F

fleurdelis

  • #16
Zitat von lululu13:
Ich denke schon das ich mich in die Situation versetzen kann
​Kannst du nicht und willst du auch nicht, denn:

Zitat von lululu13:
aber ich führe eine Beziehung mit ihm und nicht mit den Kindern.
Wenn du hier auf eine Trennung spekulierst, wird das nicht funktionieren. Du hast dich in eine Position manövriert, in der du nur verlieren kannst. Aus deinem genannten Grund. Wie kommst du auf die Idee, einen Mann für dich zu gewinnen, der Kinder hat, und hier eine Trennung zu verlangen? In diesem Moment hattest du bereits alles verloren. Und die Schuld daran tragen weder dein Partner, noch die Kinder.

Zitat von lululu13:
Ganz im Gegenteil, du wolltest nur das Falsche und hast falsch gespielt, von Anfang an.
 
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H

Hafensänger

  • #17
Selbstverständlich ist das Patchwork-Family. Und, lululu13, genauso selbstverständlich hast du nicht nur eine Beziehung zu deinem Partner, genau so auch zu seinen Kindern.
Ich versuch's mal anders. Dein Partner gehört freundlich abgewatscht, d.h. nicht mehr als dass ihr eine gemeinsame Sicht finden müsst, wie euer Zusammenleben funktionieren kann. Da ist Nichtreden keine Option, denn sonst wird deine empfundene Unerträglichkeit der Situation Folgen zeitigen.

Vielleicht ist es klug ihn gar nicht zur Auseinandersetzung zu zwingen, sondern ihn lediglich zu bitten dir zuzuhören und du schilderst ihm so, möglichst frei von Vorwürfen, deine Situation. Dass das wirkt, da bin ich sicher, ob es auch etwas bewirkt, nicht. Das kann auch mehrere Anläufe erfordern. Falls es zum zwanglosen Gespräch, gar zu einer Lösung kommt, wäre das dann den Kids zu vermitteln. Die sind nicht doof bis hin zu ausgesprochen verständig. Das schließt nicht aus, dass bei denen auch manche ein Gemüt haben wie mancher hier brandstiftende Ratgeber.

Nachträglich noch mein Disclaimer, das ist meine Wahrnehmung der Situation, ich kann mich irren, du weißt es besser.
 
G

Gast

  • #18
Wenn seine Exfrau auf die Beziehung negativ einwirkt, so ist dies ungut.
Und auch seine Kinder haben zu respektieren, dass ihr Vater nun eine neue Lebensgefährtin hat und sollten sich nicht zum Spielball von Interessen machen lassen. Ein gutes Verhältnis zum Vater beinhaltet auch dieses.
 
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  • #19
Liebe FS,

leider kann man eure Beziehungsdynamik nicht so beurteilen aus der Ferne. Bist Du Dir sicher, dass Dein Partner Dich wirklich tief und innig liebt? Oder ist es eher praktisch und Geld sparend, mit Dir zusammen zu leben?

Deine Schilderungen erinnern mich an das, was mein Mann über die - wenigen - Beziehungen sagt, die er nach seiner Trennung (nach langem Kampf um die Ehe) von seiner Familie hatte. Seiner Meinung nach stand er nicht wirklich vollständig hinter den neuen Partnerinnen und verteidigte noch den letzten Unsinn, den seine Kinder bauten - aus schlechtem Gewissen wegen der Trennung, die Meinung der Partnerin nicht wirklich ernst nehmen etc.

Bei uns lief das ganz schnell anders. Meine Meinung zählte, meine vorsichtig formulierte, aber deutliche Kritik nahm er zum Anlass neu nachzudenken, endlich ging er voll in Debatten 'rein mit seinen Kindern statt nur vorsichtig herum zu eiern - sprich quasi eine Wendung um 180 Grad. Inzwischen streiten sie sich in einer offenen, konstruktiven Art und Weise, so, wie es meiner Meinung nach sein sollte, und es kommt auch einmal ein klares "Nein" von ihm.

Leider glaube ich, dass Du hoffnungslos in der Defensive bist. Ich kann Dir eigentlich nur eine klare Ansage empfehlen - "entweder wir reden prinzipiell neu und Du fängst an auf mich Rücksicht zu nehmen, was dann aber zeitnah sehr nachvollziehbar umgesetzt werden muss oder Du gehst bitte". Ich kann Dir sicher sagen, dass er aus eigener Einsicht Nichts ändern wird.
 
H

Hafensänger

  • #21
Gut, dann entspricht es nicht der Definition von Patchworkfamilie. Ändert aber nichts daran, dass er mit seinen "Anhängen" Kids auf der einen Seite und ihr als Partnerin auf der anderen Seite in der zentralen Verantwortung steht das zu regeln. Und da können weder Kids noch Sie annehmen, sie hätten keine Beziehung zueinander.
 
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  • #22
Patchwork ist doch allgemein ein Neubildung einer Familie, wo beide Seiten Kinder mitbringen und ggffs noch eigene zusätzlich in die Welt gesetzt werden. Aber Patchwork hin oder her, daran liegts ja nicht.

Es liegt daran, daß der Mann sehr hinter seinen Kindern steht und bereit ist, alles für sie zu tun. Ich tendiere da zu den Aussagen von Frauenzimmer. Es ist möglich, dass er das aus schlechtem Gewissen macht und vielleicht auch zur eigenen Gewissensberuhigung, auf jeden Fall auf diesem Weg noch für die Kinder da zu sein.

Weiterhin gefiel mir auch die Aussage vom Frosch, glaube dass er es war, das Thema sachte anzusetzen bei ihm ohne Vorwurf und Emotion. Denn es scheint ein heisses Thema zwischen Euch zu sein @TE. Und je nach Wortlaut, Betonung und Wortwahl knallen Ansichten aufeinander, die eine Explosion verursachen. Hast Du mal überlegt zu einem Mediator/Partnerberatung zu gehen? Eine neutrale Person zwischen Euch, während Ihr Euren Konflikt besprecht, kann manchmal Wunder wirken.
 
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  • #23
hallo fleurdelis, wie kommst du auf die Idee das ich eine Trennung von Vater und Kindern will, da musst du mich falsch verstanden haben. Meine Überlegung ist ob ich mich trenne, ob ich da viel falsch mache wird sich zeigen.
 
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  • #24
vielen Dank für die vielen Gedanken und Ratschläge und auch die konstruktive Kritik von Euch !??Es tut gut gehört zu werden ,denn gut geht es mir nicht mehr. Ob es eine pachwork familie ist oder nicht , bzw welchen Namen man nimmt finde ich nicht wichtig. Ich denke ein wichtiger Ansatz ist, wie es mir mit meinem Partner geht, das er zuwenig Stellung bezogen hat für eine neue Beziehung und diese nicht verteidigt. Man kann nur Probleme besprechen, wenn das Gegenüber dies auch möchte. Es ist die Frage warum er so verschlossen ist und sich nicht mitteilen kann. Wo liegt sein Problem wo sind seine Ängste ? Ist das nicht auch sein Stück arbeit an der Beziehung, sich solche Fragen zu stellen, wenn er denn eine neue Beziehung möchte und eingegangen ist ? Was die Beziehung zu den Kindern angeht, sehe ich kein Land mehr in Sicht, dazu ist der Einfluss der Exfrau zu stark und ich denke auch , dass der Wunsch der Kinder das Papa und Mama , wenn schon nicht mehr zusammen , dann aber doch wenigstens ohne das Störfeld (neuer Partner) leben würden. Was die finanzielle Situation angeht, kamen einige Anregungen , dass es ja nicht mein Problem ist , wenn er ausgenommen wird wie eine "Weihnachtsgans". Ganz so sehe ich das nicht, denn wer hat schon alles getrennt in einer Beziehung. Wenn einer über seine Verhältnisse lebt oder seine Kinder keine Rücksicht auf seine finanzielle Situation nehmen, hat dies auch Einfluss auch unsere Beziehung. Sehr viele kluge Frauen haben mir hier tolle Antworten geschrieben, mich würde auch die Meinung von Männern interessieren.
 
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  • #25
Zitat von lululu13:
dazu ist der Einfluss der Exfrau zu stark und ich denke auch , dass der Wunsch der Kinder das Papa und Mama , wenn schon nicht mehr zusammen , dann aber doch wenigstens ohne das Störfeld (neuer Partner) leben würden.
Hat die Ex also keinen neuen Partner?
Wenn dein Glück von seinen Kindern abhängt ist das schlecht.........

Zitat von lululu13:
Sehr viele kluge Frauen haben mir hier tolle Antworten geschrieben, mich würde auch die Meinung von Männern interessieren.
"Wir" haben doch auch schon geantwortet..............nur eben nicht klug. Damned. ;-))


LG
Wasweißich
 
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  • #26
:)) sorry ich bin noch nicht so lange hier und die kleinen Köpfe sahen für mich nur nach Frauen aus ...
 
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  • #27
und mit dem Glück.. das hängt nicht von den Kindern ab... dann hast du meinen Text nicht verstanden .
 
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  • #30
Lieber Wasweißich, Wünsche sind nicht gelebte Realität. Wenn man den Wunsch der Kinder erfüllt, sollten wir die Beziehung, die ich mit meinem Partner habe beenden. Dann würden sich aber auch viele andere Paare trennen müssen, die Kinder aus einer vorangegangen Beziehung mitbringen oder vielleicht doch an diesen Realitäten arbeiten...