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  • #1

Jobluege

Eine Lüge gleich am Anfang halte ich ja schon für unangebracht. Trotzdem lässt sich mit Sicherheit nicht Leugnen, dass viele da, Ihre vorgefasste Meinung haben.
Auch ich habe die eine oder andere Berufsgruppe die ich eher meiden würde. (Wie die Pest)
Im Kehrschluss gibt es auch, Berufsbezeichnungen die Frauen nur zu gerne...
Würdet Ihr es eurem Date denn übel nehmen, wenn euer gegenüber, beruflich doch etwas ganz anderes macht?
Findet Ihr es gerade gut, dass die Jobbezeichnung dabei ist?
Würde euch schon reichen, wenn ich da rein schreibe: Ich bin kein Lehrer ?
Obwohl ich selbst der Berufsgruppe gegenüber keine negativen Meinungen pflege.
Wäre vielleicht die Möglichkeit angebracht, das Parship einen bei dieser Eingabe nicht prüft?
Ist doch so, oder?
 
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  • #2
AW: Jobluege

Zitat von Scrat:
Eine Lüge gleich am Anfang halte ich ja schon für unangebracht. Trotzdem lässt sich mit Sicherheit nicht Leugnen, dass viele da, Ihre vorgefasste Meinung haben.
Auch ich habe die eine oder andere Berufsgruppe die ich eher meiden würde. (Wie die Pest)
Im Kehrschluss gibt es auch, Berufsbezeichnungen die Frauen nur zu gerne...
Würdet Ihr es eurem Date denn übel nehmen, wenn euer gegenüber, beruflich doch etwas ganz anderes macht?
Findet Ihr es gerade gut, dass die Jobbezeichnung dabei ist?
Würde euch schon reichen, wenn ich da rein schreibe: Ich bin kein Lehrer ?
Obwohl ich selbst der Berufsgruppe gegenüber keine negativen Meinungen pflege.
Wäre vielleicht die Möglichkeit angebracht, das Parship einen bei dieser Eingabe nicht prüft?
Ist doch so, oder?
Bei so etwas (und auch anderem) zu lügen, finde ich absolut unangebracht. Noch unangebrachter sind allerdings abfällige Bemerkungen, wie:"Ich bin kein ...". So etwas würde für mich überhaupt nicht in Frage kommen.

Ich habe auch immer noch nicht verstanden, weshalb einige sich so an den Berufen festbeissen. Nur weil mein letzter Versuch mit einer Ärztin ziemlich übel ausging, schliesse ich doch keine Ärzte aus? Wäre auch nicht klug gewesen btw :). Ich habe wieder eine kennengelernt und sie ist toll. Völlig anders. Wie eben Menschen sind: vielfältig.

Eine Vorauswahl anhand der Berufsgruppe halte ich persönlich (und das nicht nur nach den letzten Ereignissen) für dumm und engstirnig.
 
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  • #3
AW: Jobluege

Ich würde es meinem Gegenüber sehr übel nehmen, wenn die Berufsbezeichnung nicht stimmen würde. Insbesondere, wenn er sich dadurch "besser" zu machen versucht. Das ist für mich keine gute Basis.
Ich habe aber kein Problem damit, wenn jemand keine genaue Aussage machen möchte und sich mit einem allgemein gebräuchlichen Ausdruck (zum Beispiel "Bürogummi" oder ähnl.) präsentiert.
 
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  • #4
AW: Jobluege

Zitat von Scrat:
Würdet Ihr es eurem Date denn übel nehmen, wenn euer gegenüber, beruflich doch etwas ganz anderes macht?
Kommt drauf an. Nicht jede Falschinformation ist ein Lüge. Ein Lüge ist es m.E. nur dann, wenn der andere übervorteilt werden soll. Also z.B. eine Frisöse, die sich zur Vorstandsvorsitzenden eines multinationalen Unternehmens aufspielt. Mehr Schein als Sein geht gar nicht. Andersrum wäre die Sache schon interessanter: eine Vorstandsvorsitzende, die sich zur Frisöse macht. Da wäre ich der Meinung, eine außergewöhnliche Person getroffen zu haben, die meine Hochachtung verdient.

Man kann Falschinformation auch zum vorläufigen Selbstschutz nötig haben, ohne dass man damit lügt, d.h. dem anderen schaden will. Ein Beispiel wäre das vor kurzem diskutierte "Tabu-Thema". Bei der Fragestellung hier scheint es aber nur darum zu gehen, mehr vorstellen zu wollen als man ist. Absolutes No-Go.
 
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  • #5
AW: Jobluege

also ich staple bei meiner Berufsangabe tief und das ist auch gut so ...

Die Diskussion über Berufsgruppen verstehe ich so überhaupt nicht. Bis ich hier im Forum den Thread über "LehrerInnen" gelesen habe, wäre ich nicht im Traum auf die Idee gekommen, dass die Berufsgruppe negativ behaftet ist.

Ich würde nie eine Ärztin anmailen, da ich mich für zu "dumm" halte, um mit einer ausgebildeten Ärztin auf Augenhöhe zu kommunizieren, na vielleicht will ich ja auch nicht auf diesem intellektuellen Level kommunizieren - that it, aber weitere Einschränkungen sind für mich nicht nachvollziehbar ...
 
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  • #6
AW: Jobluege

Zitat von Scrat:
Eine Lüge gleich am Anfang halte ich ja schon für unangebracht. Trotzdem lässt sich mit Sicherheit nicht Leugnen, dass viele da, Ihre vorgefasste Meinung haben.
Auch ich habe die eine oder andere Berufsgruppe die ich eher meiden würde. (Wie die Pest)
Im Kehrschluss gibt es auch, Berufsbezeichnungen die Frauen nur zu gerne...
Würdet Ihr es eurem Date denn übel nehmen, wenn euer gegenüber, beruflich doch etwas ganz anderes macht?
Findet Ihr es gerade gut, dass die Jobbezeichnung dabei ist?
Würde euch schon reichen, wenn ich da rein schreibe: Ich bin kein Lehrer ?
Lügen geht nicht, finde ich. Es hilft auch nicht, weil irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit.
Es gibt einfach Berufsgruppen, die mit den Vorbehalten leben müssen (Anwälte, Bestatter, ...)

Falls es Dir, scrat, darum geht dass Dein Beruf "zu attraktiv" ist (Zahnarzt, Investmentbanker, ka was sonst noch)
Also dass viele Frauen angesprochen werden, die jemand suchen der wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr gut dasteht. Du aber eine Frau suchst, für die das nicht das erste Kriterium ist ...
Tiefstapeln gildet schon, finde ich. Warum also nicht "Zahntechniker" anstelle "Zahnarzt" schreiben? Oder den Ausbildungsberuf schreiben, und nicht die berufliche Position. "Chefarzt", "Leitender Beamter" usw. stößt mich ab wegen "wichtig, wichtig ..." ;-).

Ich finde gut, dass die Berufsbezeichnung dabei ist. Es war eine Lebensentscheidung, genau _diesen_ Beruf zu wählen (oder dabei zu bleiben), die viel über den Menschen aussagt.
 
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  • #7
AW: Jobluege

Zitat von iceage:
Ich würde nie eine Ärztin anmailen, da ich mich für zu "dumm" halte, um mit einer ausgebildeten Ärztin auf Augenhöhe zu kommunizieren, na vielleicht will ich ja auch nicht auf diesem intellektuellen Level kommunizieren - that it, aber weitere Einschränkungen sind für mich nicht nachvollziehbar ...
Nach irgendwas filtert doch jeder. Sonst müßte er zigtausende Nachrichten schreiben. Und weswegen dann nicht den Beruf eine Rolle spielen lassen?
Manche Auswahl mag da für Außenstehende verständlicher, manche unverständlicher sein.
Für mich weniger verständlich ist etwa, weshalb du gerade bei Ärzten (oder Ärztinnen, macht das diesbezüglich einen Unterschied?) ein so hohes intellektuelles Niveau befürchtest, aber nicht ebenso bei anderen Berufsgruppen, für die man auch ein Universitätsstudium braucht.
 
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  • #8
AW: Jobluege

Leider wird auch der Altersangabe hin und wieder geflunkert, mit der Begründung ich sehe mich nicht in dem Alter sondern fühle mich so viel jünger....
 
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  • #9
AW: Jobluege

Zitat von luisa:
Lügen geht nicht, finde ich. Es hilft auch nicht, weil irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit.
Es gibt einfach Berufsgruppen, die mit den Vorbehalten leben müssen (Anwälte, Bestatter, ...)

Tiefstapeln gildet schon, finde ich. Warum also nicht "Zahntechniker" anstelle "Zahnarzt" schreiben? Oder den Ausbildungsberuf schreiben, und nicht die berufliche Position. "Chefarzt", "Leitender Beamter" usw. stößt mich ab wegen "wichtig, wichtig ..." ;-).

Ich finde gut, dass die Berufsbezeichnung dabei ist. Es war eine Lebensentscheidung, genau _diesen_ Beruf zu wählen (oder dabei zu bleiben), die viel über den Menschen aussagt.
Lügen würde mir gar nicht gefallen. Für mich ist diese Angabe ein kleiner Hinweis, ob ich mir vorstellen könnte, mit einem Menschen, der diesen oder jenen Bereich tätig ist, Kontakt auf zu nehmen.
Was soll ich mit einem supersportlichen Menschen, der dazu noch Bergsteiger ist, wenn ich ganz andere Interessen oder Fähigkeiten mitbringe.

Was ich schon gesehen habe, war "tätig im medizinischen Bereich", Informatik, ...
dann wird nicht gelogen. Eine grobe Richtung auf den echten Beruf ist angegeben, es ist aber auch nicht gleich zu erkennen, welcher Einkommensgruppe, sozialer Hierarchie,... jemand angehört.
 
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  • #10
AW: Jobluege

Zitat von iceage:
Ich würde nie eine Ärztin anmailen, da ich mich für zu "dumm" halte, um mit einer ausgebildeten Ärztin auf Augenhöhe zu kommunizieren, na vielleicht will ich ja auch nicht auf diesem intellektuellen Level kommunizieren .
überschätz nicht den intellekt nur weil eine ärztin ist :)
ärzte haben ihr studium mit sehr viel auswendiglernen verbracht. eine promotion als arzt ist im vergleich zu anderen fächern auch eine angelegenheit, die schnell erledigt ist. man sollte wirklich nicht vor ehrfurcht vor dem vermeintlichen intellekt von ärzten erstarren.
 
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  • #11
AW: Jobluege

Zitat von iceage:
Ich würde nie eine Ärztin anmailen, da ich mich für zu "dumm" halte, um mit einer ausgebildeten Ärztin auf Augenhöhe zu kommunizieren, na vielleicht will ich ja auch nicht auf diesem intellektuellen Level kommunizieren - that it, aber weitere Einschränkungen sind für mich nicht nachvollziehbar ...
Mir hat es gefallen, dass Du so unvoreingenommen gegenüber Lehrerinnen bist. Doch nun siehst Du mich überrascht: Worin liegt bitteschön der Unterschied im intellektuellen Level zwischen einer Lehrerin und einer Ärztin?

Es gibt ganz wunderbare Vertreterinnen beider Berufsgruppen - sowohl da draußen im realen Leben als auch hier bei PS.

Zu beiden Berufsbildern gehört meines Erachtens die ständige Herausforderung, mit Menschen zu kommunizieren, die sie für "klüger" als sich selbst halten (und manchmal auch mit solchen, die sie "dümmer" wähnen). Du darfst getrost sein, dass ihr prima miteinander klar kommen werdet.

PS: Ich bin keine Ärztin.
 
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  • #12
AW: Jobluege

Zitat von luisa:
... (Anwälte, Bestatter, ...)

Falls es Dir, scrat, darum geht dass Dein Beruf "zu attraktiv" ist (Zahnarzt, Investmentbanker, ka was sonst noch)
Also dass viele Frauen angesprochen werden, die jemand suchen der wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr gut dasteht. Du aber eine Frau suchst, für die das nicht das erste Kriterium ist ...
Tiefstapeln gildet schon, finde ich. Warum also nicht "Zahntechniker" anstelle "Zahnarzt" schreiben? ......

Ich finde gut, dass die Berufsbezeichnung dabei ist. Es war eine Lebensentscheidung, genau _diesen_ Beruf zu wählen (oder dabei zu bleiben), die viel über den Menschen aussagt.
Obwohl, es bei meinem Job nicht diese Problem gibt, dass er zu anziehend ist:(. Werde ich ihn wohl neutraler gestalten. Vor kurzem sah ich ein Profil, in dem die Zeile mit "Zufriedenstellend" ausgefüllt gewesen ist. -hmm ?)

PS: Bei der Beschreibung "nicht Lehrer" muss ich immer Lachen. Da hier darüber schon soviel Aufregung gewesen ist. Wobei ich es interessant finde wie sich einige darüber anscheinend wirklich aufregen. Sarkasmus?