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  • #136
Ach
Komischerweise bist du im Forum der einzige, der die metoo Debatte immer wieder zum Thema macht und die armen Männer als Opfer darstellst, die nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Ich habe versucht, meine Gedanken diesbezüglich zu schildern. Es geht nicht um eine "Opferhaltung", sondern darum, dass es halt Männer gibt (geben soll), denen derartige Vorwürfe äußerst stark zusetzen. "Opfer" würde bedeuten, dass eine Unschuld vorliegt - und das ist bei dieser Debatte ja nicht der Fall. Es ist halt wie so oft im Leben: Einige wenige sorgen für diversen Unbill bei vielen.
Dabei ist es ganz einfach: Mann sollte Frau mit Respekt behandeln und nicht als sexobjekt!Was gibt es da zu überlegen, wie Mann sich verhalten sollte/darf? Ich verstehe dein Problem echt nicht!
Da die Grenzen von "Respekt" von Frau zu Frau völlig unterschiedlich ausgelegt werden (können), gibt es sehr wohl viel zu überlegen, wie wohl die einem gegenüber stehende Frau "tickt".
Überschreitet ein "derber" Witz bereits die Grenze zur "Frauenfeindlichkeit", oder kann die Dame damit umgehen? Um diese Linien auf keinen Fall zu überschreiten, ist eine stark zurückhaltende Haltung und Verhaltensweise wohl grundsätzlich die bessere Wahl - führt jedoch in häufiger Konsequenz dazu, dass eine Kontaktaufnahme (vor allem bei fehlenden Signalen - und das ist ja heutzutage fast immer der Fall!) unterbleibt.
 
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  • #137
Das kommt ja nicht von ungefähr, die Tagesschau hat mal eine Statistik in Auftrag gegeben und Gewaltdelikte üben Männer nun mal zu 74,9 % aus. Aber paranoid ist dein Gedanke, dass Männer vorverurteilt werden .... Frauen leiden nun mal häufiger unter Gewalt als Männer und wir müssen eben vorsichtig sein.
Männer mittlerweile auch.
Ein einmal erhobener Verdacht lässt sich nicht mehr aus der Welt räumen.
 
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fleurdelis*

  • #138
Männer mittlerweile auch.
Ein einmal erhobener Verdacht lässt sich nicht mehr aus der Welt räumen.
Ich war mal involviert in einen Prozess ... in dem es wirklich um Gewalt ging, und ich habe mit erlebt, wie die Kripo ermittelt, die Staatsanwaltschaft, psychologisches Glaubhaftsgutachten ... wie das Opfer (ich wars nicht), Aussage um Aussage machen musste ... ein demütigender Gang ... Es tut mir leid, aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer. ... Ich bin jetzt raus hier.
 
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  • #139
Ich habe versucht, meine Gedanken diesbezüglich zu schildern. Es geht nicht um eine "Opferhaltung", sondern darum, dass es halt Männer gibt (geben soll), denen derartige Vorwürfe äußerst stark zusetzen. "Opfer" würde bedeuten, dass eine Unschuld vorliegt - und das ist bei dieser Debatte ja nicht der Fall. Es ist halt wie so oft im Leben: Einige wenige sorgen für diversen Unbill bei vielen.

Da die Grenzen von "Respekt" von Frau zu Frau völlig unterschiedlich ausgelegt werden (können), gibt es sehr wohl viel zu überlegen, wie wohl die einem gegenüber stehende Frau "tickt".
Überschreitet ein "derber" Witz bereits die Grenze zur "Frauenfeindlichkeit", oder kann die Dame damit umgehen? Um diese Linien auf keinen Fall zu überschreiten, ist eine stark zurückhaltende Haltung und Verhaltensweise wohl grundsätzlich die bessere Wahl - führt jedoch in häufiger Konsequenz dazu, dass eine Kontaktaufnahme (vor allem bei fehlenden Signalen - und das ist ja heutzutage fast immer der Fall!) unterbleibt.
Ja, jede Frau tickt anders. Jeder Mann aber auch. Im Umgang miteinander kann man jedoch gut erkennen, wie man mit seinem Gegenüber umgehen sollte (zotige Witze etc.).
Wenn mir ein Mann zu sehr auf die Pelle rückt oder für mich unpassende zoten reißt bekommt er eine eindeutige Ansage!
Ich weiß ja nicht wie du mit Frauen in Kontakt trittst/sie ansprichst, dass du dir da solche Gedanken machst!? Für mich ist es selbstverständlich, dass ich nicht mit einem derben Spruch/Witz angesprochen werde.
Was du beschreibst, dass du sorge hast „eine Grenze zu überschreiten“ kann ich nicht verstehen!
 
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  • #140
... wie das Opfer (ich wars nicht), Aussage um Aussage machen musste ... ein demütigender Gang
Das ist mir durchaus bewusst.
Das wiederum glaube ich eher nicht, denn sonst würdest du diesen Ton nicht anschlagen.
aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer.
Ich habe niemanden beleidigt und auch keine tatsächlichen Täter "heilig" gesprochen - bitte hier nichts vermischen oder gar unterstellen.

Ich habe lediglich versucht, meine Meinung darzulegen, dass Hemmnisse in der Kontaktaufnahme (die ja häufig von der Initiative auf Männerseite abhängig ist) auch aufgrund von Missempfinden, Fehlinterpretationen und Übersensibilisierung dieser Sakrilegien zurückgeführt werden können.
Mehr nicht.
 
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  • #141
Was du beschreibst, dass du sorge hast „eine Grenze zu überschreiten“ kann ich nicht verstehen!
Tja, da hilft alleine schon eine kleine Recherche hier im Forum. Ein "dummer Spruch", ein nicht genau überlegter Post eines Witzes - und zack! schon gab's eine "Breitseite" z.B. bezüglich möglicher Frauenfeindlichkeit oder aber auch möglicher Rassismustendenzen.

Siehe auch den gerade erst veröffentlichten Post von @fleurdelis*, die mir unterstellt, ich würde "Opfer beleidigen". Nichts liegt mir ferner, aber so schnell kann es gehen, dass der Eindruck entsteht, ich würde mich mit "Tätern" solidarisieren. :(
 
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fleurdelis*

  • #142
Siehe auch den gerade erst veröffentlichten Post von @fleurdelis*, die mir unterstellt, ich würde "Opfer beleidigen". Nichts liegt mir ferner, aber so schnell kann es gehen, dass der Eindruck entsteht, ich würde mich mit "Tätern" solidarisieren. :(
Da muss ich noch antworten: du verstehst es völlig falsch, das habe ich dir nicht unterstellt. Ich meinte: du relativierst Opfer ... du schreibst zwar, Männer wären keine Opfer wegen deiner Unschuldsvermutung ... aber, du stellst Männer die Frauen ansprechen wollen und es nicht tun, weil sie Angst davor haben, sie würden der Belästigung bedacht werden, wenn sie es tun, als Opfer dar. Und das steht in keinem Verhältnis zu einem wirklichen Opfer.
 
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Observer

  • #143
Es tut mir leid, aber deine Aussagen hier, grenzen an Beleidigungen für wirkliche Opfer. ... Ich bin jetzt raus hier.
Finde ich nicht. Es gibt sehr wohl Männer, deren Existenz durch eine falsche Beschuldigung ruiniert wurde. Dies zu erwähnen, hat ja nichts mit den wahren Opfern zu tun. Es soll ja nicht die wahren Täter in Schutz nehmen.

Der Mann an sich steht im Fokus und gefühlt unter ständiger Beobachtung. Ich habe den Eindruck und auch das Gefühl, dass Männer mittlerweile gesellschaftlich per se schon als "Agressor" und "Täter" vor-verurteilt sind.
Erst kürzlich ist mir ein Zeitungsartikel untergekommen.
Anstarren und Umarmen kann schon sexuelle Belästigung sein.
"Was läuft falsch in der Erziehung unserer Männer?" oder so ähnlich hiess es da im Text...

Wie auch immer: Betrifft es Dich denn wirklich selber? Wurdest Du jemals von einer Frau wegen Belästigung angezeigt? Hattest Du das Gefühl, dass eine Frau sich von Dir belästigt fühlte? Wenn eine Frau Dich anlächelt oder den Blickkontakt erwidert, kannst Du sie getrost auch ansprechen, sie wird Dich sicher nicht deswegen vor Gericht zerren ;)
Und wenn Du eine Frau "aus heiterem Himmel" ansprichst, merkst Du ja schnell, ob sie zu einem Gespräch aufgelegt ist. Wenn nicht, gehst halt wieder weg. Solange man höflich und respektvoll bleibt, sollte das doch kein Problem sein.

Die Medien bauschen das meiner Meinung nach etwas zu sehr plakativ auf in der Art, dass nun fast alles sexuelle Belästigung sei und Männer fast alle Belästiger (so kommt’s halt oft rüber von verschiedenen Quellen). Ist ja auch klar, reisserische Artikel steigert die Auflagen. Ich schalte da inzwischen oft auf «Durchzug», die Statistiken nehme ich jedoch schon wahr. Dass das jemanden, der sich im Ansprechen von Frauen sowieso bereits schwer tut, zusätzlich verunsichert, kann ich schon verstehen. Der überlegt sich ja eh schon 10x vorher, was er sagen soll. Jemand, der des öfteren Frauen anspricht und positive Erfahrungen macht, der wird sich dadurch aber wohl kaum verunsichern lassen.

Noch so 'ne Idee: das zu übertriebene sich dahinter verstecken, dass MeToo Männer verunsichert, könnte ja auch eine generelle Angst sein, auf Frauen zuzugehen.

Solange Du höflich und respektvoll bleibst, vergiss doch das ganze Gerede, was nun theoretisch alles sexuelle Belästigung sein könnte.;)
 
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  • #144
Ich meinte: du relativierst Opfer ... du schreibst zwar, Männer wären keine Opfer wegen deiner Unschuldsvermutung ... aber, du stellst Männer die Frauen ansprechen wollen und es nicht tun, weil sie Angst davor haben, sie würden der Belästigung bedacht werden, wenn sie es tun, als Opfer dar. Und das steht in keinem Verhältnis zu einem wirklichen Opfer.
Nein, das habe ich nicht - das ist schlicht deine Interpretation bzw. dein Empfinden. Ich habe den Begriff "Opfer" überhaupt nicht auf die Männer angewandt. Wieso wird diese Begrifflichkeit (vor allem von diversen Frauen) so schnell verwendet, obwohl ich lediglich Schwierigkeiten/Widrigkeiten/Probleme bei der Kontaktaufnahme seitens der Männer aufzeigen wollte?

Ebenso der häufige Widerhall, "mimimi, ihr armen Männer".
Ich empfinde das als völlig unangemessen und absolut despektierlich.
Ausgangspunkt war die Kontaktaufnahme im ÖPNV und die Problematik, dass Umstehende dieses Gespräch miterleben würden - und dies als "unangenehm" empfunden würde. Und meine Meinung dazu, dass ich ein solches "Missempfinden" für einen an sich harmlosen (und im besten Falle positiven) Vorgang für eine negative Entwicklung der sozialen Fähigkeiten innerhalb der Gesellschaft empfinde.
 
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  • #145
Wie auch immer: Betrifft es Dich denn wirklich selber? Wurdest Du jemals von einer Frau wegen Belästigung angezeigt? Hattest Du das Gefühl, dass eine Frau sich von Dir belästigt fühlte?
Nein, überhaupt nicht.
Kann auch nicht mehr passieren, weil ich mir viele Gedanken mache, um exakt das zu vermeiden.
Wenn eine Frau Dich anlächelt oder den Blickkontakt erwidert, kannst Du sie getrost auch ansprechen, sie wird Dich sicher nicht deswegen vor Gericht zerren. ;)
Und wenn Du eine Frau "aus heiterem Himmel" ansprichst, merkst Du ja schnell, ob sie zu einem Gespräch aufgelegt ist. Wenn nicht, gehst halt wieder weg. Solange man höflich und respektvoll bleibt, sollte das doch kein Problem sein.
Da kommen wir der Sache schon erheblich näher und beginnen, uns auf äußerst dünnem Eis zu bewegen.
In der Regel lächeln die Frauen kaum bzw. senden keinerlei Flirtsignale.
So, ab wann beginnt nun die "sexuelle Belästigung". Ich habe bereits Berichte mit Aussagen von Frauen gelesen, die ein simples Ansprechen (bei fehlenden Signalen ihrerseits) als unangemessen und aufdringlich empfunden haben.
Solange Du höflich und respektvoll bleibst, vergiss doch das ganze Gerede, was nun theoretisch alles sexuelle Belästigung sein könnte.;)
Und genau dabei bin ich mir absolut nicht mehr sicher. Wenn Frau es will, dann hast du als Mann keine Chance. Sie kann dich locker in die Ecke eines zudringlichen Mannes drängen - und jeder würde ihr im ersten Moment Glauben schenken - und dir eben keinen.
 
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  • #146
In der Regel lächeln die Frauen kaum bzw. senden keinerlei Flirtsignale.
Du gehst doch oft zum Tanzen, wenn ich mich recht erinnere..... Da lächeln die Frauen nicht? Was ist, wenn Du sie zuerst anlächelst? Die meisten Männer, die mir so auf der Straße begegnen, ziehen mit einem Flunsch durch die Gegend. Da hab ich wenig Lust, sie anzulächeln....
 
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  • #147
Wenn Frau es will, dann hast du als Mann keine Chance. Sie kann dich locker in die Ecke eines zudringlichen Mannes drängen - und jeder würde ihr im ersten Moment Glauben schenken - und dir eben keinen.
Aber warum soll eine Frau das wollen? Es sei denn, sie ist eine bösartige Männerhasserin.... Und wenn Du Dir zu unsicher bist, dann kannst Du das doch kommunizieren.
 
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  • #148
Du gehst doch oft zum Tanzen, wenn ich mich recht erinnere..... Da lächeln die Frauen nicht?
Nö, siehe letzten Satz deines Posts - so geht es den Männern auch.
Nichts. Manche Reaktionen suggerieren mir, dass selbst mein Lächeln schon zuviel der "Annäherung" ist. :(
Motto: "Ich bin zum Tanzen hier und möchte Spaß haben - und nicht "angemacht" werden.

Oder im Malle-Jargon:
"Sorry, Jungs, bin nur zum Saufen hier".

Das Selbstverständnis, dass Kontaktaufnahme und Kennenlernen bei derartigen Anlässen schlicht dazu gehören, ist absolut verlorengegangen.
Jeder "macht sein Ding" - für sich allein - oder maximal innerhalb des kleinen Sozialverbandes, mit dem man gekommen ist.
 
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  • #150
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