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  • #124
Wer tatsächlich z.B. "mehrmals in der Woche" Sport macht, der sollte doch in der Lage sein, da zwei oder drei Sätze zu zu schreiben.
Ja klar:
Ich gehe dreimal die Woche Joggen. Da treibe ich meinen Puls dann bis 200, jedoch natürlich in Intervallen. Erst auf 20, dann auf 150, dann auf 200...Mein Rekord war 250!
Dann geh ich noch dreimal pro Woche ins Fitness. Besonders toll finde ich hier die Beinpresse, wie da die Knie immer so schön knacken beim drücken. Letzte Woche hat dann jemand eine Hantel auf meinen Fuss fallen lassen. Ich konzentriere mich jedoch lieber auf die schönen Dinge im Leben - daher habe ich einfach weiter trainiert.:D
 
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  • #129
Die Männer Deines Alters, ich gehöre auch dazu, suchen hier Damen, die wesentlich jünger sind ,weil es der Markt hergibt.
Eigentlich gibt es der Markt gar nicht her, denn jede jüngere Dame geht dann einfach einem jüngeren Mann "verloren", insofern sagen nackte Zahlen leider nichts aus. Zum einen sind die U40-Damen ziemlich reserviert d.h. sie haben soviel Angebote dass sie sich alles zweimal überlegen, zum anderen haben sie auch viele deutlich ältere Herren im Spiel, das schafft dann für unpopuläre U40 Herren ziemlich ungünstige Verhältnisse.

Zum Trost: Wirklich ernsthaft sehe ich es bei einem Altersunterschied von über 20 J kaum, weil der ältere Anteil wird dann meistens deutlich früher gehen, das ist nicht unbedingt langfristig ausgelegt. Ich würde sagen 15 J ist schon ziemlich das Limit, ich bewege mich aber im Bereich plus/minus 10 J. Bei Frau eher "nach unten" z.B. 30-40 J, weil anders wird das mit Familienoption nichts mehr werden. Beim Mann kann es sicherlich auch etwas "nach oben" sein, da hier bei Familie das Individuelle wichtiger ist als das reine Alter d.h. je nach Gesundheit sind selbst junge Männer unfruchtbar, aber bei guter Gesundheit ist auch Ü50 noch realistisch, bei Frauen natürlich nicht.

Ich denke allerdings, Liebe ist kaum planbar auch wenn das viele tun. Alles rigoros durchgeplant und dann möchte z.B. das Baby ab 1 J einfach nichts essen sondern immer noch nur Muttermilch haben. Die Frau möchte jedoch arbeiten und hat es so geplant dass ab 1 J quasi Schluss ist, nur stellt sich das Baby dagegen und verweigert andere Nahrung. Nur ein Beispiel wie wenig etwas planbar sein kann in einer Beziehung, dennoch möchten viele Leute alles rigoros durchplanen... natürlich lächerlich. Es ist auch gar nicht natürlich dass ein Baby ab 1 J abgestillt wird, denn normalerweise dauert es mindestens 2 Jahre beim Menschen. Hier wird das Baby einfach in eine Leistungsgesellschaft "reingepresst" obwohl es zu diesem Zeitpunkt nicht dazugehört und davor geschützt werden sollte.

Wenn Liebe entsteht ist es jedenfalls einfach da, mitsamt allem was hier geht oder auch nicht geht. Ich würde natürlich nie eine Geliebte aufgrund Unfruchtbarkeit "aus dem Bett werfen". Dann sag ich halt einfach "OK, Glück gehabt, dann muss keiner verhüten, auch wenn Pech für Familie", das Leben wird leider nie komplett berechenbar sein, es ist wie es ist; zu zweit kann es trotz allem am schönsten sein.
 
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  • #130
Ich finde auch genug Profile, die was interessanteres schreiben als "Ich wünschte, ich könnte fliegen/zaubern".
Wenn Du das uninteressant findest, verfügst Du in meinen Augen selbst über einen Mangel an Phantasie. o_O
Davon wär ich nicht grundsätzlich überzeugt....
Stimmt ja auch nicht. Wenn ich hier als Frau hätte sein müssen, hätte ich das extra reingeschrieben. Um die alle abzuwehren, welche nicht wirklich Bock drauf haben (oder die Fähigkeit), sich mit jemandem auseinanderzusetzen, sondern lieber bespaßt werden möchten. :rolleyes:
 
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  • #131
Kann ich nur bestätigen. Über Blickkontakte ging das nie hinaus, obschon ich viel im ICE sitze. Irgendwie ist's auch einfach peinlich, im Zug/U-Bahn/Bus jemanden anzusprechen, weil es zwangsläufig alle anderen mitbekommen. Wer will das?
Und auch das ist ein Problem der heutigen Zeit, dass eine simple Kontaktaufnahme schon als "peinlich" empfunden wird. "Coolness" ist immer noch ganz stark "angesagt". Sicherlich war ein derartiges Kennenlernen auch schon vor Jahrzehnten nicht ganz so "einfach", aber heutzutage scheint man als "bedürftig", wenn nicht sogar (besonders als Mann) als "notgeil" zu gelten ("Mann, der muss es ja nötig haben"), wenn man in diesen (oder ähnlichen Situtationen) eine Frau anspricht.
Allerdings bin ich sicher, dass auch diverse "Umstehende", die Zeuge einer solchen Aktion werden, denken könnten:
Männer: "Mann, den Mut hätte ich auch gerne mal".
Frauen: "Ach Menno, wenn mich doch auch mal ein smarter Mann so ansprechen würde".
 
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fleurdelis*

  • #132
Und auch das ist ein Problem der heutigen Zeit, dass eine simple Kontaktaufnahme schon als "peinlich" empfunden wird. "Coolness" ist immer noch ganz stark "angesagt". Sicherlich war ein derartiges Kennenlernen auch schon vor Jahrzehnten nicht ganz so "einfach", aber heutzutage scheint man als "bedürftig", wenn nicht sogar (besonders als Mann) als "notgeil" zu gelten ("Mann, der muss es ja nötig haben"), wenn man in diesen (oder ähnlichen Situtationen) eine Frau anspricht.
Allerdings bin ich sicher, dass auch diverse "Umstehende", die Zeuge einer solchen Aktion werden, denken könnten:
Männer: "Mann, den Mut hätte ich auch gerne mal".
Frauen: "Ach Menno, wenn mich doch auch mal ein smarter Mann so ansprechen würde".

Ich für meinen Teil kann diese Art zu denken weder verstehen, noch nachvollziehen. Mein Gott, so schwer ist das doch nicht mit Menschen ... in meinem Falle Männer ... in Kontakt kommen. ... Vielleicht liegts daran, dass niemand mehr Körpersprache versteht? ... Ein Blick, ein Lächeln ... die Mimik des Gesichts, daran kann man doch schon erkennen, ob jemand offen ist oder nicht. .... Also wenn ich im Zug sitze ... mir ist nie langweilig, ich lerne immer neue Leute dort kennen, an anderen Orten auch. Manchmal tauscht man Handynummern aus ... manche Kontakte bleiben, manche nicht ... Und ich habe noch nie von einem Mann, mit dem ich mich nett unterhalte gedacht, dass er notgeil oder bedürftig wäre. Das würde ich denken, wenn ihm der Sabber aus dem Mund laufen würde ... und er beginnen würde sich zu entkleiden ...

Irgendwie ist es skurril, wie du hier die Männer als arme Opfer und als mega schwächlich in selbstredender Position, immer wieder darstellst ...
 
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  • #133
Ich für meinen Teil kann diese Art zu denken weder verstehen, noch nachvollziehen.
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.
Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Ob nun ein Vater erzählt, er würde gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in der Badewanne planschen (möglicher Kindesmissbrauch?), oder eine Frau behauptet, der GV sei nicht einvernehmlich gewesen (Vergewaltigung?).
Diese ohne Frage extremen Fälle haben zumindest mich, in meiner Rolle als Mann, noch einmal mehr in Verhaltensweisen gedrängt, die von Übervorsichtigkeit und extremer Zurückhaltung geprägt sind und teilweise paranoide Züge annehmen.
Mein "Bauchgefühl" habe ich im persönlichen Umgang mit Frauen fast vollständig ab- und dafür den Kopf angeschaltet. Absolute und permanente Kontrolle über die jeweilige Situation (inclusve "Plan B" und anderer "Ausstiegsszenarien") sind die mich ständig umtreibenden Gedanken.
 
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  • #134
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.
Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Ob nun ein Vater erzählt, er würde gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in der Badewanne planschen (möglicher Kindesmissbrauch?), oder eine Frau behauptet, der GV sei nicht einvernehmlich gewesen (Vergewaltigung?).
Diese ohne Frage extremen Fälle haben zumindest mich, in meiner Rolle als Mann, noch einmal mehr in Verhaltensweisen gedrängt, die von Übervorsichtigkeit und extremer Zurückhaltung geprägt sind und teilweise paranoide Züge annehmen.
Mein "Bauchgefühl" habe ich im persönlichen Umgang mit Frauen fast vollständig ab- und dafür den Kopf angeschaltet. Absolute und permanente Kontrolle über die jeweilige Situation (inclusve "Plan B" und anderer "Ausstiegsszenarien") sind die mich ständig umtreibenden Gedanken.
Ach @IMHO ... warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du dir das Leben selbst schwer machst?
Komischerweise bist du im Forum der einzige, der die metoo Debatte immer wieder zum Thema macht und die armen Männer als Opfer darstellst, die nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Dabei ist es ganz einfach: Mann sollte Frau mit Respekt behandeln und nicht als sexobjekt!
Was gibt es da zu überlegen, wie Mann sich verhalten sollte/darf? Ich verstehe dein Problem echt nicht!
 
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fleurdelis*

  • #135
Du bist ja auch kein Mann und musst dich mit einer übersteigerten Wahrnehmung/Sensibilisierung aufgrund von Debatten wie "#metoo" auseinandersetzen.

Doch, dass muss ich auch ... ich muss damit umgehen lernen, "problematische" Männer erkennen zu können, bevor ... mir etwas passieren kann.

Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.

Das kommt ja nicht von ungefähr, die Tagesschau hat mal eine Statistik in Auftrag gegeben und Gewaltdelikte üben Männer nun mal zu 74,9 % aus. Aber paranoid ist dein Gedanke, dass Männer vorverurteilt werden .... Frauen leiden nun mal häufiger unter Gewalt als Männer und wir müssen eben vorsichtig sein. Ich für meinen Teil habe eine Ausbildung in letzter Zeit durchgeführt, auf Körpersprache und Aussagen von Menschen, zu achten und meiner Intuition zu vertrauen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt und auf bestimmte Zeichen zu achten. Aber dennoch und gerade deswegen, gehe ich z.B. in Frankfurt auf den Hauptbahnhof, fahre auch alleine Zug, oder mit dem Auto durch halb Deutschland, weil ich mich in dem was ich wahrnehme sicher fühlen kann und weiß, wie ich mit einer unangenehmen Situation fertig werden kann, weil ich sie bereits erfahren habe ... Ich will mir trotz dessen, mein Leben nicht versauen lassen ....
 
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  • #136
Ach
Komischerweise bist du im Forum der einzige, der die metoo Debatte immer wieder zum Thema macht und die armen Männer als Opfer darstellst, die nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Ich habe versucht, meine Gedanken diesbezüglich zu schildern. Es geht nicht um eine "Opferhaltung", sondern darum, dass es halt Männer gibt (geben soll), denen derartige Vorwürfe äußerst stark zusetzen. "Opfer" würde bedeuten, dass eine Unschuld vorliegt - und das ist bei dieser Debatte ja nicht der Fall. Es ist halt wie so oft im Leben: Einige wenige sorgen für diversen Unbill bei vielen.
Dabei ist es ganz einfach: Mann sollte Frau mit Respekt behandeln und nicht als sexobjekt!Was gibt es da zu überlegen, wie Mann sich verhalten sollte/darf? Ich verstehe dein Problem echt nicht!
Da die Grenzen von "Respekt" von Frau zu Frau völlig unterschiedlich ausgelegt werden (können), gibt es sehr wohl viel zu überlegen, wie wohl die einem gegenüber stehende Frau "tickt".
Überschreitet ein "derber" Witz bereits die Grenze zur "Frauenfeindlichkeit", oder kann die Dame damit umgehen? Um diese Linien auf keinen Fall zu überschreiten, ist eine stark zurückhaltende Haltung und Verhaltensweise wohl grundsätzlich die bessere Wahl - führt jedoch in häufiger Konsequenz dazu, dass eine Kontaktaufnahme (vor allem bei fehlenden Signalen - und das ist ja heutzutage fast immer der Fall!) unterbleibt.
 
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  • #137
Das kommt ja nicht von ungefähr, die Tagesschau hat mal eine Statistik in Auftrag gegeben und Gewaltdelikte üben Männer nun mal zu 74,9 % aus. Aber paranoid ist dein Gedanke, dass Männer vorverurteilt werden .... Frauen leiden nun mal häufiger unter Gewalt als Männer und wir müssen eben vorsichtig sein.
Männer mittlerweile auch.
Ein einmal erhobener Verdacht lässt sich nicht mehr aus der Welt räumen.
 
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fleurdelis*

  • #138
Männer mittlerweile auch.
Ein einmal erhobener Verdacht lässt sich nicht mehr aus der Welt räumen.

Ich war mal involviert in einen Prozess ... in dem es wirklich um Gewalt ging, und ich habe mit erlebt, wie die Kripo ermittelt, die Staatsanwaltschaft, psychologisches Glaubhaftsgutachten ... wie das Opfer (ich wars nicht), Aussage um Aussage machen musste ... ein demütigender Gang ... Es tut mir leid, aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer. ... Ich bin jetzt raus hier.
 
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  • #139
Ich habe versucht, meine Gedanken diesbezüglich zu schildern. Es geht nicht um eine "Opferhaltung", sondern darum, dass es halt Männer gibt (geben soll), denen derartige Vorwürfe äußerst stark zusetzen. "Opfer" würde bedeuten, dass eine Unschuld vorliegt - und das ist bei dieser Debatte ja nicht der Fall. Es ist halt wie so oft im Leben: Einige wenige sorgen für diversen Unbill bei vielen.

Da die Grenzen von "Respekt" von Frau zu Frau völlig unterschiedlich ausgelegt werden (können), gibt es sehr wohl viel zu überlegen, wie wohl die einem gegenüber stehende Frau "tickt".
Überschreitet ein "derber" Witz bereits die Grenze zur "Frauenfeindlichkeit", oder kann die Dame damit umgehen? Um diese Linien auf keinen Fall zu überschreiten, ist eine stark zurückhaltende Haltung und Verhaltensweise wohl grundsätzlich die bessere Wahl - führt jedoch in häufiger Konsequenz dazu, dass eine Kontaktaufnahme (vor allem bei fehlenden Signalen - und das ist ja heutzutage fast immer der Fall!) unterbleibt.
Ja, jede Frau tickt anders. Jeder Mann aber auch. Im Umgang miteinander kann man jedoch gut erkennen, wie man mit seinem Gegenüber umgehen sollte (zotige Witze etc.).
Wenn mir ein Mann zu sehr auf die Pelle rückt oder für mich unpassende zoten reißt bekommt er eine eindeutige Ansage!
Ich weiß ja nicht wie du mit Frauen in Kontakt trittst/sie ansprichst, dass du dir da solche Gedanken machst!? Für mich ist es selbstverständlich, dass ich nicht mit einem derben Spruch/Witz angesprochen werde.
Was du beschreibst, dass du sorge hast „eine Grenze zu überschreiten“ kann ich nicht verstehen!
 
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  • #140
... wie das Opfer (ich wars nicht), Aussage um Aussage machen musste ... ein demütigender Gang
Das ist mir durchaus bewusst.
Das wiederum glaube ich eher nicht, denn sonst würdest du diesen Ton nicht anschlagen.
aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer.
Ich habe niemanden beleidigt und auch keine tatsächlichen Täter "heilig" gesprochen - bitte hier nichts vermischen oder gar unterstellen.

Ich habe lediglich versucht, meine Meinung darzulegen, dass Hemmnisse in der Kontaktaufnahme (die ja häufig von der Initiative auf Männerseite abhängig ist) auch aufgrund von Missempfinden, Fehlinterpretationen und Übersensibilisierung dieser Sakrilegien zurückgeführt werden können.
Mehr nicht.
 
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  • #141
Was du beschreibst, dass du sorge hast „eine Grenze zu überschreiten“ kann ich nicht verstehen!
Tja, da hilft alleine schon eine kleine Recherche hier im Forum. Ein "dummer Spruch", ein nicht genau überlegter Post eines Witzes - und zack! schon gab's eine "Breitseite" z.B. bezüglich möglicher Frauenfeindlichkeit oder aber auch möglicher Rassismustendenzen.

Siehe auch den gerade erst veröffentlichten Post von @fleurdelis*, die mir unterstellt, ich würde "Opfer beleidigen". Nichts liegt mir ferner, aber so schnell kann es gehen, dass der Eindruck entsteht, ich würde mich mit "Tätern" solidarisieren. :(
 
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fleurdelis*

  • #142
Siehe auch den gerade erst veröffentlichten Post von @fleurdelis*, die mir unterstellt, ich würde "Opfer beleidigen". Nichts liegt mir ferner, aber so schnell kann es gehen, dass der Eindruck entsteht, ich würde mich mit "Tätern" solidarisieren. :(

Da muss ich noch antworten: du verstehst es völlig falsch, das habe ich dir nicht unterstellt. Ich meinte: du relativierst Opfer ... du schreibst zwar, Männer wären keine Opfer wegen deiner Unschuldsvermutung ... aber, du stellst Männer die Frauen ansprechen wollen und es nicht tun, weil sie Angst davor haben, sie würden der Belästigung bedacht werden, wenn sie es tun, als Opfer dar. Und das steht in keinem Verhältnis zu einem wirklichen Opfer.
 
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  • #143
Es tut mir leid, aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer. ... Ich bin jetzt raus hier.
Finde ich nicht. Es gibt sehr wohl Männer, deren Existenz durch eine falsche Beschuldigung ruiniert wurde. Dies zu erwähnen, hat ja nichts mit den wahren Opfern zu tun. Es soll ja nicht die wahren Täter in Schutz nehmen.

Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.

Erst kürzlich ist mir ein Zeitungsartikel untergekommen.
Anstarren und Umarmen kann schon sexuelle Belästigung sein.
"Was läuft falsch in der Erziehung unserer Männer?" oder so ähnlich hiess es da im Text...

Wie auch immer: Betrifft es Dich denn wirklich selber? Wurdest Du jemals von einer Frau wegen Belästigung angezeigt? Hattest Du das Gefühl, dass eine Frau sich von Dir belästigt fühlte? Wenn eine Frau Dich anlächelt oder den Blickkontakt erwidert, kannst Du sie getrost auch ansprechen, sie wird Dich sicher nicht deswegen vor Gericht zerren ;)
Und wenn Du eine Frau "aus heiterem Himmel" ansprichst, merkst Du ja schnell, ob sie zu einem Gespräch aufgelegt ist. Wenn nicht, gehst halt wieder weg. Solange man höflich und respektvoll bleibt, sollte das doch kein Problem sein.

Die Medien bauschen das meiner Meinung nach etwas zu sehr plakativ auf in der Art, dass nun fast alles sexuelle Belästigung sei und Männer fast alle Belästiger (so kommt’s halt oft rüber von verschiedenen Quellen). Ist ja auch klar, reisserische Artikel steigert die Auflagen. Ich schalte da inzwischen oft auf «Durchzug», die Statistiken nehme ich jedoch schon wahr. Dass das jemanden, der sich im Ansprechen von Frauen sowieso bereits schwer tut, zusätzlich verunsichert, kann ich schon verstehen. Der überlegt sich ja eh schon 10x vorher, was er sagen soll. Jemand, der des öfteren Frauen anspricht und positive Erfahrungen macht, der wird sich dadurch aber wohl kaum verunsichern lassen.

Noch so 'ne Idee: das zu übertriebene sich dahinter verstecken, dass MeToo Männer verunsichert, könnte ja auch eine generelle Angst sein, auf Frauen zuzugehen.

Solange Du höflich und respektvoll bleibst, vergiss doch das ganze Gerede, was nun theoretisch alles sexuelle Belästigung sein könnte.;)
 
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  • #144
Ich meinte: du relativierst Opfer ... du schreibst zwar, Männer wären keine Opfer wegen deiner Unschuldsvermutung ... aber, du stellst Männer die Frauen ansprechen wollen und es nicht tun, weil sie Angst davor haben, sie würden der Belästigung bedacht werden, wenn sie es tun, als Opfer dar. Und das steht in keinem Verhältnis zu einem wirklichen Opfer.
Nein, das habe ich nicht - das ist schlicht deine Interpretation bzw. dein Empfinden. Ich habe den Begriff "Opfer" überhaupt nicht auf die Männer angewandt. Wieso wird diese Begrifflichkeit (vor allem von diversen Frauen) so schnell verwendet, obwohl ich lediglich Schwierigkeiten/Widrigkeiten/Probleme bei der Kontaktaufnahme seitens der Männer aufzeigen wollte?

Ebenso der häufige Widerhall, "mimimi, ihr armen Männer".
Ich empfinde das als völlig unangemessen und absolut despektierlich.
Ausgangspunkt war die Kontaktaufnahme im ÖPNV und die Problematik, dass Umstehende dieses Gespräch miterleben würden - und dies als "unangenehm" empfunden würde. Und meine Meinung dazu, dass ich ein solches "Missempfinden" für einen an sich harmlosen (und im besten Falle positiven) Vorgang für eine negative Entwicklung der sozialen Fähigkeiten innerhalb der Gesellschaft empfinde.
 
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  • #145
Wie auch immer: Betrifft es Dich denn wirklich selber? Wurdest Du jemals von einer Frau wegen Belästigung angezeigt? Hattest Du das Gefühl, dass eine Frau sich von Dir belästigt fühlte?
Nein, überhaupt nicht.
Kann auch nicht mehr passieren, weil ich mir viele Gedanken mache, um exakt das zu vermeiden.
Wenn eine Frau Dich anlächelt oder den Blickkontakt erwidert, kannst Du sie getrost auch ansprechen, sie wird Dich sicher nicht deswegen vor Gericht zerren. ;)
Und wenn Du eine Frau "aus heiterem Himmel" ansprichst, merkst Du ja schnell, ob sie zu einem Gespräch aufgelegt ist. Wenn nicht, gehst halt wieder weg. Solange man höflich und respektvoll bleibt, sollte das doch kein Problem sein.
Da kommen wir der Sache schon erheblich näher und beginnen, uns auf äußerst dünnem Eis zu bewegen.
In der Regel lächeln die Frauen kaum bzw. senden keinerlei Flirtsignale.
So, ab wann beginnt nun die "sexuelle Belästigung". Ich habe bereits Berichte mit Aussagen von Frauen gelesen, die ein simples Ansprechen (bei fehlenden Signalen ihrerseits) als unangemessen und aufdringlich empfunden haben.
Solange Du höflich und respektvoll bleibst, vergiss doch das ganze Gerede, was nun theoretisch alles sexuelle Belästigung sein könnte.;)
Und genau dabei bin ich mir absolut nicht mehr sicher. Wenn Frau es will, dann hast du als Mann keine Chance. Sie kann dich locker in die Ecke eines zudringlichen Mannes drängen - und jeder würde ihr im ersten Moment Glauben schenken - und dir eben keinen.
 
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  • #146
In der Regel lächeln die Frauen kaum bzw. senden keinerlei Flirtsignale.
Du gehst doch oft zum Tanzen, wenn ich mich recht erinnere..... Da lächeln die Frauen nicht? Was ist, wenn Du sie zuerst anlächelst? Die meisten Männer, die mir so auf der Straße begegnen, ziehen mit einem Flunsch durch die Gegend. Da hab ich wenig Lust, sie anzulächeln....
 
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  • #147
Wenn Frau es will, dann hast du als Mann keine Chance. Sie kann dich locker in die Ecke eines zudringlichen Mannes drängen - und jeder würde ihr im ersten Moment Glauben schenken - und dir eben keinen.
Aber warum soll eine Frau das wollen? Es sei denn, sie ist eine bösartige Männerhasserin.... Und wenn Du Dir zu unsicher bist, dann kannst Du das doch kommunizieren.
 
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  • #148
Du gehst doch oft zum Tanzen, wenn ich mich recht erinnere..... Da lächeln die Frauen nicht?
Nö, siehe letzten Satz deines Posts - so geht es den Männern auch.
Nichts. Manche Reaktionen suggerieren mir, dass selbst mein Lächeln schon zuviel der "Annäherung" ist. :(
Motto: "Ich bin zum Tanzen hier und möchte Spaß haben - und nicht "angemacht" werden.

Oder im Malle-Jargon:
"Sorry, Jungs, bin nur zum Saufen hier".

Das Selbstverständnis, dass Kontaktaufnahme und Kennenlernen bei derartigen Anlässen schlicht dazu gehören, ist absolut verlorengegangen.
Jeder "macht sein Ding" - für sich allein - oder maximal innerhalb des kleinen Sozialverbandes, mit dem man gekommen ist.
 
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  • #150
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