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  • #1

Keine Libido mehr in der Menopause?

Ich bin seit 1,5 Jahren in einer Partnerschaft mit einer lieben Frau, 56 Jahre alt. Was mich allerdings belastet, ihre Libido ist mit ihrer letzten Regelblutung fast von einem Tag auf den anderen komplett verschwunden. Als wir uns kennengelernt haben, hatte sie Spaß am Sex und auch "normales" Verlangen danach. Das ist jetzt alles vorbei.

Ist das wirklich so, dass Frauen mit Beginn der Menopause überhaupt kein Verlangen mehr nach sexuellen Aktivitäten haben? Sie will zwar kuscheln, aber an den "interessanten" Stellen nicht mehr berührt werden. Ich bin deshalb traurig und deprimiert. Für mich ist Sex, in welcher Form auch immer, ein Ausdruck der Zuneigung. Man muss ja nicht herumrammeln wie 18jährige Teenager, aber nicht mal Streicheln?
 
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  • #3
Ich bin seit 1,5 Jahren in einer Partnerschaft mit einer lieben Frau, 56 Jahre alt. Was mich allerdings belastet, ihre Libido ist mit ihrer letzten Regelblutung fast von einem Tag auf den anderen komplett verschwunden. Als wir uns kennengelernt haben, hatte sie Spaß am Sex und auch "normales" Verlangen danach. Das ist jetzt alles vorbei.

Ist das wirklich so, dass Frauen mit Beginn der Menopause überhaupt kein Verlangen mehr nach sexuellen Aktivitäten haben? Sie will zwar kuscheln, aber an den "interessanten" Stellen nicht mehr berührt werden. Ich bin deshalb traurig und deprimiert. Für mich ist Sex, in welcher Form auch immer, ein Ausdruck der Zuneigung. Man muss ja nicht herumrammeln wie 18jährige Teenager, aber nicht mal Streicheln?
Höre ich leider in meiner Bekanntschaft auch immer öfter. Interessanterweise ist für viele, und vielleicht auch für Deine Partnerin, Sex einfach nur Sex und kein Ausdruck von Nähe. Für den Mann gibt es ja Mittelchen und für Frauen gibt es Hormone, mit entsprechenden Nebenwirkungen ... aber wenn der Leidensdruck durch den Mangel nicht da ist, wird sie die nicht nehmen wollen.
 
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  • #4
Wenn Du mit deiner Partnerin darüber sprechen kannst, wäre es gut, falls sie auch nicht woran es liegt, zum Frauenarzt zu gehen.
Dahinter kann auch ein gesundheitliches Thema stecken.
 
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  • #5
Höre ich leider in meiner Bekanntschaft auch immer öfter. Interessanterweise ist für viele, und vielleicht auch für Deine Partnerin, Sex einfach nur Sex und kein Ausdruck von Nähe. Für den Mann gibt es ja Mittelchen und für Frauen gibt es Hormone, mit entsprechenden Nebenwirkungen ... aber wenn der Leidensdruck durch den Mangel nicht da ist, wird sie die nicht nehmen wollen.
Ach Magneto.... Schluck den Köder doch nicht so begierig. Schau dir mal den Nick an. Wer nennt sich so? Das ist ein Fake. Ein sehr luschiger Fake...
 
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  • #6
Schau dir mal den Nick an. Wer nennt sich so? Das ist ein Fake. Ein sehr luschiger Fake...
Liebe "Vergnügt", ich würde gerne mal wissen, woher du diese Erkenntnis beziehst? Ich war vor zwei Jahren bei Parship auf Partnersuche. Das ist kein Fake und ich habe diesen Nick damals am Anfang meiner Mitgliedschaft gewählt weil ich halt schon 57 bin. ich habe meine derzeitige Freundin dann allerdings über eine andere Partnerbörse kennengelernt.

Wenn es dich beruhigt, ich habe diesen Nick später aufgegeben und war dann hier als Crazycatlord unterwegs. Ich weiß nur leider mein Login als Crazycatlord nicht mehr, deshalb der "Alte Sack".

Das Thema ist für mich auch kein Trollversuch und durchaus ernst gemeint. Die Situation belastet mich, weil ich meine Partnerin gern habe und sie mich auch, soweit ich das aus ihrem Verhalten ableiten kann.

Ich habe halt das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit und da läuft derzeit überhaupt nichts. Weil es am Anfang unserer Beziehung anders war und meine Freundin selber sagt, dass das vermutlich durch die hormonelle Umstelung bedingt ist, habe ich hier halt nachgefragt. Ich lese immer wieder bei verschiedensten Quellen, dass Frauen nach dem Wechsel durchaus noch sexuelle Bedürfnisse haben. Bei meiner Freundin ist das aber nicht so.

Auch wenn sie sagt, dass ihre Unlust nichts mit mir zu tun hat, empfinde ich das doch als Zurückweisung und das kränkt mich halt.

So, liebe "Vergnügt", jetzt kannst du mich wieder niedermachen. Ich finde das aber nicht so lustig und vergnügt bin ich auch nicht.

Edit:
Falls du bei der Suchfunktion meine zwei Nicks eingibts, wirst du sehen, dass ich hier im Forum schon vor rund zwei Jahren aktiv war und dass weder mein Nick noch meine Beiträge Fake sind.. Seit ich meine Freundin kennengelernt habe, hatte ich dann kein Bedürfnis mehr, hier im Forum mitzumischen, weil bei unserer Beziehung anfangs alles in bester Ordnung war. Das ist jetzt halt nicht mehr so.
 
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  • #7
Auch wenn sie sagt, dass ihre Unlust nichts mit mir zu tun hat, empfinde ich das doch als Zurückweisung und das kränkt mich halt.
Unabhängig davon, ob du ein Fake bist, oder nicht. Lesen ja noch andere Männer hier im Forum, die vielleicht was mitnehmen könnten.

Wenn es dich kränkt, schau bei dir selber. Stell dir vor, deine Partnerin oder vielleicht auch du wären ernsthaft erkrankt und das Thema Sex steht ganz hinten auf der Liste. Wärst du dann auch gekränkt, verletzt, weil du nicht das bekommst, oder im umgekehrten Fall, auch nicht geben könntest?

Ansonsten hilft hier nur der Weg zum Arzt. Es gibt Möglichkeiten, wenn es wirklich an den weniger werdenden Hormonen liegen sollste, den Hormonhaushalt wieder in Schwung zu bringen. Zudem soll noch Hormon-Yoga auch helfen. Im Internet sind viele Anregungen zu finden.
 
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  • #9
Dieser Meinung bin ich auch, aber sie will (noch?) nicht zum Arzt. Ich bin aber selber auch kein Freund von Hormonbehandlungen, weil es immer Nebenwirkungen gibt. Ich habe mich seinerzeit auch sterilisieren lassen, damit meine Partnerin nicht die Pille nehmen muss.

Meine Freundin hat auch kein Problem mit ihrer verschwundenen Libido, sie braucht "es" einfach nicht mehr und ist damit zufrieden. Ich bin es halt nicht. Es geht mir auch nicht so sehr um die rein körperliche Befriedigung. Ich möchte eine Frau, die ich gerne habe, auch streicheln dürfen.

Wenn dann eine Zurückweisung kommt wie z. B. "bitte streichle mich nur am Rücken, vorne mag ich das nicht mehr", dann ist das irritierend, macht mich traurig und belastet mich.
 
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  • #10
Diese Aussage finde ich merkwürdig, da sie aufgrund der Zeitangabe, keinen Aufschluss geben kann und in ihrer Behauptung unmöglich ist.
Meine Freundin macht keine konkrete Zeitangabe. Sie sagt selber, dass ihre Libido anfangs hoch war und dann später auf Null gesunken ist. Das "später" kam halt kurz nach ihrer allerletzten Regelblutung.

Meine Freundin war auch wirklich froh, dass ihre Menstruation endlich Geschichte ist. Sie hatte mit 55 noch Regelblutungen und das war für sie wie vermutlich für jede Frau kein Vergnügen. Leider wurde diese Erleichterung, dass es endlich vorbei ist, dann durch völlige sexuelle Appetitlosigkeit ersetzt.
 
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  • #11
Meine Freundin macht keine konkrete Zeitangabe. Sie sagt selber, dass ihre Libido anfangs hoch war und dann später auf Null gesunken ist. Das "später" kam halt kurz nach ihrer allerletzten Regelblutung.

Meine Freundin war auch wirklich froh, dass ihre Menstruation endlich Geschichte ist. Sie hatte mit 55 noch Regelblutungen und das war für sie wie vermutlich für jede Frau kein Vergnügen. Leider wurde diese Erleichterung, dass es endlich vorbei ist, dann durch völlige sexuelle Appetitlosigkeit ersetzt.
Das ist ein Thema welches meiner Meinung nach nicht mit Hormonen geregelt werden kann. Sie wird sich auf die Veränderung ihres Körpers einstellen müssen, darüber kann sie mit ihrem Gyn sprechen, oder sich auch mit anderen Frauen austauschen oder mit einem Psychologen.
 
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  • #12
@Alter Sack
Warte mal ein bisschen ab. Vielleicht braucht sie Zeit, sich an den Körper zu gewöhnen. Nur weil es sich gerade für sie so anfühlt, muss dies nicht so bleiben.
Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich schwierig ist.
Versuche keine Druck zu machen und überlege Dir, wie lange Du warten kannst und ihr Zeit geben magst.
Profamila hat eine sehr gute kostenlose Onlineberatung.
Dort antworten Dir Ärzte.

Wenn sie nicht zum Arzt gehen mag ist das ok, ab Du kannst doch trotzdem für Dich nachfragen um etwas Klarheit zu bekommen.

Sie können auch eher sagen, ob es ein ernsthaftes medizinisches Problem sein kann.
Viel Erfolg und Geduld!
 
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  • #13
Sie wird sich auf die Veränderung ihres Körpers einstellen müssen, darüber kann sie mit ihrem Gyn sprechen, oder sich auch mit anderen Frauen austauschen oder mit einem Psychologen.
Ich sehe das mittlerweile so, dass ich selber irgendwie mit der Situation fertig werden muss. Meiner Freundin geht es gut und sie hat kein Bedürfnis, irgendwas zu ändern.
 
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  • #14
Ich sehe das mittlerweile so, dass ich selber irgendwie mit der Situation fertig werden muss. Meiner Freundin geht es gut und sie hat kein Bedürfnis, irgendwas zu ändern.
Schwierig.
Sie hat kein Bedürfnis etwas zu ändern, dann möchte sie es so.
Dann ist es aber meiner Meinung nach schwierig, dass nur mit der Menopause in Verbindung zu bringen, als Grund. Und ein Gespräch mit jemand anderem dennoch sinnvoll.

Wenn sie keinen Grund sieht, etwas zu verändern, finde ich das nicht fair, weil eine ausgefüllte Sexualität zu einer Partnerschaft gehört. Da stimme ich dir zu. Man kanns nicht zur Bedingung machen, aber auf jeden Fall diplomatisch zur Sprache bringen. Dass du dich damit abfinden sollst, wird dich denke ich auf Dauer nicht glücklich machen.
 
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  • #15
Ist das wirklich so, dass Frauen mit Beginn der Menopause überhaupt kein Verlangen mehr nach sexuellen Aktivitäten haben?
Mit welcher Intention stellst du diese Frage? Glaubst du, deine Freundin lügt dich an? Wenn du schon "verschiedene Quellen gelesen" hast, wirst du ja erfahren haben, dass das Erleben und die Auswirkungen von Klimakterium, Menopause, Postmenopause höchst unterschiedlich sind.
Dieser Meinung bin ich auch, aber sie will (noch?) nicht zum Arzt. Ich bin aber selber auch kein Freund von Hormonbehandlungen, weil es immer Nebenwirkungen gibt.
Es gibt die verschiedensten Formen von Hormonersatztherapie, auch mit naturidentischen Hormonen, sowie weitere Möglichkeiten, ein Hormonstatus wäre dafür eine hilfreiche Grundlage. Allerdings müsste sie das angehen. Da könnte z.B. deine Erwartungshaltung auf "Funktionieren" unbewusst einen "Reparaturanspruch" implizieren, der bei ihr Widerstände hervorruft.
Auch wenn sie sagt, dass ihre Unlust nichts mit mir zu tun hat, empfinde ich das doch als Zurückweisung und das kränkt mich halt.
Das spielt da gut rein.

Meine Freundin hat auch kein Problem mit ihrer verschwundenen Libido, sie braucht "es" einfach nicht mehr und ist damit zufrieden.
Hmm. Die Frage ist ja, ob sie vorher eine lustvolle Sexualität gelebt hat. "Diese" ;) Frauen akzeptieren es nicht so einfach, dass dann nichts mehr geht.
Sie hatte mit 55 noch Regelblutungen und das war für sie wie vermutlich für jede Frau kein Vergnügen.
Keine Verallgemeinerungen, bitte. Auch durchaus unterschiedlich.

Was mich irritiert, ist, dass du sie als "liebe" Frau bezeichnest. Was meinst du damit?
Ich habe halt das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit und da läuft derzeit überhaupt nichts.
vs.
Passt aus meiner Sicht nicht so wirklich zusammen.
Du schwurbelst auch etwas herum mit "interessanten" Stellen und "vorne" - wie steht es denn um eure sexuelle Kommunikation? Es kann durchaus sein, dass durch Hormonumstellungen Berührungen am Busen oder an dünner werdender trockener Schleimhaut sehr schmerzhaft sein können. Könnt ihr das konkret besprechen?
Die Situation belastet mich, weil ich meine Partnerin gern habe und sie mich auch, soweit ich das aus ihrem Verhalten ableiten kann.
Das hier zum Beispiel klingt super lau - das könnte mit ein Grund "dahinter" sein.
 
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