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  • #1

Hilfe!! Ansprechen?

Ich brauche Eure Einschätzung! Seit ein paar Wochen treffe ich einen Mann aus PS, es scheint von ihm eher als Affaire gedacht, wobei sich abzeichnet, dass es auch mehr werden könnte, von mir Signale, dass ich gern mehr hätte. Heute habe ich gesehen, dass er weiterhin in PS schaut. Weil er weitersucht? Weil er schaut, ob ich noch aktiv bin? (Ja, maile mit einigen, aber mein Herz ist nicht frei). Was denkt Ihr? Soll ich ihn darauf ansprechen? Oder denke ich mir, entweder ich bin die Richtige, dann wird auch keine andere eine Chance haben, oder wenn eine andere eine Chance hat, war ich auch nicht die Richtige? Ich bin verunsichert.
 

loewin

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  • #2
Klartext

Hallo Delfin,

ich würde an Deiner Stelle Klartext mit ihm reden. Soll heißen, ich wprde ihm sagen, dass ich nicht auf eine Affäre aus bin, mir aber mehr mit ihm vorstellen könnte und wenn ihr beide der Meinung seid könnt ihr ja beide übereinkommen, dass ihr solange wie es mit euch läuft auf weitere Kontakte verzichtet. Nach meinen Erfahrungen verstehen Männer Signale oder Andeutungen nicht immer, sondern mögen lieber klare Ansagen.

Viel Glück!

Gruß
Löwin
 
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  • #3
Löwin

Hallo Löwin,

danke. Ich befürchte, dass er sich von mir kontrolliert oder bedrängt fühlt, wenn ich die Aktivität bei PS anspreche. Man kann es ja keinem verbieten. Vielleicht zieht er sich dann komplett zurück?
 
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  • #4
Löwin PS

Es ist beiden klar, dass ich mehr will. Er ist, sagen wir mal, uneindeutig. Kein Ja und kein Nein.
 

loewin

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  • #5
dann ist er es sowieso nicht wert...! Meiner Meinung nach! Oder wäre es Dir lieber, wenn er dann was mit Dir anfängt und nebenbei dann noch die ein oder andere aus PS mitnimmt? Denke eher nicht, oder?
LG
Löwin
 
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  • #6
@Löwin

Wir haben ja schon was miteinander. Aber keine Beziehung, eine Bettgeschichte. Ich bin slebst doof, wenn ich mich darauf einlasse, eigentlich kann ich da nur mit einer Enttäuschung rauskommen. Ich will aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich das noch weiter entwickeln kann. Naiv?
 
L

Löwefrau

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  • #7
Meine Erfahrung ist, dass Männer sich unheimlich schnell kontrolliert fühlen, wenn so etwas angesprochen wird.
Mir ist mal einer abgesprungen, bei dem ich das zu früh gesagt habe.

Allerdings wenn ihr "was habt" oder es mehr werden soll, dann musst du das eines Tages thematisieren.
Spätestens wenn er sich zu dir bekennt.....
Dann würde ich das mit anderen Kontakten nicht mehr dulden.
 

loewin

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  • #8
ich kann nur aus meinen erfahrungen berichten und da war es eigentlich immer so, dass aus einer bettgeschichte nie eine beziehung enstanden ist. ich habe mit mitte 20 meinen traummann kennengelernt und so gedacht wie du, aber in den 8 jahren wurde es nie mehr wie eine bettgeschichte mit freundschaft, trotz mehrfacher versprechungen seinerseits...! wenn du dich in ihn verliebt hast, machst du dich mit einer bettgeschichte mit ihm auf dauer nur kaputt, glaub mir. lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende....;)
 
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  • #9
@Löwefrau

WENN er sich zu mir bekennt. Wie lange sollte Frau denn darauf warten?
 
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  • #10
@loewin

8 Jahre? Wo war denn in der ganzen Zeit der Unterschied zu einer Beziehung? Das ist ja ewig! Wie ist das zu Ende gegangen? Ich habe in anderen Foren gelesen, dass daraus auch schon eine Beziehung entstanden ist, aber in unserem Fall? Will nicht unnötig leiden.
 

Smiler

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  • #11
Vielleicht hilfreich?

Ich fühle mich kontrolliert, wenn sie meine Mails liest, mir zu durchschaubare Fallen stellt, rumdruckst, übermäßig viele Anrufe kommen mit "Was machst Du gerade" oder "Wo bist Du" oder "Wer ist bei Dir". Nicht kontrolliert fühle ich mich, wenn sie ein Thema klar und nachvollziehbar anspricht.

Manchmal ist man etwas blind. Hier, ein Zaunpfahl ;-)
 
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  • #12
@smiler

Danke smiler. Was meinst Du mit dem "manchmal ist man blind?"
 

Smiler

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  • #13
Manchmal blind

Manchmal erkennt man nicht, was der andere wirklich fühlt. Man ist blind durch seine eigenen Sicht der Dinge oder vielleicht auch nicht mutig genug, es anzusprechen. Konkret:

Vielleicht sieht er nicht, dass Du mehr willst, will selbst mehr, traut sich aber nicht, oder er sieht, dass Du mehr willst, hat aber Angst vor dem Schritt. Beides sehr ähnlich, in beiden Fällen hilft der Zaunpfahl, mit dem sich einer von beiden zu winken trauen muss.

In dem Fall, Du :)
 
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  • #14
@smiler

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er nicht wirklich mehr will. Auch wenn er mich nicht ganz gehenlassen will. Und ich schaffe es nicht, zu gehen, weil ich mehr will. Das mit dem "er hat Angst, den Schritt zu gehen, obwohl er weiß, ich will mehr" interessiert mich. Was sind das für Ängste? Vor was? Es kann doch nicht mehr als schief gehen.
 

Sarah

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  • #15
Oh man, das bestätigt meinen Verdacht, es geht um Kommunikation. Vielleicht muss man den Männern einfach mehr zutrauen :).
 

Smiler

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  • #16
Es kann doch nicht mehr als schief gehen

Das ist der Punkt. Um etwas Schönes schöner zu machen, muss man manchmal das Risiko eingehen, alles zu verlieren.

Es kann also alles schief gehen.
 
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  • #17
@smiler

Du meinst, das ist die Angst dahinter?
 
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  • #18
@Sarah

Du hast recht, es geht um Kommunikation (und um die Angst, dabei verletzt zu werden). Kannst Du mir Deinen Kommentar trotzdem genauer erläutern? Wie würdest Du das machen in diesem Fall?
 
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  • #19
@smiler

"Es kann doch nicht mehr als schief gehen

Das ist der Punkt. Um etwas Schönes schöner zu machen, muss man manchmal das Risiko eingehen, alles zu verlieren.

Es kann also alles schief gehen. "

Das ist übrigens ziemlich genial, was Du da von dir gegeben hast!!!
 

Sarah

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  • #20
Ja, Mut zum schief gehen, warum immer gerade. Stimmt, warum eigentlich?
 
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  • #21
@smiler

Ich krieg mich über Deine Aussage mit dem schief gehen gar nicht mehr ein. Das ist obergenial! Das ist die Lösung! Genau deshalb macht mich das, was da ist, so unfroh, weil es eben nicht geklärt ist, nicht zum Guten und nicht zum Schlechten. Es wabert, mehr nicht.
 

Smiler

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  • #22
Das ist die Angst dahinter?

Genau. Ich bin überzeugt davon, dass viele Dinge (nicht nur in einer Partnerschaft) besser laufen, wenn sie einfach konkret angesprochen werden. Wer anfängt, für den Anderen zu denken, denkt alles andere, als der Andere denkt. Im Ergebnis sind das dann Missverständnisse: "Und ich dachte, Du denkst..."

Übrigens, die Frage "Was denkst Du?", die - ich unterstelle das einfach mal - Frauen gerne stellen, ist nicht hilfreich. Der bessere Ansatz ist, das Thema vorzugeben: "Du, ich denke, wir... Was denkst Du?".

Das kann mit einer weitreichenden Entscheidung verknüpft sein: Alles, oder nichts.
 
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  • #23
@smiler

Ja, davor habe ich Angst. Ich habe allerdings auch schon Fragen gestellt, doch die Antworten sind nicht eindeutig. Deshalb gibt es keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende.

Ohne Scherz: Ich bin beeindruckt von dem, was Du schreibst!
 

Sarah

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  • #24
@ delfin
„es geht um Kommunikation (und um die Angst, dabei verletzt zu werden). Kannst Du mir Deinen Kommentar trotzdem genauer erläutern? Wie würdest Du das machen in diesem Fall?“

Dein Thema tought und ich habe kein Rezept. Ich war in einer ähnlichen Situation und hatte nicht den Mut, es anzusprechen. Ich würde es jetzt einfach wagen, das zu sagen, was ich möchte. Verletzungen auszuhalten, gehört wahrscheinlich dazu.
 
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  • #25
@sarah

"Verletzungen auszuhalten, gehört wahrscheinlich dazu."

Ja, das stimmt. So wie es ist, ist es für mich eine Gefühlsachterbahn. Es hat mich wirklich voll erwischt mit diesem Mann.
 

Smiler

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  • #26
Es gab Zeiten, da habe ich mir zu viele Gedanken über alles gemacht. Mehr aus dem Geschäftlichen ins Private übertragen habe ich dann konkrete Rückfragen, wenn diese angebracht sind. Einfaches Beispiel:

Du sprichst jemandem auf die Mailbox. Er ruft nicht zurück. Du denkst in alle Richtungen bis ins Leichenhaus und spinnst Dir so viel zusammen, dass Du bald weinen möchtest.

Die einfache Lösung: Nach einem vertretbaren Zeitraum rufst Du einfach erneut an und fragst freundlich und unbefangen (nicht vorwurfsvoll!) nach. In den meisten Fällen ist Dein Gegenüber dankbar, dass Du ihm die Entscheidung zum Rückruf abgenommen hast. In wenigen Fällen läufst Du Gefahr, dass er sich bedrängt fühlt.
 

Sarah

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  • #27
Ja und wenn er sich auch bedrängt fühlt, was ist eigentlich an diesen Gefühlen so schädlich? Davon geht die Welt nicht unter.
 

Smiler

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  • #28
Was ist eigentlich an diesen Gefühlen so schädlich?

Gar nichts. Eine gesunde Portion Egoismus rundet die Kommunikation ab :)