D

Deleted member 4363

  • #31
Hey Flux-us hast du meinen Melody-Gruß gefunden? Hat sie dir gefallen?
Liebe Grüße
 
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  • #33
Ich finde es erschreckend, wieviel Aufhebens man bereits wegen einer Hintergrundmusik machen kann. Unglaublich. Kein Wunder, dass viele Menschen so verkrampft und verkopft unterwegs sind. Über so etwas hat man sich doch früher nicht so viele Gedanken gemacht, oder?

Wichtig ist doch, dass der Gastgeber eine angenehme, halbwegs passende Musik spielt, die er für angemessen erachtet. Denn wenn er sich wohl fühlt und sich so zeigt wie er ist, wirkt das Ganze auch authentisch. Wenn dem Gast die Musik nicht zusagt, kann man doch ohne weiteres wechseln - damit ist doch der "Zauber des Abends" nicht hinüber. Denn wenn dieser ausschließlich über die Musik hergestellt wird,
stimmt zwischen den beiden Personen ohnehin die Chemie schon nicht so ganz.

Die Menschen sollten versuchen, sich wieder weg von diesem uns alle mehr und mehr einlullenden Perfektionismus zu bewegen.

Perfekte Körper (Fitnessstudio), die hippste Mode (entnommen einem Hochglanzmagazin), das neueste Smartphone, Dauererrektionen und multiple Orgasmen (aus den einschlägigen Videoclips) - das alles führt zu einem enormen Druck, der die Protagonisten oftmals zu Schauspielern und das Date zu einer Theatervorstellung verkommen lässt.

Und als ewig Gestriger noch ein konkreter Musiktipp: Sade.
 
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  • #34
Smooth Operator...
 
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  • #35
Zitat von IMHO:
Ich finde es erschreckend, wieviel Aufhebens man bereits wegen einer Hintergrundmusik machen kann. Unglaublich. Kein Wunder, dass viele Menschen so verkrampft und verkopft unterwegs sind. Über so etwas hat man sich doch früher nicht so viele Gedanken gemacht, oder?

Wichtig ist doch, dass der Gastgeber eine angenehme, halbwegs passende Musik spielt, die er für angemessen erachtet. Denn wenn er sich wohl fühlt und sich so zeigt wie er ist, wirkt das Ganze auch authentisch. Wenn dem Gast die Musik nicht zusagt, kann man doch ohne weiteres wechseln - damit ist doch der "Zauber des Abends" nicht hinüber. Denn wenn dieser ausschließlich über die Musik hergestellt wird,
stimmt zwischen den beiden Personen ohnehin die Chemie schon nicht so ganz.

Die Menschen sollten versuchen, sich wieder weg von diesem uns alle mehr und mehr einlullenden Perfektionismus zu bewegen.
Es ist doch schön, wenn man sich Gedanken macht, wie man eine gute Gastgeberatmosphäre schafft. Das wünsche ich mir von vielen Menschen, dass sie darüber mehr nachdenken würden, was ihren Gästen angenehm ist und was nicht.

Im Gegensatz zu früher sehe ich da eine zunehmende Vorrohung der Sitten.
Es wird kein Silber mehr geputzt, weil man aus Bequemlichkeit gar keines mehr besitzt. Stoffservietten, Messerbänkchen, wozu, Senfgläser oder minderwertiges Glas aus Schweden mit Lufteinschlüssen müssen auch genügen.
Gäste, die rauchen wollen, durften das selbstverständlich, ein guter Gastgeber hatte immer Zigaretten für Gäste, heute werden sie mit Belehrungen vor die Haustür vertrieben und müssen schlimmstenfalls ihre Schuhe ausziehen, bevor sie eine fremde Wohnung betreten.
 
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  • #38
Zitat von Truppenursel:
Es ist doch schön, wenn man sich Gedanken macht, wie man eine gute Gastgeberatmosphäre schafft. Das wünsche ich mir von vielen Menschen, dass sie darüber mehr nachdenken würden, was ihren Gästen angenehm ist und was nicht.

Ohne Frage ist es völlig o.k. sich Gedanken zu machen. Aber bitte keine Wissenschaft draus machen.

Ich schrieb desweiteren, dass der Gastgeber eine für seinen Geschmack angemessene (angenehme) Musik auswählen sollte. Immerhin spiegel das auch seinen Geschmack wider. Und Authentizität ist wohl mit das A und O eines Dates, oder?
 
G

Gast

  • #39
Zitat von IMHO:
Ich finde es erschreckend, wieviel Aufhebens man bereits wegen einer Hintergrundmusik machen kann. Unglaublich. Kein Wunder, dass viele Menschen so verkrampft und verkopft unterwegs sind. Über so etwas hat man sich doch früher nicht so viele Gedanken gemacht, oder?

Wichtig ist doch, dass der Gastgeber eine angenehme, halbwegs passende Musik spielt, die er für angemessen erachtet. Denn wenn er sich wohl fühlt und sich so zeigt wie er ist, wirkt das Ganze auch authentisch. Wenn dem Gast die Musik nicht zusagt, kann man doch ohne weiteres wechseln - damit ist doch der "Zauber des Abends" nicht hinüber. Denn wenn dieser ausschließlich über die Musik hergestellt wird,
stimmt zwischen den beiden Personen ohnehin die Chemie schon nicht so ganz.

Die Menschen sollten versuchen, sich wieder weg von diesem uns alle mehr und mehr einlullenden Perfektionismus zu bewegen.

Perfekte Körper (Fitnessstudio), die hippste Mode (entnommen einem Hochglanzmagazin), das neueste Smartphone, Dauererrektionen und multiple Orgasmen (aus den einschlägigen Videoclips) - das alles führt zu einem enormen Druck, der die Protagonisten oftmals zu Schauspielern und das Date zu einer Theatervorstellung verkommen lässt.

Und als ewig Gestriger noch ein konkreter Musiktipp: Sade.

Übertreibst Du nicht ein wenig? Truppenursel hat da m.E. die besseren Argumente gebracht.

Und Dein Musiktipp, nun ja. reichlich angestaubt, das habe ich in den 80ern gehört.
 
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  • #40
Mal ein ganz anderer Gedanke: ich würde gar keine Hintergrundmusik hören wollen.
 
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  • #41
Interessantes Thema, weil ich mir diese Frage auch schon gestellt habe.

Es ist letztendlich eine Typfrage. Genauso wie eine Frage der Situation, wie meine Vorredner es auch bereits klargestellt haben.
Für ein gemütliches Essen finde ich persönlich auch Acoustic Rock (Frank Turner etc.) ganz in Ordnung, nicht zu kitschig.
Ist es bereits etwas intensiver und soll bewusst romantisch werden, würde ich zu auch zu Klaviermusik tendieren, aber wie gesagt, es ist eine Typfrage.

Musik macht auf Dauer unterbewusst mehr mit uns als wir uns denken, von daher kann ich den TE schon gut verstehen, dass er sich in diesem Punkt Gedanken macht.
 
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  • #42
Musik ist der Schlüssel zur Seele. Das weiss jeder Komponist, jeder Producer, jeder DJ. Sie beeinflusst Stimmungen.
 
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  • #43
Hintergrundmusik verschafft ein schönes Ambiente bei einem Essen.
 

vhe

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  • #45
Zitat von Mrs.Right:
Manche legen bei Musik mehr Wert auf Melodie, andere mehr auf Rhythmus.
Ganz ehrlich - ich würde mehr Wert auf das gemeinsame Kochen legen...
Wenn dann die Kartoffeln angebrannt, der Backofen reif für den Pyrolysegang und die erste Flasche Rotwein schon in der Küche geleert worden ist, ist die Musik egal. :)