D

Deleted member 23883

  • #108
Das ganze ist ja ein sehr zweischneidiges Schwert: einerseits wurde hier im Forum schon häufiger von Maennerseite propagiert, dass spätestens beim zweiten oder dritten Date geküsst werden sollte, weil sonst von der Frau kein sexuelles Interesse an dem Mann zu erwarten sei und nur Freundschaft suche man ja nicht. :)

Andererseits gibt es auch den Fall, dass in der vorherigen Kommunikation in Wort und Schrift vielleicht schon eine große Vertrautheit aufgebaut wurde und auch eine sexuelle Ebene schon darin stattgefunden hat. Dann ist es nicht verwunderlich, wenn es beim ersten Treffen (wenn die Anziehung sich bestätigt), dann schnell körperlich wird, obwohl das nicht das primäre Interesse ist, sondern eine verbindliche Partnerschaft gewünscht wird. :rolleyes:

Und außerdem gehören zu eine tete-a-tete ja immer zwei Leute dazu! Oder muss ich mir das hier:

Um nicht von denen zu sprechen, bei denen man gar als "Schlappschwanz" galt, nur weil man nicht zielstrebig Sex wollte. Wer glaubt, so etwas käme nie vor, lebt hinterm Mond.

Was ist schlimmer als "nicht 'ran dürfen"?

'Ran müssen!
So vorstellen, dass sich die Frau mit Gewalt hinterrücks auf den wehrlosen Mann wirft und ihm ein Leid antut?? :eek:
 
D

Deer One

  • #109
Dieses Statement zeige bitte mal irgendeinem Mann zwischen 20 und 40 :D. In meinem Universum gäbe es da ungläubiges Grinsen...
Nach meiner Erfahrung würden nur wenige jüngere Single-Männer eine Gelegenheit zum Sex auslassen, wenn das Date signalisierte, dass es gerne welchen hätte.
Da hast Du schon recht, auch bei über 40-jährigen männlichen Singles ;). Der Spruch mit "nicht ran dürfen vs. ran müssen" entspringt Unterredungen verheirateter Männern und sollte hier nur ein wenig Spaß in die knapp verhärtete Diskussion reinbringen. :D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
D

Deer One

  • #111
So vorstellen, dass sich die Frau mit Gewalt hinterrücks auf den wehrlosen Mann wirft und ihm ein Leid antut?? :eek:
Hab ich grad oben AlexBerlin schon erklärt - der Spruch entspringt mehr langjährig verheirateten Männern. ;)

Wohl aber kann ich von Dates berichten, die grundsätzlich charmant waren, aber sie etwas an sich hatte, das mich sexuell abtörnte (kann ein Detail sein) oder - das gab es öfter - ihre biologische Uhr den Lärmpegel im Restaurant übertönte! Im Besonderen in diesen Fällen musste ich wiederholt Nachfragen über mich ergehen lassen, ob bei mir "da unten noch alles in Ordnung sei".

Noch viel wichtiger als meine Draufgänger-Reputation war mir stets die, OBEN sei bei mir noch viel mehr in Ordnung als unten.
 
Beiträge
8.716
Likes
5.862
  • #114
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
8.716
Likes
5.862
  • #115
Das ganze ist ja ein sehr zweischneidiges Schwert: einerseits wurde hier im Forum schon häufiger von Maennerseite propagiert, dass spätestens beim zweiten oder dritten Date geküsst werden sollte, weil sonst von der Frau kein sexuelles Interesse an dem Mann zu erwarten sei und nur Freundschaft suche man ja nicht. :)
Also mir ist es völlig egal, was der Mann erwartet. Ich hab immer den Kusstest gemacht, sobald mir ein Date gefiel :D Ist doch wichtig sowas!!!
 
D

Deleted member 23883

  • #117
Rein quantitative Forderungen sind mMn generell nicht sonderlich förderlich - gleich von welcher Seite.
Da gebe ich dir völlig recht. Aber die mangelnde bis hin zur nicht mehr existenten sexuellen Lust der Frauen (wie gesagt, alles nicht repräsentativ, nur aus meinem Bekanntenkreis) nach der Geburt der zwei bis drei Kinder scheint für die Männer eine existentielle Infragestellung der Liebe/Ehe nach sich zu ziehen, so dass die Frauen es oftmals im wahrsten Sinne des Wortes über sich ergehen lassen, um ihre Ehe zu retten. Wohlgemerkt: Sie lieben ihre Männer über alles, haben aber seit Jahren keine Lust mehr auf Sex. Auch mit keinem anderen.
 
D

Deer One

  • #118
Da gebe ich dir völlig recht. Aber die mangelnde bis hin zur nicht mehr existenten sexuellen Lust der Frauen (wie gesagt, alles nicht repräsentativ, nur aus meinem Bekanntenkreis) nach der Geburt der zwei bis drei Kinder scheint für die Männer eine existentielle Infragestellung der Liebe/Ehe nach sich zu ziehen, so dass die Frauen es oftmals im wahrsten Sinne des Wortes über sich ergehen lassen, um ihre Ehe zu retten.
Du weißt, dass es hierfür eine wissenschaftliche Erklärung gibt? Kein Scherz!

Eine mMn hochinteressante Dokumentation über Liebe und Sexualtiät im ZDF (oder ARD), moderiert von Reinhold Beckmann, in dem eine Genetikerin dieses weit verbreitete Phänomen mit hormonellen Veränderungen wie folgt erklärte:

Wann immer für einen der beiden Elternteile die genetisch verankerte Familienplanung abgeschlossen ist, verändere sich hormonell bedingt die Wahrnehmung des Ehepartners, vergleichbar zu der eines Geschwisterteils - hoch geliebt, aber mit einer instinktiven Abwehrhaltung gegen Sex mit ihm, weil der eigene Körper die Geschwister genetisch bedingt nicht als Sexualpartner betrachten will, um Missbildungen zu verhindern.

Wir sind hier leider meilenweit off topic, fand diese Sendung aber derart aufschlussreich, um mich in den Mediatheken auf die Suche zu begeben.
 
D

Deleted member 23883

  • #119
@Deer One

Ich kann es nachvollziehen, dass dabei bestimmt eine archaisch in uns verankerte Determination eine Rolle spielt. Da ich aber keine Kinder habe (warum, wird von mir nur in einem persönlichen Gespräch zu erfahren sein), unterliege ich dem nicht und habe manchmal eher das umgekehrte Problem. Ich bin sehr zurückhaltend, aber wenn ich auf jemanden treffe, der mich zum Singen bringt.....naja, Musik bereichert das Leben.;)
 
Beiträge
6.658
Likes
11.044
  • #120
Du weißt, dass es hierfür eine wissenschaftliche Erklärung gibt? Kein Scherz!

Eine mMn hochinteressante Dokumentation über Liebe und Sexualtiät im ZDF (oder ARD), moderiert von Reinhold Beckmann, in dem eine Genetikerin dieses weit verbreitete Phänomen mit hormonellen Veränderungen wie folgt erklärte:

Wann immer für einen der beiden Elternteile die genetisch verankerte Familienplanung abgeschlossen ist, verändere sich hormonell bedingt die Wahrnehmung des Ehepartners, vergleichbar zu der eines Geschwisterteils - hoch geliebt, aber mit einer instinktiven Abwehrhaltung gegen Sex mit ihm, weil der eigene Körper die Geschwister genetisch bedingt nicht als Sexualpartner betrachten will, um Missbildungen zu verhindern.

Wir sind hier leider meilenweit off topic, fand diese Sendung aber derart aufschlussreich, um mich in den Mediatheken auf die Suche zu begeben.
Widerspruch !! Und wie erklärt sich die Genetikerin dann das wieder aufflammen der weiblichen Lust, wenn die Kinder flügge sind?
Meine Erklärung für dieses Phänomen ist eher der, dass Frauen um in Stimmung zu sein einen gewissen Entspannungszustand brauchen, den sie in der anstrengenden Kleinkinderzeit nicht so leicht erreichen, während Männer Sex als Stressabbau sehen und erleben .