatt frustriert in der ecke zu sitzen und zu denken "keiner will mich, das leben ist gemein zu mir" habe ich diesen status angenommen. das hießt nicht, dass ich ewig single bleiben will. aber es heißt, dass ich eine absage nicht mehr so persönlich nehme. mir gefallen doch auch die meisten männer bei ps nicht. so gesehen darf ich auch nicht erwarten, dass ich vielen männern gefallen. will ich auch gar nicht. mir genügt EINER, der mich umhaut und den ich umhaue! und das kann halt bisschen dauern. vielleicht steht der morgen vor mir. oder im november. oder in drei jahren. und wenns drei jahre werden - na und? bis dahin werde ich ein gutes leben haben. und ich denke, hier liegt der hase im pfeffer. während mich das nicht schreckt, haben andere davor wohl angst, länger allein zu sein. und ich denke mal, das führt oft dazu, eher verspannt als locker rüberzukommen. und dann steht man sich im ungünstigsten fall selbst bei der partnersuche im weg.
p.s.: ich bin 49, also auch in dieser schwierigen altersgruppe.
*high five*;):D
(Macht/darf man das noch in unserem Alter?:D)
 
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  • #64
Danke für Eure Antworten... ich finde dieses Forum genau deshalb erbaulich, weil es Mut macht, nach vorne zu schauen. Ich bin gar kein Mensch, die über ihr Leben jammert, im Gegenteil... und dennoch kann ich und wahrscheinlich viele, die dieses Forum lesen, diese Rückenstärkung manchmal gut gebrauchen. Dennoch plädiere ich... auch wenn es nichts nützt... insgesamt für mehr Höflichkeit auf beiden Seiten. Das ist sonst wie ein Teufelskreis. „Ich werde unhöflich behandelt also tue ich es nächstes Mal auch...“
 
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Observer

  • #68
Genau! Weil ich diesen Eindruck habe, nach so einer Antwort.
So und nun mache ich die "Mimimi-Memme" und bin raus.
Diese ständigen "Piekereien" sind mir zu anstrengend. Wenn man sich hier seitenweise erklärt, schade um die Zeit!
Adios und viel Glück Euch allen!
War ein Exkurs hier, viele Eindrücke und Meinungen gehört - danke dafür.
Dies ist jedoch nicht meine Welt.
 
D

Deleted member 21128

  • #69
Schade! Du könntest von dieser Welt profitieren! Was hält dich davon ab, @fleurdelis* ersten Beitrag wirklich verstehen zu wollen? Wo bleibt jetzt deine so heftig verteidigte Kultur der Sachlichkeit?
Das Thema Eigenverantwortung stellst du hier in einem sehr primitiven Verhältnis dar
ist das nicht Eigenverantwortung?
Die eigenen Baustellen abarbeiten, in die Tiefe zu gehen?
 
O

Observer

  • #70
Das Thema Eigenverantwortung stellst du hier in einem sehr primitiven Verhältnis dar,
...
eigene Kinder zu bekommen, sicherlich ein Grund verborgen liegt.
Erst stand da etwas von "Gründe herausfinden."
Das würde ich unter Eigenverantwortung verstehen. Die Gründe dieser Blockaden suchen.
Eines habe ich hier gelernt: dass es schriftlich viele Missverständnisse geben kann, so scheint es mir.
Daher lieber im realen Leben "face-to-face".
So, nun aber wirklich Schluss für mich.
Alles Gute!
 
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  • #71
...indem ich mir sage, dass mein lebensglück nicht davon abhängt, ob ein kerl an meiner seite ist oder nicht. seit ich das so akzeptiert habe, geht das wunderbar. will heißen: ich bin derzeit single. das war nicht so gewollt und ist auch nicht mein ideal. nun ist es halt mal so und anstatt frustriert in der ecke zu sitzen und zu denken "keiner will mich, das leben ist gemein zu mir" habe ich diesen status angenommen. das hießt nicht, dass ich ewig single bleiben will. aber es heißt, dass ich eine absage nicht mehr so persönlich nehme. mir gefallen doch auch die meisten männer bei ps nicht. so gesehen darf ich auch nicht erwarten, dass ich vielen männern gefallen. will ich auch gar nicht. mir genügt EINER, der mich umhaut und den ich umhaue! und das kann halt bisschen dauern. vielleicht steht der morgen vor mir. oder im november. oder in drei jahren. und wenns drei jahre werden - na und? bis dahin werde ich ein gutes leben haben. und ich denke, hier liegt der hase im pfeffer. während mich das nicht schreckt, haben andere davor wohl angst, länger allein zu sein. und ich denke mal, das führt oft dazu, eher verspannt als locker rüberzukommen. und dann steht man sich im ungünstigsten fall selbst bei der partnersuche im weg.
p.s.: ich bin 49, also auch in dieser schwierigen altersgruppe.
Du hast es verstanden ;)
Meine Beobachtung ist nämlich auch genau das oben beschriebene. Hab auch erst wieder einer (eigentlich ganz netten Frau) eine Absage erteilt, weil sie ständig mit allem gehardert hat. Wenn die Verdrossenheit bei jemanden zu stark ist, zieht einen das einfach nur mit runter.
Dahin stimme ich Julianna wiederum hanz eindeutig zu, es liegt in einem selbst, wie ich die Dinge sehen will.
Bei WolkeVier sehe ich eben ganz besonders das Problem des Schubladendenkens (bitte nicht als Angriff werten)
Ich sage da ganz deutlich. Geld macht nicht glücklich. Geh mal davon aus, ich verdiene nicht die Welt. Komischerweise habe ich trotzdem immer genug übrig, aber auch nicht das Gefühl etwas fehlt. Kann mir mehr leisten, will ich aber nicht. Es ist die Frage, was macht einen glücklich und was eben nicht. Konsum befriedigt nur, wenn im Inneren eine Leere herrscht.
Was eine wichtige Rolle im Leben spielt? Ganz klar zu erkennen, was einen zufrieden macht, was nur Balsam auf die juckende Wunde ist.
Lest bitte mal genau, weshalb hier elbtexterin so zufrieden, wie ich finde richtig positiv ist. Sie macht ihr Glück nicht an Dingen fest, über die sie keine Kontrolle hat. Ohne die Frustration, das Dinge eben sind, wie sie sind, ist man frei. Frei das Leben zu genießen wie es gerade eben ist. ;)
Und genau dann ist man offen und frei für das was kommen mag, kann auch ablehnen was man nicht für gut befindet.

Eine kleine Erkenntnis Senecas. Auf diese Weise des Denkens, ist man Herr über die Dinge und nicht deren Sklave.
 
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  • #73
Hallo Alle... kann ich noch mal auf den Beginn dieses Treats zurückkommen? Ich habe mich nach einem, leider nicht von Dauerhaftigkeit gekrönten, Exkurs in die Welt einer Beziehung wieder hier angemeldet. Der Exkurs ist auch durch Parship zustande gekommen, daher also erst mal: es gibt Hoffnung ;-).
Dennoch, ich habe den Fehler gemacht, mein altes Profil zu reaktivieren und bin somit nicht „neu“ gewesen.
Ich schreibe also selbst fleißig Männer an. Ich bin 46 und daher, wie ich erfahren habe, in dem schwierigen Alter. Daher stelle ich mich auf Absagen ein. Ich schreibe auch nur Profile an, die ich wirklich passend finde.
Während ich in meiner ersten Mitgliedschaft noch ca. 10% positive Rückmeldungen bekommen habe (also eigentlich nicht schlecht) ist es jetzt frustrierend. Selbst die Männer, die wirklich nette Profileinleitungen verfasst haben und Verbindlichkeit oder Höflichkeit laut Profil total wichtig finden, schicken diese vorgefertigte Verabschiedungen. Ist der Frauenüberschuss wirklich so groß, dass auf eine persönliche Nachricht nicht mal eine kurze persönliche Antwort möglich ist? Ja, ich weiß, es klingt unzufrieden und in Anbetracht der letzten Beiträge füge ich mich für den Moment in die Reihe unzufriedener Frauen ein. Aber facht man nicht das vielleicht nur leicht glimmende Feuer der Unzufriedenheit zu einem großen Feuer an, indem man sich auf diese Weise anbietet? Das Glück im Kopf weiter zu generieren entgegen dieser Erfahrungen ist echt schwere Arbeit. Wie macht Ihr das, liebe Frauen?
Hallo Sohna,
tut mir sehr leid für Dich, dass Du für Dich dieses niederschmetternde Fazit ziehen musst, aber bedenke bitte, wenn Du Dich selbst als "unzfriedene Frau" bezeichnest und Dich in die Reihe "unzufriedener Frauen" einzureihen gedenkst, dann, ja dann wirst Du irgendwann tatsächlich eine "unzufriedene Frau " sein.
Mädchen, Du bist wunderbare 46 jahre j u n g !!!
Wenn Männer Deiner bevorzugten Altersgruppe über Dich hinwegsehen, dann ist das vielleicht deshalb so, weil sie nicht wirklich an einer ernsthaften Partnerschaft interessiert sind, weil sie recht oberflächliche Wertmaßstäbe ansetzen oder weil sie vielleicht glauben, dass die große Auswahl an partnerschaftswilligen Damen sie dazu berechtigt.
Ich stimme Fraunette ausdrücklich zu, Du solltest ein Datingportal nur als zusätzliche Möglichkeit sehen, einen Partner kennenzulernen.
Ich kann nur empfehlen rauszugehen, egal ob Strassencafe, Park, Museum, Tanzkurs, Kochkurs, Volkshochschule, Wanderverein.......whatever. Da lernst Du immer interessante Menschen kennen, die Atmosphäre ist meist ungezwungener und man kann miteinander lachen.
Ich möchte nicht von mir behaupten, dass mein Rat der Weisheit letzter Schluß wäre, aber glaub mir, und bitte nicht falsch verstehen, wenn man
nicht mehr "krankhaft" oder "verzweifelt" sucht, dann strahlt man vielmehr Gelassenheit aus und da kann man dann dem einen oder anderen Mann auffallen.
Bei mir war es jedenfalls so. Das Datingportal hat mir nur eines gebracht, es hat mir klar gemacht, dass Online-Dating absolut nichts für mich ist .
Es hat mir aber vor allem eines klar vor Augen geführt, das was ich n i c h t will.
Der Mann den ich jetzt date, oder wenn Du so willst, der mich datet, hat mich in einer Buchhandlung " aufgespürt ". Das ist jetzt zehn Wochen her. Wir verstehen uns sehr gut, lachen viel und freuen uns immer auf unsere Begegnungen. Ob aus uns ein Paar wird ?.........
Absolut keine Ahnung, aber die Zeit zusammen, die fühlt sich sehr gut an.
Glaub mir, das schaffst Du.
 
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  • #75
Liebe @Wildflower: Danke für Deine Antwort. Ich muss mal klarstellen: ich bin nicht verzweifelt und ein durchaus offener kommunikativer Mensch mit vielen Kontakten. Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Bitte zieht da keine Schublade auf. Natürlich fände ich eine Partnerschaft sehr schön, aber das macht nicht verzweifelt sondern öffnet für die Möglichkeit.
Ich fand nur, dass der Spagat zwischen dem positiven Denken und dem Verarbeiten von wortlosen Blockaden beim online Dating recht anspruchsvoll ist und man - das bestätigen mir Eure Geschichten - herausfinden muss, ob dieser Weg der richtige für einen selbst ist. Ich sammle grad Geschichten wie Deine und es gibt solche einige. Nun komme ich ja grad aus einer Beziehung und sondiere das Feld ;-). Also nochmals herzlichen Dank für Eure Empathie!