Mentalista

User
Beiträge
16.515
  • #31
Zitat von Victor:
AW: Ist Partnersuche eigentlich Zeitverschwendung?
Man kann aber auch die Partnersuche auch links liegen lassen, nach draussen gehen und sein Leben leben. Anstelle der Partnersuche arbeite ich meine "Was ich schon immer mal tun wollte"-Liste ab und treffe dabei auch auch viele Menschen. Interessanterweise sehr wenige Singles.

Sehr guter Gedanke, ich lebe es so, aber an diesen Punkt muss man erst kommen. Dieses Inne halten, dieses reflektierten, mit sich selber zufrieden sein, andere Prioritäten zu setzen.
 
Beiträge
327
  • #32
Zitat von Victor:
Suchen bringt Nichts ausser Katzenjammer. Inzwischen bin ich wieder an dem Punkt angelangt, wo ich akzeptiere, dass ich keine Freudin haben kann und somit bin ich auch frei vom Zwang, eine zu suchen.
Ich habe mein PS-Abo nie als Suche verstanden. Für einen mehr oder weniger von einem theoretischen Durchschnitt abweichenden Menschen macht es Sinn die Chance, einem geeigneten Partner zu begegnen, erhöhen zu wollen.

Das war trotzdem anstrengend, bezog sich aber nur auf den Traffic, den mein möglicherweise aussagefähiges Profil und/oder günstige Umstände generierten. Praktisch habe ich gar nicht gesucht, d.h. ich habe nie eine Frau angeschrieben, fand allerdings auch kein Profil, welches mich dazu "gezwungen" hätte. Ich bin also gefunden worden und wenn es passt. dann läuft es einfach. Sie fand mein Profil auch nur teilweise, in der Summe nicht sonderlich ansprechend, ich ihres auch nicht. Es ist egal, wichtig war nur die Möglichkeit des Kennenlernens und das wurde mir schon über den fernschriftlichen und -mündlichen Kontakt sehr schnell eindeutig im Sinne von "höchst chancenreich". Wir sind nun ein gutes halbes Jahr zusammen.RL schätze ich meine Chancen einer passenden Partnerin zu begegnen und Sie dann auch noch zu erkennen aussichtslos gering ein.Ich habe kein Interesse an halbgarem Kram.

Über PS hatte es lediglich 4 Monate gedauert, allerdings lebt Sie 150km weit weg. Es hätte sogar nach zwei Wochen schon klappen können. Mit jener war das schon "haarscharf" und Sie wurde mir zur Freundin - was ich absichtsweise in PS überhaupt nicht wollte, aber wir verstehen uns zu gut.

DbC
 

lone rider

User
Beiträge
2.427
  • #33
Bei mir ist es so, dass der Wunsch nach einer innigen Liebesbeziehung nicht abstrakt ist, sondern an einen Menschen gebunden. Der ist nicht austauschbar und beliebig.
Ich suche mir keine Frau passend zum Wunsch, sondern es muss umgekehrt sein. Eine Frau muss diesen Wunsch in mir wecken. Ein paar mal in meinem Leben ist das passiert. Ich messe es daran, ohne Frauen an ehemaligen Frauen zu messen. Aber die Größenordnung muss stimmen, sonst lebe ich lieber allein.

Es besteht von meiner Seite aus keine Bedürftigkeit, die ich in einen virtuellen Raum projiziere. Keine Hoffnungen, Wünsche und ungelebtes Leben, die ich dorthin delegiere.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Bridiga

User
Beiträge
18
  • #34
Zitat von lone rider:
... Ich suche mir keine Frau passend zum Wunsch, sondern es muss umgekehrt sein. Eine Frau muss diesen Wunsch in mir wecken. ....

Kompliment! Ein vollkommen erwachsener Ansatz. Du blockierst dich damit nicht von vorneherein, sondern bleibst offen für Optionen, die dir begegnen und kannst diese Optionen dann auch wahrnehmen. Du scheinst in den entscheidenden Momenten frei von Schablonen, Rastern und Schubladen zu sein.


Zitat von Victor:
... denn ich bin einem Punkt angelangt, wo ich einfach nichts mehr besser machen kann. Es scheint effektiv so, als hätte ich keinen wirklichen Einfluss auf das Finden einer geeigneten Partnerin. Die Zeit die ich jetzt noch in dieses Unterfangen stecke, bringt kaum noch messbare Fortschritte oder Freude.

... Ich muss mir den Weg zum Ziel machen können. Aber bei der Partnersuche fühle mich eher in einer Endlosschlaufe gefangen. Diese Endlosschleife kann ich mit Leichtigkeit durchbrechen indem ich einfach bewusst auf eine Freundin verzichte.

Wie seht ihr das eigentlich? Meiner Meinung nach muss man so oder so warten. Wieso all den Stress auf sich nehmen, wenn einem das Glück in der Liebe in der Regel dann findet, wenn man es überhaupt nicht sucht.

Victor, dann mach den Weg zum Ziel! Bei jeder Frau, die du hier triffst, kannst du neue Eindrücke sammeln und etwas lernen - über das Leben und auch über dich selbst. Diese "Endlosschleife" kannst nur du selbst durchbrechen, das ist dir ja schon bewusst. Aber solange deine einzige Option der Verzicht auf eine Freundin ist, bist du nicht wirklich bereit und offen für neues. Verstehst du? Siehst du den Unterschied zur Einstellung von lone rider? Du kannst sehr wohl aktiv etwas an deiner Situation verbessern.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #35
Zitat von Bridiga:
Kompliment! Ein vollkommen erwachsener Ansatz.
Inwiefern erwachsen: sind deiner Erfahrung nach eher Erwachsene als Kinder offen für das, was begegnet?

Aber ich finds auch gut, daß jetzt mal Alternativen zum üblichen "jemand, der weiß, was er will" kommen. Wie sollen wir diese Alternative nennen, eher "jemand, der nicht weiß, was er will" oder doch "jemand, der nicht will" oder welche Möglichkeiten gibt es da noch?

Auf jeden Fall klingt das erstmal weniger nach Suche als beim Schokopost. Da würd ich sagen, man muß doch nicht so viel Angst vor dem Wort "Suche" haben. Also jemand, sich in der Börse für teuer Geld anmeldet, sich Mühe mit seinem Profil gibt, die Anschreiben nicht darauf hin liest, ob sich da Geschäftspartner oder Sportfreunde finden, sondern obs geeignete Beziehungskandidatinnen sind, der ist doch ganz offensichtlich auf der Suche gewesen. Auch wenn er wichtig findet für sich zu betonen, er suche nicht, sondern lasse sich finden. Das ist sogar durchaus ein mainstream-Methode der Suche, oft als "weiblich" markiert.


 
 

equinox

User
Beiträge
1.037
  • #36
Zitat von lone rider:
Bei mir ist es so, dass der Wunsch nach einer innigen Liebesbeziehung nicht abstrakt ist, sondern an einen Menschen gebunden. Der ist nicht austauschbar und beliebig.

Menschen sind nie austauschbar, sondern immer Individuen - und bleiben das sogar bei einer Patnersuche übers Internet.

Zitat von lone rider:
Ich suche mir keine Frau passend zum Wunsch, sondern es muss umgekehrt sein. Eine Frau muss diesen Wunsch in mir wecken.

Es besteht von meiner Seite aus keine Bedürftigkeit, die ich in einen virtuellen Raum projiziere. Keine Hoffnungen, Wünsche und ungelebtes Leben, die ich dorthin delegiere.

Damit bleibt Partnertschaft allerdings ein mehr oder weniger zufälliges Surplus des sich selbst genügenden Menschen. Ob man das als erstrebenswertes Lebenskonzept sieht, dürfte nicht nur eine philosphische Frage sein, sondern auch eine Frage der Persönlichkeit. Im Übrigen ist es keine Frage von Bedürftigkeit, sondern von Bedürfnissen, ob man davon ausgeht, dass Partnerschaft mehr sein kann als nur launige Freizeitgestaltung. Aber ein Nick wie "lone rider" ist hier zweifellos auch programmatische Aussage. Man könnte eine Negation eigener Wünsche allerdings auch anders interpretieren.

Zitat von Bridiga:

Das sei doch dahingestellt, ob Erwachsensein bedeutet, dass man Bedürfnisse als nicht existent deklariert. Erwachsener schiene es mir, damit zu leben, in konstruktivem Umgang mit Einschränkungen und Möglichkeiten. Aber es gibt wohl Menschen, in deren Bedürfnishierarchie Partnerschaft eine nachrangige Position hat.
 
Beiträge
327
  • #37
Ist ja schön, Heike, wenn du dein strahlendes Steckenpferd durch's Forum reitest. Mancher/m empfiehlt es sich auch mal nach der Reiterin zu schauen, die, ich sage es mal so, schon mal vorweihnachtlichen Spekulatius verteilt.
 

lone rider

User
Beiträge
2.427
  • #38
equinox,
mir scheint, dass Bridiga meinen Beitrag besser verstanden hat als Du. Nicht, weil sie mir recht gegeben hat, sondern mich richtig interpretiert.
Zum Textverständnis mag vielleicht beitragen, dass "D e r ist nicht austauschbar und beliebig", sich auf den Wunsch bezog, nicht auf den Menschen.
Und von Partnerschaft war nicht die Rede, sondern von einer innigen Liebesbeziehung. Ich weiß nicht, was das mit "launiger Freizeitgestaltung" zu tun haben sollte.

Heike,
es ist die Variante offen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #39
Zitat von lone rider:

Ja, offen. Aber was heißt das genau? Es ist ja kein Zufall, daß du dich beispielsweise hier im Forum zu Frauen anders verhalten hast als zu Männern, oftmals auf eine Weise, die man ganz unphilosophisch auch als "Anmachen" bezeichnen könnte. Klar, das war immer auch ein bißchen gespielt und in der Unverbindlichkeit des Flirtens. Aber das ist ja auch nicht ganz unüblich für Anmachen. Du hast es teilweise sicherlich auch bei Frauen gemacht, bei denen dir klar war, daß sie als Partnerinnen nicht infrage kommen für dich. Insofern schon etwas offener und spielerischer, ja. Aber eben ja eine durchaus gezielte Offenheit. Du scheinst mir weniger offen für Liebesbeziehungen mit Männern als mit Frauen beispielsweise. Und dein VErhalten Frauen gegenüber im Forum schien mir ins Spiel "möchte mich verlieben" zu gehören als ins Spiel "suche Steuerberater/in, die mir meinen Finanzkram erledigt" zu gehören. Das wäre die Ausrichtung, die du "abstrakt" nennst. Ich würde sie konkret nennen, sie ist da, vor den konkreten Personen. Es ist eben kein Zufall, daß du dich zu bestimmten Frauen soundso verhältst, und zu bestimmten Männern anders. Das hängt natürlich mit den konkreten Menschen zusammen, aber genauso mit deiner Ausrichtung und deinen Wünschen, die du schon hast, bevor du diesen Menschen begegnest. Konkret ist nicht nur der andere, sondern auch man selbst.

 
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #40
Zitat von Death by Chocolate:
Ist ja schön, Heike, wenn du dein strahlendes Steckenpferd durch's Forum reitest. Mancher/m empfiehlt es sich auch mal nach der Reiterin zu schauen, die, ich sage es mal so, schon mal vorweihnachtlichen Spekulatius verteilt.

Es ging einfach nur sachlich darum, daß deine Beschreibung deines Vorgehens und deine Selbstetikettierung als "nicht suchend" nicht zueinander passen. Was du beschrieben hast, ist nicht etwas ganz anderes als Suchen, sondern schlicht eine bestimmte Methode des Suchens. In hunderten von Posts hier kannst du lesen, wie (primär weibliche) Foristen auf diese WEise suchen und selbstverständlich das als eine Art zu suchen verstehen.
Die persönliche Frage, weshalb du, anstatt einfach zu sagen, daß du selbstverständlich auf der Suche warst, anderen und vor allem offenbar dir selbst gegen jede Offenbarkeit vormachen mußt, du seist nicht auf der Suche gewesen, die ist dafür irrelevant. Ich persönlich find das recht offensichtlich, aber es ist kein Problem, wenn es für dich ein Buch mit sieben Siegeln ist.
 

equinox

User
Beiträge
1.037
  • #41
Zitat von lone rider:
... dass "D e r ist nicht austauschbar und beliebig", sich auf den Wunsch bezog, nicht auf den Menschen.
Und von Partnerschaft war nicht die Rede, sondern von einer innigen Liebesbeziehung.

... ja mit Bezügen ist das so eine Sache, im allgemeinen Sprachverständnis ist eigentlich das letztgenannte gemeint, aber egal.

Unabhängig davon bleibt ja deine Aussage, dass der nicht austauschbare Wunsch nach einer innigen Liebesbeziehung - also definitiv nicht nach einer Partnerschaft! - erst dann entsteht, wenn ein passender Mensch eindeutige Signale setzt, also ein konkretes Angebot unterbreitet. Dann kann man annehmen oder auch nicht. Ein originäres eigenes Bedürfnis dafür ist jedoch nicht vorhanden, es würde auch als Bedürftigkeit verstanden. Finde ich persönlich jetzt nicht so wirklich erwachsen, aber meine Position ist da zweifellos eine andere.

Ansonsten: Innige Liebesbeziehungen ohne Verbindlichkeit sind mir nicht fremd, das ist aufregend, spannend, berauschend, und ich möchte diese Erfahrungen keinesfalls missen, aber aus meiner Sicht bleibt es eben nur eine Phase in der persönlichen Entwicklung, denn die Praxis zeigte seinerzeit auch, dass Unverbindlichkeit in Liebesbeziehungen (vor allem wenn diese in Vielfalt parallel stattfinden) doch nur mit großer emotionaler Distanz zu leben ist. Innige Liebesbeziehung plus Verbindlichkeit plus ... heißt Partnerschaft, aber man muss das natürlich nicht wollen.
 
 

lone rider

User
Beiträge
2.427
  • #42
equinox,
ersteres: ja. Aber im weiteren Verlauf ist der Sinn schon ersichtlich.
Eine innige Liebesbeziehung ist für mich schon verbindlich, auch wenn Du Liebesbeziehungen ohne Verbindlichkeiten kennst.

Ach Heike,
die Gespräche mit Dir sind derart unerquicklich und so gar nicht Rokoko, dass ich sie einstelle.
Es ist völlig wurscht, was man sagt, Du drehst einem alles im Mund um und scheinst Dir in der Rolle zu gefallen, immer gegenteiliger Meinung zu sein oder was Negatives zu unterstellen. Egal, was man schreibt. Daher: So long, Heike.
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #43
Zitat von lone rider:
Ach Heike,
die Gespräche mit Dir sind derart unerquicklich und so gar nicht Rokoko, dass ich sie einstelle.
Es ist völlig wurscht, was man sagt, Du drehst einem alles im Mund um und scheinst Dir in der Rolle zu gefallen, immer gegenteiliger Meinung zu sein oder was Negatives zu unterstellen. Egal, was man schreibt. Daher: So long, Heike.

Hm, immer wenn du dich erkannt fühlst, läufst du weg wie ein kleiner Junge. Hat man das im Rokoko auch so gemacht? Also im Barock nicht, da war die Welt noch in Ordnung!
Es scheint schwer, eine schöne Linie mal auszuhalten, anstatt sie immer mit irgendwelchen schlechtgeschmackigen Verzierungen ins Unkenntliche übertünchen zu wollen.
 
 

Bridiga

User
Beiträge
18
  • #44
Zitat von Heike:
Inwiefern erwachsen: sind deiner Erfahrung nach eher Erwachsene als Kinder offen für das, was begegnet?

Hat jetzt zwar nicht allzuviel mit dem ursprünglichen Thema des Threads zu tun: "Erwachsen" zu sein bedeutet für mich zunächst mal, frei von Trotz zu sein. Trotz ist eine unreflektierte Bereitschaft zum Widerstand, zur Sabotage, der sowohl gegen andere, als auch gegen eigene Absichten richtet. Im ursprünglichen Post von Victor wird das deutlich, wenn er schreibt, dass er praktisch alternativlos nur den Verzicht auf eine Freundin als Lösung sieht. Der Gedanke ist nicht strategisch (welche Konsequenzen hat mein Verhalten?), sondern taktisch (wie werde ich den Erwartungsdruck los?) und die Einsicht, die Lösung selbst in der Hand zu haben, also die Verantwortung für die Lösung des Problems selbst zu übernehmen. fehlt bzw. wird blockiert und sabotiert.
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #45
Zitat von Bridiga:
Hat jetzt zwar nicht allzuviel mit dem ursprünglichen Thema des Threads zu tun: "Erwachsen" zu sein bedeutet für mich zunächst mal, frei von Trotz zu sein. Trotz ist eine unreflektierte Bereitschaft zum Widerstand, zur Sabotage, der sowohl gegen andere, als auch gegen eigene Absichten richtet. Im ursprünglichen Post von Victor wird das deutlich, wenn er schreibt, dass er praktisch alternativlos nur den Verzicht auf eine Freundin als Lösung sieht. Der Gedanke ist nicht strategisch (welche Konsequenzen hat mein Verhalten?), sondern taktisch (wie werde ich den Erwartungsdruck los?) und die Einsicht, die Lösung selbst in der Hand zu haben, also die Verantwortung für die Lösung des Problems selbst zu übernehmen. fehlt bzw. wird blockiert und sabotiert.

Ja, ich würde Victors Vorgehen sicherlich auch nciht allgemein empfehlen.
Ging es dir mit dem Lob des ERwachsenseins der vermuteten Haltung von Rider eher um einen Tadel des Nichterwachsenseins von Victor?
Was du Trotz nennst, nennt man ja neudeutsch auch "passiv aggressiv", und das betrifft eher Erwachsene. Aber ich versteh natürlich deinen Punkt.
Meine Nachfrage bezog sich allerdings nicht auf deine Haltung zu Victor, sondern auf das Lob des Erwachsenseins der sogenannten Offenheit. Und die scheint mir, wenn man schon so altersmäßig sortieren möchte, eher auf Kinder zuzutreffen. Die haben in mancherlei Hinsicht noch nicht so ein festgewachsenes Schema, zumindest keines, über das sie reflektiert nachdenken, und sind insofern offener gegenüber dem, was ihnen begegnet. Sie können meist noch nicht so gut berechnen, wie sie auf etwas reagieren werden. Und beim Erwachsenen ist dann die Frage: ist er wirklich "offen" oder kennt er sich und seine Reaktionen und worauf er abfährt, einfach nicht so gut? Jemand, bei dem man als Außenstehender ein recht klares Schema erkennen kann, wie er auf wen reagiert, muß das ja nicht selbst kennen.
Das war schon eine sinnvolle Frage, ob die Alternative zum "wissen, was man will" eher im "nicht wissen, was man will" oder im "nicht wollen" besteht.

Und zum Abgleich dessen, was wir unter "Trotz" verstehen: wie würdest du Riders Reaktion auf meinen gelassen, sachlichen Kommentar verstehen? Mir erscheint er sehr trotzig. Dir? Wenn nicht, haben wir vielleicht ein sehr unterschiedliches VErständnis von Trotz.



 
 

lone rider

User
Beiträge
2.427
  • #46
Get a life, Heike oder suche Dir einen anderen Tanzpartner, dem Du Deine Küchenpsychologie näher bringen kannst. Beim Redesign wurde das "ignore" vergessen.
Wir können halt nicht miteinander, muss ja auch nicht.
 

hullu

User
Beiträge
40
  • #47
Zitat von Victor:
AW: Ist Partnersuche eigentlich Zeitverschwendung?

@ Hullu
Den Jammernden Unterton hast Du selber hineinterprätiert.

Blä blä blübb. Kein Gründ, auf die Rächtschreibüng zü pfeifen.

Und wenn Du meine Sätze einzeln kritisierst,

Ich kann auch Halbsätze kritisieren.

dann wirkst Du vielmehr wie diejenige, die am Jammern ist.

Scheint wohl Interpretationssache zu sein ;-)


Danke, aber möchte ich nicht. Ich erwarte eine gewisse Klasse von meinen Diskussionspartnern (und das ist weder überheblich noch herablassend gemeint).

dann liefer mir Beweise, dass es einen solchen Einfluss gibt. These und Gegenthese.

42
 

IMHO

User
Beiträge
14.376
  • #48
Man MUSS überhaupt nicht warten. Man kann das Finden auch durch aktives Handeln (Suchen) in die eigenen Hände nehmen. Die Partnersuche via Internet ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten, potenzielle Partner treffen und kennenlernen zu können. Wem die dafür aufgewendete Zeit zuviel ist, ist u.U. auch nicht so bedürftig und kann auch prima ohne Partner leben.

Und Stress macht man sich oft selbst. Betreibe diese Suche doch in einem für dich angenehmen Tempo. DU bestimmst, wann du aktiv bist und wann nicht.
Du musst nicht sofort antworten oder dich kurzfristig mit jemandem treffen, wenn dich jemand kontaktiert hat.
 
 
Beiträge
327
  • #49
Zitat von Heike:
Es ging einfach nur sachlich darum, daß deine Beschreibung deines Vorgehens und deine Selbstetikettierung als "nicht suchend" nicht zueinander passen. Was du beschrieben hast, ist nicht etwas ganz anderes als Suchen, sondern schlicht eine bestimmte Methode des Suchens. In hunderten von Posts hier kannst du lesen, wie (primär weibliche) Foristen auf diese WEise suchen und selbstverständlich das als eine Art zu suchen verstehen.
Die persönliche Frage, weshalb du, anstatt einfach zu sagen, daß du selbstverständlich auf der Suche warst, anderen und vor allem offenbar dir selbst gegen jede Offenbarkeit vormachen mußt, du seist nicht auf der Suche gewesen, die ist dafür irrelevant. Ich persönlich find das recht offensichtlich, aber es ist kein Problem, wenn es für dich ein Buch mit sieben Siegeln ist.

Mit deiner Sachlichkeit solltest du dir mal nicht allzuviel vormachen, das bewegt sich in erkennbart übersichtlichen Grenzen. Du "persönlich findest das recht offensichtlich", das ist relativierendes Herumgeeiere. Praktisch sind es Spekulationen - so wie du dir deine abschließende nicht verkneifen kannst.

Es ist schon nicht mehr für dich, nur für den/die interessierteN LeserIn, wenn ich meine Intention erläutere. Zum Bedürfnis einer Beziehung wurde schon so geschrieben, dass ich dem nichts hinzufügen muss. Das Bedürfnis habe ich. Das führt nicht zwangsweise dazu sich auf die Suche zu begeben, ich empfand es als meine Bereitschaft zur Beziehung. Offensichtlich ist es außerhalb deines Vorstellungsvermögens, dass ich nur die Wahrscheinlichkeit eines Kennenlernens zu verbessern suchte, um zu sehen ob und was passiert. Das ändert weder ein monetärer Mitteleinsatz noch ein entstandener Aufwand, weil ich virtuell die Hütte eingerannt bekam. Dass ich dann nicht auch noch anschreibe, ergab sich daraus. Du spekulierst mit allem was sich nicht wehrt und leitest daraus meine Weiblichkeit ab. Na ja, solchen vermeidbaren und überflüssigen Quarks entblödest du dich nicht
Natürlich lässt sich bezüglich Suche prima der Kümmelspalter zum Einsatz bringen. Ich mache fehlende Suche an meiner Erwartungslosigkeit bezüglich eines Erfolgs fest. Diese Erwartungslosigkeit wirst du ebenfalls in Zweifel ziehen respektive dir nicht vorstellen können. Dem Nächsten wirst du Erwartungslosigkeit andienen, da die ja den Erfolg zeitigt.

Ich bin an einem Disput mit dir nicht interessiert, die meisten deiner Posts lese ich nicht mehr zuende.

Mit freundlichem Gruß
DbC
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #50
Zitat von Death by Chocolate:
Offensichtlich ist es außerhalb deines Vorstellungsvermögens, dass ich nur die Wahrscheinlichkeit eines Kennenlernens zu verbessern suchte, um zu sehen ob und was passiert.
Ja, ein kreisrundes Quadrat ist außerhalb meines Vorstellungsvermögens.
"Ich melde mich bei einer Partnersuchbörse an, ich erstelle fleißig ein Profil, ich mache mir über Wochen und Monaten viel Mühe, auf die Anschreiben einzugehen, es geht mir nicht darum, irgendwelche Menschen kennenzulernen, auf Brieffreundschaften kommts mir nicht an, denn ich will ja eine Partnerin finden, und dann habe ich schlußendlich auf diesem Wege auch eine gefunden - aber nein, auf der Suche war ich nicht."
Als Witz wäre das ganz nett. Ernst gemeint hingegen ist es auf beinahe bedrohliche Weise komisch.

WEiblichkeit habe ich übrigens nicht "abgeleitet", das ist wieder deine Phantasie. Ich habe gesagt, daß das, was du beschreibst, eine Variante von Suchen ist und sie oft als weiblich markiert ist, weil mehr Frauen als Männer diese Methode wählen oder von ihr schreiben. Ob du dich deswegen weiblich fühlst oder nicht, ist mir völlig egal.

Heißt black friday eigentlich, daß Ahnungslosigkeit und Selbstbetrug heute besonders preisgünstig zu haben sind? Ich hab den Eindruck, heute wird da besonders viel geshoppt. :)
 
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #51
Zitat von IMHO:
Wem die dafür aufgewendete Zeit zuviel ist, ist u.U. auch nicht so bedürftig und kann auch prima ohne Partner leben.
Kann sein, muß aber nicht sein. Große Bedürftigkeit kann auch bestehen, ohne daß jemand aktiv suchen möchte. Beispielsweise hat Brigida hat das mit dem Trotz ja schon angesprochen. Und man könnte auch sagen, daß bei manchem die Bedürftigkeit, nicht als bedürftig dazustehen, noch größer ist als die Bedürftigkeit nach einem Partner. Ohne daß diese damit gering ausgeprägt sein müßte.
 
 

Heike

User
Beiträge
4.669
  • #53
Zitat von DerDaniel:
Das hatte ich jetzt so auch noch nicht betrachtet, von daher ein guter Blickwinkel. Würdest du so weit gehen, zu sagen, dass das vergleichsweise öfter der Fall ist, als der bloße Wunsch nach einer Partnerin? (bewusst umformuliert auf weiblich)

Grüßchen
Daniel

Na, ich hab keine Ahnung, wie ich das messen sollte. Ein verständlicher Zug ists allemal.
Man weiß, daß Bedürftigkeit bei der Partnersuche eher nicht gut ankommt, weil, so paradox das auch sein mag, man jemanden in der Regel umso weniger als Partner in Erwägung zieht, je mehr man den Eindruck hat, er brauche das zu sehr. Man hat auch gelesen, daß bedürftig zu sein Zeichen von geringem Selbstbewußtsein ist, und da Selbstbewußtsein als was Tolles gilt, will man als selbstbewußt und deswegen nicht als bedürftig gelten. In den Augen der anderen, und weil man deren Blick zu 100% internalisiert hat, auch in den eigenen.
Weil den Leuten in der Regel egal ist, wie etwas ist, aber dafür umso wichtiger, für was sie etwas halten, halten sie sich dann einfach für nicht bedürftig.

Aber natürlich ist damit, daß sie sich für nicht bedürftig halten, die Bedürftigkeit nicht verschwunden. Sie sitzt ihnen vielmehr wie ein leuchtender Pickel auf der Stirn. Der Abdeckstift erledigt morgens aber seine Arbeit, noch bevor man in den Spiegel schaut. Deswegen kann man das einigermaßen vor sich verbergen. Tagsüber bewegt man sich dann lieber in Schummerlicht und meidet ohnehin Menschen, die gute Augen haben. Die würden ja beides sehen: den Bedürftigkeitspickel wie auch die Bedürftigkeit, ihn abzudecken.
Also das ist schon schlimm, das Menschenbild, das diese Magazine mit den Models mit den pickellosen Stirnen vermitteln. Da wird nicht den jungen Mädchen, sondern insbesondere den Frauen Ü40 eingeredet, sie dürften auf keinen Fall einen solchen Pickel haben, weil sie sonst keinen Mann abbekommen. Und je mehr das glauben, desto mehr stimmt so etwas ja auch.
 
G

Gast

Gast
  • #54
Zitat von Mentalista:
...manche Foristen, zum Glück nur wenige, sind nur hier, um zu provozieren, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um abzuwerten, zu stänkern usw., Worte im Mund umzudrehen, sehr eloquent, aber nie auf den Punkt kommend und letztendlich den Thread, wie schon oft in der Vergangenheit, zerstörend.
Mach dieses "Spiel" bitte nicht mit. Gerne kannst du im Forum gezielt und leicht stöbern, du wirst entsprechende erklärende Beiträge finden.

Sorry, passt nicht zum Thread. Aber ich wollte Dir zustimmen.

Grüße
Michael
 

Victor

User
Beiträge
464
  • #55
Zitat von IMHO:
Man MUSS überhaupt nicht warten. Man kann das Finden auch durch aktives Handeln (Suchen) in die eigenen Hände nehmen.
Nein kann man nicht, denn Du bist auf die Wohlwollen einer anderen Person angewiesen. Deine Handlungsfähigkeit ist also eingeschränkt und abhängig von den zum Teil recht sprunghaften Launen der Singles. Wieso sich deren Verhalten so stark von den Frauen unterscheidet, die ich persönlich kenne, ist mir ein Rätsel.
 
Beiträge
327
  • #56
Daniel, ich kann dir nur empfehlen Heike emotional in Ruhe zulassen. Es nicht zu tun ist blauäugig und auch nicht von ungefähr, warum sie bezüglich ihrer Persönlichkeit in ihrer emotionalen Authentizität wirkt als würde man einen Pudding an die Wand nageln wollen. Ihr Verhalten ist auffällig kontrollbestimmt, was sie aber nicht immer durchhält. Es kommt zu den hier im Forum bekannten, typischen Ausfällen.

Das sind ausgeprägt schizoide Züge, was auch ihre spezifisch tiefen Kenntnisse, Intelligenz, Strukturiertheit, Eloquenz und das anonyme Forum hier als für sie ausreichend abstrakte Bühne erklären. Ihr aufwändiges Engagement im Forum ist auffällig und die Gründe dafür sind so naheliegend wie sie scheinen. Wenn sie nicht regelmäßig ihre alten Beiträge löschte, wären es tausende mehr auf ihrem Beitragszähler. Schizoid ist erstmal nix schlimmes, auch dann nicht, wenn es deutlicher vom Durchschnitt abweicht, es ist dann primär eine Frage, wie jeneR damit umgeht.Sie ist HeikeL!

@ Victor, anzunehmen, es ließe sich nicht verbessern, nur weil es dir derzeit nicht gelingt, ist nicht richtig.
 

Victor

User
Beiträge
464
  • #57
Zitat von Bridiga:
Victor, dann mach den Weg zum Ziel! Bei jeder Frau, die du hier triffst, kannst du neue Eindrücke sammeln und etwas lernen - über das Leben und auch über dich selbst. Diese "Endlosschleife" kannst nur du selbst durchbrechen, das ist dir ja schon bewusst. Aber solange deine einzige Option der Verzicht auf eine Freundin ist, bist du nicht wirklich bereit und offen für neues.
Hallo Bridiga

Menschen auf Partnersuche wollen keine anderen Menschen kennenlernen, sondern einzig und alleine den Richtigen. Daher sehen sie nur die Schablone die sie sich vor die Augen halten und nicht den Menschen der vor ihnen steht. Weil ich aber nicht in irgendeine Schablone passe, will mich auch keine Frau kennenlernen. Nicht ich muss offen für Neues sein, sondern die Frau. Und darauf habe ich keinen Einfluss. Daher verzichte ich auf Partnersuche und lerne die Menschen dort kennen, wo immer ich sie antreffe. Denn das Kennenlernen eines Menschen ist immer eine lehrreiche und lohnende Sache. Nur sehen die meisten Singles irgendwie anders und kapseln sich ab.
 

Gulliver

User
Beiträge
498
  • #58
Zitat von Death by Chocolate:
Daniel, ich kann dir nur empfehlen Heike emotional in Ruhe zulassen.
Ich schätze Heike's Beiträge sehr und bin froh, dass sie hier im Forum ihre oft "tiefgründigen, hinterfragenden, manchmal sarkastischen, manchmal bissigen" Weisheiten zum Besten gibt. Sie ist eine der wenigen Frauen in meinem Leben, von der ich wirklich noch was lernen kann und die mich "sehr oft"  ganz ordentlich zum Nachdenken anregt. Für meine eigene Beziehung sind ihre Beiträge extrem nützlich, weil ich durch sie auch viele mögliche Denk- und Sichtweisen meiner Partnerin erfahre.
 
  • Like
Reactions: Blanche

Victor

User
Beiträge
464
  • #59
Zitat von ratschlaeger:
Es ist ein bisschen wie in dem alten jüdischen Witz:
Jeden Abend betet Jossele zu Gott und bittet ihn um den grossen Gewinn in der Lotterie. Und das monatelang, jahrelang. Da, eines Abends, hört er eine Stimme von oben: "Jossele, tu mir den Gefallen und kauf endlich ein Los."
Oh, da kenne ich einen anderen:

Ein Pfarrer versinkt im Treibsand. Ein Passant kommt ihm zur Hilfe aber, der Parrer meint, Gott werde ihn retten. Der Passant kam später nochmals vorbei, aber der Pfarrer wollte immer noch nicht gerettet werden. Auch beim Dritten mal blitze er ab. Später fragte der Pfarrer Gott, warum er ihn nicht gerettet habe. Gott meinte nur, er habe dreimal jemanden vorbeigeschickt...
 
Beiträge
327
  • #60
Zitat von Gulliver:
Ich schätze Heike's Beiträge sehr und bin froh, dass sie hier im Forum ihre oft "tiefgründigen, hinterfragenden, manchmal sarkastischen, manchmal bissigen" Weisheiten zum Besten gibt. Sie ist eine der wenigen Frauen in meinem Leben, von der ich wirklich noch was lernen kann und die mich "sehr oft" ganz ordentlich zum Nachdenken anregt. Für meine eigene Beziehung sind ihre Beiträge extrem nützlich, weil ich durch sie auch viele mögliche Denk- und Sichtweisen meiner Partnerin erfahre.
Das stelle ich doch gar nicht in Frage. Nebenbei ist es interessant zu hinterfragen, warum sie diese tiefen spezifischen Kenntnisse hat. Das hat idR. erhebliche Gründe. Ihre "Weisheiten" sind also garniert mit persönlichen Eigenschaften und da lauert das Problem. Was du schon als sarkastisch, bissig bezeichnest, kann auch die schwache Form einer fehlenden Beißhemmung sein, die ich begründet annehme und die sie nur unzureichend kontrollieren kann. Ich hatte sie schon als schnappig bezeichnet, das passt schon recht gut.
Nachdem ich ihre Beiträge eine Weile gelesen habe, wiederholen die sich in ihrer Struktur. Verbal sind sie anders gewandet, aber das ist der Grund warum ich ihre längeren Beiträge kaum mehr zuende lese. Es ist absehbar.
Es ist ein mittelprächtiges Verhängnis,, dass so viele auf ihre Sprachmöglichkeiten abfahren. Das kann ein - im Grunde nur verschwurbelter - Satz sein, der beeindruckt, aber dass der inhaltlich auch dünn sein kann, manchmal ist, spielt dann nur mehr eine nachrangige Rolle. Ich empfehle deshalb bei ihr genauer hinzusehen. Es gab schon einige, die ihr "vertrauten", besser, nicht erwarteten was dann kam! Das mag aus ihrer Sicht sachlich und unabhängig erscheinen, praktisch wird es zum Missbrauch und geht zu weit! Und mit ihrer betonten, herausgestellten Sachlichkeit ließe sich auf ihre eigene Argumentation zurück greifen.Die finde ich aber weder generell, noch in der ständigen Wiederholung überzeugend. Ihre Sachlichkeit ist in manchen Bereichen zutreffend, in anderen nicht! Wenn ich mir also das Gesamtpaket Heike ansehe, dann ist das mind. partiell problematisch. Mich ist sie auch schon angegangen. Sollte man nicht zuviel ableiten, mit sowas kann ich umgehen.Außer der beim ersten Mal resultierenden Überaschung, wie weit sie geht, wenn das nicht in ihrem Sinne läuft, ist das für mich rückstandsfrei. Mit mir kann sie gerne weitere Runden fahren. Das wird sie irgendwann lassen, denn sie kann nichts bewirken oder sie muss sich zeigen. Das wird sie neigungsweise nicht tun.