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  • #47
AW: Haustiere

Zitat von Verärgert:
Mal davon abgesehen, dass Katzen bei mir aufgrund einer Katzenallergie die Lebensqualität merklich verschlechtern, finde ich es immer wieder bemerkenswert, wie intolerant manche 'Tierfreunde' auf Menschen reagieren, die Haustieren nur eine untergeordnete Wichtigkeit in ihrem Leben einzuräumen bereit sind.
Gut, bei einer Allergie kann man nichts machen. Das ist dann wirklich ein Grund, Katzen aus dem Weg zu gehen. Ich kann Leuten, die Katzen eine untergeordnete Wichtigkeit in ihrem Leben einräumen, durchaus tolerieren. Wäre ja wirklich ein dicker Hund, wenn nicht ;-) Wer hingegen einen potentiellen Partner ablehnt (Allergie mal ausgenommen), nur weil diese/r zwei Katzen hat, der tut mir allerdings tatsächlich fast leid.
 
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  • #48
AW: Haustiere

Zitat von suzanne:
Wer hingegen einen potentiellen Partner ablehnt (Allergie mal ausgenommen), nur weil diese/r zwei Katzen hat, der tut mir allerdings tatsächlich fast leid.
Vielleicht haben diese Menschen die Erfahrung gemacht, dass es manche Tierbesitzer mit ihrer Tierliebe übertreiben. Ich kenne auch Fälle, in denen sich alles nach den 'Bedürfnissen' des Haustiers richtet.
 
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  • #49
AW: Haustiere

Zitat von Verärgert:
Vielleicht haben diese Menschen die Erfahrung gemacht, dass es manche Tierbesitzer mit ihrer Tierliebe übertreiben. Ich kenne auch Fälle, in denen sich alles nach den 'Bedürfnissen' des Haustiers richtet.
«Manche» mag es geben, ich selbst kenne auch so einen Fall. Hoffnungslos! Das liegt aber nicht an den Katzen, sondern am Menschen.
Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht (mit oder ohne Haustiere), dennoch gehe ich nicht per se davon aus, dass alle Menschen schlechte Erfahrungen hervorrufen.
 
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  • #50
AW: Haustiere

Habe neulich erst wieder einen Mann kennengelernt, der ganz erfreut darüber erzählte, dass seine 2 Katzen zu ihm ins Bett können - immer und zu jeder Zeit. Das wäre ja so toll. Schön für ihn. Aber sorry, ich mus Haustiere echt nicht im Bett haben. Es gibt Grenzen und hier ist meine. Ich will nur einen Tiger im Bett und der hat nur 2 Beine und haart nicht.
 
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  • #56
AW: Haustiere

Bei diesem Thema kommen ja wirklich alle Klischees auf den Tisch, die es gibt. Wenn die Generation meiner Eltern diese Kommentare hier lesen würde, dann käme mit Sicherheit der Spruch "über uns aufregen, weil wir eingefahrene Meinungen haben - ihr lebt ja selbst mit den gleichen Klischees" und die Eltern hätten recht.
Wir treffen ja tatsächlich noch Leute außerhalb des Internets. Denkanstoß für alle "Nicht-Tierliebhaber": Ihr lernt im Job, in der U-Bahn oder auf einer Party jemanden kennen, verliebt euch auf Anhieb, erfahrt beim zweiten oder dritten Treffen, dass diese Person Hund/Katze hat (die im Haus lebt) und schwuppdiwupp ist das Verliebtsein weg und ihr schickt diese Person dahin, wo der Pfeffer wächst??? Tut mir leid, wenn ich hier jemanden zu nahe trete, aber dann kann es mit den Gefühlen nicht weit her gewesen sein.
Vor vielen Jahren war ich mit einem Kettenraucher zusammen. Genaugenommen war er meine erste richtig große Liebe und ich bin absolute Nichtraucherin (habe auch noch nie geraucht), aber ich wäre nicht im Traum darauf gekommen, diesen Mann wegen 2-3 Päckchen Zigaretten am Tag abzuschießen - auch wenn ich den Dunst nicht toll fand.
Sicherlich gibt es gesundheitliche Aspekte, die manche Tiere ausschließen. Ich habe eine extreme Katzenhaarallergie und musste letztes Jahr schweren Herzens meine beiden geliebten Pelznasen abgeben, aber diese Pauschalurteile hier bei diesem Thema finde ich echt daneben:
1.) Tierhalter lassen ihre Tiere immer im Bett schlafen: Mein Hund und meine Katzen haben noch nicht einen Tag oder eine Nacht in meinem Bett verbracht und ich kenne mehrere Menschen, bei denen das genauso wenig gewünscht und üblich ist. Ich finde das genauso unhygienisch, wie wenn MENSCH mit Schuhen und Jeans in mein Bett geht.
2.) Weder Hund noch Katzen haben/hatten etwas auf meinem Tisch verloren oder dürfen meinen Teller ablecken ;-)
3.) Meine Hündin liebt Katzen und viele Hunde mögen Katzen oder ignorieren sie halt. Das muss man erst mal ausprobieren, bevor man sich altbacken an dem alten Spruch "wie Hund und Katz" festbeißt. Es kann sich durchaus ein Hundehalter mit einem Katzenhalter "einlassen".
4.) Auch diese "welches-Geschlecht-hat-denn-dein-Hund-Nummer" ist doch bei vielen Hunden genauso überholt. Wir haben hier in Deutschland inzwischen massig Hunde aus dem Auslandstierschutz, mein Hund stammt auch von Spanien und den meisten Hunden von dort ist es schnuppe, ob Hündin oder Rüde vor ihnen steht. Sie haben - im Vergleich zu manchen Menschen - dort längst Toleranz lernen müssen, sonst hätten sie auf der Straße gar nicht erst überlebt. Die Chemie muss zwischen den Hunden stimmen und sonst nix.
5.) "Hunde machen so viel Dreck und stinken". Nach einem Spaziergang durch Schlamm & Co kann man einem Hund die Füße abwaschen, das gibt's tatsächlich ;-) und wenn meine Kurzhaarhündin tatsächlich mal stinkt, dann kommt sie halt in die Badewanne. Wo ist das Problem?
6.) Die Theorie "Nur wenn man mit Tieren aufgewachsen ist, mag man selbst welche" stimmt definitiv nicht! Ich habe im direkten Umfeld mehrfach das Gegenteil vor Augen. Mancher Mensch lernt erst über den neuen Partner ein Haustier kennen und lieben. In einem Fall ist es sogar so, dass zuerst der Hund beim Nachhausekommen begrüßt wird - bevor die Frau dran ist ;-).
Ich möchte niemanden bekehren, aber ich würde mir wünschen, wenn wenigstens der eine oder andere User mal über seine pauschalen (Vor)Urteile nachdenkt, bevor er jemanden in die Wüste schickt - der vielleicht doch der/die Richtig(e) sein könnte. Gibt es etwas Blöderes, als verpasste Chancen??? Ich finde nicht...
 
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  • #57
AW: Haustiere

Ein Hoch auf die Tierliebe, wenn es keine übertriebene Tierliebe ist und ein Tier Tier bleibt / bleiben kann....

Zitat von Grünfink:
....4.) Auch diese "welches-Geschlecht-hat-denn-dein-Hund-Nummer" ist doch bei vielen Hunden genauso überholt. Wir haben hier in Deutschland inzwischen massig Hunde aus dem Auslandstierschutz, mein Hund stammt auch von Spanien und den meisten Hunden von dort ist es schnuppe, ob Hündin oder Rüde vor ihnen steht. Sie haben - im Vergleich zu manchen Menschen - dort längst Toleranz lernen müssen, sonst hätten sie auf der Straße gar nicht erst überlebt. Die Chemie muss zwischen den Hunden stimmen und sonst nix....
Hunde haben Tolereanz gelernt?!! Wow! Ich dachte immer, dass Hunde "nur" Tiere sind, die ein bestimmtes Rudelverhalten an den Tag legen, die sozialisiert werden können, die sich anpassen können etc. Aber Hunde als tolerant zu bezeichen, finde ich persönlich unpassend.

Hunde überleben auf der Straße, weil sie ihrem Trieb / Instinkt / Rudelverhalten folgen. Das hat mit Toleranz nichts zu tun.

Hm, gibt es eigentlich in Deutschland nicht genug Hunde, die in Tierheimen versauern und ein neues Zuhause suchen? Muss man jetzt auch noch massig Hunde aus dem Auslandtierschutz einführen? Das "Problem" in Spanien kann man auch anders lösen.

Zitat von Grünfink:
Ich möchte niemanden bekehren, aber ich würde mir wünschen, wenn wenigstens der eine oder andere User mal über seine pauschalen (Vor)Urteile nachdenkt, bevor er jemanden in die Wüste schickt - der vielleicht doch der/die Richtig(e) sein könnte. Gibt es etwas Blöderes, als verpasste Chancen??? Ich finde nicht...
Ja, es gibt etwas "Blöderes" als verpasste Chancen: Mit dem falschen Partner zusammen zu sein und ständig über gewisse Themen zu reden, wenn man diesbezüglich völlig andere und inkompatible Meinungen hat. Ich behaupte mal, dass die meisten Forumsmitglieder wissen, welche Kompromisse sie eingehen können und wollen.
 
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  • #58
AW: Haustiere

Zitat von anaj:
Ein Hoch auf die Tierliebe, wenn es keine übertriebene Tierliebe ist und ein Tier Tier bleibt / bleiben kann....



Hunde haben Tolereanz gelernt?!! Wow! Ich dachte immer, dass Hunde "nur" Tiere sind, die ein bestimmtes Rudelverhalten an den Tag legen, die sozialisiert werden können, die sich anpassen können etc. Aber Hunde als tolerant zu bezeichen, finde ich persönlich unpassend.

Hunde überleben auf der Straße, weil sie ihrem Trieb / Instinkt / Rudelverhalten folgen. Das hat mit Toleranz nichts zu tun.

Hm, gibt es eigentlich in Deutschland nicht genug Hunde, die in Tierheimen versauern und ein neues Zuhause suchen? Muss man jetzt auch noch massig Hunde aus dem Auslandtierschutz einführen? Das "Problem" in Spanien kann man auch anders lösen.



Ja, es gibt etwas "Blöderes" als verpasste Chancen: Mit dem falschen Partner zusammen zu sein und ständig über gewisse Themen zu reden, wenn man diesbezüglich völlig andere und inkompatible Meinungen hat. Ich behaupte mal, dass die meisten Forumsmitglieder wissen, welche Kompromisse sie eingehen können und wollen.
Nach dem Lesen deiner Zeilen ist mir eines sehr klar geworden. Es macht tatsächlich keinen Sinn mit "Haustierablehnern" über ein Nachdenken über deren Ablehnung zu reden. Es ist schlichtweg sinnlos.
Nur zwei kurze Anmerkungen:
- den Begriff Toleranz bei Tieren darfst du gerne ironisch verstehen und musst den Begriff nicht "dudenmäßig" analysieren
- ich war monatelang in umliegenden Tierheimen auf der Suche nach einem Hund; dort habe ich selbst über den langen Zeitraum nur große Hunde gesehen und wenn tatsächlich ein kleinerer Hund dort saß, dann war es ein schwieriger Hund; ich war aber auf der Suche nach einem unkomplizierten kleinen bis mittelgroßen Hund; solche findet man zuhauf im ausländischen Tierschutz; auch wenn es manchen Leuten nicht passt, es ist einfach so; wer dann lieber zum deutschen Züchter geht und neue Hunde produzieren lässt, der soll das tun, ich wollte dies aber nicht und stehe mit meiner Meinung nicht alleine da;
 
W

winzling_geloescht

  • #59
AW: Haustiere

Mit scheint's mit den Tieren ähnlich zu sein wie mit den Menschen, die schwierigen will keiner. Ein Blick auf die Streuner :-D über die Grenzen hinaus könnte also lohnen. Die sollen ja so unkompliziert sein.

Bei mir darf eine Katze übrigens selbstverständlich in's Bett, Grünfink. Was ein Hund allerdings nicht darf, der liegt davor. Und sie ist keineswegs so unkompliziert, sie hat nur total andere Macken als ich, wir ergänzen uns sozusagen :-D
 
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  • #60
AW: Haustiere

Als Hundeliebhaberin wäre mir als Erwachsene in voller Berufstätigkeit ein Hund zuanstrengend gewesen und mit Kind, wäre das mit dem Hund auch immer an mir hängen geblieben. Es blieb also bei Wellensittichen und Schildkröten/Hamster.
Dann bin ich über eine ziemlich starke Geschichte auf die Katze gekommen, die hatte mich ausgesucht, nicht ich sie (Katzenkenner wissen wovon ich spreche). Da ich viel beruflich weg war beschloss ich dem kastrierten Kater eine junge Gefährtin, sein nachfolgendes Geschwisterchen dazu zu kaufen.Die zwei wurden ein Herz und eine Seele bis das Weibchen Junge bekam. Davon musste ich einfach eines behalten und genau diese liegt immer neben mir, wenn ich am Mac arbeite. Tja und heute habe ich 3 Katzen. Ich lebe in einem Haus mit Garten und die können rein und raus, wie es ihnen passt.
Auf mein Bett kommt nur der Kater mal kurz um Gute Nacht zu sagen und wird dann wieder ausgesperrt oder kratzt an meiner Türe guten Morgen weil er Hunger hat.
Wenn ein Mann mit Katzen überhaupt nicht klar kommt passt er nicht in mein Leben.

Auch das müsste ich wohl ins Profil schreiben.... ? Dann wäre die "Ausbeute" oder Möglicheiten noch schmaler...
Doch ehrlich gesagt, schaue ich immer weniger rein in die Partnerseite, die Luft ist raus.
Ob ich für den Herbst des Lebens noch eine Partnerschaft eingehen werde steht (vielleicht) in den Sternen. Ich will es aber gar nicht so genau wissen und lebe auch ganz gut so.

Zu beobachten ist, dass bei Männern die neu in mein Haus kommen (ob Handwerker, Freunde, neue Bekanntschaften), mein Kater sich manchmal annähert, manchmal nicht. An der Art und Weise wie die Männer reagieren, lassen sich von mir schon einige Schlüsse über wie sie ticken ziehen.

Katzenliebhaber hin oder her, ein interessantes Phänomen wie einfühlsam mein Perserkater auf alle Menschen und Tiere zugeht, besonders wenn es jemandem oder mir schlecht geht. Er wurde für mich zu einem Barometer über meine eigene Befindlichkeit und die anderer.