sugar

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  • #31
Man kann sich an alles gewöhnen. Du scheibst, du seist PS-User ohne den geringsten Erfolg. War für dich PS die einzige Quelle eines möglichen Erfolgs bzw. einer Abhilfe?
 

Mentalista

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  • #32
Zitat von Truppenursel:
Es sind sehr viele schwierige Persönlichkeiten hier, die schwer vermittelbar sind.

Selbst wenn dem so wäre, finde ich es anmassend, so was zu behaupten, ohne die besagten Foristen hier überhaupt ausreichend persönlich zu kennen, um so eine abwertende Aussage, treffen zu können.

Oder meinst du dich selber?
 
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  • #34
Zitat von Mentalista:
Hat das jemand schon den Mods gemeldet?

Ansonsten, welcher Stand eines weiblichen Geistes, erschreckend.
Nun, ich glaube, Du hättest bei der Stasi eine steile Karriere hinlegen können. Nicht nur, dass Du gerne Beiträge gemeldet weißt, nein, Du musst auch Dir "komisch" erscheinende Beiträge in anderen Foren gegenchecken.
Auf mich wirkt das nicht tiefenentspannt. Offenbar bekommt Dir der Singlestatus weniger, als Dir lieb ist.
So, jetzt kannst mich melden gehen!
:)
 
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Mentalista

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  • #36
Zitat von Mietzekatze:
Nun, ich glaube, Du hättest bei der Stasi eine steile Karriere hinlegen können. Nicht nur, dass Du gerne Beiträge gemeldet weißt, nein, Du musst auch Dir "komisch" erscheinende Beiträge in anderen Foren gegenchecken.
Auf mich wirkt das nicht tiefenentspannt. Offenbar bekommt Dir der Singlestatus weniger, als Dir lieb ist.
So, jetzt kannst mich melden gehen!
:)

Ach Mieze, DU willst also wissen, dass ich bei der Stasi Karriere hätte machen können? Interessant....

Du musst nicht meiner Meinung sein, du kannst meine Beiträge absolut daneben finden, aber was von Stasi zu schreiben, echt mal. Überlegst du vorher, was du schreibst? Wer ist hier von uns Beiden nicht entspannt....?
 
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  • #37
Hier ist ja wieder richtig Stimmung in der Bude
 
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  • #38
@Mentalista
Gut möglich, dass ich grad ein wenig "verspannt" bin. Ich denke auch drüber nach, wieso mich Dein "Melde"bedürfnis so aus dem Takt bringt. Irgendwie glaube ich daran, dass sich Menschen wieder einkriegen. Einen schlechten Tag kann ich gut jedem mal zugestehen, da können auch unangemessene Worte fallen. Tinchen26s Beschimpfungen waren nicht mal originell, es war wohl Frust zu später Stunde, vielleicht sogar durch Alkoholgenuss verstärkt.
Manchmal geht es halt deftiger zu. Und trotzdem möchte ich an die Selbstregulierungskräfte im Forum glauben. Letztens hat sich Chickengeorge für seine Ausfälle entschuldigt. Das trainiert doch offenbar für kommende Auseinandersetzungen.
Bedarf es da jedesmal eines eingreifenden Aufsehers?
Ich möchte nicht Moderator sein und montags zum Dienst kommen, das Postfach voller Gepetze. Es scheint mir so unnötig.
Auch das Gelösche und Radiere.
Ich bin hier nicht so häufig, mich verwirren viele Threads, weil sie (durch Löschungen oder Veränderungen) sinnentstellt und schwer nachvollziehbar sind.
Dich sehe ich da als Anstoßende. Indem Du die Aufseher anforderst, setzt Du eine Kettenreaktion in Gang, die mit der Schließung von Themen und Ausschluss anderer endet. Ich halte es für einen besseren Weg, mancherlei zu ignorieren. Man muss nicht in jeden Ring steigen und es geht auch nicht darum am Ende Recht zu haben oder immer das letzte Wort. Auch das zu erkennen kann sensibilisieren für eine spätere Partnerschaft oder auch generell für den Umgang mit Menschen.

@Wassolls
Natürlich kann man sich ans Singledasein gewöhnen. Vermutlich sind Menschen viel flexibler als sie von sich denken. Es fällt nur offenbar unterschiedlich schwer. Ich beobachte, dass es Menschen mit Nachwuchs leichter fällt als Kinderlosen. Vielseitig interessierten leichter als Computersüchtigen. Frauen leichter als Männern. So tendenziell gesehen.
Hinzu kommt, und das hat Truppenursel nüchtern angesprochen, dass es für schwierige Persönlichkeiten nicht ganz leicht ist, ein Pedant zu finden. Hier finde ich mich wieder. Außerdem bin ich keine Schönheit, dazu noch eher älter aussehend als ich bin. Kein Bestseller auf dem Partnermarkt.
Ich bin ein Ladenhüter! Ein fröhlicher Ladenhüter!
Nun kann man diesen Zustand bedauern und betrauern oder akzeptieren und das beste daraus machen. Eingebunden in Familie, Freundeskreis und Hobbies hat man sich so eingerichtet. Eigentlich habe ich "keine Zeit" für einen Mann, was aber Quatsch ist. Wenn es mich erwischt, wird umsortiert und so viel Zeit und Gelegenheit freigeschaufelt, wie gebraucht wird und es wird sich nicht wie Verlust sondern als Bereicherung anfühlen.
Was mich noch interessiert, ob Menschen mit dem dringenderen Bedürfnis nach Verpartnerung erfolgreicher sind, weil zielstrebiger (oder gar kompromissbereiter).
Mich weht das Bedürfnis nach einem Mann nur in Wellen an. Momentan ist es ganz ganz schwach ausgeprägt.
Noch abschließend:
Ein Satz im Profil wie: Ich wirke auf Frauen nicht attraktiv, eher wie Trump ohne Geld würde mich sehr berühren und Du hättest eine kurze Nachricht von mir im Postfach.
 
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Mentalista

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  • #39
Zitat von Mietzekatze:
@Mentalista
Gut möglich, dass ich grad ein wenig "verspannt" bin. Ich denke auch drüber nach, wieso mich Dein "Melde"bedürfnis so aus dem Takt bringt. Irgendwie glaube ich daran, dass sich Menschen wieder einkriegen. Einen schlechten Tag kann ich gut jedem mal zugestehen, da können auch unangemessene Worte fallen. Tinchen26s Beschimpfungen waren nicht mal originell, es war wohl Frust zu später Stunde, vielleicht sogar durch Alkoholgenuss verstärkt.
Manchmal geht es halt deftiger zu. Und trotzdem möchte ich an die Selbstregulierungskräfte im Forum glauben. Letztens hat sich Chickengeorge für seine Ausfälle entschuldigt. Das trainiert doch offenbar für kommende Auseinandersetzungen.
Bedarf es da jedesmal eines eingreifenden Aufsehers?
Ich möchte nicht Moderator sein und montags zum Dienst kommen, das Postfach voller Gepetze. Es scheint mir so unnötig.
Auch das Gelösche und Radiere.
Ich bin hier nicht so häufig, mich verwirren viele Threads, weil sie (durch Löschungen oder Veränderungen) sinnentstellt und schwer nachvollziehbar sind.
Dich sehe ich da als Anstoßende. Indem Du die Aufseher anforderst, setzt Du eine Kettenreaktion in Gang, die mit der Schließung von Themen und Ausschluss anderer endet. Ich halte es für einen besseren Weg, mancherlei zu ignorieren. Man muss nicht in jeden Ring steigen und es geht auch nicht darum am Ende Recht zu haben oder immer das letzte Wort. Auch das zu erkennen kann sensibilisieren für eine spätere Partnerschaft oder auch generell für den Umgang mit Menschen.

Ich habe hier im Forum weder "Macht" über deine Gefühle, noch "Macht" über das Denken und Schreiben anderer Foristen oder der Moderatoren. Oder doch? Wäre echt schlimm.

Richtig, man muss nicht in jeden Ring steigen, den ich schon gar nicht aufgemacht habe. Es geht auch nicht um petzen, wenn man Beiträge, die wirklich Grenzen der Regeln im Forum überschreiten, den Moderatoren meldet bzw. danach fragt.

Letztendlich willst du mit deinem Beitrag an mich ja Recht und das letzte Wort behalten, was du anderen Foristen unterstellst. Merkst du ....?

Deinen Hinweis (der Seitenhieb), was ich, oder wer auch immer, hinsichtlich von Sensibilität und Partnerschaft noch angeblich zu erkennen hätte, finde ich anmassend persönlich abwertend.

Ich wünsche dir, dass deine Verspanntheit bald weg ist, und das du deine Tipps erfolgreich bei dir selbst anwendest ,-).
 

Git80

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  • #40
Zitat von Mietzekatze:
Was mich noch interessiert, ob Menschen mit dem dringenderen Bedürfnis nach Verpartnerung erfolgreicher sind, weil zielstrebiger (oder gar kompromissbereiter).
Mich weht das Bedürfnis nach einem Mann nur in Wellen an. Momentan ist es ganz ganz schwach ausgeprägt.

Das ist jetzt natürlich sehr allgemein gefragt. Solange dieser Wunsch sich nur in verstärkter Kompromissbereitschaft äußert, wird das sicherlich nicht hinderlich bei der Partnersuche sein. Es darf halt nicht auf ein "ich will einen Partner, vollkommen egal, ob wir zusammenpassen oder nicht" hinauslaufen, denn dann wird es beliebig - und das wird der Partner merken.
Ich bin überzeugt, dass die Chancen für die Partnersuche dann am größten sind, wenn man mit sich selbst zufrieden ist und ein neuer Partner quasi die Kirsche auf der Sahnetorte wäre. Die Torte an sich macht einen absolut satt und sie schmeckt (auch ohne Kirsche) sehr lecker, die Kirsche rundet alles ab - ist aber eben nicht zwingend notwendig. Geht man mit dieser Einstellung offen auf neue Menschen zu, hat man beste Voraussetzungen, um jemanden kennenzulernen.
 
G

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  • #41
Zitat von Git80:
Das ist jetzt natürlich sehr allgemein gefragt. Solange dieser Wunsch sich nur in verstärkter Kompromissbereitschaft äußert, wird das sicherlich nicht hinderlich bei der Partnersuche sein. Es darf halt nicht auf ein "ich will einen Partner, vollkommen egal, ob wir zusammenpassen oder nicht" hinauslaufen, denn dann wird es beliebig - und das wird der Partner merken.
Ich bin überzeugt, dass die Chancen für die Partnersuche dann am größten sind, wenn man mit sich selbst zufrieden ist und ein neuer Partner quasi die Kirsche auf der Sahnetorte wäre. Die Torte an sich macht einen absolut satt und sie schmeckt (auch ohne Kirsche) sehr lecker, die Kirsche rundet alles ab - ist aber eben nicht zwingend notwendig. Geht man mit dieser Einstellung offen auf neue Menschen zu, hat man beste Voraussetzungen, um jemanden kennenzulernen.


Nach meinem Empfinden ist das nicht so. Wenn ich komplett zufrieden bin mit meinem Leben, was soll ich dann mit einem Partner? Wo soll der hin? Ein zufriedenes Leben hat keine Lücken, die man füllen will. Nur, wenn ich das Bedürfnis nach einem Partner habe, eine Partnerschaft wirklich möchte, dann bin ich auch aktiv genug, damit es etwas werden kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass jemand, der keine Aktivitäten entfaltet auch später nicht den Wert der Partnerschaft sehen wird und eine sich zufällig ergebene Beziehung sehr schnell wieder wegwirft, ohne sich darum zu bemühen. Man muss eine Partnerschaft so sehr wollen, dass man bereit ist, dafür sein Leben darauf einzustellen. Wer das nicht will, ist im Grunde nicht beziehungsfähig...sondern sollte sich einen Hund kaufen.
Die Kirsche auf der Torte ist überflüssig... manche legen sie zur Seite, weil sie zu süß ist und sowieso nur als optisches Beiwerk gedacht war.
 

fafner

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  • #42
Zitat von Git80:
Die Torte an sich macht einen absolut satt und sie schmeckt (auch ohne Kirsche) sehr lecker, die Kirsche rundet alles ab - ist aber eben nicht zwingend notwendig.
Dann sagst Du zu Deiner Freundin "ach Du meine Kirsche, ich bin zwar schon satt und zwingend notwendig bist Du nicht, aber Du rundest alles ab". Und das findet sie so richtig geil?

Liest sie hier mit? Ich bezweifel es...

Zitat von gwen:
Man muss eine Partnerschaft so sehr wollen, dass man bereit ist, dafür sein Leben darauf einzustellen.

So true. Getting a relationship is not for pussys.
 
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  • #44
@gwen

Das ist eine interessante Sichtweise. Du siehst die Gefahr, dass eine zufriedene Person die neue Partnerschaft eher aufgibt.
Hast Du solche Erfahrungen schon gemacht oder ist es nur eine Annahme?
Es würde bedeuten, dass Du zufriedenen Personen mangelnde Ernsthaftigkeit unterstellst. Ich glaube, wenn ein ausbalancierter Mensch eine Partnerschaft eingeht, dann mit dem Anspruch des Gelingens, des Gegenseitig-Bereicherns. Im Idealfall lernt man voneinander und die Stärken des Einen sind die Schwächen des Anderen. Wenn ich diesen Anspruch habe, wieso sollte ich dann leichtfertig etwas wegwerfen?

Wenn es zu Beginn allerdings ein Kraftgefälle gibt, also jemand mit ausgeprägtem Helfersyndrom am liebsten die Probleme von anderen löst, kann das natürlich auch zu einer haltbaren Verbindung führen. Nur möchte ich eine solche Beziehung nicht führen.

Was ist eigentlich mit Witwen, die sich nach dem Tod des Partners nicht nach einem neuen Mann umschauen? Die sind doch nicht plötzlich beziehungsunfähig. Sie sind halt "nur" beziehungsunwillig. Ich sage jetzt einfach mal, wer guten, regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie hat und langjährige Freundschaften pflegt sowie mit den Nachbarn und Arbeitskollegen hinkommt, der ist auch beziehungsfähig.
Und einen Hund würde ich keinem beziehungsschwierigen Menschen wünschen. Du scheinst nicht zu wissen, wie viel Verantwortung, Zeit und auch partnerschaftliche Interaktion das Tier braucht. In wessen Leben Platz und Zeit für einen Hund ist, der bekommt locker auch einen Partner unter.
 

Mentalista

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  • #45
Zitat von Mietzekatze:
Du scheinst nicht zu wissen, wie viel Verantwortung, Zeit und auch partnerschaftliche Interaktion das Tier braucht. In wessen Leben Platz und Zeit für einen Hund ist, der bekommt locker auch einen Partner unter.

Schöne Zeilen, die ich als Pferdebesitzerin, Hundebesitzerin und Katzenbesitzerin nur zustimmen kann. Mit Hund und Katze gehe ich sogar zusammen Gassi, ganz entspannt. Vielleicht liegt es daran, dass es mit Mann nicht klappt, weil wir ne reine Frauentruppe sind .-).
 
F

fleurdelis

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  • #46
Wieso das streben nach einer Partnerschaft, und nur für diese alles tun? Ist es nicht eher das Interesse am Menschen selbst, für den man etwas empfindet? Der Mensch, der dahinter steckt, wäre doch die treibende Kraft, den Wunsch danach ihm nahe zu sein, oder mit ihm Zeit zu verbringen. Mit ihm zusammen zu sein, wenn das auf beiderseitigem Interesse beruht. Nicht das Prädikat „Beziehungsstatus – Partnerschaft“. Beziehungsunfähigkeit nur weil einem der Beziehungsstatus nicht wichtig ist, scheint mir sehr weit her geholt zu sein. Es kann weit gefächerte Beziehungen zwischen Menschen geben, die nicht in Schubladensysteme passen. Ausschlaggebend bleibt dennoch die eigene Wertigkeit, wie wichtig der andere einem ist. Dafür lassen sich manchmal Himmel und Hölle bewegen. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist derjenige halt nicht das Optimum. Im Grunde genommen, gibt es keinen einzigen Menschen, der beziehungsunfähig ist, er wird aus dem eigenen Wertesystem als beziehungsunfähig gehalten, weil er nicht dem entspricht was man selbst als Definition „Beziehung“ ansieht. Solche Diagnosen zu stellen macht Spaß, und da gibt man gerne Applaus dazu. Definiert doch mal einer direkt, was beziehungsunfähig bedeutet..... das bisherige ist etwas mager.
 
Zuletzt bearbeitet:

fafner

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  • #47
Zitat von Mietzekatze:
Ich glaube, wenn ein ausbalancierter Mensch eine Partnerschaft eingeht, dann mit dem Anspruch des Gelingens, des Gegenseitig-Bereicherns. Im Idealfall lernt man voneinander und die Stärken des Einen sind die Schwächen des Anderen. Wenn ich diesen Anspruch habe, wieso sollte ich dann leichtfertig etwas wegwerfen?
Wenn... wenn. Und wenn nicht?

Die sind doch nicht plötzlich beziehungsunfähig. Sie sind halt "nur" beziehungsunwillig.
Genau davon hat gwen eigentlich geschrieben. Mit der etwas provokanten Schlußfolgerung, wer nicht will, der kann auch nicht. Weil die Erfahrung die ist, daß das Nicht-wollen ja nicht aktiv geäußert wird. Der typische Nicht-woller läßt sich schon mal in eine Beziehung "reinfallen", aber er ist nicht bereit, ein Jota seines Singlelebens aufzugeben für eine echte gemeinsame Zukunft. Er gestaltet die Partnerschaft nicht. Er wird von all den Abenden und Wochenenden, welche er in der Singlezeit mit Sport und anderen Aktivitäten gefüllt hat - eine Standardempfehlung hier im Forum - nicht ein bißchen wieder aufgeben "nur" für einen Partner. Davon ist hier meines Erachtens die Rede. Beide Partner müßten aktiv etwas von ihrem bisherigen Leben abgeben, um etwas neues, gemeinsames aufzubauen. Müßten das wollen. Und daran hapert es schon bei sehr vielen.

Das fängt ja schon beim Daten an, wenn jemand erst 'n "Termin" Wochen voraus findet. Da gehen bei mir die Alarmglocken an...

Zitat von Mietzekatze:
Eigentlich habe ich "keine Zeit" für einen Mann, was aber Quatsch ist. Wenn es mich erwischt, wird umsortiert und so viel Zeit und Gelegenheit freigeschaufelt, wie gebraucht wird und es wird sich nicht wie Verlust sondern als Bereicherung anfühlen.
Hast Du denn das schon mal gehabt? Hat es funktioniert?

Zitat von fleurdelis:
Ausschlaggebend bleibt dennoch die eigene Wertigkeit, wie wichtig der andere einem ist. Dafür lassen sich manchmal Himmel und Hölle bewegen. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist derjenige halt nicht das Optimum.
Wow. Das ist doch deutlich. Unterhalb von "Optimum" mag halt niemand einsteigen.

Ich halte diese Vorstellung für völlig unrealistisch. Und auch symptomatisch für das Nicht-wollen. Denn es ist allemal einfacher, sich ans Single-Dasein zu gewöhnen als an einen anderen Menschen, der ganz einfach niemals ein Optimum sein kann...
 
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billig

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  • #48
Zitat von fafner:
Denn es ist allemal einfacher, sich ans Single-Dasein zu gewöhnen als an einen anderen Menschen, der ganz einfach niemals ein Optimum sein kann...

fafner, das sind berührende Zeilen.

Ich weiß nicht, ab wann man beziehungsunfähig wird. Ich hoffe, dass ich es nicht bin.
 
H

Hafensänger

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  • #49
Zitat von Mietzekatze:
Ich glaube, wenn ein ausbalancierter Mensch eine Partnerschaft eingeht, dann mit dem Anspruch des Gelingens, des Gegenseitig-Bereicherns. Im Idealfall lernt man voneinander und die Stärken des Einen sind die Schwächen des Anderen. Wenn ich diesen Anspruch habe, wieso sollte ich dann leichtfertig etwas wegwerfen?
So sehe ich das auch und würde, bevor die Spekulationen wieder losgehen, mal in diesem Kontext das Wörtchen "leichtfertig" der genaueren Betrachtung anheim stellen.

In wessen Leben Platz und Zeit für einen Hund ist, der bekommt locker auch einen Partner unter.
Eine Partnrschaft kann ein pflegeleichter Selbstläufer sein, ein Hund ist das nie!
 
H

Hafensänger

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  • #50
Ach ja, und bezüglich Partnerschaft gilt einfach die olle Kamelle: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich!
 

lisalustig

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  • #51
Zitat von fafner:
.... Unterhalb von "Optimum" mag halt niemand einsteigen.
Ich halte diese Vorstellung für völlig unrealistisch. Und auch symptomatisch für das Nicht-wollen. Denn es ist allemal einfacher, sich ans Single-Dasein zu gewöhnen als an einen anderen Menschen, der ganz einfach niemals ein Optimum sein kann...

Das sehe ich auch so. Man mus schon mit einer Portion Enthusiasmus rangehen. Wer nur überall Probleme und Einschränkungen sieht und selbst keinen wirklichen Verändungwillen spürt, wird sich schwer tun, sich auf einen neuen Partner einzulassen. Der würde zwar gerne wollen - irgendwie - aber es darf sich nichts verändern. Und selbst will man sich schon gar nicht bewegen. Schon x-mal erlebt.... Da geht es über ein paar Mails und Telefonate nicht hinaus. Und stirbt dann am Desinteresse.
 

fafner

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  • #52
Zitat von lisalustig:
Und selbst will man sich schon gar nicht bewegen. Schon x-mal erlebt.... Da geht es über ein paar Mails und Telefonate nicht hinaus. Und stirbt dann am Desinteresse.
Das Desinteresse ist doch, wenn man ehrlich ist, ein Symptom des Nicht-wollen-können. Man muß die Schmetterlinge auch fliegen lassen. Das tun die nämlich keineswegs von alleine. Wer darauf wartet, wartet vergeblich. Ich kämpfe selbst sehr mit mir grad. Es ist soo viel einfacher, zu sagen, wird nix, "lohnt" nicht. Aber einer muß immer mehr wagen als der andere. Deutlich mehr.
 
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  • #53
Zitat von Mietzekatze:
@gwen

Das ist eine interessante Sichtweise. Du siehst die Gefahr, dass eine zufriedene Person die neue Partnerschaft eher aufgibt.
Hast Du solche Erfahrungen schon gemacht oder ist es nur eine Annahme?
Es würde bedeuten, dass Du zufriedenen Personen mangelnde Ernsthaftigkeit unterstellst. Ich glaube, wenn ein ausbalancierter Mensch eine Partnerschaft eingeht, dann mit dem Anspruch des Gelingens, des Gegenseitig-Bereicherns. Im Idealfall lernt man voneinander und die Stärken des Einen sind die Schwächen des Anderen. Wenn ich diesen Anspruch habe, wieso sollte ich dann leichtfertig etwas wegwerfen?

Ja, ich kenne ein paar Leute, die nur noch den Kopf schütteln, wenn andere von ihren Beziehungsproblemen erzählen und dann kommt jedesmal: "Warum um Himmels Willen tust du dir das an?? ...Wozu belastest du dich so mit jemandem.."
Ich dachte immer, ich könnte diese Sichtweise nicht verstehen und plötzlich hat sich für mich auch etwas geändert. Ich unterstelle niemandem etwas,ich merke es an mir selbst. Gegenseitiges "Bereichern" ...das hört sich seltsam für mich an. Ich brauche mich nicht "bereichern" an jemandem, ich bin mir selbst genug. Ich kenne meine Schwächen und lebe gut mit ihnen. Meine Stärken kenne ich ebenso. Was, außer etwas nettem Zeitvertreib für kurze Dauer, sollte mir ein Partner bringen? Die Betonung liegt auf "kurz". Und was sind demgegenüber für Einbußen anzunehmen? Für mich geht da die Rechnung nicht auf...nicht nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe..
Und grade das "leichtfertig" wegwerfen habe ich zur Genüge erlebt, bei meinen Partnern...kein Bemühen, kein Wille zur Kommunikation, ganz primitiv und empathielos einfach wegwerfen, was einen Moment nicht genehm ist. Dazu sage ich nur "nein, danke". Wozu sollte ich meine Zufriedenheit für soetwas aufs Spiel setzen? Ich spüre bei mir, wo auch nur der Hauch einer möglichen Komplikation in Erscheinung tritt, lehne ich ab. Da ist kein Wollen.

Zitat von Mietzekatze:
Was ist eigentlich mit Witwen, die sich nach dem Tod des Partners nicht nach einem neuen Mann umschauen? Die sind doch nicht plötzlich beziehungsunfähig. Sie sind halt "nur" beziehungsunwillig. Ich sage jetzt einfach mal, wer guten, regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie hat und langjährige Freundschaften pflegt sowie mit den Nachbarn und Arbeitskollegen hinkommt, der ist auch beziehungsfähig.

Ja, denen geht es ähnlich wie mir, da ist kein Wille. Also wären sie solange auch nicht beziehungsfähig. Sie hätten keine Motivation, für eine Beziehung zu arbeiten. Das aber ist notwendig für eine echte Beziehung. Ein Partnerchaftsbeziehung istetwas vollkommen anderes, als eine Beziehung zu Verwandten oder Freunden.

Zitat von Mietzekatze:
Und einen Hund würde ich keinem beziehungsschwierigen Menschen wünschen. Du scheinst nicht zu wissen, wie viel Verantwortung, Zeit und auch partnerschaftliche Interaktion das Tier braucht. In wessen Leben Platz und Zeit für einen Hund ist, der bekommt locker auch einen Partner unter.

Vermutlich sind deshalb auch alle Hundehalter glücklich verheiratet... ;)
 

lisalustig

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  • #54
Zitat von fafner:
Das Desinteresse ist doch, wenn man ehrlich ist, ein Symptom des Nicht-wollen-können. Man muß die Schmetterlinge auch fliegen lassen. Das tun die nämlich keineswegs von alleine. .... Aber einer muß immer mehr wagen als der andere. Deutlich mehr.

Erst mal muss es ins "Raupenstadium" kommen. Und schon da haperts doch oft. Ich bin auch im - weitesten Sinne - für das Ping-Pong-Prinzip. Aber wenn so gar kein Fortschritt zu spüren ist und die Mails nur so uninspiriert hin-und-her laufen, versickert es meistens im Sande. Z. B. ich frage etwas und es kommt brav die Antwort - und zwar nur die Antwort. Nix worauf ich eingehen könnte oder eine Frage seinerseits. Da verliere ich schlicht und ergreifend die Lust, dieses uninteressierte Geplänkel fortzuführen.
 

DomPerign

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  • #55
Gewöhnen kann man sich an alles. Ob man das will ist die entscheidende Frage. Kann man nur selber beantworten.
 
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  • #56
Zitat von Tinchen26:
Welchen Ausdruck meinst du denn genau? Da gabs mehrere...ich tippe mal aufs Nilpferd. Nur, weil du dich dadurch angegriffen fühlst, ist das doch nicht etwa ein "Ausdruck". Huch!
Nilpferd ist kein Ausdruck, sondern ein Tier. Ich habe den anderen Begriff gemeint, der mit Flatulenzen zu tun hat und der aus einem weiblichen Mund noch vulgärer und primitiver klingt als aus einem männlichen.
 
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  • #57
Zitat von Mentalista:
Ach Mieze, DU willst also wissen, dass ich bei der Stasi Karriere hätte machen können? Interessant....

Du musst nicht meiner Meinung sein, du kannst meine Beiträge absolut daneben finden, aber was von Stasi zu schreiben, echt mal. Überlegst du vorher, was du schreibst? Wer ist hier von uns Beiden nicht entspannt....?

Diesen Gedanken hatte nicht nur Mieze. Es ist bekannt, dass du aus der DDR kommst und alles meldest, was dir nicht gefällt. Bei uns im Westen nennt man das Denunzianten. Früher sagte man auch "Petze".
 
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  • #59
Hach, was sind wir wieder nett zu einander heute ... !
 
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