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  • #31
Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Gut! Ich kenne viele Foren. Allesamt sind moderiert oder nur per per Einladung zugänglich. Dieses Forum hier ist unmoderiert. Folglich ist es logisch, dass es unsachliche Beiträge, Spam oder eigenes Gedankengut in jeglicher Forum gibt. @Synergie hat schon Richtig bemerkt: Wer entscheidet?

Hier gibt es Menschen, die ein Wort aus einem Beitrag lesen, welches genau Sie anspricht, damit sie in Ihre Tastatur loshacken und ihre Meinung in eine ganz andere Richtung lenken. Darauf warten sie nur ...

Auch wenn jemand meint, er müsste die Forumspolizei spielen und Friede, Freude, Eierkuchen leben ... uvm. Nur zwei Beispiele ...

Ich habe damit kein Problem ... Ich schreibe meine Meinung und stehe zu dieser. Ob da zwischendurch abgeschweift oder zugemüllt wird, ist mir schlichtweg egal. Mein Server iss es nicht ... :)
Es ist m.E. ein Unterschied, ob du frei deine Meinung äußerst oder bewusst andere angreifen und nur Unruhe stiften möchtest.
 
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  • #33
Inge, bisher habe ich dich als empfindsame Frau gelesen. Jetzt willst du mit Spass zuschauen, wie andere Foristen mittels des Handwerks eines Trolls schlecht behandelt werden sollen?:eek:
So habe ich das auch nicht gemeint. Ist auch manchmal schwierig zu erkennen, wer ist ein Troll, ist er oder sie wirklich ein Troll, hat jemand gerade nur schlechte Laune oder ist es Stutenbissigkeit? Ich versuch zu es zu lesen und zu ignorieren, gelingt leider nicht immer. Am besten ihnen gar nicht so viel Aufmerksamkeit geben.
 
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  • #37
Oder die eigene Empfindlichkeit? Ich glaube, wenn da jeder erst mal auf sich selbst schaut, sieht er auch weniger Angriffe.
Na so abgebrüht will ich gar nicht werden, dass ich nicht hin und wieder auch mal empfindlich reagieren darf. Und dann ist das auch oft wieder eine Interpratationssache. Oft kommt das Geschriebene, wenn man den Schreiber nicht kennt, beim Leser anders an als beabsichtigt. Wäre schön, wenn man dann vielleicht mal nachfragen würde und nicht gleich draufhaut.
 
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  • #39
Es ist m.E. ein Unterschied, ob du frei deine Meinung äußerst oder bewusst andere angreifen und nur Unruhe stiften möchtest.
Interpretationssache.....

Ein Beispiel:
Jemand weist darauf hin, dass Ausgrenzungsvermeidung/ -verhinderung durch Ausgrenzung der Ausgrenzenden recht bigott anmutet und nimmt sich das Recht raus nicht explizit darstellen zu müssen, dass mit den Ausgrenzenden nicht sympathisiert wird, da auch anderen Gruppen zugesprochen wird, dass sie nicht explizit die Vorurteile ihnen gegenüber entkräften müssen.
Wer ist da Troll?
Derjenige, der die Aufmerksamkeit auf Bigotterie und Absurdität lenkt und sich Rechte raus nimmt, die die Anderen für andere (oft Minderheits-)Gruppen in ihrer statt vehement verteidigen? Oder diejenigen, die o.g. Äußerungen - auch noch Monate später - aufbauschen, Inhalte hinzu dichten und zum Anlass nehmen, um braune Gesinnung und Troll-Sein unterstellen?
Wer stiftet da Unruhe?
Stiftet überhaupt jemand Unruhe?
Ist jeder ein Troll, dessen Inhalte man nicht erfassen kann?

Verzeihung, falls ich die Sache verkompliziere, jedoch erscheint mir die Angelegenheit nicht so simpel, wie sie hier dargestellt wird.

Wenn jeder für sich selbst entscheidet und handelt, so wie es z.B. Fraunette beschrieb, ist ja alles fein.
Jedoch unter dem Deckmantel der Beschützung vermeintlich Schwächerer, wird gern eine eindringliche Handlungsempfehlung ausgesprochen und Herabsetzen/ Veropfern Anderer wird gern als besonders ehrenwürdig betrachtet.
Seinen Gegenüber als kompetent und stark und eigenmündig anzunehmen, steht hingegen nicht so hoch im Kurs.

Und auf die Unterschiede zwischen "Ich habe keine Ahnung von den Details, aber du bist ganz toll, perfekt, wie du bist, hast keinerlei Fehler gemacht und solltest genau so bleiben, wie du bist!" vs. "Ich habe zwar keine Ahnung von den Details, aber du scheinst auch einen Anteil am Geschehenen zu haben." gehe ich jetzt lieber nicht ein, denn sonst wird das hier eine unendliche Geschichte.
 
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  • #41
Nein, sie entsteht manchmal dadurch, dass sich jemand angegriffen fühlt.
Das fällt dann unter die Rubrik "sich nicht provozieren zu lassen"? Nachfragen können das Problem dann ja meist lösen.

Die Leute, die ich hier sehe, ziehen sich dann eher zurück. Natürlich entsteht in einer Diskussion auch Unruhe. Ich habe überhaupt nichts dagegen. Man kann, wenn man dann möchte, eine Menge für sich mitnehmen.

Allerdings geht es an anderer Stelle, die mich beim Erstellen dieses Threads beschäftigt hat, gar nicht um eine bestimmte Sache, sondern um die Diskreditierung anderer.
 
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  • #42
Interpretationssache.....

Ein Beispiel:
Jemand weist darauf hin, dass Ausgrenzungsvermeidung/ -verhinderung durch Ausgrenzung der Ausgrenzenden recht bigott anmutet und nimmt sich das Recht raus nicht explizit darstellen zu müssen, dass mit den Ausgrenzenden nicht sympathisiert wird, da auch anderen Gruppen zugesprochen wird, dass sie nicht explizit die Vorurteile ihnen gegenüber entkräften müssen.
Wer ist da Troll?
Derjenige, der die Aufmerksamkeit auf Bigotterie und Absurdität lenkt und sich Rechte raus nimmt, die die Anderen für andere (oft Minderheits-)Gruppen in ihrer statt vehement verteidigen? Oder diejenigen, die o.g. Äußerungen - auch noch Monate später - aufbauschen, Inhalte hinzu dichten und zum Anlass nehmen, um braune Gesinnung und Troll-Sein unterstellen?
Wer stiftet da Unruhe?
Stiftet überhaupt jemand Unruhe?
Ist es direkt Trollerei, wenn man die Inhalte des vermeintlichen Trolls nicht erfassen kann?

Verzeihung, falls ich die Sache verkompliziere, jedoch erscheint mir die Angelegenheit nicht so simpel, wie sie hier dargestellt wird.

Wenn jeder für sich selbst entscheidet und handelt, so wie es z.B. Fraunette beschrieb, ist ja alles fein.
Jedoch unter dem Deckmantel der Beschützung vermeintlich Schwächerer, wird gern eine eindringliche Handlungsempfehlung ausgesprochen und Herabsetzen/ Veropfern Anderer wird gern als besonders ehrenwürdig betrachtet.
Seinen Gegenüber als kompetent und stark und eigenmündig anzunehmen, steht hingegen nicht so hoch im Kurs.

Und auf die Unterschiede zwischen "Ich habe keine Ahnung von den Details, aber du bist ganz toll, perfekt, wie du bist, hast keinerlei Fehler gemacht und solltest genau so bleiben, wie du bist!" vs. "Ich habe zwar keine Ahnung von den Details, aber du scheinst auch einen Anteil am Geschehenen zu haben." gehe ich jetzt lieber nicht ein, denn sonst wird das hier eine unendliche Geschichte.
Genau, ich traue den anderen zu, dass sie Trolligkeit erkennen können :)
Und ja, ich ärgere mich über Diskreditierungen. Ich gebe es zu.
 
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  • #43
Ich verstehe gut, daß sich einige angesichts einer gefühlten Bedrohung durch Trolle sehr machtlos, vielleicht auch abgehängt fühlen. Der Troll ist ja so eine Figur wie der schwarze Mann. (Oder, ums etwas aktueller zu machen, wie der Muslim.) Dem eigenen Gefühl von Machtlosigkeit korrespondiert eine Zuschreibung beinahe dämonischer Macht an die Trolle. Weswegen sie so gefürchtet werden und man ängstlich zum Bekämpfen aufruft.

Mein Tip an alle, die sich machtlos fühlen: geht doch durch die Threads und labelt jeden, der euch irgendwie fremd vorkommt und dessen Macht ihr so fürchtet, als Troll. Stört einfach jeden Thementhread, indem ihr Beiträge, mit denen ihr nicht zurande kommt, denen gegenüber ihr euch als machtlos erlebt, etwa weil ihr keine Argumente habt oder euch beschämt, daß ihr nichts entgegenzusetzen habt, als trollig labelt. Gegen das eigene Gefühl von Machtlosigkeit hilft auch, andere, von denen ihr annehmt, daß sie sich ähnlich machtlos fühlen wie ihr, zu warnen, also ohne Unterlaß zum Ignorieren aufzurufen. Das könnt ihr gar nicht oft genug tun. Um eucht nicht mehr so machtlos zu fühlen, müßt ihr einfach nur jeden Thread mit zig Ignorier-Aufrufen zuspammen. Dann habt ihr eure Stimme gehört und der Thread ist kaputt und ihr erlebt endlich auch selbst mal Macht und müßt nicht mehr so neidisch auf die Trolle sein.

Kann aber sein, daß sich manche dann immer noch machtlos fühlen. Weil sie das Gefühl haben, ihre ständigen Ignorier-Aufrufe verklingen so wirkungslos. Dann hab ich einen weiteren Tip: meldet einfach alle Beiträge, denen gegenüber ihr euch machtlos fühlt, den Moderatoren. Beschreibt sehr detailliert, wie machtlos ihr euch fühlt und wie verletzt. Meldet insbesondere die Beiträge, in denen Foristen nahegelegt werden, sich ans Thema zu halten, statt sich an euren Störbeiträgen aufzureiben. Das tut euch ja offenbar am meisten weh, wenn ihr ignoriert werdet, weil ihr das so als Machtlosigkeit erlebt.

Ach so, das tun manche bereits? Und ihr erlebt euch immer noch als so machtlos und die anderen als so machtvoll?
Hm, dann geht doch einfach raus und kauft euch ein Eis. Dafür wird die Macht ja hoffentlich noch langen, das baut auf!
 
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  • #44
Wäre schön, wenn man dann vielleicht mal nachfragen würde und nicht gleich draufhaut.
Und der, der ein ganz schreckliches "draufhauen" empfindet..... ach nein.... nicht empfindet, sondern "erdulden muss", ist von der Nachfrage natürlich frei gesprochen, denn auf den wird ja schließlich zweifelsfrei drauf gehauen...... :rolleyes:
Edit:
Und wie kommt man aus der Bredouille wieder raus, wenn Nachfragen als draufhauen empfunden wird.... also ich meine.... draufhauen IST?
 
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