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Ursina60

  • #16
Aber du wirst doch auch noch ein Leben außerhalb des Berufes führen, hoffe ich für dich. Ich sitze auch 9-10 Stunden im Büro und fahre mit dem Auto hin- und zurück zum Büro. (Also auch kein Kontakt in Bus und/oder Bahn).
Und dennoch nehme ich mein Leben nicht ganz so trost- und vor allem kontaktlos wahr.
Klar führe ich mein Leben ausserhalb, aber eben, gerade wenn man in einer grösseren Firma arbeitet (was ich auch schon hatte), lernt man schnell viele Leute kennen. Heisst ja nicht, dass mein Leben trost- und kontaktlos ist, aber die 8 Stunden täglich fallen schon mal weg, jemanden auf realem Weg kennen zu lernen.
 
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  • #17
Klar führe ich mein Leben ausserhalb, aber eben, gerade wenn man in einer grösseren Firma arbeitet (was ich auch schon hatte), lernt man schnell viele Leute kennen. Heisst ja nicht, dass mein Leben trost- und kontaktlos ist, aber die 8 Stunden täglich fallen schon mal weg, jemanden auf realem Weg kennen zu lernen.
Hm, dabei heißt es doch oft genug:
"Never f...ck the office" - also, vielleicht eher vorsichtig sein, mit Beziehungen innerhalb desselben Büros.
 
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  • #19
Es sei den Leuten ja auch von Herzen gegönnt. Aber an deiner Stelle würde ich dieser Möglichkeit nicht gar so sehr hinterhertrauern, denn was sich am Anfang gut anfühlt und praktisch erscheint, kann im negativen Fall auch recht schnell unschöne Seiten entwickeln, speziell was das Thema "Kontaktvermeidung" betrifft............
Am schwierigesten würde ich "Office-Beziehungen" von Menschen einstufen, die in unmittelbarer Hierarchieabhängigkeit voneinander bestehen.
 
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  • #23
Äh sorry, mir erschließt sich der Zusammenhang zwischen "Home-Office" und Teilnahme am realen Leben gerade nicht so wirklich.
Oder wie erklärt sich deine "Gebundenheit" ans Haus?
Tja, ich bin Mutter von zwei Kleinkindern und lebe in einem Dorf ausserhalb der Stadt. Tagsüber sind ausser dem Schreiner/Postboten/Kaminfeger keine Männer im Dorf... Und an den 4 kinderfreien Tagen bin ich zwar schon aktiv und unterwegs - aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach sehr klein, dass ich an einem Freundinnenabend (alle Freundinnen sind verheiratet und wollen einfach nur ins Restaurant essen gehen) einen Mann kennenlerne.... So ist das eben. Und Mr. Right kommt bei mir auch nicht an der Haustür klingeln...
 
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  • #25
Ich arbeite auch viel von zu Hause aus. Die Chancen zum Kennenlernen auf dem Arbeitsweg (Zug, Bus, Tram etc.), über Mittag im Restaurant beim Lunch und natürlich an der Arbeitsstelle selber sind ähmm.. schlicht gesagt, nicht vorhanden.
Sei doch froh...Du hast den ganzen Tag Zeit rauszugehen und Leute zu treffen. Wenn eine Beziehung entsteht, kannst du deinen Partner theoretisch immer sehen. Ich arbeite Wechselschichten. Ich sehe teilweise eine Woche lang kein Tageslicht. Wer nicht selbst im Schichtdienst tätig ist, hat in der Regel null Verstädniss für mein Arbeitsleben und will sich mit meinem "Rythmus" nicht rumschlagen und versuchen auf einen Nenner zu kommen.

Das nur mal so als Motivation ;)
 
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  • #26
Ich arbeite auch viel von zu Hause aus. Die Chancen zum Kennenlernen auf dem Arbeitsweg (Zug, Bus, Tram etc.), über Mittag im Restaurant beim Lunch und natürlich an der Arbeitsstelle selber sind ähmm.. schlicht gesagt, nicht vorhanden.
Meine Erfahrung als Frau, die viel draussen ist, auch im Zug, Bus, Tram usw. ist es nicht besser. Auf der Arbeitsstelle:rolleyes:, noch nie. Entweder zu alt, oder zu jung, oder wenns ein klasse Kollege ist, natürlich langjährig fest gebunden bzw. verheiratet.
 
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  • #27
gerade wenn man in einer grösseren Firma arbeitet, lernt man schnell viele Leute kennen. Heisst ja nicht, dass mein Leben trost- und kontaktlos ist, aber die 8 Stunden täglich fallen schon mal weg, jemanden auf realem Weg kennen zu lernen.
Da hätte ich dir vor 15 Jahren noch zugestimmt. Doch heute ist es ein Trugschluss (für mich). Ich arbeite in einer Firma mit ca. 600 Leuten, einer der größten AG in meinem Umfeld. Ich bin da als Mittfünfzigerin ein Fossil! Die wenigen Kollegen in meinem Alter sind schon ewig dabei und ich kenne sie daher alle und weiß, da ist "nichts zu holen". Alles, was neu eingestellt wird, ist so zwischen 25 und 40. Der innerbetriebliche Markt ist also (für mich jedenfalls) tot. Ich bewege mich nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln von und zur Arbeit. Von daher ist dieser Weg des Kennenlernens für mich gleich aussichtslos als deiner.
 
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Ursina60

  • #29
Sei doch froh...Du hast den ganzen Tag Zeit rauszugehen und Leute zu treffen. Wenn eine Beziehung entsteht, kannst du deinen Partner theoretisch immer sehen. Ich arbeite Wechselschichten. Ich sehe teilweise eine Woche lang kein Tageslicht. Wer nicht selbst im Schichtdienst tätig ist, hat in der Regel null Verstädniss für mein Arbeitsleben und will sich mit meinem "Rythmus" nicht rumschlagen und versuchen auf einen Nenner zu kommen.

Das nur mal so als Motivation ;)
Ja Schichtdienst ist zum Kennenlernen und eine Beziehung führen schwierig. Mein Sohn erlebt das auch so.
Im Homeoffice muss ich aber auch meine Stunden abarbeiten, da liegt das "den ganzen Tag Zeit rauszugehen" nicht wirklich drin.
 
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Ursina60

  • #30
Es ging ja bei der "wo Kennenlernen Diskussion" darum aufzuzeigen, dass es nicht immer Online stattfinden sollte und wir einfach die Augen auch im RL offen halten sollten. Dass nicht jeder die gleiche Möglichkeiten und Chancen hat ist leider so. Aber mit Hobbys und Freizeitbeschäftigungen (Vereine etc.). können die Chancen etwas steigen. Ein Mann hat mir die Tage etwas lustiges erzählt; er geht da in seinem Quartier immer in den gleichen Lebensmittelladen. Anscheinend ein Quartier mit vielen alleinstehenden Frauen ü50. Er schaut mal, ob sie nur mit dem eher kleinen Korb einkauft, was sie sich da reinlegt und je nachdem, spricht er sie einfach an. Daraus gab es auch schon ein nettes Gespräch in einem Café... Einfach immer schön die Augen offen halten und nicht zu sehr auf PS & Co. fixiert sein.
 
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