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  • #346
Zitat von chiller7:
Scheinwerfer schleppen und Kisten tragen ist Männersache und wenn frau keinen hat, dann bezahlt sie einen Dienstleister. Die Frau hat Soft Skills, die genügen zum Überleben.
Meine Kommilitoninnen waren noch sehr stolz drauf, dass sie es selbst können. ich habe gesagt, dass ich es nicht mache. Da wurde ich schief angeguckt. nein, danke :)
 
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  • #348
Mir ist es egal, was hier Frauen tragen.Für mich ist es sogar noch besser, da habe ich als jemand, der sich weiblich anzieht, viel mehr Chancen, als in Kulturen, wo es normal ist. Hier muss man nicht mal schön sein, ein Kleid reicht schon, um als attraktive Frau zu gelten
 
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  • #350
Zitat von frausingle:
Mir ist es egal, was hier Frauen tragen.Für mich ist es sogar noch besser, da habe ich als jemand, der sich weiblich anzieht, viel mehr Chancen, als in Kulturen, wo es normal ist. Hier muss man nicht mal schön sein, ein Kleid reicht schon, um als attraktive Frau zu gelten
Schade, daß du die Fragen nicht beantwortest. Woran liegts?

Und ist Grobschlächtigkeit und mangelndes Differenzierenkönnen jetzt eigentlich männlich nach deiner Vorstellung?
Also dein Bekannter, der deutsche Männer und Frauen nicht unterscheiden kann, ist der jetzt besonders männlich, weil er das nicht hinkriegt?
Mir selbst gelingt diese Unterscheidung meist.
Wo du recht hast, ist, daß die meisten Leute wenig Geschmack haben. Da mögen einfache Regeln wie "Rock: Frau, Hose: Mann" schon helfen. Dann ist eine Frage des Anspruchs, ob einem jemand, der auf diesem Stand ist, schon "reicht". Kann man sich ja als Frau fragen: ist man schon glücklich, wenn einen jemand will, weil man einen Rock trägt.
Offenbar verkehren wir in recht unterschiedlichen Szenen. Ich finds spannend, so einen Kulturvergleich.
 
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  • #353
Irgendwo habe ich mal diesen Satz von einer Russin gelesen, als Erklärung dafür, warum russische Frauen so viel Wert auf Galanterie beim Manne legen: "dieses harmlose Spiel der Galanterie bietet eine Möglichkeit, ein Ventil, ein schweres Los zu vergessen."
Was meinst Du dazu, "frausingle"?
 
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  • #354
Zitat von Dreamerin:
Ja, ja, ja,........genau......das will ich ja gerade genauer wissen! Wie man (ähm...frau...) das macht! Denn das Thema ist ja gerade, liierte Männer zu daten, wenn grad keine anderen verfügbar sind.....
Willst Du das wirklich? Ich halte es nicht für richtig.

Kann mir nur eben nicht vorstellen, dass diese liierten Männer dann mein Fahrad reparieren oder meine Wasserkisten hochschleppen wollen.....ohne Gegenleistung, denn, wie du schreibst, soll man(n) ja nicht alles gegeneinander aufrechnen.... ;-)
Velo reparieren würde ich nicht (dauert zu lange). Wasser schleppen schon. Ohne groß zu rechnen ist das eine Art Investition in die Zukunft. Mann weiß nie, wie sich das mal "auszahlt". Kann z.B. sein, ich hab mal Zoff mit der Freundin und brauche jemanden, der sich mein Gejammer anhört und vielleicht noch 'n Tipp hat. Kann aber auch durchaus sein, ich brauche nie was von Dir. Dann fühle ich mich auch nicht schlecht wegen der Schlepperei, die hab ich dann längst vergessen.

​Andere haben da womöglich anderes im Sinn und das noch viel eher, das gibt's natürlich auch... Liegt an Dir, das rauszufinden, mit wem Du es zu tun hast. :)

Zitat von fleurdelis:
Also das einzige was er tragen können muss, ist: mich mal von der Küche ins Schlafzimmer, oder vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer, oder vom Bad ins Schlafzimmer …... :)))
Immer nur Schlafzimmer? Bißchen mehr Phantasie, bitte... :)
 
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  • #355
Zitat von Butte:
Außerdem wars eine kleine Falle von chiller. Er weiß natürlich, daß umgekehrt vor allem die Löwinnen jagen.
Nein - das ist leider nicht so:

"Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass männliche Löwen sich fast nur von der Beute ihrer Weibchen ernähren, scheinen sie in Wirklichkeit einen großen Teil ihrer Nahrung selbst zu erlegen. Eine Studie im Krüger-Nationalpark ergab, dass selbst territoriale männliche Löwen, die ein Rudel besitzen, sehr erfolgreiche und regelmäßige Jäger sind. Besonders in dicht bewachsenen und unübersichtlichen Lebensräumen scheinen rudelführende Männchen sich weniger von der Beute ihrer Weibchen zu ernähren als in offenen Lebensräumen. Nicht-territoriale Löwenmännchen, die noch kein Rudel erobern konnten, müssen sich ohnehin ihre Beute selbst beschaffen und regelmäßig jagen. Im Gegensatz zu den weiblichen Tieren, die im untersuchten Gebiet vor allem Zebras und Gnus bevorzugten, jagten die Löwenmännchen vor allem Kaffernbüffel."
(Quelle Wikipedia)
 
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  • #356
Zitat von frausingle:
Mir ist es egal, was hier Frauen tragen.Für mich ist es sogar noch besser, da habe ich als jemand, der sich weiblich anzieht, viel mehr Chancen, als in Kulturen, wo es normal ist. Hier muss man nicht mal schön sein, ein Kleid reicht schon, um als attraktive Frau zu gelten
Um Gottes Willen - du bist aber doch noch Single. Oder war der Winter daran schuld, weil Du kein Kleidchen tragen konntest?
 
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  • #357
Zitat von BellaDonna:
Nein - das ist leider nicht so:

"Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass männliche Löwen sich fast nur von der Beute ihrer Weibchen ernähren, scheinen sie in Wirklichkeit einen großen Teil ihrer Nahrung selbst zu erlegen. Eine Studie im Krüger-Nationalpark ergab, dass selbst territoriale männliche Löwen, die ein Rudel besitzen, sehr erfolgreiche und regelmäßige Jäger sind. Besonders in dicht bewachsenen und unübersichtlichen Lebensräumen scheinen rudelführende Männchen sich weniger von der Beute ihrer Weibchen zu ernähren als in offenen Lebensräumen. Nicht-territoriale Löwenmännchen, die noch kein Rudel erobern konnten, müssen sich ohnehin ihre Beute selbst beschaffen und regelmäßig jagen. Im Gegensatz zu den weiblichen Tieren, die im untersuchten Gebiet vor allem Zebras und Gnus bevorzugten, jagten die Löwenmännchen vor allem Kaffernbüffel."
(Quelle Wikipedia)
Danke für die Info. Das klingt sehr engagiert, den Abschnitt hat sicherlich eine russische Feministin verfaßt. Aber nicht einmal sie ist so weit gegangen zu behaupten, daß die männlichen Löwen das Fleisch für ihre Weibchen heimbringen.
Und Chiller hat ja ohnehin mit dem Klischee gespielt. Wie es wirklich ist mit den Löwen ist ja ohnehin egal für die Belange hier.
 
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  • #358
Zitat von fafner:
Ich trage auch immer deutlich mehr als meine Partnerin. Vielleicht weil man so erzogen ist? Oder weil es "in den Genen liegt"? K.A. Es macht mir aber auch nix aus.
Wenn eine Frau normal und höflich fragt, ist das auch überhaupt kein Ding. Würde ich nie "nein" zu sagen.

Zitat von frausingle:
ist aber wieder mal so richtig schön abwertend.
 
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  • #359
Zitat von DerM:
Wenn eine Frau normal und höflich fragt, ist das auch überhaupt kein Ding. Würde ich nie "nein" zu sagen.
...
ist aber wieder mal so richtig schön abwertend.
@DerM
Vielleicht sollte ich frausingle die Antwort überlassen, sie allein weiß, wie sie es gemeint hat. Dennoch interpretiere ich es hier einmal für Dich:

Wenn frau allein lebt, erledigt sie gezwungenermaßen viele Dinge, die in einer Partnerschaft ‘im Normalfall’ vermutlich der Mann übernehmen würde, wie z.B. Wasserkasten ins Haus tragen, eine kaputte Birne auswechseln, oder Fahrrad reparieren, um bei diesen Beispielen zu bleiben etc..

Gewohnt, sich selbst um diese Dinge zu kümmern, muß sie quasi umschalten, wenn am Horizont ein Mann auftaucht, der das übernimmt, weil er der Meinung ist, das sei Männersache. Die Frage ist, inwieweit Frau das annimmt, denn kaum ist Mann wieder weg, muß sie eh wieder alles allein stemmen.

Ich denke, das meinte frausingle damit: SIE kann es dann zulassen, daß Mann diesen Teil übernimmt - das hat also nichts abwerten zu tun.

Abgesehen davon, fände ich es ‘schlecht erzogen’, wenn Mann zusieht, wie Frau den Wasserkasten schleppt und erwartet, daß sie normal und höflich fragt. Kennst Du das Wort zuvorkommend?

Aber auch das ist wiederum Ansichtssache. Vielleicht hat es auch im weitesten Sinn mit Kontrollverlust zu tun. Wenn Frau sich in ihrem Singleleben tlw. mühsam gewisse Fertigkeiten erarbeitet hat, also zu einem großen Teil autonom ist, wird es schwierig, das wieder abzulegen - man hat sein Leben ‘selbst in der Hand’ und will, daß das so bleibt. Andererseits ist diese Erwartungshaltung an den Mann, daß er doch bitte selbst sieht, was er tun könnte, um Frau zu entlasten auch nicht ohne.... ;-)

Ich bin in diesen Jahren der Emanzipation aufgewachsen, doch von militanten Emanzen habe ich mich damals ferngehalten, sie waren mir einfach zu extrem. Die richtige Dosierung ist wichtig, aber das gilt wohl für alles im Leben.
 
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  • #360
Ich würde Feminismus und Emanzipation etwas voneinander differenzieren; (würde jedoch den Rahmen, die gebotene Kürze sprengen).
Emanzipation betrifft aktiv und passiv beide Geschlechter, der Mann ist darin ebenso involviert wie die Frau. Den Mann in einer bestimmten Form gibt es, weil es die Frau in der entsprechenden Form gibt und umgekehrt, eine Wechselwirkung.
Mit Schuldzuweisungen ist es aber nicht getan. Jedoch gibt auch den Galanten, der sich zum Hanswurst macht, um zu landen. Und anderes, vieles liegt nicht immer sofort auf der Hand.
Mir hätte gefallen, wenn beide das Reisig tragen.
 
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