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  • #152
Aber das ist sicher auch eine Form von "sich das Leben schwer machen".
So viele Möglichkeiten, was schief gehen, so viele "Fettnäpfchen", in die man treten, soviel Widerstand, auf den man treffen, so viel Unverständnis, das man ernten kann.
Tja, da ist der Kopf schon voll mit "Wenns" und "Abers" und jegliche Leichtigkeit (und vor allem das Bauchgefühl) geht verloren. Wenn man es zu vielen zu Recht machen möchte, dann wird's echt schwierig.

Es bedarf eben mehr als nur einer einzigen positiven Begebenheit, um eine "Positiv-Spirale" in Gang zu setzen. Wenn nach einem kleinen Erfolg sofort wieder mehrere "Niederlagen" erfolgen, kann das kaum gelingen.
Es sei denn, man überbewertet die wenigen positiven Erlebnisse und ignoriert die vielzähligen negativen. Das wiederum hat für mich jedoch den Anschein einer Art "Positiv-Hysterie". Außerdem kann das auch schnell dazu führen, dass man die Fähigkeit zur Selbstreflektion verliert.
Ich kenne einige Frauen, die immer wieder beteuern, dass sie sich an den "schönen, kleinen Dingen des Lebens" erfreuen (und dies auch äußerst extrovertiert und publikumswirksam darstellen), aber abends vor lauter Frust, vor Einsamkeit, vor Unzufriedenheit, vor Gram etc. in ihre Kissen heulen. Und bei denen ist nichts wirklich "leicht". Weder das Leben noch deren Umgang damit.
 
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  • #153
Nichts. Manche Reaktionen suggerieren mir, dass selbst mein Lächeln schon zuviel der "Annäherung" ist. :(
Du bist offenbar in den falschen Locationen / Veranstaltungen unterwegs..... :rolleyes:
Das liest sich ja völlig spaßbefreit....:eek:
Motto: "Ich bin zum Tanzen hier und möchte Spaß haben - und nicht "angemacht" werden.
Hatten wir ja hier erst in der Diskussion...... Das war aber wohl so eine Alleintanzparty (was es alles gibt - ich kenn sowas nicht und find es ehrlich furchtbar).:(
Das Selbstverständnis, dass Kontaktaufnahme und Kennenlernen bei derartigen Anlässen schlicht dazu gehören, ist absolut verlorengegangen.
Jeder "macht sein Ding" - für sich allein - oder maximal innerhalb des kleinen Sozialverbandes, mit dem man gekommen ist.
Auch furchtbar.... :(
 
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  • #154
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  • #155
Du bist offenbar in den falschen Locationen / Veranstaltungen unterwegs..... :rolleyes:
Das liest sich ja völlig spaßbefreit....:eek:
Und ich kann dir eines schreiben:
Gerade diese Location wird mit großer Mehrheit von Frauen aus der "alternativen Szene" bevölkert.
Hatten wir ja hier erst in der Diskussion...... Das war aber wohl so eine Alleintanzparty
Hm, kenne ich nicht. Wenn ich nicht gerade auf eine "Paartanz-Veranstaltung" gehe, tanzen doch eh alle für sich, oder wo liegt der Unterschied?

Die Menschen wollen selbst bestimmen, wann, wo, wie und vor allem mit wem sie in Kontakt treten wollen. Dies ist dank "Tinder & Co." ja auch kein Problem mehr. Was die Wenigsten bemerken ist, dass die Fähigkeiten im sozialen Umgang miteinander darüber dynamisch verlorengehen. Viele glauben, dass sie "den Hebel einfach nur umlegen müssen" und können interagieren wie früher. Aber die Umstellung wird immer schwieriger, je öfter und länger man sich in den digitalen Weiten der sozialen Medien verliert.
 
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  • #156
Aber immer gleich das Schlimmste denken, ist ja auch nicht hilfreich. Männer KÖNNEN Frauen auch ne Menge antun. So rein aus körperlicher Überlegenheit. Da kann man doch nicht ständig drüber nachdenken. Da wird man ja verrückt....o_O
Das sollen Frauen doch auch gar nicht!
Aber um genau das möglich zu machen, habe ich als Mann doch eine besondere Verantwortung und muss mir doch mein Agieren besser dreimal überlegen.

Bis vor ca. zwei Jahren bin ich ohne Nachzudenken in einen Fahrstuhl in unserem Bürogebäude eingestiegen, in deren Kabine sich eine einzige Frau befand. Heutzutage nehme ich in einer solchen Situation lieber die Treppe.

Früher habe ich mir keine Gedanken gemacht, wenn ich mit einer Mitarbeiterin im von anderen verlassenen Büro Überstunden gemacht habe. Heutzutage denke ich, was, wenn die sich nun selber schlägt, die Klamotten zerfetzt und behauptet, ich hätte sie sexuell genötigt?
 
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  • #157
:eek:
Wenn ich nicht gerade auf eine "Paartanz-Veranstaltung" gehe, tanzen doch eh alle für sich, oder wo liegt der Unterschied?
Find den Fred grad nicht. Ich kenn es ja auch nicht. Es war aber wohl so eine spezielle Alleintanzparty, wo dann aber doch viele Paare da waren und die TS zudem ständig von Männern ob ihres Alleindaseins angesprochen wurde.
Was die Wenigsten bemerken ist, dass die Fähigkeiten im sozialen Umgang miteinander darüber dynamisch verlorengehen.
Da bin ich ganz bei Dir..... o_O
 
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  • #158
Das tun sie doch normaler Weise auch nicht.
Heutzutage denke ich, was, wenn die sich nun selber schlägt, die Klamotten zerfetzt und behauptet, ich hätte sie sexuell genötigt?
Das finde ich echt bedenklich..... Da geht ja jede Lebensleichtigkeit im Umgang mit dem anderen Geschlecht verloren. :(
 
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  • #160
Ja.
KONTROLLE ist das Stichwort.
Und FALLENLASSEN verkommt zum Fremdwort.
Hmm.... Ich weiß auch keine Lösung.
Ich denke, Du gehst viel zu verkopft heran, sofern eben nicht eigene Erfahrungen der Ursprung sind.
Wenn der Topf aber nun ein Loch hat, lieber Heinrich....
So in der Art - immer mit dem Schlimmsten rechnend. Und vielleicht strahlst Du das inzwischen auch aus?
 
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  • #164
So viele Möglichkeiten, was schief gehen, so viele "Fettnäpfchen", in die man treten, soviel Widerstand, auf den man treffen, so viel Unverständnis, das man ernten kann.
...
Das klingt alles so schrecklich. Vom Rest hab ich auch nix verstanden.
Heutzutage denke ich, was, wenn die sich nun selber schlägt, die Klamotten zerfetzt und behauptet, ich hätte sie sexuell genötigt?
Mann, was stimmt nur mit Dir nicht? :eek:o_O
Wann wurde mal eines dieser Stellvertreterproblemthemen von außen herein getragen und erst danach vereinnahmt?
Möglicherweise nie. So genau verfolge ich es auch nicht. Zu aufwendig. Vor allem chancenlos. @IMHO findet immer wieder neue Wenns und Abers. Sagenhaft.
 
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  • #165
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