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  • #46
Ich glaub ja, dass es eher schwer ist, "innerlich zufrieden" zu sein, wenn man z. B. einsam und arm ist... Unabhängig davon, dass man da was dran ändern könnte.....
Hat auch niemand behauptet, dass es einfach wäre. :)
Vielleicht dazu zwei Extreme, als Beispiel:
A) jemand ist steinreich, und muss nicht mehr arbeiten. Genießt den Luxus von Reisen, und Parties, einem eigenen Segelschiff, teuren Autos usw. Dieser Mensch wird schnell feststellen, dass Konsum nicht langfristig befriedigt. Dass es nicht glücklich macht. Menschen ohne „Aufgabe“ haben bald ein Problem. Sie werden unzufrieden oder verstricken sich in Drogenexzessen oder komplizierten Beziehungskisten, oder oder.
B) Jemand ist schwer krank und lebt in einer betreuten Einrichtung. Er muss sich durch Sozialhilfe finanzieren und ständig Anträge stellen, für die notwendigen Zusatzleistungen. Er ist immer auf Hilfe angewiesen. Kann viele Dinge gar nicht mehr tun. Trotzdem kann dieser Mensch glücklicher sein, als Person A) und viel mehr Lebensqualität und Freude empfinden. Hat innere Gelassenheit.

Es kommt auf die innere Einstellung an. Zum Leben und zu uns selbst.


Natürlich verstehe ich (und kann es nachvollziehen), dass nach einer Scheidung oder Trennung vom langjährigen Ehepartner Frust aufkommt. Und erstmal dieser dafür (mit)verantwortlich gemacht wird. Das Leben und die Zeit wird Review passiert und all die Frustration darüber, was man verpasst hat, oder nicht erreicht hat, oder wozu man nie den Mut hatte, wird auf diese Ehe projiziert.
Aus dieser Denkweise/Falle kommt man nur dann wieder raus, wenn man erkennt, dass man immer eigenverantwortlich war.
Haben uns tatsächlich der Ehemann oder die Kinder daran gehindert, mal eine Reise für 4 Monate durch das australische Outback zu machen? Haben die Umstände uns wirklich daran gehindert, den Traum von der Selbsständigkeit zu verwirklichen?
Oder anderes, wozu wir uns nicht aufraffen konnten, wozu der Mut fehlte?

Tatsächlich ist das schon fast Tiefenpsychologie.
Um ein Beispiel zu nennen:
Eine Frau ü40 sitzt beim Therapeuten, weil sie damit hadert, dass sie keine Kinder bekommen hat, weil ihr Ehemann nie welche wollte. Sie arrangierte sich damit und nun trauert sie doch.
Der Therapeut findet gemeinsam mit ihr heraus, dass sie selbst nie den Mut hatte, Kinder zu bekommen. Der Ehemann diente nur der geistigen Entlastung, als „vorgeschobener Grund“ , um der eigenen Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen.

Es gibt viele solcher „verworrener“ und versteckter Beziehungsthemen. Oft ist Projektion im Spiel.

Deswegen: das eigene Glück hängt von einem selbst ab! Niemals von anderen, auch nicht vom Ehemann. Der kann das gar nicht leisten.
Eigenverantwortung.

Edit: deswegen stimme ich mit @WolkeVier s Argumentation nicht überein. Die Frau ist frustriert und unzufrieden, nachdem sie lange verheiratet war, Kinder groß gezogen hat und sich wohl möglich irgendwie selbst vernachlässigt hat, immer hinten angestellt hat. Klar, ist das eine harte Erkenntnis. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass SIE sich so entschieden hat. Es waren ihre Handlungen, ihre Entscheidungen, ihre Ideen und Vorstellungen vom Leben. Keiner hat ihr das diktiert oder sie dazu gezwungen.

Und wenn es eine Studie gibt (wie hier mehrfach erwähnt wurde) die belegt, dass Frauen ab diesem Alter unzufrieden werden, dann sollte die Gesellschaft mal darüber nachdenken, wie es dazu kommt. Frauen mögen immer noch Traditionen, finden es aber Rückblicken furchtbar?. Betrachten die Einschränkungen, die sie dadurch hatten. Aber haben sie nicht selbst so gewählt?
Es ist die Frau, die hier Umdenken muss. Es liegt bei ihr. Nicht im Außen.
 
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  • #47
Habe gerade einen tollen Beitrag bei Markus Lanz gesehen, die aktuelle Folge. Leider habe ich gerade zufällig hinein geschalten und in der Medienbibliothek ist es noch nicht. Sendung vom 15.8.

Da geht es explizit um das Wahrnehmen und was man verändern kann, was man wissen und beachten sollte. Allgemein auch zu der Funktionalität des Hirns und der Erinnerungsverarbeitung. Diese Dinge haben beispielsweise zu einem Umdenken bei mir ihren Beitrag geleistet. Ich halte es für sehr sehenswert, was der letzte Gesprächsteilnehmer (Neurowissenschaftler Henning Beck) dazu zu sagen hat.

Könnte manche Dinge in ein anderes Licht rücken ;)
 
D

Deleted member 21128

  • #48
Edit: deswegen stimme ich mit @WolkeVier s Argumentation nicht überein.
Du begehst hier einen groben Denkfehler. Ich bin deiner Meinung, dass Zufriedenheit - zumindest ein Stück weit - eine Frage der Einstellung ist. Natürlich kann ich ein halb leeres Glas als halb voll ansehen. Du übersiehst dabei aber zwei Dinge:
1. Das macht halt nicht jeder.
2. Bei vielen ist leider das Glas nicht mal halb voll.
Ergo: Es gibt viele unzufriedene Menschen, ganz unabhängig davon, wie berechtigt die Unzufriedenheit ist.
Und laut Studien sind - gerade ab dem mittleren Lebensalter - Männer zufriedener als Frauen. Und das wird halt u. a. damit erklärt, dass Männer finanziell besser dastehen. Dafür kann ich jetzt erst mal nichts.

Ich bin allerdings der Ansicht, dass das immer noch akzeptierte Modell der finanziellen Abhängigkeit einer Person in einer Ehe, die bis zum Tod halten soll, in den allermeisten Fällen nicht funktioniert. Und obwohl das offensichtlich ist, stolpern immer noch sehr viele sehr naiv da rein. Und da sind nach meinem Empfinden die gesetzlichen Regelungen eher zugunsten der Männer. (Und das sage ich, obwohl ich davon profitiert hätte.)
 
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Observer

  • #49
Hat auch niemand behauptet, dass es einfach wäre. :)
Vielleicht dazu zwei Extreme, als Beispiel:
A) jemand ist steinreich, und muss nicht mehr arbeiten. Genießt den Luxus von Reisen, und Parties, einem eigenen Segelschiff, teuren Autos usw. Dieser Mensch wird schnell feststellen, dass Konsum nicht langfristig befriedigt. Dass es nicht glücklich macht. Menschen ohne „Aufgabe“ haben bald ein Problem. Sie werden unzufrieden oder verstricken sich in Drogenexzessen oder komplizierten Beziehungskisten, oder oder.
B) Jemand ist schwer krank und lebt in einer betreuten Einrichtung. Er muss sich durch Sozialhilfe finanzieren und ständig Anträge stellen, für die notwendigen Zusatzleistungen. Er ist immer auf Hilfe angewiesen. Kann viele Dinge gar nicht mehr tun. Trotzdem kann dieser Mensch glücklicher sein, als Person A) und viel mehr Lebensqualität und Freude empfinden. Hat innere Gelassenheit.

Es kommt auf die innere Einstellung an. Zum Leben und zu uns selbst.


Natürlich verstehe ich (und kann es nachvollziehen), dass nach einer Scheidung oder Trennung vom langjährigen Ehepartner Frust aufkommt. Und erstmal dieser dafür (mit)verantwortlich gemacht wird. Das Leben und die Zeit wird Review passiert und all die Frustration darüber, was man verpasst hat, oder nicht erreicht hat, oder wozu man nie den Mut hatte, wird auf diese Ehe projiziert.
Aus dieser Denkweise/Falle kommt man nur dann wieder raus, wenn man erkennt, dass man immer eigenverantwortlich war.
Haben uns tatsächlich der Ehemann oder die Kinder daran gehindert, mal eine Reise für 4 Monate durch das australische Outback zu machen? Haben die Umstände uns wirklich daran gehindert, den Traum von der Selbsständigkeit zu verwirklichen?
Oder anderes, wozu wir uns nicht aufraffen konnten, wozu der Mut fehlte?

Tatsächlich ist das schon fast Tiefenpsychologie.
Um ein Beispiel zu nennen:
Eine Frau ü40 sitzt beim Therapeuten, weil sie damit hadert, dass sie keine Kinder bekommen hat, weil ihr Ehemann nie welche wollte. Sie arrangierte sich damit und nun trauert sie doch.
Der Therapeut findet gemeinsam mit ihr heraus, dass sie selbst nie den Mut hatte, Kinder zu bekommen. Der Ehemann diente nur der geistigen Entlastung, als „vorgeschobener Grund“ , um der eigenen Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen.

Es gibt viele solcher „verworrener“ und versteckter Beziehungsthemen. Oft ist Projektion im Spiel.

Deswegen: das eigene Glück hängt von einem selbst ab! Niemals von anderen, auch nicht vom Ehemann. Der kann das gar nicht leisten.
Eigenverantwortung.

Edit: deswegen stimme ich mit @WolkeVier s Argumentation nicht überein. Die Frau ist frustriert und unzufrieden, nachdem sie lange verheiratet war, Kinder groß gezogen hat und sich wohl möglich irgendwie selbst vernachlässigt hat, immer hinten angestellt hat. Klar, ist das eine harte Erkenntnis. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass SIE sich so entschieden hat. Es waren ihre Handlungen, ihre Entscheidungen, ihre Ideen und Vorstellungen vom Leben. Keiner hat ihr das diktiert oder sie dazu gezwungen.

Und wenn es eine Studie gibt (wie hier mehrfach erwähnt wurde) die belegt, dass Frauen ab diesem Alter unzufrieden werden, dann sollte die Gesellschaft mal darüber nachdenken, wie es dazu kommt. Frauen mögen immer noch Traditionen, finden es aber Rückblicken furchtbar?. Betrachten die Einschränkungen, die sie dadurch hatten. Aber haben sie nicht selbst so gewählt?
Es ist die Frau, die hier Umdenken muss. Es liegt bei ihr. Nicht im Außen.
Interessanter Beitrag!
Wer war vermutlich glücklicher: Michael Jackson oder Mutter Theresa?

Viele finden auch im Glauben einen Sinn. Mir fehlt dazu der Zugang. Aber bei manchen ist deren Ausstrahlung und Zufriedenheit schon beeindruckend. Sie haben eine "Mission". Auch bei schwer Kranken habe ich solche Dinge schon beobachtet.

Es gibt auch Leute, die sich "immer in die Falschen verlieben". Es gibt hierzu Ansätze, die sagen, dass solche Menschen im tiefsten Inneren Angst vor Bindung haben.

Ich kenne eine Frau, die drei Kinder alleine aufgezogen hat. Sie musste immer zurückstehen. Nun ist sie in Rente und stolz auf ihr "Lebenswerk". Ihre Freundin, welche ein Leben in Luxus führte und "sich selbst verwirklichte" und das Leben genoss, fühlt sich nun leer und ist unzufrieden.

Was ist meine "Mission"?
 
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fleurdelis*

  • #50
Tatsächlich ist das schon fast Tiefenpsychologie.
Nicht wirklich:

Eine Frau ü40 sitzt beim Therapeuten, weil sie damit hadert, dass sie keine Kinder bekommen hat, weil ihr Ehemann nie welche wollte. Sie arrangierte sich damit und nun trauert sie doch.
Der Therapeut findet gemeinsam mit ihr heraus, dass sie selbst nie den Mut hatte, Kinder zu bekommen. Der Ehemann diente nur der geistigen Entlastung, als „vorgeschobener Grund“ , um der eigenen Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen.
Eigenverantwortung.
Das ist oberflächliche Küchentischpsychologie. Das Thema Eigenverantwortung stellst du hier in einem sehr primitiven Verhältnis dar, missachtest dabei, dass hinter dem Verhalten, um beim Beispiel zu bleiben, keinen Mut zu haben, eigene Kinder zu bekommen, sicherlich ein Grund verborgen liegt.
 
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  • #51
Nicht wirklich:



Das ist oberflächliche Küchentischpsychologie. Das Thema Eigenverantwortung stellst du hier in einem sehr primitiven Verhältnis dar, missachtest dabei, dass hinter dem Verhalten, um beim Beispiel zu bleiben, keinen Mut zu haben, eigene Kinder zu bekommen, sicherlich ein Grund verborgen liegt. Das heraus zu finden, wäre dann in die Tiefe zu gehen.
ist das nicht Eigenverantwortung?
Die eigenen Baustellen abarbeiten, in die Tiefe zu gehen?
 
D

Deleted member 21128

  • #52
Ich kenne eine Frau, die drei Kinder alleine aufgezogen hat. Sie musste immer zurückstehen. Nun ist sie in Rente und stolz auf ihr "Lebenswerk".
Solche Ausnahmefälle kennt ja jeder, und das ist ja auch ganz toll, wenn Menschen so sind. Die Regel ist aber halt, dass die Frau, die drei Kinder großgezogen hat und dann mit einer mickrigen Rente lebt, etwas unzufriedener damit ist. Ich kann das nachvollziehen.
 
O

Observer

  • #55
Solche Ausnahmefälle kennt ja jeder, und das ist ja auch ganz toll, wenn Menschen so sind. Die Regel ist aber halt, dass die Frau, die drei Kinder großgezogen hat und dann mit einer mickrigen Rente lebt, etwas unzufriedener damit ist. Ich kann das nachvollziehen.
Ja, gebe dir recht.
Da treffen Theorie/Ideal dann auf Praxis.
Die meisten können nicht mit einer schmalen Rente zufrieden sein.
 
F

fleurdelis*

  • #56
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  • #57
Du hast auch aus der Sicht von Julianna geantwortet, aber der Inhalt meines Kommentars blieb dir verborgen, sonst hättest du mir nicht eine Suggestivfrage stellen müssen. Ich halte nicht so wahnsinnig viel davon, Anleitungen zu meinen Kommentaren zu geben, da fehlt mir dann der Reiz für eine Unterhaltung.
Anleitungen geben?
Ähm...ok.
Du musst dich nicht mit mir unterhalten, wenn du dich "pickiert" fühlst.
Warten wir doch mal, was @Julianna dazu meint.
 
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  • #59
Hallo Alle... kann ich noch mal auf den Beginn dieses Treats zurückkommen? Ich habe mich nach einem, leider nicht von Dauerhaftigkeit gekrönten, Exkurs in die Welt einer Beziehung wieder hier angemeldet. Der Exkurs ist auch durch Parship zustande gekommen, daher also erst mal: es gibt Hoffnung ;-).
Dennoch, ich habe den Fehler gemacht, mein altes Profil zu reaktivieren und bin somit nicht „neu“ gewesen.
Ich schreibe also selbst fleißig Männer an. Ich bin 46 und daher, wie ich erfahren habe, in dem schwierigen Alter. Daher stelle ich mich auf Absagen ein. Ich schreibe auch nur Profile an, die ich wirklich passend finde.
Während ich in meiner ersten Mitgliedschaft noch ca. 10% positive Rückmeldungen bekommen habe (also eigentlich nicht schlecht) ist es jetzt frustrierend. Selbst die Männer, die wirklich nette Profileinleitungen verfasst haben und Verbindlichkeit oder Höflichkeit laut Profil total wichtig finden, schicken diese vorgefertigte Verabschiedungen. Ist der Frauenüberschuss wirklich so groß, dass auf eine persönliche Nachricht nicht mal eine kurze persönliche Antwort möglich ist? Ja, ich weiß, es klingt unzufrieden und in Anbetracht der letzten Beiträge füge ich mich für den Moment in die Reihe unzufriedener Frauen ein. Aber facht man nicht das vielleicht nur leicht glimmende Feuer der Unzufriedenheit zu einem großen Feuer an, indem man sich auf diese Weise anbietet? Das Glück im Kopf weiter zu generieren entgegen dieser Erfahrungen ist echt schwere Arbeit. Wie macht Ihr das, liebe Frauen?
 
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  • #60
Hallo Alle... kann ich noch mal auf den Beginn dieses Treats zurückkommen? Ich habe mich nach einem, leider nicht von Dauerhaftigkeit gekrönten, Exkurs in die Welt einer Beziehung wieder hier angemeldet. Der Exkurs ist auch durch Parship zustande gekommen, daher also erst mal: es gibt Hoffnung ;-).
Dennoch, ich habe den Fehler gemacht, mein altes Profil zu reaktivieren und bin somit nicht „neu“ gewesen.
Ich schreibe also selbst fleißig Männer an. Ich bin 46 und daher, wie ich erfahren habe, in dem schwierigen Alter. Daher stelle ich mich auf Absagen ein. Ich schreibe auch nur Profile an, die ich wirklich passend finde.
Während ich in meiner ersten Mitgliedschaft noch ca. 10% positive Rückmeldungen bekommen habe (also eigentlich nicht schlecht) ist es jetzt frustrierend. Selbst die Männer, die wirklich nette Profileinleitungen verfasst haben und Verbindlichkeit oder Höflichkeit laut Profil total wichtig finden, schicken diese vorgefertigte Verabschiedungen. Ist der Frauenüberschuss wirklich so groß, dass auf eine persönliche Nachricht nicht mal eine kurze persönliche Antwort möglich ist? Ja, ich weiß, es klingt unzufrieden und in Anbetracht der letzten Beiträge füge ich mich für den Moment in die Reihe unzufriedener Frauen ein. Aber facht man nicht das vielleicht nur leicht glimmende Feuer der Unzufriedenheit zu einem großen Feuer an, indem man sich auf diese Weise anbietet? Das Glück im Kopf weiter zu generieren entgegen dieser Erfahrungen ist echt schwere Arbeit. Wie macht Ihr das, liebe Frauen?
Hallo @Sohna ,
bei mir (48) läufts ähnlich wie bei dir. Ja, ich denke der Frauenüberschuss in unserem Alter ist groß, und viele Männer unseren Alters suchen jüngere Frauen. Ich schreibe mittlerweile so gut wie keine Männer mehr an, es sei denn, das ist ein wirklich gutes Profil. Aber wie du schon geschrieben hast, die Männer (bei Frauen ist das wohl genauso) schreiben im Profil, sie würden Wert auf Höflichkeit und gute Umgangsformen legen, sind dann plötzlich nicht in der Lage, eine Antwort - egal welcher Art - oder wenigstens eine Verabschiedung zu schicken.
Ich sehe PS nur als eine (kleine) Möglichkeit, einen Partner zu finden.
Wünsche dir viel Erfolg und lass dich nicht runterziehen. Ich konzentriere mich auf das RL, habe Spaß, bin unternehmungslustig, gehe auch auf Menschen zu und lebe.;):D
 
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