patrick008

User
Beiträge
17
  • #1

Ich möchte um eure Hilfe bitten!

Hallo!
Ich möchte um euren Rat bitten. Ich habe hier vor einiger Zeit eine Frau (Ü50) kennengelernt, sie lebt im näheren Umkreis. Daraus ist zumindest schon eine Freundschaft entstanden. Vor wenigen Tagen wurde ihr gekündigt, was bei ihr verständlicherweise einen Schock ausgelöst hat. Vielleicht ist das für euch von Bedeutung: Für sie kam die Kündigung völlig überraschend, für mich hingegen nicht. Ich kenne ihre Ex-Chefin und es ist bekannt, dass sie ihre Mitarbeiter/innen bis zur völligen physischen wie auch psychischen Erschöpfung ausnutzt. Wenn diese dann nicht mehr ihre Leistung bringen (können), wird ihnen gekündigt. Leider, leider habe ich sie erst kennengelernt, als sie schon für das Unternehmen tätig war. Ansonsten hätte ich sie wenigstens eindringlich davor gewarnt, diese Stelle anzunehmen. Als bei ihr die ersten Erschöpfungssymptome auftraten habe ich versucht, ihr die möglichen Konsequenzen zu verdeutlichen. Womöglich war ich da nicht deutlich genug... Habe ich an dieser Stelle etwa einen Fehler gemacht?
Ich habe ihr jede erdenkliche Hilfe angeboten, welche sie bislang nicht annehmen möchte. Einerseits habe ich sie als Frau kennengelernt, die sich überaus schwer tut, fremde Hilfe anzunehmen. Andererseits vermute ich, dass das eine der Phasen ist, um die Kündigung zu verarbeiten. Gestern hat sie mir eine Nachricht geschrieben, die ich so deute, dass sie vorerst einfach nur ihre Ruhe haben will. Sie will sich aber in jedem Fall wieder bei mir melden, sobald ihr danach ist. Jetzt fühle ich mich, als säße ich zwischen zwei Stühlen. Natürlich möchte ich ihren Wunsch respektieren, demgegenüber möchte ich den Kontakt auch nicht zu lange unterbrechen lassen. Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?


Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit wie auch alle eure Kommentare!
Patrick
 

IMHO

User
Beiträge
14.234
  • #2
Womöglich war ich da nicht deutlich genug... Habe ich an dieser Stelle etwa einen Fehler gemacht?
Nein, sie ist erwachsen und kann selbst entscheiden. Du hast darauf hingewiesen und ihr somit entsprechende Ratschläge gegeben.
Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?
Siehe oben. Sie ist erwachsen. Du hast ihr viel Hilfe angeboten. Wenn sie sich entscheidet, diese nicht anzunehmen, ist das ihr Wille. Wenn sie versucht, auf diese (ihre) Weise mit der Situation umzugehen, ist das ihre Entscheidung, die du respektieren solltest.
Sicherlich kannst du dich ab und zu mal melden und dich nach Ihrem Befinden erkundigen, allerdings ist zu häufiges, als "aufdringlich" empfindbare Kontaktaufnahme zu vermeiden.
Es erfordert deinerseits sicherlich einige Geduld, aber so, wie ich das hier lese, wird sie, wenn sie den Kopf wieder etwas freier hat, sich wieder melden.
Euch viel Glück.
 
  • Like
Reactions: patrick008

lisalustig

User
Beiträge
8.079
  • #3
Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?
Eine Kündigung mit Ü50 ist schon ein besonders harter Schlag. Es geht schließlich um die Existenz. Insofern ist nachvollziehbar, dass sie sich erstmal zurückzieht, die Sache verarbeiten und nachdenken muss. Ihr kennt Euch eben noch nicht so lange, was wohl auch der Grund ist, dass sie Deine Hilfe nicht gut annehmen kann. Vielleicht schreibst Du ihr nochmal, dass Du für sie da bist, wann immer sie Dich braucht. Und lässt sie dann mal 2-3 Wochen in Ruhe. Danach würd ich mich wieder melden und nachfragen. Und dann neu entscheiden, ob und wie es weitergehen kann.
 
  • Like
Reactions: lebenslust7, Rise&Shine and patrick008

luckilucki

User
Beiträge
308
  • #4
Hallo!
Ich möchte um euren Rat bitten. Ich habe hier vor einiger Zeit eine Frau (Ü50) kennengelernt, sie lebt im näheren Umkreis. Daraus ist zumindest schon eine Freundschaft entstanden. Vor wenigen Tagen wurde ihr gekündigt, was bei ihr verständlicherweise einen Schock ausgelöst hat. Vielleicht ist das für euch von Bedeutung: Für sie kam die Kündigung völlig überraschend, für mich hingegen nicht. Ich kenne ihre Ex-Chefin und es ist bekannt, dass sie ihre Mitarbeiter/innen bis zur völligen physischen wie auch psychischen Erschöpfung ausnutzt. Wenn diese dann nicht mehr ihre Leistung bringen (können), wird ihnen gekündigt. Leider, leider habe ich sie erst kennengelernt, als sie schon für das Unternehmen tätig war. Ansonsten hätte ich sie wenigstens eindringlich davor gewarnt, diese Stelle anzunehmen. Als bei ihr die ersten Erschöpfungssymptome auftraten habe ich versucht, ihr die möglichen Konsequenzen zu verdeutlichen. Womöglich war ich da nicht deutlich genug... Habe ich an dieser Stelle etwa einen Fehler gemacht?
Ich habe ihr jede erdenkliche Hilfe angeboten, welche sie bislang nicht annehmen möchte. Einerseits habe ich sie als Frau kennengelernt, die sich überaus schwer tut, fremde Hilfe anzunehmen. Andererseits vermute ich, dass das eine der Phasen ist, um die Kündigung zu verarbeiten. Gestern hat sie mir eine Nachricht geschrieben, die ich so deute, dass sie vorerst einfach nur ihre Ruhe haben will. Sie will sich aber in jedem Fall wieder bei mir melden, sobald ihr danach ist. Jetzt fühle ich mich, als säße ich zwischen zwei Stühlen. Natürlich möchte ich ihren Wunsch respektieren, demgegenüber möchte ich den Kontakt auch nicht zu lange unterbrechen lassen. Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?


Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit wie auch alle eure Kommentare!
Patrick

Ich war in einer ähnlichen Situation. Ich habe die Dame aber nicht mit Ratschlägen genervt.
Wenn jemand Abstand braucht, dann gib ihm den Abstand. Jeder, also hier die Frau, der nicht von alleine kommt, wird dir keine Freude bringen. Mein Marketing-Professor hat gesagt: "Alles, was mit "Gewalt", erreicht wird, muss auch mit Gewalt aufrecht erhalten werden."
Am Ende bist du noch der Depp, weil sie ja eigentlich nicht wollte, du aber so lange genervt hast, bis sie mit dir zusammen ging.
Jeder Mensch hat einen freien Willen, sie auch. Lass sie!
Stattdessen solltest du versuchen, weiterhin ein glückliches Leben zu führen und offen zu sein für alles, das sich ergeben könnte.
Vergiss auch nicht, dass du dadurch Stärke und Selbstsicherheit ausstrahlst. Das wirkt anziehend. Eventuell auch noch auf andere Frauen.
usw.. bla bla bla ....
 
  • Like
Reactions: Deleted member 20013 and patrick008
A

*Andrea*

Gast
  • #5
Hallo @patrick008
Es ist ja lieb von dir, dass du ihr helfen möchtest. Aber bedenke, dass eine Beziehung zwischen einem Helfer und einem, von dem der Helfer denkt, er hätte Hilfe nötig, keine ausgewogene, ebenbürtige ist. Wenn sie eine kluge Frau ist oder ein gutes Gespür für Beziehungen hat, dann möchte sie das nicht, und vielleicht besonders dann nicht, wenn sie sich mit dir mehr vorstellen könnte.

An deiner Stelle würde ich mir als Erstes überlegen, weshalb du unbedingt helfen willst. Brauchst du vielleicht Bestätigung als Helfer? Oder bist du in einer Beziehung lieber der Starke? Oder kannst du es nicht aushalten, wenn jemand anders ein Problem hat und du nichts dagegen tust? Fühlst du dich gerne übertrieben verantwortlich? Kannst du andere sich selbst sein lassen? Hast du eventuell sogar ein schlechtes Gewissen, weil du sie nicht deutlicher gewarnt hast? Etc.

Und dann würde ich sicher ihr Bedürfnis nach Ruhe eine Weile respektieren und dann irgendwann (je nach Resultat deines Nachdenkens) fragen - natürlich ohne aufdringlich zu sein -, ob sie vielleicht mal mit dir ins Kino oder irgendwo etwas essen oder einen Ausflug machen möchte (dies sind nur Beispiele, du weisst wohl besser, was ihr Freude machen würde). Ich kann mir vorstellen, dass es ihr gut täte, wenn sie spüren könnte, dass du ihr zutraust, ihre Probleme selbst zu lösen, und vielleicht wäre es ihr lieber, zusammen etwas zu unternehmen und eine schöne Zeit zu verbringen, als die ganze Zeit ihre Probleme zu wälzen, die sie wohl schon dann zur Genüge belasten, wenn sie allein ist. Ich würde ihr eher nur dann helfen, wenn sie danach fragen würde. Eventuell könntest du ihr sagen, dass sie (jederzeit? überleg dir das aber gut) um Hilfe fragen darf, wenn sie möchte, dass du aber auch verstehen kannst, wenn sie es nicht möchte, und dass du dies nicht mehr von dir aus ansprechen willst. Je nachdem, wieviel und wie tiefgründig ihr in eurer Freundschaft Gespräche führt und was du bei deinem Nachdenken über dich und die Situation herausgefunden hast, könntest du auch in einem gut passenden Moment erzählen, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, dass du ihr eventuell zu stark helfen wolltest. Ich würde aber auf jeden Fall sorgsam sein, ihre Reaktion beachten und ihr nichts aufdrängen.

Viel Glück!
 
  • Like
Reactions: patrick008
A

*Andrea*

Gast
  • #6
Vielleicht schämt sie sich auch. Umso wichtiger, dass du sie akzeptierst, wie sie ist, und auch respektierst, was sie möchte.
 
  • Like
Reactions: patrick008

Julianna

User
Beiträge
10.098
  • #7
Hallo!
Ich möchte um euren Rat bitten. Ich habe hier vor einiger Zeit eine Frau (Ü50) kennengelernt, sie lebt im näheren Umkreis. Daraus ist zumindest schon eine Freundschaft entstanden. Vor wenigen Tagen wurde ihr gekündigt, was bei ihr verständlicherweise einen Schock ausgelöst hat. Vielleicht ist das für euch von Bedeutung: Für sie kam die Kündigung völlig überraschend, für mich hingegen nicht. Ich kenne ihre Ex-Chefin und es ist bekannt, dass sie ihre Mitarbeiter/innen bis zur völligen physischen wie auch psychischen Erschöpfung ausnutzt. Wenn diese dann nicht mehr ihre Leistung bringen (können), wird ihnen gekündigt. Leider, leider habe ich sie erst kennengelernt, als sie schon für das Unternehmen tätig war. Ansonsten hätte ich sie wenigstens eindringlich davor gewarnt, diese Stelle anzunehmen. Als bei ihr die ersten Erschöpfungssymptome auftraten habe ich versucht, ihr die möglichen Konsequenzen zu verdeutlichen. Womöglich war ich da nicht deutlich genug... Habe ich an dieser Stelle etwa einen Fehler gemacht?
Ich habe ihr jede erdenkliche Hilfe angeboten, welche sie bislang nicht annehmen möchte. Einerseits habe ich sie als Frau kennengelernt, die sich überaus schwer tut, fremde Hilfe anzunehmen. Andererseits vermute ich, dass das eine der Phasen ist, um die Kündigung zu verarbeiten. Gestern hat sie mir eine Nachricht geschrieben, die ich so deute, dass sie vorerst einfach nur ihre Ruhe haben will. Sie will sich aber in jedem Fall wieder bei mir melden, sobald ihr danach ist. Jetzt fühle ich mich, als säße ich zwischen zwei Stühlen. Natürlich möchte ich ihren Wunsch respektieren, demgegenüber möchte ich den Kontakt auch nicht zu lange unterbrechen lassen. Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?


Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit wie auch alle eure Kommentare!
Patrick
Hallo Patrick,
ich kann dir leider nicht bei deiner Entscheidung helfen, was du am besten machen könnest bzw. wie du mit der Situation umgehen kannst.

Doch möchte ich dir sagen (schreiben), dass ich es ganz großartig finde, wie sehr du gedanklich und emotional involviert bist und wie sehr du dich für sie interessierst. Ich finde es schön zu lesen, dass du die Situation gut einschätzen kannst. Du scheinst ein wirklich empathischer Mensch zu sein.

Ich hoffe, sie weiß das auch und wird sich darauf besinnen, was sie für einen netten und empathischen Mann kennengelernt hat.

Sollte sie in eine leichte Depression rutschen (was nicht ungewöhnlich ist in solchen Lebenslagen), so wird sie sich vielleicht trotzdem darüber freuen, wenn du nicht den Kontakt vernachlässigst, sondern immer wieder kleine Treffen vereinbarst. Vielleicht möchte sie nicht darüber reden (im Moment) also könntest du dich darauf fokussieren, sie eher abzulenken. Statt "Essen-gehen" oder "Kaffee-Trinken" (was immer mit face-to-face Gesprächen verbunden ist), könntest du sie zur Abwechselung bei schönem Sonnenwetter auch mal in den Zoo einladen und dort einen Spatziergang mit ihr machen. Oder andere Aktivitäten, bei denen man nicht "sitzt" sondern in Bewegung ist und gleichzeitig Ablenkung hat. Wenn das "Gemüt" oder sie "Stimmung" allgemein bedrückt ist, dann braucht es Freunde und/oder Familie, die einen immer wieder "rauslocken" an die frische Luft. Bewegung, Sonne, Tageslicht, im Grünen sein und Aktivität helfen ihr da bestimmt, diese Lebensphase gut zu meistern.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: patrick008

Julianna

User
Beiträge
10.098
  • #8
Hallo @patrick008
Aber bedenke, dass eine Beziehung zwischen einem Helfer und einem, von dem der Helfer denkt, er hätte Hilfe nötig, keine ausgewogene, ebenbürtige ist.
puhh ...

Brauchst du vielleicht Bestätigung als Helfer? Oder bist du in einer Beziehung lieber der Starke? Oder kannst du es nicht aushalten, wenn jemand anders ein Problem hat und du nichts dagegen tust? Fühlst du dich gerne übertrieben verantwortlich?
warum psychologisierst du ?... unabhängig sein bedeutet, so frei zu sein, auf den anderen zuzugehen und ihn zu stützen und einfach "da zu sein". Wer wirklich unabhängig ist, hat diesbezüglich keine Ängste.
Finde diesen deinen Absatz irgendwie unpassend.
Sagt vielleicht mehr über dich aus, als über den TS?

[...], zusammen etwas zu unternehmen und eine schöne Zeit zu verbringen, als die ganze Zeit ihre Probleme zu wälzen, die sie wohl schon dann zur Genüge belasten, wenn sie allein ist.
Das sehe ich auch so.

Ich würde ihr eher nur dann helfen, wenn sie danach fragen würde.
Das sehe ich nicht so.
Viele Menschen haben ein Problem damit, um Hilfe zu bitten. Unsere Gesellschaft ist einzelgängerisch geworden. Wer das, wie ich, nicht gut heißt, sollte dem etwas entgegensetzen - auf kleiner Ebene (in Freundschaften, Familie und Partnerschaft) - aber auch im größeren Kontext sozial agieren und Ansprechpartner sein. Ignoranten gibt es schon genug auf dieser Welt. Und so jemanden möchte man bestimmt nicht in einer Partnerschaft an seiner Seite haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Magneto73 and patrick008
A

*Andrea*

Gast
  • #9
@Julianna
Andere unterstützten, wo dies gewünscht ist, ist sicher etwas Schönes, und die Offenheit zu pflegen, dies erkennen zu können, ist etwas Wunderbares. Dagegen habe ich gar nichts, im Gegenteil.
Aber es gibt auch das Problem, dass nicht jeder dasselbe hilfreich findet, und ausserdem gibt es im Inneren der Menschen eine Weisheit, die uns besser leiten kann/könnte, als jeder andere. Jeder Mensch ist unterschiedlich, hat andere Erfahrungen und Bedürfnisse. Deshalb gibt es auch manchmal eine ganz andere Reihenfolge der nötigen Schritte als dass diese von aussen offensichtlich scheinen. Hilfe aufgedrängt zu bekommen, ist entwürdigend. Manchmal braucht man ausserdem erst mal Ruhe und vielleicht auch die Möglichkeit, seiner Trauer und Enttäuschung Raum zu geben, bevor man neue Schritte unternimmt. Und last but not least: Jeder fühlt sich am Ende besser, wenn er den Eindruck hat, seine Probleme selbst bewältigt und Hindernisse aus eigener Kraft aus dem Weg geräumt zu haben. Das stärkt, gibt Kraft und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
 
  • Like
Reactions: patrick008

patrick008

User
Beiträge
17
  • #10
@lisalustig, @*Andrea*, @Julianna, @IMHO, @luckilucki, vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Ich habe nicht vor, dieser Frau meine Hilfe aufzudrängen. Ich habe ihr signalisiert, dass sie auf mich zählen kann, falls(!) sie meine Unterstützung in Anspruch nehmen möchte. Alles Weitere ist ihre Entscheidung. Ich vermute, dass es ihr deshalb schwer fällt fremde Hilfe anzunehmen, weil sie in ihrer Vergangenheit "die Starke" sein musste. Sowohl ihr Ex-Mann wie auch dessen Nachfolger waren sehr unzuverlässig. Deshalb will sie wohl auch in der gegenwärtigen Situation keine Schwäche zeigen, zumindest nach außen hin. Da heißt es jetzt, Fingerspitzengefühl zu haben. Weil ich mir einfach unsicher bin, was ist zu viel, was zu wenig, ab wann werde ich vielleicht sogar aufdringlich, sind eure Beiträge eine wichtige Richtschnur für mich!

@Julianna
Herzlichen Dank für dein überaus nettes Kompliment. Es macht mich fast schon etwas verlegen...

@IMHO, @luckilucki
(...) Sicherlich kannst du dich ab und zu mal melden und dich nach Ihrem Befinden erkundigen, allerdings ist zu häufiges, als "aufdringlich" empfindbare Kontaktaufnahme zu vermeiden. (...)
Ich war in einer ähnlichen Situation. Ich habe die Dame aber nicht mit Ratschlägen genervt. (...)
Ab wann ist man aufdringlich beziehungsweise wird man nervig. Sehr schwierig zu entscheiden, weil im Einzelfall immer unterschiedlich. Danke für eure Anmerkungen hierzu!

@lisalustig
Eine Kündigung mit Ü50 ist schon ein besonders harter Schlag. Es geht schließlich um die Existenz. (...)
Ein ganz wichtiger Aspekt, den du da ansprichst. Daran habe ich bis dahin gar nicht gedacht, danke dafür!!! Ebenso für die genannte Zeitspanne von zwei, drei Wochen bis zu einer neuerlichen Kontaktaufnahme, denn genau dafür fehlte mir das richtige Gespür!

@*Andrea*
Hallo @patrick008
Es ist ja lieb von dir, dass du ihr helfen möchtest. Aber bedenke, dass eine Beziehung zwischen einem Helfer und einem, von dem der Helfer denkt, er hätte Hilfe nötig, keine ausgewogene, ebenbürtige ist. Wenn sie eine kluge Frau ist oder ein gutes Gespür für Beziehungen hat, dann möchte sie das nicht, und vielleicht besonders dann nicht, wenn sie sich mit dir mehr vorstellen könnte.

An deiner Stelle würde ich mir als Erstes überlegen, weshalb du unbedingt helfen willst. Brauchst du vielleicht Bestätigung als Helfer? Oder bist du in einer Beziehung lieber der Starke? Oder kannst du es nicht aushalten, wenn jemand anders ein Problem hat und du nichts dagegen tust? Fühlst du dich gerne übertrieben verantwortlich? Kannst du andere sich selbst sein lassen? Hast du eventuell sogar ein schlechtes Gewissen, weil du sie nicht deutlicher gewarnt hast? Etc.

Und dann würde ich sicher ihr Bedürfnis nach Ruhe eine Weile respektieren und dann irgendwann (je nach Resultat deines Nachdenkens) fragen - natürlich ohne aufdringlich zu sein -, ob sie vielleicht mal mit dir ins Kino oder irgendwo etwas essen oder einen Ausflug machen möchte (dies sind nur Beispiele, du weisst wohl besser, was ihr Freude machen würde). Ich kann mir vorstellen, dass es ihr gut täte, wenn sie spüren könnte, dass du ihr zutraust, ihre Probleme selbst zu lösen, und vielleicht wäre es ihr lieber, zusammen etwas zu unternehmen und eine schöne Zeit zu verbringen, als die ganze Zeit ihre Probleme zu wälzen, die sie wohl schon dann zur Genüge belasten, wenn sie allein ist. Ich würde ihr eher nur dann helfen, wenn sie danach fragen würde. Eventuell könntest du ihr sagen, dass sie (jederzeit? überleg dir das aber gut) um Hilfe fragen darf, wenn sie möchte, dass du aber auch verstehen kannst, wenn sie es nicht möchte, und dass du dies nicht mehr von dir aus ansprechen willst. Je nachdem, wieviel und wie tiefgründig ihr in eurer Freundschaft Gespräche führt und was du bei deinem Nachdenken über dich und die Situation herausgefunden hast, könntest du auch in einem gut passenden Moment erzählen, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, dass du ihr eventuell zu stark helfen wolltest. Ich würde aber auf jeden Fall sorgsam sein, ihre Reaktion beachten und ihr nichts aufdrängen.
Viel Glück!
Ich denke, ich habe bislang in noch keinem Fall ein Helfersyndrom entwickelt. Zum Glück habe ich anscheinend noch immer das richtige Maß gefunden. Deine Ausführungen sind hilfreich für mich, ich weiß das zu schätzen!

@*Andrea*, @Julianna
(...) zusammen etwas zu unternehmen und eine schöne Zeit zu verbringen, als die ganze Zeit ihre Probleme zu wälzen, die sie wohl schon dann zur Genüge belasten, wenn sie allein ist.
(...) Vielleicht möchte sie nicht darüber reden (im Moment) also könntest du dich darauf fokussieren, sie eher abzulenken. Statt "Essen-gehen" oder "Kaffee-Trinken" (was immer mit face-to-face Gesprächen verbunden ist), könntest du sie zur Abwechselung bei schönem Sonnenwetter auch mal in den Zoo einladen und dort einen Spatziergang mit ihr machen. Oder andere Aktivitäten, bei denen man nicht "sitzt" sondern in Bewegung ist und gleichzeitig Ablenkung hat. Wenn das "Gemüt" oder sie "Stimmung" allgemein bedrückt ist, dann braucht es Freunde und/oder Familie, die einen immer wieder "rauslocken" an die frische Luft. Bewegung, Sonne, Tageslicht, im Grünen sein und Aktivität helfen ihr da bestimmt, diese Lebensphase gut zu meistern.
Danke für diese Tipps. Eigentlich selbstverständlich, aber im Eifer des Gefechts vergisst man das leicht. So durchaus auch ich. Finde ich wirklich prima, dass ihr mich daran erinnert!

Viele Grüße, Patrick
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Flora49 and *Andrea*

luckilucki

User
Beiträge
308
  • #11
@lisalustig, @*Andrea*, @Julianna, @IMHO, @luckilucki, vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Ich habe nicht vor, dieser Frau meine Hilfe aufzudrängen. Ich habe ihr signalisiert, dass sie auf mich zählen kann, falls(!) sie meine Unterstützung in Anspruch nehmen möchte. Alles Weitere ist ihre Entscheidung. Ich vermute, dass es ihr deshalb schwer fällt fremde Hilfe anzunehmen, weil sie in ihrer Vergangenheit "die Starke" sein musste. Sowohl ihr Ex-Mann wie auch dessen Nachfolger waren sehr unzuverlässig. Deshalb will sie wohl auch in der gegenwärtigen Situation keine Schwäche zeigen, zumindest nach außen hin. Da heißt es jetzt, Fingerspitzengefühl zu haben. Weil ich mir einfach unsicher bin, was ist zu viel, was zu wenig, ab wann werde ich vielleicht sogar aufdringlich, sind eure Beiträge eine wichtige Richtschnur für mich!

@Julianna
Herzlichen Dank für dein überaus nettes Kompliment. Es macht mich fast schon etwas verlegen...

@IMHO, @luckilucki


Ab wann ist man aufdringlich beziehungsweise wird man nervig. Sehr schwierig zu entscheiden, weil im Einzelfall immer unterschiedlich. Danke für eure Anmerkungen hierzu!

@lisalustig

Ein ganz wichtiger Aspekt, den du da ansprichst. Daran habe ich bis dahin gar nicht gedacht, danke dafür!!! Ebenso für die genannte Zeitspanne von zwei, drei Wochen bis zu einer neuerlichen Kontaktaufnahme, denn genau dafür fehlte mir das richtige Gespür!

@*Andrea*

Ich denke, ich habe bislang in noch keinem Fall ein Helfersyndrom entwickelt. Zum Glück habe ich anscheinend noch immer das richtige Maß gefunden. Deine Ausführungen sind hilfreich für mich, ich weiß das zu schätzen!

@*Andrea*, @Julianna


Danke für diese Tipps. Eigentlich selbstverständlich, aber im Eifer des Gefechts vergisst man das leicht. So durchaus auch ich. Finde ich wirklich prima, dass ihr mich daran erinnert!

Viele Grüße, Patrick

"Ab wann ist man aufdringlich beziehungsweise wird man nervig. Sehr schwierig zu entscheiden, weil im Einzelfall immer unterschiedlich. Danke für eure Anmerkungen hierzu!"

Das ist eben die Kunst!
Du kannst es nicht richtig machen ;)
 
  • Like
Reactions: patrick008

IMHO

User
Beiträge
14.234
  • #12
@IMHO, @luckilucki

Ab wann ist man aufdringlich beziehungsweise wird man nervig. Sehr schwierig zu entscheiden, weil im Einzelfall immer unterschiedlich. Danke für eure Anmerkungen hierzu!
Na ja, ich denke so im Abstand von 4-5 Tagen darf man schon mal einen schönen (stressfreien) Tag wünschen. Ich würde dabei das "Problemthema" tunlichst nicht erwähnen - ebenso auf die Wiederholung deines Hilfeangebotes verzichten. Aber das ist grundsätzlich eine Gratwanderung. Du kennst die Frau besser als ich. Auch an eine solche "Frequenz" muss man sich herantasten, wobei ich in dieser speziellen Situation eher "seltener" als besser einschätzen würde.
 
  • Like
Reactions: patrick008
Beiträge
263
  • #13
Hallo!
I Jetzt fühle ich mich, als säße ich zwischen zwei Stühlen. Natürlich möchte ich ihren Wunsch respektieren, demgegenüber möchte ich den Kontakt auch nicht zu lange unterbrechen lassen. Wisst ihr einen Rat, wie ich da vorgehen soll? Soll ich, wenn vielleicht auch in größeren Zeitabständen als bisher, trotzdem weiterhin den Kontakt mit ihr suchen?

Akzeptiere ihren den Wunsch WIRKLICH. Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck du tust das nicht. Dein Bedürfnis ist den Kontakt möglichst ununterbrochen aufrecht zu halten. Das will sie klar nicht, wie du selber merkst, braucht sie Zeit um die beruflichen Schwierigkeit zu verarbeiten. Also wenn du dich wirklich um sie kümmern willst, dann akzeptier das, punkt. "Ich akzeptiere...aber ich will es doch anders haben" ist nicht "akzeptieren".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: patrick008

lisalustig

User
Beiträge
8.079
  • #15
dzyyo6vr.jpg
 
  • Like
Reactions: fraumoh
O

Observer

Gast
  • #16
Ich würde aufblühen, denn sie kriegt was besseres als die niedere Existenz: Liebe.
und verhungert dann:eek:
Soweit ich mich erinnere, bist Du nicht selber erwerbstätig.
Ich gehe davon aus, dass Du niemals Gelder oder Produkte von anderen annimmst - denn diese sind ja aus Profitgier erzeugt worden.
Wovon Du Dich dann jedoch ernährst, frage ich mich nun...o_O
 
  • Like
Reactions: Deleted member 7532

IPv6

User
Beiträge
2.593
  • #17
Ein Psichater hat heute Morgen im Fernsehen gesagt,
dass die Einzige Art inneren Frieden zu empfinden,
darin besteht alles zu Ende zu bringen was man angefangen hat.

Also habe ich mich mal zu Hause umgeschaut,
und habe mehrere Sachen gefunden die ich nicht vollendet habe.
Ich fand eine halbe Flasche Rotwein,
eine dreiviertel volle Flasche Whiskey,
eine angefangene Flasche Rum und eine Wlashe Gin

Ne Tüte Schips,
n Päckschn Gondome,
ne Schwachtl Valium,
ne halbe Giste Yogoladenriegl,
un ne halbe Düte Jummibärschn.

Nu hasja geine Ahnung wie unjaublisch wohl man sisch wühlt
wenn man ma alles fertisch gemacht hat.
 
  • Like
Reactions: aberbittemitsahne, Deleted member 20013, Deleted member 7532 und ein anderer User

Xeshra

User
Beiträge
2.894
  • #18
und verhungert dann
Soweit ich mich erinnere, bist Du nicht selber erwerbstätig.
Ich gehe davon aus, dass Du niemals Gelder oder Produkte von anderen annimmst - denn diese sind ja aus Profitgier erzeugt worden.
Wovon Du Dich dann jedoch ernährst, frage ich mich nun...
Wieso? Meine Lieblingspralines sind von einem der kleinsten Hersteller der Welt der aufgrund roten Zahlen die zweite Filiale schliessen musste. Amüsanterweise haben einige User diese Pralines als teuer bezeichnet weil ihre Pralines von Giganten mit Miliardengewinnen "billiger" waren. Die wissen halt nicht wie das System der radikalen Quantität funktioniert.

Ich kaufe fast nur BIO von kleinen Läden welche z.T. aufgrund fehlendem Profit dichtgemacht wurden, oder lediglich winzige Familienbetriebe sind, mit Bauern welche weniger als 10 Demeterkühe haben. Das muss ich sogar wöchentlich bestellen weil es ansonsten gar nicht verfügbar wäre da es fast keiner kauft weil es zu teuer und zu wenig lange haltbar ist, einfach zu gut und zu frisch.

Ins Restaurant gehe ich oft ins Deewan mit Gemeinwohlökonomie d.h. sie sind nicht auf Profit aus, dennoch läuft es bisher gut, ganz bestimmt aber sind da keine riesen Gewinne dahinter.

Ausserdem esse ich manchmal auch etwas aus einem Familiengarten. Weniger kapitalistisch wie meine Nahrung kann es kaum sein.

Ich und meine Familie werden immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf gibt es auch, ich habe alles was ich materiell brauche.

Was meine zukünftige Frau genau möchte muss sie selber wissen, ich bleibe einfach ich und bin nicht an einer Ausnutzung ihres Budgets interessiert, ich suche nur ihre Liebe.
 
Zuletzt bearbeitet:
O

Observer

Gast
  • #19
Wieso? Meine Lieblingspralines sind von einem der kleinsten Hersteller der Welt der aufgrund roten Zahlen die zweite Filiale schliessen musste. Amüsanterweise haben einige User diese Pralines als teuer bezeichnet weil ihre Pralines von Giganten mit Miliardengewinnen "billiger" waren. Die wissen halt nicht wie das System der radikalen Quantität funktioniert.

Ich kaufe fast nur BIO von kleinen Läden welche z.T. aufgrund fehlendem Profit dichtgemacht wurden, oder lediglich winzige Familienbetriebe sind, mit Bauern welche weniger als 10 Demeterkühe haben. Das muss ich sogar wöchentlich bestellen weil es ansonsten gar nicht verfügbar wäre da es fast keiner kauft weil es zu teuer und zu wenig lange haltbar ist, einfach zu gut und zu frisch.

Ins Restaurant gehe ich oft ins Deewan mit Gemeinwohlökonomie d.h. sie sind nicht auf Profit aus, dennoch läuft es bisher gut, ganz bestimmt aber sind da keine riesen Gewinne dahinter.

Ausserdem esse ich manchmal auch etwas aus einem Familiengarten. Weniger kapitalistisch wie meine Nahrung kann es kaum sein.

Ich und meine Familie werden immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf gibt es auch, ich habe alles was ich materiell brauche.

Was meine zukünftige Frau genau möchte muss sie selber wissen, ich bleibe einfach ich und bin nicht an einer Ausnutzung ihres Budgets interessiert, ich suche nur ihre Liebe.

Klingt nach einem nicht gerade kostengünstigem Lebensstandard.
Dann wirst Du wohl recht gut verdienen?
 
  • Like
Reactions: Deleted member 22408

Xeshra

User
Beiträge
2.894
  • #21
Ich habe ein für CH Verhältnisse bescheidenes Einkommen, aber ich kann gut damit leben ja, besonders weil ich ausser bei Nahrung nur bescheidene Ansprüche habe. Auf Reisen nutze ich fast immer günstige Hostels, gerne auch etwas wo ich selber Kochen kann; das mache ich sowieso gerne, so kriege ich puristische Rohstoffe. Luxus interessiert mich höchstens bei der Nahrung (Bio ist für mich allerdings kein Luxus sondern notwendig für den Erhalt des Planeten) und für wenige neue Alpaka-Kleider im Jahr. Da diese Kleider fast ewig halten, so ein Pulli hält viele Jahre, es wird selten was fortgeworfen, sind sie übers ganze sogar günstiger als die übliche Casual-Baumwollware. Nur Unterwäsche muss oft ersetzt werden, die kostet aber nicht die Welt.

Wenn man effizient und bescheiden ist kommt man auch mit mässigen Mitteln weiter als man denkt. Du würdest überrascht sein wieviele unnötige Ausgaben fast jeder tätigt, einfach nur aus Luxus und Gewohnheit. Ich bin nicht sehr materialistisch eingestellt, mag aber gute Nahrung, qualitative Kleidung und moderne Hardware.

Im Restaurant trinke ich meistens nur günstiges Wasser, selten eine Spezialität (Eiskaffee, frischer Granatapfelsaft u.a.), oder gehe in soziale Restaurants, da sind nicht nur Rohstoffe einwandfrei z.B. Kohleintopf mit "all you can eat", auch noch günstig. Viele Damen behaupten dass sie sich nichts aus "Dingen" machen, das ist meistens nur scheinheiliges Getratsche, ehrlich gesagt. Von Qualität und "bescheiden sein" haben sie fast nie eine Ahnung.

Die Damen dürfen ihre Klunker voll und ganz behalten, auch wenn ichs schön finde mal eingeladen zu werden da nette Geste. Am Ende möchte ich was ganz anderes von ihnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
O

Observer

Gast
  • #22
Ich habe ein für CH Verhältnisse bescheidenes Einkommen...
Einkommen?
Oder Verdienst?
Wie auch immer, beides entsteht durch Arbeit anderer oder durch Arbeit deinerseits.
Wer soviel über hat, dich mit zu finanzieren, verdient wohl nicht allzu schlecht und wäre gemäss Deinen bisherigen Aussagen ja nur profitgierig.
Diese Gelder dürftest Du dann gar nicht annehmen.
Wenn es Sozialhilfe ist, ja, die unwürdige Gesellschaft, das dürftest Du auch nicht annehmen
Daher müsste ich davon ausgehen, dass Du einer Arbeit nachgehst, richtig?

Ich bin nicht sehr materialistisch eingestellt, mag aber gute Nahrung, qualitative Kleidung und moderne Hardware.
Manche können sich nicht einmal das finanziell leisten...
 
  • Like
Reactions: Deleted member 20013

Xeshra

User
Beiträge
2.894
  • #23
Ich habe keine Schulden, mache keine kommerziellen Tätigkeiten, und würde für Frau und Kind da sein, so einfach sieht es aus.
Manche können sich nicht einmal das finanziell leisten...
Ich bedaure es, kann aber kurzfristig nur wenig daran ändern. Langfristig setze ich mich für gute Politik ein und möchte auch Grundeinkommen fördern. Sicher ist dass es meiner Familie an nichts notwendigem fehlen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
O

Observer

Gast
  • #24
Ich habe keine Schulden, mache keine kommerziellen Tätigkeiten, und würde für Frau und Kind da sein, so einfach sieht es aus.
Keine Antwort auf meine Frage.
Arbeitest Du für Dein Einkommen?
Wenn nicht, erhält Du es von jemandem, der ordentlich zu verdienen scheint (=profitgierig gemäss Deinen Aussagen)

Diese Gelder dann annehmen...etwas verlogen, oder?
 
  • Like
Reactions: fafner, Deleted member 7532 and Deleted member 20013

Xeshra

User
Beiträge
2.894
  • #25
Wer soviel über hat, dich mit zu finanzieren, verdient wohl nicht allzu schlecht und wäre gemäss Deinen bisherigen Aussagen ja nur profitgierig.
Diese Gelder dürftest Du dann gar nicht annehmen.
Meine potentielle Frau darf mir soviel geben wie sie möchte, ist es Null dann ist es Null. Ich würde sie nur darum bitten für das Kind gemeinsam zu sorgen, als auch ihren Haushalt (ich habe einen eigenen). Im Bedarfsfall kann ich aber auch das Kind selber finanzieren, auch wenn ich dann bei den Reisen eine zeitlang den Rotstift ansetzen müsste. Auch sollte sie mögliche Sonderwünsche die ich nicht habe, z.B. neues Auto, auf die eigene Kappe nehmen, das wäre nicht meine Sache.

Sie muss eigentlich nur sich selbst, d.h. alles was nicht meinen Haushalt betrifft, finanzieren können und beim Kind mithelfen wäre wünschenswert, wenn auch nicht zwingend.

Eine vollständige Migration in meinen Haushalt ist frühstens ab Mutterschaft oder Ehe grundsätzlich auch möglich (d.h. dann fallen eigene Kosten hier auch weg), vorher eher nicht. Ich bin Cosmopolit, der genaue Wohnort der Partner ist mir egal, sie darf wohnen wo sie möchte.
Wer teilt und sozial sich deutlich engagiert ist nicht profitgierig, nur all jene welche soviel wie möglich in die eigene Tasche raffen und ausser (oft zu geringe) Steuern fast nichts teilen.
Ich "arbeite" nicht für ein (mein, irgendein) Einkommen, sondern für meine gütige Frau und das liebe Kind.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 20013

Gast
  • #26
Meine potentielle Frau darf mir soviel geben wie sie möchte, ist es Null dann ist es Null. Ich würde sie nur darum bitten für das Kind gemeinsam zu sorgen, als auch ihren Haushalt (ich habe einen eigenen). Im Bedarfsfall kann ich aber auch das Kind selber finanzieren, auch wenn ich dann bei den Reisen eine zeitlang den Rotstift ansetzen müsste. Auch sollte sie mögliche Sonderwünsche die ich nicht habe, z.B. neues Auto, auf die eigene Kappe nehmen, das wäre nicht meine Sache.

Sie muss eigentlich nur sich selbst, d.h. alles was nicht meinen Haushalt betrifft, finanzieren können und beim Kind mithelfen wäre wünschenswert, wenn auch nicht zwingend.

Eine vollständige Migration in meinen Haushalt ist frühstens ab Mutterschaft oder Ehe grundsätzlich auch möglich (d.h. dann fallen eigene Kosten hier auch weg), vorher eher nicht. Ich bin Cosmopolit, der genaue Wohnort der Partner ist mir egal, sie darf wohnen wo sie möchte.

Wie wäre es, wenn du das ersteinmal selbst bewerkstelligst, also dich selbst, aus eigener Kraft finanzieren, ohne zu schmarotzen - bzw. dich 'symbiotisch' von deinen Familienangehörigen aushalten zu lassen, wie du es gern euphemistisch und selbst-verleugnend nennst.

Dir müsste man eiskalt und absolut rigoros den Geldhahn zudrehen und alles, nicht durch eigene Kraft, eigenes Tun verdiente (Nein, "guter Sohn und angeblich angenehmer Gesprachspartner oder bereichernder Unterhalter sein" sind keine Tätigkeiten, die eine Entlohnung verdienen, sondern zwischenmenschliche Selbstverständlichkeiten im Familienkreis) verfügbare Geld entziehen und alle Habseligkeiten abnehmen, die du nicht durch eigenes Wirken angeschafft hast.
Dann kannst du dich mit deiner Individualität auf die Straße setzen und die Leute anbetteln oder dich beim Amt anstellen und erleben, was du mit dem Geld, was dir dann durch deine schiere, nackte, und den Anderen völlig gleichberechtigte, Existenz - und nicht durch deine Abstammung - zusteht.
Oder dir irgendwo im Wald wilde Beeren pflücken.

Deine Arroganz, Egozentrik, Überheblichkeit und Anmaßung schreit zum Himmel.


( @chava Wirklich ein tolles Bürschchen....)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • Like
Reactions: chava, fafner, Obeserver und ein anderer User

Xeshra

User
Beiträge
2.894
  • #28
Ich tue sowas nicht da ich keine Lohnbindung habe, was meine Frau in dieser Hinsicht macht ist mir egal. Sofern jemand Lohnarbeit macht dann sollte es sich auch lohnen, das ist mein ehrlicher Standpunkt. Andere Arbeitsformen müssen sich natürlich nicht lohnen, die Lohnarbeit schon. Das Wort "Lohnen" ist natürlich fast unlimitiert relativ, für mich heisst es dass sie damit bei 100% Pensum ein vernünftiger sozial inklusionierter Lebensstandard, d.h. ab und zu Ausgang/Kultur, einige Reisen, Studium, Gesundheitskosten als auch etwas Rücklage bewerkstelligen kann, sofern Kinderkosten als auch meine Haushalt u.a. Kosten wegfallen. Das verstehe ich auch unter Selbstständigkeit, wo auch Finanzen bis zu einem gewissen Grad dazugehören d.h. das Geld für sie selbst, ohne mich und Kind.

Wenn sie einen Totalversorger möchte, unselbstständig ist, dann empfehle ich andere Männer. Allgemein, sofern sie meine Moneten für sich selber benötigt dann sollte sie doch bitte einen Versorgermann suchen, ich mag selbstständige Frauen, sie darf auch eine Dominanz haben.

Ich suche bewusst Frauen die das selber stemmen können, ich kann Kind zuhause versorgen damits hier kein langfristiges Hindernis gibt. Ihr Geld interessiert mich nicht, ich habe stets mein eigenes für mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
O

Observer

Gast
  • #29
Ich tue sowas nicht da ich keine Lohnbindung habe
Hä? Du würdest also für jeden Lohn arbeiten? Obwohl Du sagst:

Sofern jemand Lohnarbeit macht dann sollte es sich auch lohnen
Du redest ständig um den "heissen Brei" herum und weichst aus.


was meine Frau in dieser Hinsicht macht ist mir egal.
Ach wirklich? Wenn sie nun auf einen guten Lohn aus ist (also profitgierig)?
Müsste sie sich das dann täglich stundenlang anhören?

Andere Arbeitsformen müssen sich natürlich nicht lohnen
Welche denn? Beispiele? Sollte sich nicht jede Arbeit lohnen? Wenn nicht finanziell, dann anderweitig (Ehrenamt zB)?

für mich heisst es dass sie damit bei 100% Pensum ein vernünftiger sozial inklusionierter Lebensstandard, d.h. ab und zu Ausgang/Kultur, einige Reisen, Studium, Gesundheitskosten als auch etwas Rücklage bewerkstelligen kann
Ausgang, Kultur, Reisen = Konsum/Luxus.
Das passt in Dein Weltbild?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

patrick008

User
Beiträge
17
  • #30
Akzeptiere ihren den Wunsch WIRKLICH. Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck du tust das nicht. Dein Bedürfnis ist den Kontakt möglichst ununterbrochen aufrecht zu halten. Das will sie klar nicht, wie du selber merkst, braucht sie Zeit um die beruflichen Schwierigkeit zu verarbeiten. Also wenn du dich wirklich um sie kümmern willst, dann akzeptier das, punkt. "Ich akzeptiere...aber ich will es doch anders haben" ist nicht "akzeptieren".
@SchöneHelena: Viele Dank für deinen Beitrag! Selbstverständlich respektiere ich ihren Wunsch und warte jetzt einfach ab, ob sie nochmals den Kontakt mit mir sucht.

Viele Grüße an dich
Patrick