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  • #1

Ich bin sooo Ratlos

Hallo,
Ich weis einfach nicht was richtig und was falsch ist.
Ich bin seit 23 Jahren verheiratet. oft nicht unbedingt glücklich aber man hat sich halt irgendwie durchgemogelt. Im Sommer 2004 hatten wir uns beinah schon mal getrennt aber wegen unserem Sohn (damals11) zusammen gerauft. 10 Jahre Später also im Juli 2014 habe ich meiner Frau eröffnet das ich mich Trennen möchte. Wieder viel geweint und wieder der Rückschritt. Am 8 Dezember dann konnte ich einfach nicht mehr. Wir suchten eine Wohnung für sie und sie zog aus am 1 Februar 2015. Aber immer wenn ich sie sehe vor allem wenn sie dann so Bitterlich weint habe ich solche Gewissenbisse und möchte am liebsten sagen komm zurück. Ich kann es einfach nicht ertragen wenn sie so zerschmettert ist. Sie hat auch Körperliche Probleme und zu guter letzt ist ihr Vater vor ein paar Tagen gestorben. Ihre Mutter 84 wird auch langsam komisch (dement oder so). Ich kann mich halt sehr gut ihn sie Hinein versetzten. Mit ihrer Familie konnte sie eh nie so gut, da war sie bei meiner Familie besser aufgehoben und sie hat meine Familie auch geliebt. Durch die Trennung habe ich ihr sehr viel Lebenswertes genommen. Vor allem sie hängt noch an mir. Wenn ich an sie denke habe ich eigentlich nicht das Gefühl das ich sie vermisse sondern nur Mitleid. Aber ist das vielleicht nach 23 Jahren normal? Ich möchte ja eine Frau Lieben und geliebt werden. Das war bei uns einfach nicht mehr der Fall. Man hat sich einander Gewöhnt. Normal ? Eigentlich weis ich das es falsch wäre zurück zugehen es wäre nur Mitleid aber man Kennt sich halt nun lange man weis was man an dem anderen hat. Positiv wie Negativ.
Warum schreibe ich hier ? Keine Ahnung. Weil ich gerade Urlaub habe und wir gestern beim Anwalt waren und sie wieder Bitterlich geweint hat und sowas zieht mich immer runter wie Sau. Manchmal denke ich echt: Ach könnte ich nicht einfach Sterben dann hätte sie keine Finanzelle Probleme mehr sie wüsste das ich nicht mehr da bin und das ich keine andere habe. Ich hätte keine Sorgen mehr und müsste nicht immer mitleiden. Keine Angst Selbstmord ist kein Thema für mich. Vom Blitz getroffen werden das wäre was ;-).

Danke das ich es einfach mal niederschreiben durfte.

Nur zur info: Sie zog aus weil wir eine Eigentumswohnung haben und sie sie nicht halten könnte.

Ich weis nun zwar nicht was ihr antworten sollt, aber euch wird schon was einfallen.

Furaxx
 
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  • #2
Mitleid ist keine Basis, würdest du wollen, dass deine Frau aus Mitleid bleibt? Ich nicht....
 
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  • #3
Zitat von Furaxx:
Hallo,
Ich weis einfach nicht was richtig und was falsch ist.
Ich bin seit 23 Jahren verheiratet. oft nicht unbedingt glücklich aber man hat sich halt irgendwie durchgemogelt. Im Sommer 2004 hatten wir uns beinah schon mal getrennt aber wegen unserem Sohn (damals11) zusammen gerauft. 10 Jahre Später also im Juli 2014 habe ich meiner Frau eröffnet das ich mich Trennen möchte. Wieder viel geweint und wieder der Rückschritt. Am 8 Dezember dann konnte ich einfach nicht mehr. Wir suchten eine Wohnung für sie und sie zog aus am 1 Februar 2015. Aber immer wenn ich sie sehe vor allem wenn sie dann so Bitterlich weint habe ich solche Gewissenbisse und möchte am liebsten sagen komm zurück. Ich kann es einfach nicht ertragen wenn sie so zerschmettert ist. Sie hat auch Körperliche Probleme und zu guter letzt ist ihr Vater vor ein paar Tagen gestorben. Ihre Mutter 84 wird auch langsam komisch (dement oder so). Ich kann mich halt sehr gut ihn sie Hinein versetzten. Mit ihrer Familie konnte sie eh nie so gut, da war sie bei meiner Familie besser aufgehoben und sie hat meine Familie auch geliebt. Durch die Trennung habe ich ihr sehr viel Lebenswertes genommen. Vor allem sie hängt noch an mir. Wenn ich an sie denke habe ich eigentlich nicht das Gefühl das ich sie vermisse sondern nur Mitleid. Aber ist das vielleicht nach 23 Jahren normal? Ich möchte ja eine Frau Lieben und geliebt werden. Das war bei uns einfach nicht mehr der Fall. Man hat sich einander Gewöhnt. Normal ? Eigentlich weis ich das es falsch wäre zurück zugehen es wäre nur Mitleid aber man Kennt sich halt nun lange man weis was man an dem anderen hat. Positiv wie Negativ.
Warum schreibe ich hier ? Keine Ahnung. Weil ich gerade Urlaub habe und wir gestern beim Anwalt waren und sie wieder Bitterlich geweint hat und sowas zieht mich immer runter wie Sau. Manchmal denke ich echt: Ach könnte ich nicht einfach Sterben dann hätte sie keine Finanzelle Probleme mehr sie wüsste das ich nicht mehr da bin und das ich keine andere habe. Ich hätte keine Sorgen mehr und müsste nicht immer mitleiden. Keine Angst Selbstmord ist kein Thema für mich. Vom Blitz getroffen werden das wäre was ;-).

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Furaxx
Hallo,

deine Situtation kann ich etwas nachvollziehen.

Wenn Partner über eine so lange Zeit zusammenleben, entsteht eine sehr tiefe emotionale Bindung zwischen diesen beiden Menschen.
Man kennt den anderen annähernd in- und auswendig, hat viele Höhen und einige Tiefen durchlebt.

Letzten Endes hast du jedoch für dich entschieden, dass du sie nicht mehr liebst und mit ihr zusammenleben möchtest. Das ist erstmal ein sehr mutiger und vor allem dir selbst gegenüber ehrlicher Schritt, den du für dich gegangen bist. Denn in allererster Linie bist DUalleine für dein Wohlbefinden verantwortlich.

Dass du nun noch immer eine enorme Empathie für deine Frau empfindest, ist der langen Zeit des Zusammenseins geschuldet. Und selbstverständlich auch der Art der Trennung, die du initiiert hast. Wäre sie diejenige gewesen, die sich von dir getrennt hätte, wäre bei dir möglicherweise weniger Mitleid oder sogar Hass und Wut im Spiel.

So allerdings tut sie dir leid, da du dich als Verursacher ihres seelischen und körperlichen Leids ansiehst. Damit wirst du allerdings leben müssen. Da der mehrmalige Versuch einer Rückkehr zu alten Zeiten wiederholt fehlgeschlagen ist, scheint dieses Unterfangen aussichtslos zu sein.

Was du tun kannst ist, ihr deine bestmögliche Unterstützung zu gewähren bzw. anzubieten - ohne ihr jedoch neue Hoffnungen zu machen, dass ihr wieder zusammenkommen könntet. Diesen Punkt solltest du, so schwierig er auch sein mag, ihr gegenüber deutlich herausstellen.

Dann liegt es an ihr, ob sie deine Hilfe annehmen möchte oder nicht. Dies wäre auch für sie eine schwierige Entscheidung - würde sie sich doch weiterhin mit dem von ihr immer noch geliebten Menschen umgeben, obwohl Abstand zu dir für SIE die bessere Wahl wäre und ihr die Trennung mittelfristig gesehen, erleichtern würde.
 
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  • #4
Imho hat es schon geschrieben. Ich finde es auch sehr schön, dass du diese Trennung nicht wie ein Eisklotz auf sich belässt.

Du schriebst von Anwalt - das ist immer ziemlich hart. Vielleicht könntet ihr es über eine Mediation versuchen.
Du könntest dort geführt von einem Mediator deine Sichtweise klar stellen.
 
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  • #6
Zitat von Heike:
Kannst du das ein bißchen erläutern? Woran machst du den Unterschied zwischen dem, was ihr hattet, und dem lieben und geliebt werden fest?
Wenn man sich freut wenn der Partner nachhause kommt. Und nicht denkt zum glück gehe ich gleich wieder. Das ich mich nicht jeden Tag gleich freue ist mir schon klar aber zum schluss war ich nur noch froh weg zu sein. Habe extra am WE gearbeitet das ich nicht zuhause sein musste. Sich gerne in den Arm nimmt aber das war nur noch so ein Ritual. Gefühle ist das richtige Wort. Da war bei mir halt nur noch so Routine.
 
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  • #7
Zitat von Furaxx:
Hallo,
Ich weis einfach nicht was richtig und was falsch ist.
Ich bin seit 23 Jahren verheiratet. oft nicht unbedingt glücklich aber man hat sich halt irgendwie durchgemogelt. Im Sommer 2004 hatten wir uns beinah schon mal getrennt aber wegen unserem Sohn (damals11) zusammen gerauft. 10 Jahre Später also im Juli 2014 habe ich meiner Frau eröffnet das ich mich Trennen möchte. Wieder viel geweint und wieder der Rückschritt. Am 8 Dezember dann konnte ich einfach nicht mehr. Wir suchten eine Wohnung für sie und sie zog aus am 1 Februar 2015. Aber immer wenn ich sie sehe vor allem wenn sie dann so Bitterlich weint habe ich solche Gewissenbisse und möchte am liebsten sagen komm zurück. Ich kann es einfach nicht ertragen wenn sie so zerschmettert ist. Sie hat auch Körperliche Probleme und zu guter letzt ist ihr Vater vor ein paar Tagen gestorben. Ihre Mutter 84 wird auch langsam komisch (dement oder so). Ich kann mich halt sehr gut ihn sie Hinein versetzten. Mit ihrer Familie konnte sie eh nie so gut, da war sie bei meiner Familie besser aufgehoben und sie hat meine Familie auch geliebt. Durch die Trennung habe ich ihr sehr viel Lebenswertes genommen. Vor allem sie hängt noch an mir. Wenn ich an sie denke habe ich eigentlich nicht das Gefühl das ich sie vermisse sondern nur Mitleid. Aber ist das vielleicht nach 23 Jahren normal? Ich möchte ja eine Frau Lieben und geliebt werden. Das war bei uns einfach nicht mehr der Fall. Man hat sich einander Gewöhnt. Normal ? Eigentlich weis ich das es falsch wäre zurück zugehen es wäre nur Mitleid aber man Kennt sich halt nun lange man weis was man an dem anderen hat. Positiv wie Negativ.
Warum schreibe ich hier ? Keine Ahnung. Weil ich gerade Urlaub habe und wir gestern beim Anwalt waren und sie wieder Bitterlich geweint hat und sowas zieht mich immer runter wie Sau. Manchmal denke ich echt: Ach könnte ich nicht einfach Sterben dann hätte sie keine Finanzelle Probleme mehr sie wüsste das ich nicht mehr da bin und das ich keine andere habe. Ich hätte keine Sorgen mehr und müsste nicht immer mitleiden. Keine Angst Selbstmord ist kein Thema für mich. Vom Blitz getroffen werden das wäre was ;-).

Danke das ich es einfach mal niederschreiben durfte.

Nur zur info: Sie zog aus weil wir eine Eigentumswohnung haben und sie sie nicht halten könnte.

Ich weis nun zwar nicht was ihr antworten sollt, aber euch wird schon was einfallen.

Furaxx
Hallo Furraxx,
ich denke, du weist schon, was richtig und was falsch ist! Was du (noch) nicht kannst, ist dir einzugestehen, dass deine Entscheidung richtig war. Wenn du bereits mehrfach aus Rücksichtnahme auf eine Trennung verzichtet hast, dann war da wohl schon so viel schief in eurer Ehe, dass du für dich einen Schlussstrich ziehen musstest. Ob du jetzt schon einsortieren kannst, ob das für dich ein Dauerzustand ist, bin ich nicht sicher. Aus eigener Erfahrung fehlt da noch Abstand. Mich hat es auch regelmäßig fertig gemacht, meine Frau nach der Trennung zu sehen. Erst mit Abstand war dann eine sachliche Betrachtung des Zustandes nach der Trennung möglich und auf diesem aufbauend ein Rückblick, der zur Aufdeckung von Ursachen und Wirkungen führte, mit der Hoffnung, daraus zu lernen.
Wenn sie an dir hängt, warum hat sie es nicht geschafft, dir das zu vermitteln? Eine Beziehung auf Mitleid basierend weiterzuführen klingt für mich, wie mit einem ans Bein gebundenen sack durch die Gegend zu laufen. Falls sie der Sack am Bein ist, tut es ihr sicher auch nicht gut, immer über den Boden geschleift zu werden. Wenn ich lese, dass sie eine 84jährige Mutter hat, dürfte sie auch um die 50, vielleicht 60 sein. Da ist eine Trennung sicher nicht schön (wann ist sie das schon?), doch was wäre die Perspektive? Sich irgendwann nur noch anzuschweigen? Sich irgendwann zu hassen? Versuche fair zu bleiben, ohne jedoch deine Interessen aus Mitleid zu vernachlässigen. Irgendwann wirst du feststellen, dass du für dich verantwortlich bist, wie es auch und sie für sich ist.
Wenn es dich "fertigmacht", sprich ruhig auch mal mit einem Psychologen, wie du mit der Situation umgehen lernen kannst. Es bringt nichts, wenn du irgendwann so fertig bist, dass da z.B. deine Leitungsfähigkeit im Beruf darunter leidet. Das passiert ziemlich schnell und bringt euch beiden nichts. Nicht jeder hat da verständnisvolle Arbeitgeber.
 
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  • #8
Ich denke auch, dass Mitleid keine gute Grundlage für eine (erneute) Beziehung ist. Da wird es dann bei der nächsten Trennung richtig emotional. Ein Ende nach sovielen gemeinsamen Jahren kann, wenn es beide wollen und so durchziehen, zu einer guten Freundschaft führen und die kann dann weitaus hilfreicher sein als Quälerei in einer "toten" Beziehung.
 
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  • #9
Hallo Furaxx,
deine Emotionen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich war eine Zeit lang auch lieber auf Arbeit als zu Hause. Nach so viel Ehejahren ist das auch völlig normal, dass man sich noch Gedanken über den anderen macht. . Es ist eigentlich schön, dass du so einfühlsam bist. Aber du kannst das, was jetzt ist, nicht ändern. Du warst nicht glücklich, und sie, dass weiß ich nicht. Wenn, dann muss schon alles stimmen. Mitleid ist ein falscher Ratgeber. Das habe ich gelernt. Sieh nach vorne und nicht nach hinten. Ich weiß, es ist schwer aber du schaffst das schon.
 
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  • #10
Tja, ich denke es geht fast allen so, die so lange verheiratet sind. Paartherapeuten sagen dazu: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: sich trennen oder von seinen Idealvorstellungen einer Beziehung Abschied nehmen. Wer das hinbekommt - hat eine gute Chance dass sich in der Beziehung auch wieder etwas tut. Es ist immer das Gleiche: Nach so vielen Jahren wirken Fremde meist attraktiver als der eigene Partner. Nur wenn man den Partner tauscht - hat man das auch irgendwann wieder mit dem neuen Partner - dass die Spannung weg ist. Also Partner ab und zu tauschen - oder sich von den Idealvorstellungen verabschieden. Das sind die Wege - so gelesen in einem Magazin für Paartherapeuten vor einigen Wochen.
Aber ich denke man sollte kein schlechtes Gewissen haben. Um mit jemanden zusammen zu sein, muss man sich auch einigermaßen in dieser Situation wohlfühen. Wenn man dies absolut dauerhaft nicht tut, dann ist die Trennung sicherlich der richtige Weg.
 
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  • #11
@ cold_fire

Ja, da stimme ich dir zu. Aber von Paartherapeuten, und alles, was in diese Richtung geht, halte ich nicht viel. Aber das sieht sicherlich jeder anders.
 
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  • #12
Zitat von cold_fire:
Tja, ich denke es geht fast allen so, die so lange verheiratet sind. Paartherapeuten sagen dazu: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: sich trennen oder von seinen Idealvorstellungen einer Beziehung Abschied nehmen. Wer das hinbekommt - hat eine gute Chance dass sich in der Beziehung auch wieder etwas tut. Es ist immer das Gleiche: Nach so vielen Jahren wirken Fremde meist attraktiver als der eigene Partner. Nur wenn man den Partner tauscht - hat man das auch irgendwann wieder mit dem neuen Partner - dass die Spannung weg ist. Also Partner ab und zu tauschen - oder sich von den Idealvorstellungen verabschieden. Das sind die Wege - so gelesen in einem Magazin für Paartherapeuten vor einigen Wochen.
Aber ich denke man sollte kein schlechtes Gewissen haben. Um mit jemanden zusammen zu sein, muss man sich auch einigermaßen in dieser Situation wohlfühen. Wenn man dies absolut dauerhaft nicht tut, dann ist die Trennung sicherlich der richtige Weg.
Ein guter Paartherapeut würde sagen. Ihr wart mit einem Motorrad, nebst Beiwagen unterwegs. Seit leider von der Straße abgekommen, jetzt liegt das Ding im Graben. Die Frage! Seit ihr bereit, dieses Gefährt gemeinsam wieder aus dem Graben zu schieben? Regt meiner Meinung nach mehr zum nachdenken an, als die Variante Hopp - oder Topp!
 
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  • #13
Zitat von Furaxx:
Ich weis nun zwar nicht was ihr antworten sollt, aber euch wird schon was einfallen. Furaxx
Habe ich vielleicht überlesen, ob schon damals 2004 versucht wurde, nach den wahren Gründen gemeinsam zu schauen, warum du dich in der Ehe nicht wohlfühlst? Also Ehetherapie und so?

Ich empfehle das Buch: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.... Da steht eine ähnliche Geschichte mit dem Umarmen drin und warum die so verkrampft war.

Ansonsten finde ich die Idee mit einem Mediator der jetzt vermittelt, klärt, sehr gut.

Irgendwie lese ich, dass die Frau anscheinend nicht groß in der Lage ist, ihr Leben selbst auf die Beine zu stellen. Kann man eine Eigentumswohnung nicht verkaufen? Sind ihre Tränen vielleicht nur emotionale Erpressungsversuche, weil es bisher damit ja geklappt hat. Das ewig auszuhalten, kann wirklich dazu führen, dass man von dem Anderen nur weg will.

Sind nur so Gedanken von mir, mit keinem Anspruch auf Richtigkeit.
 
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  • #14
Zitat von Pea:
Ein guter Paartherapeut würde sagen. Ihr wart mit einem Motorrad, nebst Beiwagen unterwegs. Seit leider von der Straße abgekommen, jetzt liegt das Ding im Graben. Die Frage! Seit ihr bereit, dieses Gefährt gemeinsam wieder aus dem Graben zu schieben? Regt meiner Meinung nach mehr zum nachdenken an, als die Variante Hopp - oder Topp!
Gute Gedanken!
 
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  • #15
Ergänzung!

UNS wird schon was einfallen....?

Sich selber prof. helfen zu lassen, damit man aus dem negativen Gedankenkarussell raus kommt, ist ratsam.

Mir tut der Sohn leid, der einen anscheinend viel abwesenden Vater erlebt hat, der seine Mutter nicht wirklich liebt und mit diesem Vater-Mann-Bild aufgewachsen und nun geprägt ist. Ihm würde sicherlich eine gute Aufarbeitung, warum, weshalb und eine gesunde Lösung für alle hinsichtlich seiner eigenen zukünftigen Beziehungsfähigkeit helfen.

Sind nur so Gedanken von mir, mit keinem Anspruch auf Richtigkeit.
 
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  • #16
Ich muss hier doch einfach mal sagen, das ich überwältigt bin wie viele Leute hier einem gute Ratschläge geben. Das meine ich ernst. Vielen Lieben Dank. Hat mir schon geholfen das ich es hier niederschrieb aber dann noch eure Ratschläge usw. Klasse. Hat vielleicht dem einen oder anderen auch geholfen der in einer ähnlichen Lage ist.
Noch kurz zur Info:
Von Therapeuten halten wir beide nicht viel. Damals nicht und heute auch nicht. Es gibt kein zurück mehr. Weder von ihr noch von mir. Ach und unserem Söhnchen inzwischen 21 geht's gut. Wir haben 10 Jahre super geschauspielert. Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. Zitat " Das ist euer Krieg, nicht meiner" ^^.
Man liest sich
Furaxx
 
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  • #17
Zitat von Furaxx:
Ich muss hier doch einfach mal sagen, das ich überwältigt bin wie viele Leute hier einem gute Ratschläge geben. Das meine ich ernst. Vielen Lieben Dank. Hat mir schon geholfen das ich es hier niederschrieb aber dann noch eure Ratschläge usw. Klasse. Hat vielleicht dem einen oder anderen auch geholfen der in einer ähnlichen Lage ist.
Noch kurz zur Info:
Von Therapeuten halten wir beide nicht viel. Damals nicht und heute auch nicht. Es gibt kein zurück mehr. Weder von ihr noch von mir. Ach und unserem Söhnchen inzwischen 21 geht's gut. Wir haben 10 Jahre super geschauspielert. Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. Zitat " Das ist euer Krieg, nicht meiner" ^^.
Man liest sich
Furaxx
Oh Gott, bei allem Respekt, jahrelang Ehe-Krieg geschauspielert und das findest du seelisch gesund und normal?

Wer prof. Hilfe seit Jahren ablehnt, jetzt vieles wegdrückt, weiterhin schön schmückt, sorry, jeder ist sein Glückes Schmied.
 
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  • #18
Zitat von Furaxx:
Ich muss hier doch einfach mal sagen, das ich überwältigt bin wie viele Leute hier einem gute Ratschläge geben. Das meine ich ernst. Vielen Lieben Dank. Hat mir schon geholfen das ich es hier niederschrieb aber dann noch eure Ratschläge usw. Klasse. Hat vielleicht dem einen oder anderen auch geholfen der in einer ähnlichen Lage ist.
Noch kurz zur Info:
Von Therapeuten halten wir beide nicht viel. Damals nicht und heute auch nicht. Es gibt kein zurück mehr. Weder von ihr noch von mir. Ach und unserem Söhnchen inzwischen 21 geht's gut. Wir haben 10 Jahre super geschauspielert. Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. Zitat " Das ist euer Krieg, nicht meiner" ^^.
Man liest sich
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Ich bin jetzt ehrlich gesagt auch etwas verwirrt. Ich könnte nicht 10 Jahre mit jemandem zusammensein, für den ich nichts mehr empfinde, nur der Kinder wegen. Diese Energie hätte ich nicht - wäre auch nicht bereit dazu. Dein Sohn geht, lebt sein eigenes Leben, so soll es auch sein. Aber stellt sich dir nicht die Frage, wie dein Leben in den letzten 10 Jahren hätte aussehen können?
 
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  • #19
Zitat von Furaxx:
Ach und unserem Söhnchen inzwischen 21 geht's gut. Wir haben 10 Jahre super geschauspielert. Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. Zitat " Das ist euer Krieg, nicht meiner" ^^.
Für wie aufmerksam, sensibel und ehrlich schätzt du deinen Sohn ein?
Und dich selbst?
 
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  • #20
Zitat von Furaxx:
(...) Ach und unserem Söhnchen inzwischen 21 geht's gut. Wir haben 10 Jahre super geschauspielert. Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. (...)
Mein erster spontaner Gedanke: Vielleicht hat er von euch auch nur gelernt wie man "super schauspielert" ...
 
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  • #21
Zitat von Furaxx:
Von Therapeuten halten wir beide nicht viel. Damals nicht und heute auch nicht. ...
Wir haben 10 Jahre super geschauspielert.
Mit Therapeut hätten es auch 10 gut gelebte Jahre oder 10 getrennte, aber frei für Neues Jahre sein können. Sicher aber 10 weniger anstengende.

Zitat von Furaxx:
Der hat mit der Trennung keine Probleme er ist locker drauf. Zitat " Das ist euer Krieg, nicht meiner" ^^.
Wenn euer Sohn von Krieg redet, scheints eher weniger gut geschauspielert gewesen zu sein...
 
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  • #22
Zitat von Pea:
Ich bin jetzt ehrlich gesagt auch etwas verwirrt. Ich könnte nicht 10 Jahre mit jemandem zusammensein, für den ich nichts mehr empfinde, nur der Kinder wegen. Diese Energie hätte ich nicht - wäre auch nicht bereit dazu. Dein Sohn geht, lebt sein eigenes Leben, so soll es auch sein. Aber stellt sich dir nicht die Frage, wie dein Leben in den letzten 10 Jahren hätte aussehen können?
Doch, das geht. Kostet aber mehr als nur Kraft. Meinen Humor habe ich zum Glück noch. Auch wenn ich manchmal sehr traurig bin. Man macht das nicht alles nur der Kinder wegen ...
Der Auslöser, dass ich alles in die Wege geleitet hatte, war ein Satz meines Sohnes. Das hätte ich viel eher machen sollen ...
 
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  • #23
Zitat von Mentalista:
Mir tut der Sohn leid, der einen anscheinend viel abwesenden Vater erlebt hat, der seine Mutter nicht wirklich liebt und mit diesem Vater-Mann-Bild aufgewachsen und nun geprägt ist. Ihm würde sicherlich eine gute Aufarbeitung, warum, weshalb und eine gesunde Lösung für alle hinsichtlich seiner eigenen zukünftigen Beziehungsfähigkeit helfen.
Kinder brauchen während der ganzen Zeit, nicht nur in der Trennungsphase, einen Ansprechpartner, der offen aber kindgerecht (bei seinem Sohn nicht nötig) alles erklärt. Meine "Überlegungszeit" ging auch über viele Jahre. Ich habe immer mit meiner Tochter, und auch meinem Sohn über alles (kindgerecht) gesprochen. Ich war imme loyal. Beide Kinder sind sehr gut mit der Trennung klar gekommen. Die Große tendierte mehr zu ihrem Vater, und mein Sohn tendierte mehr zu mir. Mein Sohn und ich, sind jetzt ein Team. Meine Tochter hat schon ihr eigenes Leben. Ich kann nur jedem raten, immer mit den Kindern, egal wie alt sie sind, zu sprechen. Sie bekommen mehr mit, als wir glauben. Die wissen alles.
 
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  • #25
Zitat von ENIT:
Kinder brauchen während der ganzen Zeit, nicht nur in der Trennungsphase, einen Ansprechpartner, der offen aber kindgerecht (bei seinem Sohn nicht nötig) alles erklärt. Meine "Überlegungszeit" ging auch über viele Jahre. Ich habe immer mit meiner Tochter, und auch meinem Sohn über alles (kindgerecht) gesprochen. Ich war imme loyal. Beide Kinder sind sehr gut mit der Trennung klar gekommen. Die Große tendierte mehr zu ihrem Vater, und mein Sohn tendierte mehr zu mir. Mein Sohn und ich, sind jetzt ein Team. Meine Tochter hat schon ihr eigenes Leben. Ich kann nur jedem raten, immer mit den Kindern, egal wie alt sie sind, zu sprechen. Sie bekommen mehr mit, als wir glauben. Die wissen alles.
Sehe ich ebenso, dazu brauen die Kinder einen authentischen, integeren Ansprechpartner, der dazu die Zeit hat und sich die Zeit nimmt. Bei einem Vater, der sogar lieber am Wochenende arbeiten gegangen ist, wird das wohl kaum sein.
 
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  • #28
Ich bin auch geschieden. "Wir" wissen aber auch warum.
Ob "wir" dies noch einmal tun würden, wissen "wir beide nicht.
Denn: Es ging viel, sehr viel verloren. Für beide und für die Kinder.
Ob es "uns" heute besser geht, als wären wir zusammen geblieben, können "wir" nicht sagen.
Heute würden "wir" uns nicht mehr heiraten, weil die Umstände waren schwierig.

Die Gewichtungen haben sich aber geändert.

Ob ich mich von einer neuen Partnerschaft trennen würde?
Ich glaube, heute trennt man+Frau sich zu schnell.
Solange meine Partnerin mich nicht dauernd belügt oder betrügt und
es keinen Krieg gibt-
bleibe ich mit ihr zusammen.

LG!
 
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  • #29
Kurze Frage: Wie viele Kinder wachsen denn innerhalb einer glücklichen Familie auf? Wo die Eltern sich beide lieben und respektieren und alles harmonisch ist?
Ich kenne da nur ganz wenige, Tendenz gegen null.

Klar, es ist besser, den Kindern nichts vorzuspielen.
Aber jetzt so auf den TO einzudreschen, ist doch auch nicht Sinn der Sache.

Ob es jetzt offener Krieg ist, dauernde Streitereien und Kabbeleien, verlogene Harmonie oder was weiß ich.
All das wirkt sich auf die nachfolgende Generation und ihr Beziehungsverhalten aus.
Aber da ist Furaxx bei weitem nicht der einzige...

Ich bin selbst ein Trennungskind. Damals blieben die Paare allerdings noch eher zusammen, als dass sie sich getrennt haben. Nicht wegen der Kinder, sondern aus gesellschaftlichen Zwängen heraus.
Für mich war es ok,- da die Ehe meiner Eltern nicht glücklich war.

Was ich sagen will, wenn die Liebe der Eltern stirbt, dann ist es nie gut und ich frage mich wirklich, welches die beste Lösung sein könnte, wenn man gemeinsame Kinder hat.
Es gibt einfach wenige Menschen, die so über der Sache stehen können, dass sie sich im guten trennen und dann plötzlich gute Freunde sind. Selbst bei den Beispielen aus meinem erweiterten Bekanntenkreis erlebe ich immer wieder bei allem guten Willen (praktizieren des Konzepts geteiltes Nest z.B.) , dass da dann eben doch Verletzung und Misstrauen vorherrscht oder zumindest immer wieder an die Oberfläche kommt.
 
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  • #30
Ich habe zwar von diesem niedlichen Erwachsenenspielchen namens Ehe keine Ahnung, aber wenn die Frau immer bitterlich weint (die Arme tut mir leid), dann willst du sie loswerden. Aber warum? Dein ellenlanger Text stellt das gar nicht dar. Nicht mehr ständig glücklich sein ist kein Grund zur Trennung.