O

Observer

  • #124
Wer tatsächlich z.B. "mehrmals in der Woche" Sport macht, der sollte doch in der Lage sein, da zwei oder drei Sätze zu zu schreiben.
Ja klar:
Ich gehe dreimal die Woche Joggen. Da treibe ich meinen Puls dann bis 200, jedoch natürlich in Intervallen. Erst auf 20, dann auf 150, dann auf 200...Mein Rekord war 250!
Dann geh ich noch dreimal pro Woche ins Fitness. Besonders toll finde ich hier die Beinpresse, wie da die Knie immer so schön knacken beim drücken. Letzte Woche hat dann jemand eine Hantel auf meinen Fuss fallen lassen. Ich konzentriere mich jedoch lieber auf die schönen Dinge im Leben - daher habe ich einfach weiter trainiert.:D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #129
Die Männer Deines Alters, ich gehöre auch dazu, suchen hier Damen, die wesentlich jünger sind ,weil es der Markt hergibt.
Eigentlich gibt es der Markt gar nicht her, denn jede jüngere Dame geht dann einfach einem jüngeren Mann "verloren", insofern sagen nackte Zahlen leider nichts aus. Zum einen sind die U40-Damen ziemlich reserviert d.h. sie haben soviel Angebote dass sie sich alles zweimal überlegen, zum anderen haben sie auch viele deutlich ältere Herren im Spiel, das schafft dann für unpopuläre U40 Herren ziemlich ungünstige Verhältnisse.

Zum Trost: Wirklich ernsthaft sehe ich es bei einem Altersunterschied von über 20 J kaum, weil der ältere Anteil wird dann meistens deutlich früher gehen, das ist nicht unbedingt langfristig ausgelegt. Ich würde sagen 15 J ist schon ziemlich das Limit, ich bewege mich aber im Bereich plus/minus 10 J. Bei Frau eher "nach unten" z.B. 30-40 J, weil anders wird das mit Familienoption nichts mehr werden. Beim Mann kann es sicherlich auch etwas "nach oben" sein, da hier bei Familie das Individuelle wichtiger ist als das reine Alter d.h. je nach Gesundheit sind selbst junge Männer unfruchtbar, aber bei guter Gesundheit ist auch Ü50 noch realistisch, bei Frauen natürlich nicht.

Ich denke allerdings, Liebe ist kaum planbar auch wenn das viele tun. Alles rigoros durchgeplant und dann möchte z.B. das Baby ab 1 J einfach nichts essen sondern immer noch nur Muttermilch haben. Die Frau möchte jedoch arbeiten und hat es so geplant dass ab 1 J quasi Schluss ist, nur stellt sich das Baby dagegen und verweigert andere Nahrung. Nur ein Beispiel wie wenig etwas planbar sein kann in einer Beziehung, dennoch möchten viele Leute alles rigoros durchplanen... natürlich lächerlich. Es ist auch gar nicht natürlich dass ein Baby ab 1 J abgestillt wird, denn normalerweise dauert es mindestens 2 Jahre beim Menschen. Hier wird das Baby einfach in eine Leistungsgesellschaft "reingepresst" obwohl es zu diesem Zeitpunkt nicht dazugehört und davor geschützt werden sollte.

Wenn Liebe entsteht ist es jedenfalls einfach da, mitsamt allem was hier geht oder auch nicht geht. Ich würde natürlich nie eine Geliebte aufgrund Unfruchtbarkeit "aus dem Bett werfen". Dann sag ich halt einfach "OK, Glück gehabt, dann muss keiner verhüten, auch wenn Pech für Familie", das Leben wird leider nie komplett berechenbar sein, es ist wie es ist; zu zweit kann es trotz allem am schönsten sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
12.135
Likes
6.269
  • #130
Ich finde auch genug Profile, die was interessanteres schreiben als "Ich wünschte, ich könnte fliegen/zaubern".
Wenn Du das uninteressant findest, verfügst Du in meinen Augen selbst über einen Mangel an Phantasie. o_O
Davon wär ich nicht grundsätzlich überzeugt....
Stimmt ja auch nicht. Wenn ich hier als Frau hätte sein müssen, hätte ich das extra reingeschrieben. Um die alle abzuwehren, welche nicht wirklich Bock drauf haben (oder die Fähigkeit), sich mit jemandem auseinanderzusetzen, sondern lieber bespaßt werden möchten. :rolleyes:
 
Beiträge
11.430
Likes
9.647
  • #131
Kann ich nur bestätigen. Über Blickkontakte ging das nie hinaus, obschon ich viel im ICE sitze. Irgendwie ist's auch einfach peinlich, im Zug/U-Bahn/Bus jemanden anzusprechen, weil es zwangsläufig alle anderen mitbekommen. Wer will das?
Und auch das ist ein Problem der heutigen Zeit, dass eine simple Kontaktaufnahme schon als "peinlich" empfunden wird. "Coolness" ist immer noch ganz stark "angesagt". Sicherlich war ein derartiges Kennenlernen auch schon vor Jahrzehnten nicht ganz so "einfach", aber heutzutage scheint man als "bedürftig", wenn nicht sogar (besonders als Mann) als "notgeil" zu gelten ("Mann, der muss es ja nötig haben"), wenn man in diesen (oder ähnlichen Situtationen) eine Frau anspricht.
Allerdings bin ich sicher, dass auch diverse "Umstehende", die Zeuge einer solchen Aktion werden, denken könnten:
Männer: "Mann, den Mut hätte ich auch gerne mal".
Frauen: "Ach Menno, wenn mich doch auch mal ein smarter Mann so ansprechen würde".
 
F

fleurdelis*

  • #132
Und auch das ist ein Problem der heutigen Zeit, dass eine simple Kontaktaufnahme schon als "peinlich" empfunden wird. "Coolness" ist immer noch ganz stark "angesagt". Sicherlich war ein derartiges Kennenlernen auch schon vor Jahrzehnten nicht ganz so "einfach", aber heutzutage scheint man als "bedürftig", wenn nicht sogar (besonders als Mann) als "notgeil" zu gelten ("Mann, der muss es ja nötig haben"), wenn man in diesen (oder ähnlichen Situtationen) eine Frau anspricht.
Allerdings bin ich sicher, dass auch diverse "Umstehende", die Zeuge einer solchen Aktion werden, denken könnten:
Männer: "Mann, den Mut hätte ich auch gerne mal".
Frauen: "Ach Menno, wenn mich doch auch mal ein smarter Mann so ansprechen würde".
Ich für meinen Teil kann diese Art zu denken weder verstehen, noch nachvollziehen. Mein Gott, so schwer ist das doch nicht mit Menschen ... in meinem Falle Männer ... in Kontakt kommen. ... Vielleicht liegts daran, dass niemand mehr Körpersprache versteht? ... Ein Blick, ein Lächeln ... die Mimik des Gesichts, daran kann man doch schon erkennen, ob jemand offen ist oder nicht. .... Also wenn ich im Zug sitze ... mir ist nie langweilig, ich lerne immer neue Leute dort kennen, an anderen Orten auch. Manchmal tauscht man Handynummern aus ... manche Kontakte bleiben, manche nicht ... Und ich habe noch nie von einem Mann, mit dem ich mich nett unterhalte gedacht, dass er notgeil oder bedürftig wäre. Das würde ich denken, wenn ihm der Sabber aus dem Mund laufen würde ... und er beginnen würde sich zu entkleiden ...

Irgendwie ist es skurril, wie du hier die Männer als arme Opfer und als mega schwächlich in selbstredender Position, immer wieder darstellst ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
11.430
Likes
9.647
  • #133
Ich für meinen Teil kann diese Art zu denken weder verstehen, noch nachvollziehen.
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.
Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Ob nun ein Vater erzählt, er würde gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in der Badewanne planschen (möglicher Kindesmissbrauch?), oder eine Frau behauptet, der GV sei nicht einvernehmlich gewesen (Vergewaltigung?).
Diese ohne Frage extremen Fälle haben zumindest mich, in meiner Rolle als Mann, noch einmal mehr in Verhaltensweisen gedrängt, die von Übervorsichtigkeit und extremer Zurückhaltung geprägt sind und teilweise paranoide Züge annehmen.
Mein "Bauchgefühl" habe ich im persönlichen Umgang mit Frauen fast vollständig ab- und dafür den Kopf angeschaltet. Absolute und permanente Kontrolle über die jeweilige Situation (inclusve "Plan B" und anderer "Ausstiegsszenarien") sind die mich ständig umtreibenden Gedanken.
 
Beiträge
6.846
Likes
10.832
  • #134
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.
Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Ob nun ein Vater erzählt, er würde gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in der Badewanne planschen (möglicher Kindesmissbrauch?), oder eine Frau behauptet, der GV sei nicht einvernehmlich gewesen (Vergewaltigung?).
Diese ohne Frage extremen Fälle haben zumindest mich, in meiner Rolle als Mann, noch einmal mehr in Verhaltensweisen gedrängt, die von Übervorsichtigkeit und extremer Zurückhaltung geprägt sind und teilweise paranoide Züge annehmen.
Mein "Bauchgefühl" habe ich im persönlichen Umgang mit Frauen fast vollständig ab- und dafür den Kopf angeschaltet. Absolute und permanente Kontrolle über die jeweilige Situation (inclusve "Plan B" und anderer "Ausstiegsszenarien") sind die mich ständig umtreibenden Gedanken.
Ach @IMHO ... warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du dir das Leben selbst schwer machst?
Komischerweise bist du im Forum der einzige, der die metoo Debatte immer wieder zum Thema macht und die armen Männer als Opfer darstellst, die nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Dabei ist es ganz einfach: Mann sollte Frau mit Respekt behandeln und nicht als sexobjekt!
Was gibt es da zu überlegen, wie Mann sich verhalten sollte/darf? Ich verstehe dein Problem echt nicht!
 
F

fleurdelis*

  • #135
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.
Doch, dass muss ich auch ... ich muss damit umgehen lernen, "problematische" Männer erkennen zu können, bevor ... mir etwas passieren kann.

Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Das kommt ja nicht von ungefähr, die Tagesschau hat mal eine Statistik in Auftrag gegeben und Gewaltdelikte üben Männer nun mal zu 74,9 % aus. Aber paranoid ist dein Gedanke, dass Männer vorverurteilt werden .... Frauen leiden nun mal häufiger unter Gewalt als Männer und wir müssen eben vorsichtig sein. Ich für meinen Teil habe eine Ausbildung in letzter Zeit durchgeführt, auf Körpersprache und Aussagen von Menschen, zu achten und meiner Intuition zu vertrauen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt und auf bestimmte Zeichen zu achten. Aber dennoch und gerade deswegen, gehe ich z.B. in Frankfurt auf den Hauptbahnhof, fahre auch alleine Zug, oder mit dem Auto durch halb Deutschland, weil ich mich in dem was ich wahrnehme sicher fühlen kann und weiß, wie ich mit einer unangenehmen Situation fertig werden kann, weil ich sie bereits erfahren habe ... Ich will mir trotz dessen, mein Leben nicht versauen lassen ....