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  • #211
Zitat von Tim1987:
Ich sagte ja auch nicht Hineinversetzen, sondern betrachten. Absolut unparteiisch sein
Du schriebst:
Zitat von Tim1987:
==> Rollentausch, oder?

Das impliziert, nicht einfach nur einen Positionswechsel um die Sache von einer anderen Seite zu betrachten, sondern auch den Versuch die Sache anders zu bewerten, mit anderen Augen zu sehen; das stelle ich mir ohne ein Hineinversetzen schwierig vor.
 
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  • #212
Zitat von Butte:
Das ist in dieser Allgemeinheit zu simpel. Das ist oft genug keine Sache des Wissens, sondern des Irrtums.
Ich denke, wenn jemand so ein Urteil fällt, dass er / sie mit einem anderen Menschen nichts mehr anfangen möchte, geschieht das nicht, weil er / sie denkt, nun alles über den anderen zu wissen. Aber vielleicht weiß der / die Betreffende genug, um für sich so eine Entscheidung fällen zu können.
 
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Gast

  • #213
Zitat von billig:
Ich denke, wenn jemand so ein Urteil fällt, dass er / sie mit einem anderen Menschen nichts mehr anfangen möchte, geschieht das nicht, weil er / sie denkt, nun alles über den anderen zu wissen. Aber vielleicht weiß der / die Betreffende genug, um für sich so eine Entscheidung fällen zu können.
Die Entscheidung, mit dem anderen nichts mehr anzufangen, wird oft genug damit "gerechtfertigt", daß er mit seinem Fremdgehen gezeigt habe, daß er keine zwei Cent wert sei, und man das nun also wisse.
Tatsächlich dürfte es eher umgekehrt sein: Weil man meint, nichts mehr mit ihm anfangen zu können, muß man sich einreden, man wisse, daß er keine Cent wert sei.


Mit "Objektivität" meint Tim so etwas wie wenn Anhänger einer Mannschaft bei jeder harten Aktion eines Spielers derr gegnerischen Mannschaft ein Foul sehen (wollen), bei jeder harten Aktion eines Spielers der eigenen Mannschaft hingegen eine harte, aber regelkonforme, man sie dann auffordern kann, mal etwas weniger parteiisch, sondern objektiver hinzuschauen.
Das hat wenig mit philosophischen Konzepten von Subjektivität und Objektivität zu tun, aber hier wird refelmäßig ein philosophisches Bohei um Absolutheit, Objektivität, Meinung, Recht haben usw. angestellt, daß es beinahe notwendig zu Verwirrung kommen muß.
 
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  • #215
Objektivität, Subjektivität, Philosophie...
Ihr seid viel zu nachdenklich und tiefgründig
Es war nur ein ONS. Aber, wenn es eine Diskussion auslöst- gut :)

Der Zwischenstand- diese Woche haben wir uns nicht gesehen (urlaubstechnisch seinerseits).
In der Firma gibt es aber noch jemanden, der in Frage käme (er ist nicht verheiratet, steht aber in der Hierarchie viel höher,als ich). Der ist ebenfalls interessiert (das sehe ich und wir kennen uns ein wenig). Das macht die Sache nicht mehr so tragisch.
Irgendwie habe ich das Gefühl es gibt viele Männer-viele sind interessiert, aber ich mache Nichts und so läuft es auch weiter. Vielleicht weil das Ganze bei der Arbeit passiert, dort ist es immer schwierig.
 
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  • #216
Kollegenflirts sind bereits an der Tagesordnung bei uns, was mich auch gewundert hat. Manchmal ist es auch unter Gürtellinie-Wörter wie Lecken usw. Das sagen meine Kollegen :)(ok, nur einer, und auch als Wortspiel, es reicht aber) Das ist ein sehr konservatives Finanzunternehmen,, das hat mich sehr gewundert

P.S. ich bin keine deutsche Muttersprachlerin, deshalb sieht meine Sprache hier etwas ärmlich aus (ich merke es selbst, obwohl ich immer gedacht habe, ich kann Deutsch :))
 
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  • #217
Ich möchte hier keinen Eindruck von " unbedingt einen Mann haben" erwecken.
So ist es nicht. Der zweite war auch beim besagten Abend anwesend und hat sich sehr auffällig verhalten. Heute habe ich ihn wieder gesehen-seine Reaktion, auch wenn sie sehr dezent war-alles klar :)

Er käme für mich in Frage, mehr für Sex
Der andere-mit der Hochzeit-käme mehr für eine Beziehung in Frage

P. S. Um Missverständnisse und Schubladendenken vorzubeugen-ich sehe keinesfalls billig aus, ich bin eine ganz normale Frau (vielleicht etwas weiblicher, als der Durchschnitt, da ich ausschließlich Kleider und Röcke trage. Billig ist es aber nicht. Mein Verhalten ist eher zurückhaltend-freundlich (im Büro)
 
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fleurdelis

  • #218
Vielleicht kristallisiert sich so langsam der Umkehrprozess heraus ……..
 
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  • #220
Zitat von billig:
Weil man sich leichter und nachhaltiger gegen etwas entscheidet, wovon man sich sagen kann, es habe keinen Wert. Und man zugleich selbst ganz draußen bleiben will aus dem Bewerteten: deswegen bewertet man nicht primär die Beziehung (zu der man ja gehört), sondern den Beziehungspartner.
 
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  • #221
Das deckt sich halt gar nicht mit den Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Ich kenne wunderbare Menschen, die mich furchtbar behandelt haben und furchtbare Menschen, die mich ganz wunderbar behandelt haben. Ich beokmme es einfach nicht mehr hin, zu behaupten, dieser eine Mensch sei toll oder blöd, weil er so und so zu mir war. DAs, was er in bestimmten Situationen mit mir gemacht hat, war toll oder blöd. Aber zu anderen Leuten in anderen Situationen kann er ganz anders sein. Die Menschen haben zu viele Facetten als dass sie in eine passen würden. Zumindest alle, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe.

Ich muss doch auch das Urteilsvermögen der anderen anerkennen. Wenn ich mich gegen einen Menschen entscheide, weil ich unter dem leide, der aber bei anderen sehr beliebt ist, dann leide ich ja deswegen nicht unter einem Idioten und alle anderen sind blind oder so ein Quatsch. Ich leide unter einem sehr beliebten Menschen. Ein Mensch muss doch nicht schlecht sein, damit ich mich gegen den entscheiden kann. Mein Urteil wiegt doch nicht mehr als das von hundert anderen. Es wiegt für mich. Für die anderen nicht. Ist doch nichts Schlimmes dabei. Verstehe ich nicht. Ne, echt nicht.
 
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  • #222
Und ein Mensch muss auch nicht gut sein, damit ich ihn mögen kann.
 
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Gast

  • #223
Zitat von billig:
Das deckt sich halt gar nicht mit den Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Ich kenne wunderbare Menschen, die mich furchtbar behandelt haben und furchtbare Menschen, die mich ganz wunderbar behandelt haben. Ich beokmme es einfach nicht mehr hin, zu behaupten, dieser eine Mensch sei toll oder blöd, weil er so und so zu mir war. DAs, was er in bestimmten Situationen mit mir gemacht hat, war toll oder blöd. Aber zu anderen Leuten in anderen Situationen kann er ganz anders sein. Die Menschen haben zu viele Facetten als dass sie in eine passen würden. Zumindest alle, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe.

Ich muss doch auch das Urteilsvermögen der anderen anerkennen. Wenn ich mich gegen einen Menschen entscheide, weil ich unter dem leide, der aber bei anderen sehr beliebt ist, dann leide ich ja deswegen nicht unter einem Idioten und alle anderen sind blind oder so ein Quatsch. Ich leide unter einem sehr beliebten Menschen. Ein Mensch muss doch nicht schlecht sein, damit ich mich gegen den entscheiden kann. Mein Urteil wiegt doch nicht mehr als das von hundert anderen. Es wiegt für mich. Für die anderen nicht. Ist doch nichts Schlimmes dabei. Verstehe ich nicht. Ne, echt nicht.
Ja, das dürfte die "reifere" Vorgehensweise sein.
Aber verstehen, nachvollziehen, erklären kann ich mir die "unreifere" auch.
Sympathischer finde ich die "reifere".
 
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  • #224
Ja, da hast du irgendwie mehr Vorstellungsvermögen als ich. Danke.