Beiträge
1.923
Likes
86
  • #31
Zitat von Marlene:
Das ist echt etwas für "Fortgeschrittene", ich glaube, ich könnte das nicht. Aber, der Gedanke ist gut........
Ja, das könnte sein; es könnte auch sein, dass es etwas ist für Menschen, die nicht richtig geliebt haben ... ich konnte und kann das bei den Menschen, die ich liebte, nicht.
 
M

Marlene

  • #32
Zitat von Yvette:
Ja, das könnte sein; es könnte auch sein, dass es etwas ist für Menschen, die nicht richtig geliebt haben ... ich konnte und kann das bei den Menschen, die ich liebte, nicht.
Man kann das durchaus, aber ich finde, so wie auch Blanche schon gemeint hat, erst dann, wenn die Verletzung vorbei ist. Dann hütet man die Kinder oder den Hund des Anderen, während er mit der neuen Beziehung unterwegs ist. Kein Problem. Dann sieht man allein die Beziehung zum Kind usw. und nicht mehr die Kränkung und den Verlust. Und, ganz wichtig,man möchte NICHTS mehr in Hinsicht von Liebesbeziehung von dem Anderen, dann geht das gut. Das braucht aber Zeit.
 
Beiträge
3
Likes
0
  • #34
Wollte mich als Fragesteller zwischenzeitlich mal zu Wort melden...

erstmal vielen Dank für die rege Teilnahme. Ich glaube ich hatte vergessen zu erwähnen, dass Sie im Nachgang noch gesagt hatte, dass Sie damals als Sie sich hier angemeldet hat unbedingt wieder in eine Beziehung wollte und daher anfangs nicht auf ihre Gefühle gehört hat.

Ich bin mir ziehmlich sicher, dass so wie sie sich verhalten hat, dass Sie in unserer Beziehung sich in mich verliebt hat, aber das mit der Jugendliebe ihr gezeigt hat, dass andere Männer in ihr mehr Gefühle hervorrufen - warum und weshalb konnte Sie mir nicht sagen - Gefühle kann man nicht erklären.

Sie wollte mich unbedingt als Freund behalten, weil sie mich auf freundschaftlicher Basis sehr sehr mag. Ich werde jedenfalls den Kontakt erstmal nur über Handy beibehalten, weil jedes Treffen tut mir weh, weil ich nicht von jetzt auf gleich aufhören kann zu lieben.

Hinterherrennen macht keinen Sinn. Ich muss damit abschließen. Besser, dass Sie es nach einem Jahr merkt, dass Sie mich doch nicht liebt, wie Sie sich eingeredet hat als erst nach mehreren Jahren...was noch schlimmer wäre. Ich muss echt den Kopf frei kriegen um mich vorurtielsfrei auf eine neue Beziehung einlassen zu können, denn sonst schleppe ich zuviel Enttäuschung mit in die nächste Beziehung, weil diese Ich-liebe-dich-nicht-mehr-Erkenntnis echt aus heiterem Himmel kam, weil eben die Beziehung an sich einfach nur toll war.

Ich hoffe, dass es hier auch genug Frauen gibt, die wirklich was für immer suchen und nicht nur wieder schnell eine Beziehung eingehen wollen.

Ich dürft gerne noch weiter schreiben....wollte nur schon mal Danke sagen für eure Antworten :)
 
Beiträge
375
Likes
285
  • #35
Zitat von Marlene:
Meinst Du, dass man damit jemanden zurückgewinnen könnte? Dann wäre es Taktik. Der Andere merkt, wie "gut" doch man ist.
Oder wäre dies eine gute Weise, um den Seelenfrieden zu bekommen?
​Danke für Deine Hinweise, Marlene. Sie zeigen mir, dass ich nicht wirklich abstrahieren kann. Das sollte ich noch üben - oder bei der jeweiligen Fragestellung bleiben.

​Gerade sehe ich, dass Hugorios online zu scheint. Vielleicht schreibt er noch etwas, was wegen der Freigabe erst später zu lesen sein wird. Wollen wir unsere Diskussion bis dahin vertagen, Marlene?
 
M

Marlene

  • #36
Zitat von Yvette:
Ich bin nicht man :) Also für mich ist das nichts
Du bist Du, schon klar.:) Ich habe eine gute Beziehung zu einem Sohn einer meiner früheren Beziehungen. Er ist aber auch zu einem Freund meiner Kinder geworden, wobei wir aber auch zu zweit etwas unternehmen. Sein Vater ist auch öfters dabei, wobei ich aber keine Ahnung habe, wie das wäre, wenn jeder von uns eine neue Beziehung hätte. Also, die zu seinem Sohn bliebe bestehen, da bin ich mir sicher, aber die mittlerweile freundschaftliche mit seinem Vater, das weiß ich nicht, wie das von seiner Seite her ist. Er machte mal so eine Andeutung in diese Richtung, dass die Freundschaft dann wahrscheinlich vorbei wäre.
 
M

Marlene

  • #37
Wobei diese Beziehung nicht besonders leidenschaftlich war und von Anfang an irgendwie mehr so auf einer Freundschaftsschiene mit sich gegenseitigem Helfen angesiedelt war. Das muss ich zugeben. Mit meinem Ex-Mann lief das gefühlsmäßig anders ab.
 
Beiträge
1.923
Likes
86
  • #38
Zitat von Marlene:
Wobei diese Beziehung nicht besonders leidenschaftlich war und von Anfang an irgendwie mehr so auf einer Freundschaftsschiene mit sich gegenseitigem Helfen angesiedelt war. Das muss ich zugeben. Mit meinem Ex-Mann lief das gefühlsmäßig anders ab.
Also, die paar Männer, in die ich richtig doll und tief verliebt war, mit denen ich alles wollte, Haus, Kinder, ... wenn ich die jetzt mit einer anderen glücklich sehen würde und vielleicht auch das realisierend, was uns nicht gelungen ist, tja, da müssten meine Gefühle schon sehr sehr amgestumpft sein. Ich bin auch mittlerweile der Auffassung, dass die Erinnerung und die besondere Form der Liebe für immer bestehen bleibt. Und deshalb geht das bei mir auch nicht.
 
Beiträge
22
Likes
0
  • #39
Meiner Meinung nach gibt es zwei unterschiedliche Beziehungsideale. Die eine ergibt ein warmes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Man bewältigt die Herausforderungen des Alltags und kann sich bedingungslos auf den anderen verlassen. Daneben bleibt jeder ein Individuum und erlebt auch Sachen alleine. Durch diese zeitweilige Distanz kann sich immer wieder gegenseitige Anziehung entwickeln. Man interessiert sich für die Erlebnisse des anderen und kann seine Entwicklung begleiten.
Die andere Form der Beziehung erfordert ständige Leidenschaft und man wünscht sich immer wieder den emotionalen Ausnahmezustand. Diese Beziehung ist geprägt durch einen rasanten Anfang, schnelles Verlieben, schnelles Ewigkeitsversprechen – und dann ist das Pulver verschossen. Mehr geht nicht. Da diese Form von Leidenschaft auf Dosissteigerung angewiesen ist, halten die meisten das nicht länger als 1 Jahr durch (es sei denn durch unerreichbare Partner oder on-off-Beziehungen, damit kann man das Drama um Jahre verlängern). Mir scheint, der Fragesteller und seine Expartnerin haben einfach unterschiedliche Vorstellungen von Beziehung. Aus der Sicht der Frau ist diese Trennung verbunden mit Leidenschaft für die unerreichbare Jugendliebe ohne Aussicht auf Alltagstauglichkeit völlig logisch. Die Sicht von dir, Hugorios, habe ich so (hoffentlich richtig) verstanden, dass du dir eher die erste Form von Beziehung wünschst, ich hoffe, dass du sie findest.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
375
Likes
285
  • #40
Zitat von Marlene:
Meinst Du, dass man damit jemanden zurückgewinnen könnte? Dann wäre es Taktik. Der Andere merkt, wie "gut" doch man ist.
Oder wäre dies eine gute Weise, um den Seelenfrieden zu bekommen?
​Ich denke gerade über die Worte "Taktik" und "gut" nach und bekomme den Eindruck, dass sie negativ besetzt sind. Ist dem so?
 
G

Gast

  • #41
Beiträge
1.120
Likes
190
  • #42
Danke, troubadix, für deine Erläuterungen. Unter dem Aspekt ist es tatsächlich etwas anderes. Gewagter Schritt. Entweder sie wachsen auf diese Weise oder verstricken sich in ein emotionales Kuddelmuddel, in welchem die Abgrenzung noch schlechter gelingt. Der TE sollte das gut für sich prüfen, ob er wirklich schon so weit ist, und darauf achten, dass seine Ex das auch wirklich so annehmen möchte. Sonst begibt er sich auf dünnes Eis.
Aber die Idee dahinter finde ich interessant. :)
 
Beiträge
1.120
Likes
190
  • #43
Zitat von Yvette:
Ja, das könnte sein; es könnte auch sein, dass es etwas ist für Menschen, die nicht richtig geliebt haben ... ich konnte und kann das bei den Menschen, die ich liebte, nicht.
Achso. Na dann müssen die, die das können, wohl nicht wirklich geliebt haben. Wenn du das so sagst. *kopf schütteln*
Es war ja auch erst einmal nur eine Idee, eine theoretische Überlegung. Mehr wars doch noch gar nicht.
 
Beiträge
1.120
Likes
190
  • #44
Zitat von Dorothea:
Meiner Meinung nach gibt es zwei unterschiedliche Beziehungsideale. Die eine ergibt ein warmes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Man bewältigt die Herausforderungen des Alltags und kann sich bedingungslos auf den anderen verlassen. Daneben bleibt jeder ein Individuum und erlebt auch Sachen alleine. Durch diese zeitweilige Distanz kann sich immer wieder gegenseitige Anziehung entwickeln. Man interessiert sich für die Erlebnisse des anderen und kann seine Entwicklung begleiten.
Die andere Form der Beziehung erfordert ständige Leidenschaft und man wünscht sich immer wieder den emotionalen Ausnahmezustand. Diese Beziehung ist geprägt durch einen rasanten Anfang, schnelles Verlieben, schnelles Ewigkeitsversprechen – und dann ist das Pulver verschossen. Mehr geht nicht. Da diese Form von Leidenschaft auf Dosissteigerung angewiesen ist, halten die meisten das nicht länger als 1 Jahr durch (es sei denn durch unerreichbare Partner oder on-off-Beziehungen, damit kann man das Drama um Jahre verlängern). Mir scheint, der Fragesteller und seine Expartnerin haben einfach unterschiedliche Vorstellungen von Beziehung. Aus der Sicht der Frau ist diese Trennung verbunden mit Leidenschaft für die unerreichbare Jugendliebe ohne Aussicht auf Alltagstauglichkeit völlig logisch. Die Sicht von dir, Hugorios, habe ich so (hoffentlich richtig) verstanden, dass du dir eher die erste Form von Beziehung wünschst, ich hoffe, dass du sie findest.
Gut, dass wir wissen, wer der böse ist, ne?