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  • #31
Leider habe ich mehrfach die Erfahrung gemacht, dass einem die große Liebe vorgespielt wird und hintenrum wird weiter gedatet und die eine oder andere Rücksitzbank getestet, was das Zeug hält.
Du bist doch selbst ein Rücksitzbanktester. Wieso also sollte frau Dir dann glauben, daß Du von diesem Verhalten in der Beziehung abläßt? Weil Du es ihr versicherst und die große Liebe spielst? Muahaha. :D
 
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  • #32
Da muss ich dich noch mal an deine Aussage erinnern:

- also müsstest du es ja wissen, wenn sie mit dir direkt in die Kiste springt
Also so wie ich @Snipes verstehe, schliesst er seine Aussage ja basierend und rückwirkend aus seinen Erfahrungen. Zeitlicher Ablauf:
in die Kiste
Erkenntnis, sie ist eine ...
nicht mehr direkt in die Kiste

Dass er ein solches Verhalten auch bei Männern nicht gut findet, hat er ja auch erläutert.
 
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  • #33
Du bist doch selbst ein Rücksitzbanktester. Wieso also sollte frau Dir dann glauben, daß Du von diesem Verhalten in der Beziehung abläßt? Weil Du es ihr versicherst und die große Liebe spielst? Muahaha. :D
Ob Du es glaubst oder nicht, ich muss das gar nicht erst versichern, weil es für mich selbstverständlich ist, dass man in einer Beziehung mit offenen Karten spielt und seinen Partner nicht belügt oder betrügt.
 
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  • #34
Ob Du es glaubst oder nicht, ich muss das gar nicht erst versichern, weil es für mich selbstverständlich ist, dass man in einer Beziehung mit offenen Karten spielt und seinen Partner nicht belügt oder betrügt.
Ja aber warum sollte denn frau nun einem Rücksitzbanktester wie Dir das glauben? Ich an ihrer Stelle wäre da sehr skeptisch, schließlich bist Du als Single ja auch 'n Hallodri ... :eek:o_O
 
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  • #35
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  • #36
Ja aber warum sollte denn frau nun einem Rücksitzbanktester wie Dir das glauben? Ich an ihrer Stelle wäre da sehr skeptisch, schließlich bist Du als Single ja auch 'n Hallodri ... :eek:o_O
Ja klar muss man mir das nicht glauben. Aber dann sollte man(n) bzw. Frau wenigstens so ehrlich sein und von vorneherein klarstellen, dass man es eben nicht für nötig hält, die nächsten paar Rücksitzbänke einfach mal auszulassen. Dann weiß ich woran ich bin und schicke Madame ganz sicher direkt in die Wüste. Schlimm finde ich nur, wenn man z.B. erst nach Monaten herausfindet, dass man die ganze Zeit über belogen und betrogen wurde. Oder ist das für Dich etwa schon die Normalität :eek:
 
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  • #37
Rückwirkend betrachtet und basierend auf meinen Erfahrungen:
sind alle Männer, die beim ersten Date GV haben wollen, schwanzgesteuerte Arschlöcher, die untreu und verlogen sind :rolleyes:
Tja, nur schade, dass es dazu überhaupt solche Erfahrungen braucht.
Ich hätte früher als Mann (der nicht sofort auf Sex aus war) auch in die Tischkante beissen können, bei den öfters wiederkehrenden Stories, "er wollte nur S...":oops:
 
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fleurdelis*

  • #38
Ja klar muss man mir das nicht glauben. Aber dann sollte man(n) bzw. Frau wenigstens so ehrlich sein und von vorneherein klarstellen, dass man es eben nicht für nötig hält, die nächsten paar Rücksitzbänke einfach mal auszulassen. Dann weiß ich woran ich bin und schicke Madame ganz sicher direkt in die Wüste.
Diese Ehrlichkeit sollte eigentlich von beiden Seiten klar sein ... Mir passiert es öfters, wenn ich Männer kennen lerne, dass die Andeutungen recht schnell rüber kommen, wo der Abend enden sollte ... da mach ich aber nicht mit. Ich mag nicht mit einem mir noch wildfremden Menschen in die Kiste steigen ... Und ich habe da dann ebenfalls den Verdacht, dass dieser Mann wenn er so schnell bei der Sache ist, nicht unbedingt an mir persönlich Interesse hat. Nur, es gibt halt keinen männlichen Ausdruck für "Schlampe", wobei ich jetzt auch kein Interesse daran hätte, diesen Mann damit zu bezeichnen. Ich lege solche Herren halt schnell ad acta.
 
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  • #39
Schlimm finde ich nur, wenn man z.B. erst nach Monaten herausfindet, dass man die ganze Zeit über belogen und betrogen wurde. Oder ist das für Dich etwa schon die Normalität?
Das hab ich noch nie erlebt. Liegt vielleicht daran, daß ich auch nie Rücksitzbanktester war...? :oops:
Nur, es gibt halt keinen männlichen Ausdruck für "Schlampe", ...
Bei mir heißen die Hallodri. ;)
 
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  • #40
Nur, es gibt halt keinen männlichen Ausdruck für "Schlampe",
Doch, nennt man "Schlamperich".

Wobei ich es jetzt mal als generell bedenklich finde, dass Menschen als Schlampe bezeichnet werden müssen, welche ihre Sexualität ausleben und dem beim Kennenlernen den Vorrang geben oder es auch mal nur einmalig mit jemandem praktizieren möchten...

Nachtrag:
Nicht "Schlamperich", sonder "Schlamper" oder "Schlunz"
 
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  • #41
Man kann sie natürlich auch ganz vornehm promiskuitiv nennen.
 
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  • #44
Ich möchte mal kurz klarstellen, dass ich die letzte Person, mit der ich genau dies erlebt habe, nicht als Schlampe bezeichne. Wir waren einige Monate zusammen und ich habe sie wirklich sehr geliebt. Sie ist alles andere als eine Schlampe, aber eben auch nicht treu, besitzt nicht wirklich Authentizität und lebt ihr Leben einzig und allen nach ihren Vorstellungen, Werten und Konventionen. Eigentlich mag und bewundere ich solche Menschen und fühle mich in ihrer Nähe sehr wohl, allerdings hört bei dem Thema Treue bei mir der Spaß auf. Unabhängig und frei zu sein ist persé nichts negatives, aber wenn ich eine Beziehung zu einem anderen Menschen eingehe, muss ich ein wenig davon aufgeben oder aber offen und ehrlich meine Vorstellung von meinem höchstpersönlichen Lebenssinn kundtun. Dann kann der andere entscheiden, ob er damit leben kann oder ob ihn alleine schon der Gedanke daran zu sehr schmerzt. Behält man das für sich und macht "hintenrum" einfach so weiter, dann ist das einfach nur sehr, sehr unfair und feige.

Sie hat mich leider in dem Glauben gelassen, dass ich der einzige auf der Rückbank bin, aber nach und nach kam heraus, dass ich doch noch den einen oder anderen "Mitbewerber" hatte. Das schmerzt, ändert aber nichts an meinem Eingangspost, in dem es eigentlich nicht um Schlampen ging ;)
 
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fleurdelis*

  • #45
Wobei ich es jetzt mal als generell bedenklich finde, dass Menschen als Schlampe bezeichnet werden müssen, welche ihre Sexualität ausleben und dem beim Kennenlernen den Vorrang geben oder es auch mal nur einmalig mit jemandem praktizieren möchten..."
Ja, das sehe ich auch so. Deswegen mag ich auch weder Mann noch Frau mit "schlampig" bezeichnen, wenn Sexualität ausgelebt wird. Keine Bewertung für einen Akt, den in dem Falle beide Geschlechter gemeinsam ausüben. Wenn eine Frau als Schlampe dabei bezeichnet wird, ist das für sie abwertend, wogegen ein Mann sich nicht so sieht. Wenn eine Frau für Sex abgewertet wird, bekommt der Akt in Bezug auf Sex der Frau einen negativen Beigeschmack, den er beim Mann nicht hat. Inakzeptabel. Gleiches Recht für beide.
 
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  • #46
Diese Ehrlichkeit sollte eigentlich von beiden Seiten klar sein ... Mir passiert es öfters, wenn ich Männer kennen lerne, dass die Andeutungen recht schnell rüber kommen, wo der Abend enden sollte ... da mach ich aber nicht mit. Ich mag nicht mit einem mir noch wildfremden Menschen in die Kiste steigen ... Und ich habe da dann ebenfalls den Verdacht, dass dieser Mann wenn er so schnell bei der Sache ist, nicht unbedingt an mir persönlich Interesse hat. Nur, es gibt halt keinen männlichen Ausdruck für "Schlampe", wobei ich jetzt auch kein Interesse daran hätte, diesen Mann damit zu bezeichnen. Ich lege solche Herren halt schnell ad acta.




Herr Schlamperich?:D
 
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fleurdelis*

  • #47
Sie hat mich leider in dem Glauben gelassen, dass ich der einzige auf der Rückbank bin, aber nach und nach kam heraus, dass ich doch noch den einen oder anderen "Mitbewerber" hatte. Das schmerzt,
Ja, so etwas schmerzt sehr ... es geht auch andersrum. Wenn man nach einiger Zeit, in der bereits Vertrauen aufgebaut wurde, ohne Vorwarnung mit der Tatsache konfrontiert wird, dass der andere in einer festen Beziehung ist, und man doch als zweite Wahl dennoch zur Verfügung stehen möchte ... über solchen Kummer gibt es leider zu viele Geschichten ... :(
 
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  • #48
Tja, nur schade, dass es dazu überhaupt solche Erfahrungen braucht.
Ich hätte früher als Mann (der nicht sofort auf Sex aus war) auch in die Tischkante beissen können, bei den öfters wiederkehrenden Stories, "er wollte nur S...":oops:
Und findest du jetzt als Frau nicht, dass es hier zwischen Männchen und Weibchen gar keinen großen Unterschied mehr gibt?
 
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  • #49
Ja, so etwas schmerzt sehr ... es geht auch andersrum. Wenn man nach einiger Zeit, in der bereits Vertrauen aufgebaut wurde, ohne Vorwarnung mit der Tatsache konfrontiert wird, dass der andere in einer festen Beziehung ist, und man doch als zweite Wahl dennoch zur Verfügung stehen möchte ... über solchen Kummer gibt es leider zu viele Geschichten ... :(
Sicherlich geht es auch andersrum. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist es fast schon zur Normalität geworden, dass man sich immer mal wieder gegenseitig betrügt. Vermutlich bin ich mit meiner "altmodischen" Einstellung eine Art Dinosaurier, denn ich kann ohne rot zu werden sagen, dass ich noch nie fremdgegangen bin und auch nicht vorhabe dies in Zukunft zu ändern. Der Mainstream scheint hier aber irgendwie anders auzusehen :eek:
 
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fleurdelis*

  • #50
Vermutlich bin ich mit meiner "altmodischen" Einstellung eine Art Dinosaurier, denn ich kann ohne rot zu werden sagen, dass ich noch nie fremdgegangen bin und auch nicht vorhabe dies in Zukunft zu ändern. Der Mainstream scheint hier aber irgendwie anders auzusehen :eek:
Dann bin ich auch ein Dinosaurier ... :) ... ich kann das gleiche von mir behaupten. Für mich gehört zu einer guten Beziehung eine gemeinsam ausgelebte Sexualität dazu ... erstens: diese kann man mit genügend Raffinesse von beiden Seiten interessant gestalten ... und zweitens: sollte das Interesse in einer Beziehung an Sex mit dem Partner verloren gehen, habe ich auch schon erlebt, dann beende ich das. Eine platonische Beziehung, und Sex außerhalb ... wäre nix für mich.
 
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  • #51
Ich hätte früher als Mann (der nicht sofort auf Sex aus war) auch in die Tischkante beissen können, bei den öfters wiederkehrenden Stories, "er wollte nur S...":oops:
Merkwürdig empfinde ich, dass wirklich sämtliche Männer, die sich bezüglich dieses oder ähnlicher Themen ("ONS" usw.) hier äußern, selbstverständlich "NICHT so sind - und es auch nie waren".

Bei der Häufigkeit der Schilderungen der weiblichen Foristen, hätte man erwarten können, dass bei einem Querschnitt durch die Anzahl der männlichen Foristen der eine oder andere dabei ist, der (möglicherweise nicht grundsätzlich), aber auch schon mal "nur Sex wollte".

Selbst der Versuch, ein gewisses Verständnis für derartige Verhaltensweisen zu äußern, grenzt schon an eine Art digitalen "Selbstmords". Zumindest bei mir entsteht der Eindruck, dass Männer (oder möglicherweise auch Frauen) mit diesen oder ähnlichen Verhaltensweisen "weggesperrt" gehören und zum gesellschaftlichen "Abschaum" erklärt werden sollten.

Verständnis für eine gewisse Wut der offensichtlich Geschädigten, zumindest jedoch seelisch Verletzten, habe ich durchaus. Doch die Heftigkeit, mit der teilweise über die vermeintlichen "Verursacher" "gerichtet" wird, erschreckt mich doch immer wieder.
 
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  • #52
Na, zwischen "Schlampe" was, nach meinen Erfahrungen aus Erzählungen von Frauen, so ziemlich eine der schlimmsten Bezeichnungen für eine Frau ist, klingt "Hallodri" ja schon fast verniedlichend harmlos.
"Der Bua hots oba faustdick hinter den Ohren".
Bezüglich einer "passenden" Bezeichnung für Männer muss ich nochmal "in mich gehen"............
 
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  • #53
Beispiele für eine "männliche Schlampe" können im Thread "Wichtige Begriffe" unter "Love-Facts" vorgeschlagen werden. ;)
 
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  • #54
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  • #55
Merkwürdig empfinde ich, dass wirklich sämtliche Männer, die sich bezüglich dieses oder ähnlicher Themen ("ONS" usw.) hier äußern, selbstverständlich "NICHT so sind - und es auch nie waren".
Na die anderen werden weniger hier schreiben. Die meisten suchen hier ja erstmal Rat. Wobei, einen gibt ja zumindest, soweit ich weiss.
Selbst der Versuch, ein gewisses Verständnis für derartige Verhaltensweisen zu äußern, grenzt schon an eine Art digitalen "Selbstmords". Zumindest bei mir entsteht der Eindruck, dass Männer (oder möglicherweise auch Frauen) mit diesen oder ähnlichen Verhaltensweisen "weggesperrt" gehören und zum gesellschaftlichen "Abschaum" erklärt werden sollten.

Verständnis für eine gewisse Wut der offensichtlich Geschädigten, zumindest jedoch seelisch Verletzten, habe ich durchaus. Doch die Heftigkeit, mit der teilweise über die vermeintlichen "Verursacher" "gerichtet" wird, erschreckt mich doch immer wieder.
Wenn es einvernehmlich ist und mit offenen Karten gespielt wird, sagt doch keiner was. Wenn aber die grosse Liebe vorgespielt wird, um Frau in die Kiste zu bekommen - ja dann - Nackenwatschn!
 
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  • #56
Na die anderen werden weniger hier schreiben.
Oder trauen sich ob des zu erwartenden Shitstorms nicht, einfach mal ehrlich zu sein, dass es möglicherweise (vielleicht in der "Sturm- und Drangzeit) auch mal Situationen gegeben hat, in der der "Sex" eindeutig im Vordergrund stand - auch evtl. unter "Vorspiegelung falscher Tatsachen".
Wenn es einvernehmlich ist und mit offenen Karten gespielt wird, sagt doch keiner was. Wenn aber die grosse Liebe vorgespielt wird, um Frau in die Kiste zu bekommen - ja dann - Nackenwatschn!
Hm, es muss ja gar kein "Vorspielen" sein. Es ging oftmals auch um den generellen "Betrug" während einer Beziehung. Und auch hier wurden die "fremdgehenden Personen" (meistens Männer) "geächtet". Zumindest ich habe aus einigen Beiträgen eine enorme Wut und sogar Hass herausgelesen, die mich erschreckt haben.
Möglicherweise bin ich diesbezüglich (ausnahmsweise ;)) mal philanthropisch, aber ich versuche auch so oft es geht, die andere Seite nicht nur zu sehen, sondern auch teilweise zu verstehen.
Und ja, ich selbst bin auch schon in einer langfristigen Beziehung betrogen worden - und habe dennoch hinterfragt, wieso es dazu kommen konnte - und welchen Anteil ich daran hatte. Wut oder sogar Hass haben sich bei mir zu keiner Zeit eingestellt. Es war eher eine große Enttäuschung, dass es soweit kommen konnte.
Für mich sehen die "Anklagen" der Betrogenen häufig so aus, dass man sich selbst als "den besseren Partner/Menschen" hinstellt, unter dem Motto:
"Ich habe ihm/ihr doch alles gegeben, was er brauchte/wollte - er/sie hatte überhaupt keinen Grund das zu tun".
Und das ist für mich eine zu einseitige Betrachtung.
 
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  • #57
Für mich sehen die "Anklagen" der Betrogenen häufig so aus, dass man sich selbst als "den besseren Partner/Menschen" hinstellt, unter dem Motto:
"Ich habe ihm/ihr doch alles gegeben, was er brauchte/wollte - er/sie hatte überhaupt keinen Grund das zu tun".
Und das ist für mich eine zu einseitige Betrachtung.
Über die Gründe, warum eine Frau einen Mann oder umgedreht hintergeht, können wir wahrscheinlich bis zum Sanktnimmerleinstag philosphieren. Aber eigentlich ist der Grund absolut egal, denn wenn man in einer Beziehung unglücklich ist oder glaubt, dass einem etwas fehlt, dann sollte man lieber mit dem anderen sprechen oder aber die Beziehung beenden. Sich das, was vermeintlich fehlt oder nicht mehr in der ursprünglichen Art und Weise vorhanden ist, einfach woanders zu besorgen, ist für mich in keinster Weise zu entschuldigen.
 
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fleurdelis*

  • #58
Für mich sehen die "Anklagen" der Betrogenen häufig so aus, dass man sich selbst als "den besseren Partner/Menschen" hinstellt, unter dem Motto:
"Ich habe ihm/ihr doch alles gegeben, was er brauchte/wollte - er/sie hatte überhaupt keinen Grund das zu tun".
Und das ist für mich eine zu einseitige Betrachtung.
Als "besseren Menschen" hinstellen? ... Du! ... gehst hier in eine Bewertung der Person, den Menschen direkt. Du interpretierst diese in den Sachverhalt hinein. Wut und Hass sind Emotionen ... die deiner Meinung nach negativ bewertet sind. Enttäuschung nicht. Meiner Meinung nach ist eine Person im eigentlichen Sinne weder zu bewerten, noch zu beurteilen. Weder für den der betrügt, noch für den der betrogen wird. Es steht jedoch jedem frei, über Handlungen eine Wertigkeit zum Ausdruck zu bringen. Dieser feine Unterschied, ist bei deinem Kommentar nicht zu erkennen.
 
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  • #59
Du interpretierst diese in den Sachverhalt hinein. Wut und Hass sind Emotionen ... die deiner Meinung nach negativ bewertet sind. Enttäuschung nicht.
Ich schreibe, wie sich die zum Teil extremen Emotionen für mich lesen.
Und ja, Wut und Hass sind für mich in diesem Zusammenhang in erster Linie negativ behaftet - Enttäuschung allerdings auch. Dass diese Emotionen durchaus sinnvoll und sogar hilfreich bei der Bewältigung des Erlebten sein können, bleibt dabei für mich unbestritten.
Meiner Meinung nach ist eine Person im eigentlichen Sinne weder zu bewerten, noch zu beurteilen. Weder für den der betrügt, noch für den der betrogen wird. Es steht jedoch jedem frei, über Handlungen eine Wertigkeit zum Ausdruck zu bringen. Dieser feine Unterschied, ist bei deinem Kommentar nicht zu erkennen.
Hm, wenn ich einen Menschen mit "verachtenswertes Arschloch" tituliere, ist das keine "Wertung"? Ich glaube, dass kaum ein Mensch nicht in irgendeiner Art und Weise "wertet". Dieser Mechanismus hilft meiner Meinung nach Menschen, nach eigenen Wünschen und Vorstellungen eine gewisse Ordnung und Richtung in das eigene Leben zu bringen.
 
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  • #60
Aber eigentlich ist der Grund absolut egal, denn wenn man in einer Beziehung unglücklich ist oder glaubt, dass einem etwas fehlt, dann sollte man lieber mit dem anderen sprechen oder aber die Beziehung beenden.
Der Grund ist meiner Meinung nach nicht grundsätzlich egal. Und das scheinbar so einfache "drüber sprechen" - ist eben für manche Menschen (gerade hinsichtlich des sensiblen und oft schambesetzten Themas "Sex") doch nicht so einfach - oder gar schier unmöglich. Ebenso wie das zum Teil läppisch dahingeschriebene "wenn es nicht passt, sollte man die Beziehung eben beenden" - ist in der Praxis oftmals gar nicht mal so einfach - hängen damit doch erheblich mehr (womöglich jede Menge positive) Faktoren zusammen als die vermeintlich auslösende "sexuelle Unzufriedenheit".
 
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