Beiträge
534
Likes
900
  • #137
Mein Arbeitgeber hat mir letzte Woche eröffnet, dass er sich von mir trennen möchte, weil ich "zu teuer" bin. Irgendwie schräg und ziemlich undankbar nach 26 Jahren.
Mir erging es vor einigen Jahren ebenso. Das hatte eine berufliche Neuorientierung zur Folge. Jetzt habe ich einen Beruf, der mein Leben mit Sinn erfüllt. Ich hoffe und wünsche dir, dass auch bei dir die positiven Folgen deiner Kündigung nicht ausbleiben. Wie auch immer diese aussehen mögen.
 
D

Deleted member 21128

  • #138
Mir erging es vor einigen Jahren ebenso. Das hatte eine berufliche Neuorientierung zur Folge. Jetzt habe ich einen Beruf, der mein Leben mit Sinn erfüllt. Ich hoffe und wünsche dir, dass auch bei dir die positiven Folgen deiner Kündigung nicht ausbleiben. Wie auch immer diese aussehen mögen.
Vielen Dank Nachtfeuer!
Eine Kündigung ist es ja nicht, es wird eher auf einen Aufhebungsvertrag rauslaufen.
Die ersten positiven Auswirkungen sind schon da, ich bin ja gerade zuhause und hab richtig viel Zeit für mich. :)
 
Beiträge
15.665
Likes
7.901
  • #139
Eine Kündigung ist es ja nicht, es wird eher auf einen Aufhebungsvertrag rauslaufen.
Hast du dir die Konsequenzen eines Aufhebungsvertrages gut überlegt?

-siehe Bewerbungen bei neuen AG
-siehe evtl. Arbeitslosigkeit und dann evtl. Sperrfrist durch die Aagentur für Arbeit
- eine Abfindung wird dann ggf. auf dein Arbeitslosengeld angerechnet
- Erklärung des Aufhebungsvertrages einem neuen AG gegenüber?

Ich würde nur einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, wenn ich einen neuen guten Arbeitsvertrag unterschrieben habe.

-gutes Zwischenzeugnis schon erhalten?

Ich hoffe, du hast dich inzwischen bezüglicher weiterer Schritte gut beraten lassen. Und.... warum keine saubere Kündigung?
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 21128

  • #140
Hast du dir die Konsequenzen eines Aufhebungsvertrages gut überlegt?
Ja, natürlich.
Einen Aufhebungsvertrag machen wir, weil wir uns ja tatsächlich auf eine Aufhebung einigen und mein AG ja keinen Grund zur Kündigung hat.
Wenn ein Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist geschlossen wird, bekommt man keine Sperre beim Arbeitsamt und die Abfindung bleibt auch unberücksichtigt.
Eine neue Stelle zu finden, ist für mich nicht so ganz einfach, schätze ich. Mal sehen. Ein Zwischenzeugnis ist bei meinem Job nicht relevant.
Danke für deine Tipps!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
1.132
Likes
994
  • #141
Ja, natürlich.
Einen Aufhebungsvertrag machen wir, weil wir uns ja tatsächlich auf eine Aufhebung einigen und mein AG ja keinen Grund zur Kündigung hat.
Wenn ein Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist geschlossen wird, bekommt man keine Sperre beim Arbeitsamt und die Abfindung bleibt auch unberücksichtigt.
Eine neue Stelle zu finden, ist für mich nicht so ganz einfach, schätze ich. Mal sehen. Ein Zwischenzeugnis ist bei meinem Job nicht relevant.
Danke für deine Tipps!
Und die Zwischenzeugnisse und Zeugnisse darf man sich eh selber schreiben:D. (So war das bei mir ...)

Viel Erfolg @WolkeVier.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 21128

  • #142
Beiträge
1.132
Likes
994
  • #144
@WolkeVier Ich bin ja etwas konservativer mit einem Firmenwechseln (wie bei den Frauen), aber meine Freundin ist da wechselfreudiger und sie ist bei jedem Wechseln die Treppe hinauf gefallen. Mittlerweile glaubt sie gelesen zu haben, dass alle 2 Jahre wechseln am günstigsten sei. Also, es wurde doch sowieso mal Zeit und in Bayern dürfte es doch kein Problem sein, es sei denn man ist stark ortsgebunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
15.665
Likes
7.901
  • #145
Einen Aufhebungsvertrag machen wir, weil wir uns ja tatsächlich auf eine Aufhebung einigen und mein AG ja keinen Grund zur Kündigung hat.
Wenn ein Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist geschlossen wird, bekommt man keine Sperre beim Arbeitsamt und die Abfindung bleibt auch unberücksichtigt.
Eine neue Stelle zu finden, ist für mich nicht so ganz einfach, schätze ich. Mal sehen. Ein Zwischenzeugnis ist bei meinem Job nicht relevant.
Danke für deine Tipps!
Eine Kündigung seitens des AG liest sich m.E. im Zeugnis besser, als das Aufheben im gegenseitigem Einvernehmen, dazu man dann in Vorstellungsgesprächen gefragt werden kann, warum man nach so langer Betriebszugehörigkeit und Ü50 (bist du doch, oder) den AV aufheben wollte......

Gerade wenn du meinst, dass es nicht einfach wird, eine neue Stelle mit gutem Gehalt dazu zu finden, finde ich es überlegenswert, ob eine Kündigung für dich langfristig gesehen, nicht besser wäre. Eine betriebsbedingte Kündigung geht immer durch. Man kann auch intern mit dem AG vereinbaren, gegen die betriebsbedingte Kündigung keine Klage beim Arbeitsgericht einzureichen. Ist vielleicht auch ein Argument, um die Abfindung noch ein bissel höher zu treiben. Immerhin hast du 25 Jahre bei diesem AG gearbeitet.

Warum solltest du Rücksicht auf diesen AG nehmen, dem du zu teuer geworden bist?
 
D

Deleted member 21128

  • #148
Hey @Wildflower
Selbstverständlich respektiere ich deinen Wunsch nach (relativer) Passivität. Aber ... was macht der Ischias?