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  • #46
Neee Du, 50-100 km sind absolut kein Problem für mich.
Schön für dich ;)! Für die Beziehungsanbahnung würde ich das definitiv in kauf nehmen - wenn der Wunsch auf beiden Seiten groß genug ist. Aber für "Hm ja, spricht jetzt nichts dagegen, kann man mal machen, vielleicht entwickelt sich was draus" fahr ich nicht eine Stunde am Abend nach der Arbeit. Sowohl mein finanzielles als auch mein zeitliches Budget ist leider limitiert ;).
 
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  • #47
Bei dir fehlt im Ausdruck die Klarheit, es fehlt immer essentielle Information um das Ausmass nachzuvollziehen. Es kam woanders auch so rüber als ob dich kaum jemand haben möchte oder mit dir flirtet, aber das ist ja nicht wirklich der Fall denn du hast offenbar reichlich Date-Angebote. Das ist aber allgemein für viele Frauen typisch, sie sortieren 100 Männer aus und am Ende heisst es noch "wo sind die Männer"? Irgendwie absurd in meinen Augen, denn bei mir ist hier tatsächlich fast nichts. Es sind völlig verschiedene Realitäten.
it. Sowohl mein finanzielles als auch mein zeitliches Budget ist leider limitiert ;).
Ach, so teuer sind 50-100 km auch nicht, es gibt Reisebusse die tun es für 25 CHF beide Wege (20 EUR), das ist günstiger als das Benzin. Das ist bei uns oft billiger als ein Nachtessen und mehr als 1 Date im Monat ist sowieso utopisch.

Ich halte es sowieso mit Klasse statt Masse, da ich noch in der unglücklichen No-Status-U40-Mann-Situation bin kriege ich sowieso nur Klasse ab, hier ist mir die Distanz egal. Ich reise auch 1000 km für diese Frauen; Wenns nichts wird hatte ich eine schöne Reise.

Viele Frauen sind so in der dekatenten Situation "Hach, 200 Noname-Mails", "Sortieren wir mal 190 aus und treffen die 10 besten Ärsche", wenns fertig ist und es doch keine Traummänner waren "Es hat einfach keine Männer ...wuhu und heul, fast keiner flirtet mit mir schluchz und buhuuu"... Ne Leute, mich versteht kaum einer da er die Situation nicht kennt.
Wenn dann alles "passt" fehlt nur noch die Liebe:) Klingt zwar vernünftig, führt aber auch dazu, dass man viele potentielle Partner für das "Superdate" aussortiert und sich stattdessen Partner schönredet und datet, die technisch am besten passen.
Man kann auch sagen "Liebe als sachliche Funktionalität beurteilt mit dem Verstand", aber so funzt... für mich... Liebe nicht.
 
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  • #48
Bei dir fehlt im Ausdruck die Klarheit, es fehlt immer essentielle Information um das Ausmass nachzuvollziehen. Es kam woanders auch so rüber als ob dich kaum jemand haben möchte oder mit dir flirtet, aber das ist ja nicht wirklich der Fall denn du hast offenbar reichlich Date-Angebote.
Im echten Leben kann ich es an einer Hand abzählen, wie oft ich angesprochen wurde. (Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass ich als Frau auch auf Männer bzw. Menschen allgemein, aktiv zugehen sollte, wenn ich Interesse an Kontakt habe. Aber es ist halt immer noch so, dass man als Frau eher jemanden abbekommt, wenn man passiv ist. Aber dazu muss man zumindest in irgendeiner Form attraktiv sein). Online geht's für mich viel leichter. Da finde ich tatsächlich immer wieder Männer, die prinzipiell in Frage kämen. Ich denke, schüchterne Menschen profitieren vom Online-Dating. Der Sommer war recht intensiv, da gab's innerhalb von sechs Wochen fünf Kontakte. Dafür ist dann wieder wochenlang nichts. Auf Parship hat sich schon ewig mehr keiner gemeldet. Ja, es kann gut sein, dass ich tendentiell zu schnell aufgebe. Meine Therapeutin meinte mal, ich sei gut im Körbegeben ;). Wobei ich schon auch welche bekomme. Aber ich würde behaupten, dass ich nicht rumjammere. Ich leide zeitweise, aber ich gebe nicht den Männern die Schuld.
 
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  • #50
Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass ich als Frau auch auf Männer bzw. Menschen allgemein, aktiv zugehen sollte, wenn ich Interesse an Kontakt habe.
Auf jeden Fall, macht das doch bitte...
Meine Therapeutin meinte mal, ich sei gut im Körbegeben ;).
Beschönigt, ich denke bei dir flammt nicht genug auf, weil es irgendwo an Liebesfeuer mangelt.

Ich bin schlecht im Körbe geben, wobei bei mir ist es einfach so dass ich zu viel mehr Entwicklungsprozess bereit wäre und es nicht "passend" erwarte. Es gibt aber schon ein paar Voraussetzungen damit ich Liebe empfinden kann, deswegen war das 2. Date der bisher einzige Korb.

Ich denke, wenn da dieser "erste Funken", den man beim Flirt bemerkt, ist dann kann ich fast alles Richtung Glück hinbiegen wenn das Gegenüber sich darauf einlässt. Ich denke, jeder ist ein Stückweit seines Glückes Schmied und es ist nicht wirklich alles Schicksal und Zufall.

So oder so, erzwingen möchte ich nichts, bis auf weiteres bleibe ich besser single als es mit der Brechstange zu versuchen z.B. Asiatin/Afrikanerin emigrieren. Wenn ich aber über 40 bin (in 3 Jahren) und noch immer erfolglos in der Liebe dann muss ich mir schon mal langsam Gedanken machen.
 
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  • #51
Ok, vielleicht bin ich tatsächlich manchmal etwas jammerig, aber das darf auch mal sein finde ich ;). Meistens hadere ich aber mit mir selber, weil es mir nicht so gut gelingt, auf andere Menschen zuzugehen - im Allgemeinen, aber auch im Speziellen auf Männer zum Zwecke der Beziehungsanbahnung.
Ne Leute, mich versteht kaum einer da er die Situation nicht kennt.
Na ja, von den Informationen, die ich über dich habe (Aussehen androgyn, nicht erwerbstätig, deine Interessen) kann ich mir schon gut vorstellen, dass es aus rein statistischen Gesichtspunkten schwierig ist. Vielleicht würdest du eher in einem entsprechenden Umfeld im echten Leben fündig? Also z.B. Tee- oder Flötenseminare oder sowas in der Art? Falls das so rüberkommt: Ich meine das gar nicht ironisch oder zynisch! Es hat einfach was mit der Normalverteilungskurve zu tun. Wenn man sich da an den Rändern befindet, muss man vielleicht gezielt Nischen aufsuchen, um Leute zu finden, die ähnlich gestrickt sind wie man selbst. Ich wünsch dir jedenfalls viel Glück!
 
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  • #52
Seit wann ist Liebe eine Statistik? Man kann höchstens Beziehungsmotivationen statistisch festhalten aber immer öfters kommt es anders als man denkt. Auch die "Synergie" wird noch auf die Welt kommen, sie malt sich hier viel zuviel aus.

Allgemein liegst du mit der Zuwendung an ein bestimmtes Milieu schon richtig, das Milieu der werktätigen Künstler, was du hier ansprichst. Da bin ich bereits involviert und insofern sagst du mir nichts neues.

Allerdings wird man durch ein zu einseitiges Milieu borniert oder zumindest geistig begrenzt. Insofern muss ich, egal wo ich mich zuwende, dennoch mit jedem Milieu zurechtkommen. Auch dieses in diesem Forum und Plattform lastige "Mainstream-Arbeiter-Milieu" sollte ich mir einverleiben und es als Option betrachten um mich darin zu bewegen und auch um etwas produktives darin vorzufinden.

Ich bin nicht von der Sorte welcher meint dass ich Liebe einfach nach meinen Kriterien aussuchen kann und badaboom ist sie selektioniert. Diese Angehensweise ist bei Frauen meines Alters, besonders Online, üblich. Ich sehe es eher als etwas phantastisches. Wie meine Mutter übertrieben dargestellt auch meinte "plötzlich kommt irgend ein Handwerker und er wird die grosse Liebe, so unerwartet kann es gehen". Die Liebe könnte überall sein, sie gibt sich nicht nur mit einem Milieu zufrieden sondern könnte plötzlich einfach auftauchen und aufflammen, oft am verrücktesten Ort.

Ich fands noch lustig, als ich am Freitag im Restaurant Tibits war da hatte es geschätzt 75% junge Frauen in meinem Alter. Ich habe noch nie einen Ort angetroffen mit sovielen potentiell möglichen Partnern, einfach nur weil ich in einem Restaurant war welches meinen Ernährungsgewohnheiten entspricht. Ich habe durchaus auch Interessen die für mein Begehren förderlich sind, ich bin also milieumässig nicht so schiefgewickelt wie man meint. Auch dass ich als Mann deutliche Minderheit war das fand ich genauso bedenklich wie auch phantastisch. Bedenklich weil ich merkte das alternative Ernährung klar Frauensache ist aber ich bin da voll dabei da es zu meinen Interessen gehört. Also es gibt mehrere zu mir passende Nichen-Milieus, daran mangelt es nicht.
 
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  • #53
Ok, vielleicht bin ich tatsächlich manchmal etwas jammerig, aber das darf auch mal sein finde ich ;). Meistens hadere ich aber mit mir selber, weil es mir nicht so gut gelingt, auf andere Menschen zuzugehen - im Allgemeinen, aber auch im Speziellen auf Männer zum Zwecke der Beziehungsanbahnung.
Hahahaha....:p:D:D:p
Der Witz war toll... also wenn jede Frau zu mir so kommunizieren würde wie du es gerade machst dann würde ich vor Liebespotential erdrückt werden. Bei Dir fehlt irgendwo Klarheit aber deine Reflektion ist enorm.
 
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  • #55
Mathematisches "oder": Kann beides sein d.h. Date und Kontakte.
 
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  • #56
Hahahaha....:p:D:D:p
Der Witz war toll... also wenn jede Frau zu mir so kommunizieren würde wie du es gerade machst dann würde ich vor Liebespotential erdrückt werden. Bei Dir fehlt irgendwo Klarheit aber deine Reflektion ist enorm.
Mag sein ;). Das mit der Reflexionsfähigkeit scheint aber für die Partnerfindung nicht die primär hilfreiche Eigenschaft zu sein.

Dass es für dich Milieus und Nischen gibt, bei denen du auf gegengeschlechtliche Menschen im ungefähr passenden Alter triffst, ist schön! In meinen Nischen treff ich entweder Frauen (Yoga) oder 20 Jahre ältere Paare (klassisches Konzert). Abgesehen davon hab ich mir jetzt vorgenommen, mit dem Jammern ganz aufzuhören. Hab die Tage meine Freundin besucht und dort in das Buch "Der Leitfaden für faule Eltern" von Tom Hodgkinson reingelesen, das ich ihr mal geschenkt habe - eigentlich eher (oder zumindest auch) eine allgemeine Kapitalismus- und Konsumgesellschaftskritik. Laut dem Autor würden nur unmündige, abhängige Menschen rumjammern. Aber ich schweife ab...