kareena

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  • #31
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Schreiberin:
Oh, das ist spannend ! Ich bin gespannt auf deine Detailanalyse ! :)

Wie ist es dann mit Leuten, deren Kinder sich über die Jahre Kaninchen, Katzen, Meerschweinchen zugelegt haben ? Welcher Tiercharakter schlägt besonders durch und auf alle Familienmitglieder oder nur auf einige ?
Und sind Menschen mit Hunden besonders hündisch in ihrem Verhalten ? Wollen sich ständig einem Anführer unterordnen und ständig an die frische Luft ?
Wahrscheinlich sind das auch alles Dicke, weil Hunde ja immer alles fressen, was ihnen vor die Nase kommt... Und Katzen ?.. Angeblich die gefährlichsten Raubtiere der Welt - töten nur aus Spaß .... VORSICHT VOR PROFILEN MIT KATZEN !!!! :)))

Aber ich werfe da wohl Verhalten und Charakter durcheinander - muss ich erst noch mal Heike fragen, wie das auseinanderzuhalten ist....

Schreiberin, gefällt mir Dein Statement und dazu fällt mir noch folgendes ein: Bin ich als Vogelhalterin "flatterhaft" ? Grins
 

anaj

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  • #32
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Als leidenschaftliche Rattenhalterin empfinde ich es sehrwohl als "Reduktion". !

Es ist aber Deine Entscheidung, Ratten zu halten. Also musst Du auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die damit nicht klarkommen und damit nichts zu tun haben wollen, ohne Dich gleich angegriffen zu fuehlen.

Zitat von Luna Shalima:
Tiere in Käfigen sind überflüssig? Auch noch nie gehört...!

Das habe ich auch schon oefter gehoert. Manche behaupten naemlich, dass Tiere nicht in den Kaefig gehoeren - egal, ob es ein Vogel oder ein Tiger ist. Das Argument, das in diesem Zusammenahng oft benutzt wird, ist Tierliebe.

Zitat von Luna Shalima:
Du würdest also eine Einladung von Freunden ablehnen, weil sie Ratten haben?
Ich hoffe nicht, dass Du Dich als tierlieb bezeichnest.

Ich wuerde auch nicht zu Leuten Essen gehen, die Ratten haben.
 

Viola

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  • #34
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Ok, aber ich will der Frage auf den Grund gehen, WARUM beides nicht geht!?

Beides geht nicht, weil ich Ratten nicht mag und sowas nicht im Haus haben will. Fuer mich sind Ratten einfach nur Ungeziefer. Sowas gehoert einfach nicht in die Wohnung. Ich moechte auch nicht von einem Mann beruehrt werden, der vorher eine Ratte angefasst hat.

Ich moechte auch keine Spinnen oder Schlangen im Haus haben oder einen Partner haben, der sowas hat.

Andere Haustiere (wie z.B. Hund, Katze, Vogel, Fische) sind voellig ok, wenn sich die Anzahl im Rahmen haelt und er nicht gleich alles hat!

Haustiere habe ich bisher nie als Ausschlusskriterium betrachtet, da Maenner, die in mein Beuteschema passen, normalerweise keine aussergewoehnlichen Haustiere haben.
 
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winzling_geloescht

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  • #35
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von anaj:
Ich wuerde auch nicht zu Leuten Essen gehen, die Ratten haben.

Hättest du Angst vor deren geheimen Absprachen, welches Tier jetzt die Aufgabe bekommt, den Gast abzulenken, damit die anderen genüsslich dessen Teller leerfuttern bzw. die sich darauf befindlichen Leckerbissen in Sicherheit bringen können? Vielleicht sind sie ja drauf abgerichtet ;o)

Ich habe ja die Vermutung, dass der Besitz von Ratten eher den unteren sozialen Schichten zugeordnet wird, kann das sein?
 

anaj

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  • #36
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von winzling:
Hättest du Angst vor deren geheimen Absprachen, welches Tier jetzt die Aufgabe bekommt, den Gast abzulenken, damit die anderen genüsslich dessen Teller leerfuttern bzw. die sich darauf befindlichen Leckerbissen in Sicherheit bringen können? Vielleicht sind sie ja drauf abgerichtet ;o)

Nein. ;-)

Ich finde es einfach nicht hygienisch, Ratten als Haustiere zu halten. Stell Dir mal vor, dass die Ratten durch die ganze Wohnung laufen duerfen, dann waren die Viecher doch ueberball und ich soll mich dann da wohl fuehlen?! Das kann ich einfach nicht.

Ich moechte auch keinen Sex mit einem Mann, der Ratten haelt. Erst fasst er die Ratten an und dann geht er mir an die Waesche? Nee, danke. Das muss ich echt nicht haben.

Andere koennen gern halten was sie wollen, das schreibe ich natuerlich niemanden vor, aber ich gehe dann auf Abstand. Zum Glueck kann ich selbst entscheiden, wen ich besuche oder wen ich in meine Wohnung lasse. ;-) Ratten und Maeuse haben in einer Wohnung nichts zu suchen - vor allem in meiner oder in einer gemeinsamen Wohnung mit einem Partner.
 
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  • #37
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von winzling:
Ich habe ja die Vermutung, dass der Besitz von Ratten eher den unteren sozialen Schichten zugeordnet wird, kann das sein?

Ich glaube eher, dass es damit zusammenhängt, dass Ratten - wie Spinnen oder Schlangen - zu den 'Ekeltieren' zählen und in ihrer 'natürlichen' Umgebung mit Dreck etc. in Verbindung gebracht werden.
 

Susi3000

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  • #38
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
... Ich habe es vorsichtig formuliert, das Wort "Nager", damit die Männer nicht gleich davonlaufen.
Allerdings stehe ich ja zu meinen Haustieren. 5 Rattendamen und ein Bub (genannt: Rudi der Glückliche).
Nun kam es im Laufe der Zeit immer wieder vor, dass Männer fluchtartig das Feld verließen, als sie erfahren haben, dass ich Ratten beherberge. ...

Hallo Luna

Du erwartest etwas von den anderen, was du selber nicht bereit bist zu geben! Akzeptanz.
Du sagst, du stehst dazu, aber du formulierst es nebulös als Nager.
Schreib rein, dass du Ratten als Haustier hälst, dann bleibt dir auch das fluchtartige Wegrennen erspart.

Ich stelle mir gerade vor, in meinem Profil gebe ich als Haustier Reptilien an; wir würden uns treffen und jeder bringt seine Haustierchen mit. Und dann kommt das grosse "AAAAAHHHHHH" aus deinem Mund, weil deine geliebten Ratten das Grundnahrungsmittel meiner geliebten Boa ist.... Und nu?
 
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Novacita

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  • #39
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Bei anderen Haustieren wie zB Reptilien oder 10 Katzen?
Oder gehört ihr zu denen, für die gewisse Haustiere abschreckend sind und ihr das Weite sucht?

Hallo Luna,

ich würde auch zu keinem Mann ziehen, der einen Hund in der Wohnung hält. Sowas ist einfach Geschmackssache, mich würde der Geruch stören, Gebell erst recht. Auch mit Ratten hätte ich meine Probleme. Fische oder ein Wellensittich wären okay, eine Katze auch, aber alles andere - ein klares Ausschlusskriterium. Tiere gehören für mich zudem in ihre angestammte Umgebung - nach draußen.
 

male:user

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  • #40
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Hallo Zusammen!
Ich habe es vorsichtig formuliert, das Wort "Nager", damit die Männer nicht gleich davonlaufen. Allerdings stehe ich ja zu meinen Haustieren. 5 Rattendamen und ein Bub (genannt: Rudi der Glückliche).

Nun kam es im Laufe der Zeit immer wieder vor, dass Männer fluchtartig das Feld verließen, als sie erfahren haben, dass ich Ratten beherberge.
Das Ratten ganz allgemeine keinen guten Ruf haben, ist mir klar. Leider haben sie den.
Und leider meist aus Unwissenheit derer, die diese äußerst schlauen Tiere zu unrecht eklig oder sonst was finden.

Ich persönlich finde eine Frau, die "5 Rattendamen und ein Bub" beherbergt und die eine auch noch "Rudi den Glücklichen" nennt, einfach nur zum Davonlaufen.

Mein Würgereflex und damit einhergehend mein Fluchtinstinkt ist und bleibt bei solchen Frauen hoch. Sehr hoch.

Der Rest ist Schweigen... Aus Höflichkeit.

Mann, 45
 
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Löwefrau_geloescht

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  • #42
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Ich hatte früher viele Haustiere, da ich auf dem Land groß wurde.
einige in den Ställen (Pferde), andere im Haus (Hunde) , wieder andere auf dem Hof (Katzen) und manche wurden aufgegessen. :)) (Enten und Hühner und Schweine)

Auch heute macht mir ein Hund oder eine Katze bei einem möglichen Partner nichts aus.
Solange er das Tier wie ein Tier behandelt. .........Auf das Maul küssen...ihgittt.....

Tiere, wie Spinnen etc. Nein, ist für mich ganz schrecklich. ja, auch Ratten mag ich nicht. Es schüttelt mich vor Abscheu.
Soll ich jedes Mal, wenn ich ihn besuchen wollte, Ekelgefühle aufbauen.
Sorry, passt nicht......
Er müsste immer zu mir kommen (ohne Ratten!)

Eine Partnerschaft wie ich sie mir vorstelle ist so leider nicht möglich. viele Kompromisse wären notwendig....aber warum muss der Kompromiss heißen: Spring du über deinen Schatten und akzeptier gefälligst mein Tier, wenn du mich lieben willst.
 

Baier

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  • #43
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Hallo,

ehrlich gesagt bin ich nach wie vor ziemlich irritiert davon, dass sogar Haustiere für manche ein absolutes Ausschlusskriterium bei der Partnerwahl darstellen können. Da finde ich sogar die oft zitierten Socken in Sandalen noch nachvollziehbarer. Ich frage mich, was noch alles kommt.

Gut, es gibt ein paar Menschen, denen ihre Tiere wichtiger als der/die Partner(in) sind; aus eigener Erfahrung kenne ich genau eine Frau, bei der das der Fall ist und die entsprechend auch keinen Mann hat und meines Wissens auch keinen sucht. Sie hat übrigens Pferde, die aber auch bei ihr immer schön außerhalb der Wohnung bleiben. Nach den Haustieren erst an zweiter Stelle zu kommen ist natürlich ein Grund, jemanden nicht als Partner zu wollen. Aber bitte, das sind doch nur Ausnahmen unter den Tierhaltern und ganz sicher nicht die Regel.

Und noch ein sachlicher Einwand gegen das Argument, dass Tiere Krankheiten übertragen: Die für einen Menschen mit weitem Abstand gefährlichsten Krankheitsüberträger sind andere Menschen, da kommt keine Ratte auch nur annähernd heran. Die meisten Krankheiten, die Ratten haben können, sind auf Menschen ja gar nicht übertragbar. Reptilien, Fische oder erst recht Spinnen und Insekten sind in dieser Hinsicht noch wesentlich harmloser.

Von mir aus darf jeder Ratten eklig finden. Aber eine rationale Begründung dafür, ein kleines Säugetier, das sich allenfalls durch seine erfolgreiche Verbreitung von vielen anderen kleinen Säugetieren unterscheidet, so vehement abzulehnen, gibt es sicher nicht. Die Zeit der Beulenpest ist definitiv vorbei!

Viele Grüße

Ein Baier
 
W

winzling_geloescht

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  • #44
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

@anaj

Ich musste halt nur über deine kategorische Ablehnung lachen. Es ist halt bei Tieren und Menschen so, dass man sich nicht mögen muss. Solange es allen Beteiligten damit gutgeht, ist doch alles in Ordnung. Ich hab lediglich mal Revue passieren lassen, was sich im Laufe der Jahre in unserer Familie so alles an possierlichen Tierchen tummelte und mich gefragt, warum nie Ratten dabei waren. Offensichtlich hat es sich nicht ergeben, denn von Farb- und weißen Mäusen über Meerschweinchen, Hase, Katze, Hund bis hin zu allen möglichen Arten von Heuschrecken und ähnlichem Getier war/ist alles dabei. Entweder haben's die Kinder gefunden, ihnen in die Hand gedrückt worden, jemand wollt's nicht mehr oder es ist nicht mehr von der Seite gewichen. Bei uns/bei mir darf bleiben, wer/was gut ist ;o)

@Kreative
Ich würde ja Spinnen (also so Vogelspinne, Speispinne oder sowas) oder Schlangen eher mit zu den "Exoten" zählen, die nicht unbedingt mit Schmutz, Übertragung von Krankheiten und somit "Abstand halten" in Verbindung gebracht werden, sondern eher mit Abstand halten aus Gründen der "Gefahr". Im Vergleich zu Ratten auch eine ganz andere Preisklasse in Bezug auf Anschaffung und Anspruch in Sachen Haltung. Ich könnt mir schon vorstellen, dass beispielsweise Leopardgeckos oder Vogelspinnen eher hingenommen, weil höher eingestuft, werden als so simple Ratten.
 
W

winzling_geloescht

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  • #45
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von male:user:
Ich persönlich finde eine Frau, die "5 Rattendamen und ein Bub" beherbergt und die eine auch noch "Rudi den Glücklichen" nennt, einfach nur zum Davonlaufen.

Mein Würgereflex und damit einhergehend mein Fluchtinstinkt ist und bleibt bei solchen Frauen hoch. Sehr hoch.

Der Rest ist Schweigen... Aus Höflichkeit.

Mann, 45

Wie bist du, wenn du unhöflich bist? O.O
 
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  • #46
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Baier:
Und noch ein sachlicher Einwand gegen das Argument, dass Tiere Krankheiten übertragen: Die für einen Menschen mit weitem Abstand gefährlichsten Krankheitsüberträger sind andere Menschen, da kommt keine Ratte auch nur annähernd heran. Die meisten Krankheiten, die Ratten haben können, sind auf Menschen ja gar nicht übertragbar. Reptilien, Fische oder erst recht Spinnen und Insekten sind in dieser Hinsicht noch wesentlich harmloser.

Von mir aus darf jeder Ratten eklig finden. Aber eine rationale Begründung dafür, ein kleines Säugetier, das sich allenfalls durch seine erfolgreiche Verbreitung von vielen anderen kleinen Säugetieren unterscheidet, so vehement abzulehnen, gibt es sicher nicht. Die Zeit der Beulenpest ist definitiv vorbei!


Lustig - die Ratte scheint ja hier das absolute Trauma-Tier zu sein - danke, Baier, dass du den Versuch unternimmt, mit Vernunft gegen Vorurteile anzugehen (aber der Ekel wird ja wohl bei vielen überwiegen)
Wieso sollen denn Ratten zwangsläufig Krankheiten übertragen, nur, weil sie bei jemandem in der Wohnung rumlaufen ??? Da frage ich mich ja, welche Müllhalden sich in einigen Wohnungen befinden sollen ?... :))
Ich hatte mal im Winter einen wunderschönen Hund in Pflege - als mir dann aber bei Spaziergängen im Schnee klar wurde, wo Hunde anscheinend fast ausschließlich schnüffeln (kein GELBER Fleck wurde ausgelassen...), wurde mir doch etwas anders..... Ich glaube, Hausratten sind einfacher "sauber" zu halten....
 
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  • #47
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von winzling:
@Kreative
Ich würde ja Spinnen (also so Vogelspinne, Speispinne oder sowas) oder Schlangen eher mit zu den "Exoten" zählen, die nicht unbedingt mit Schmutz, Übertragung von Krankheiten und somit "Abstand halten" in Verbindung gebracht werden, sondern eher mit Abstand halten aus Gründen der "Gefahr". Im Vergleich zu Ratten auch eine ganz andere Preisklasse in Bezug auf Anschaffung und Anspruch in Sachen Haltung. Ich könnt mir schon vorstellen, dass beispielsweise Leopardgeckos oder Vogelspinnen eher hingenommen, weil höher eingestuft, werden als so simple Ratten.

Die Spinnen und Reptilien hatte ich auch gar nicht mit dem 'Krankheits'Gedanken erwähnt sondern mehr so allgemein wg. Ekel oder Phobien. Ich weiß es auch nicht, aber es sind so Dinge wie Krabbeln oder Wimmeln. Ich meine: selbst Indiana Jones hat ne Schlangen-Phobie! Und der ist doch nun wirklich kein Weichei... :)
Ich erinner mich z.B. auch, dass bei der Oma (und auch bei meiner Mutter) vor allem der nackte Schwanz einer Ratte (und auch der von der kleinen Maus) ungute Gefühle hervorrief. Während z.B. Hamster, Meerschweinchen oder Karnickel anstandslos akzeptiert wurden.
Ich hätte damals gern eine Ratte gehabt, weil ich sie grundsätzlich intelligenter fand als meine Maus.
 

anaj

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  • #49
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von winzling:
@anaj
Ich musste halt nur über deine kategorische Ablehnung lachen.

Das klingt vielleicht ziemlich krass, aber man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Denn so wie ich mich kenne, wuerde ich es sogar akzeptieren koennen, wenn ein Mann, in den ich mich tierisch verliebt habe, ein seltsames Haustier hat - solange es im Kaefig oder Terrarium ist und dort auch die meiste Zeit bleibt. Mein Bruder hatte schliesslich auch mal eine Vogelspinne und ich bin zu ihm gefahren. Aber da kannte ich die Person und wusste wie er damit umgehen wuerde und wie sauber er seine Wohnung haelt.

Aber bei Ratten und Maeuse wuerde ich wirklich keine Ausnahmen machen.

Zitat von winzling:
Ich hab lediglich mal Revue passieren lassen, was sich im Laufe der Jahre in unserer Familie so alles an possierlichen Tierchen tummelte und mich gefragt, warum nie Ratten dabei waren. Offensichtlich hat es sich nicht ergeben, denn von Farb- und weißen Mäusen über Meerschweinchen, Hase, Katze, Hund bis hin zu allen möglichen Arten von Heuschrecken und ähnlichem Getier war/ist alles dabei. Entweder haben's die Kinder gefunden, ihnen in die Hand gedrückt worden, jemand wollt's nicht mehr oder es ist nicht mehr von der Seite gewichen. Bei uns/bei mir darf bleiben, wer/was gut ist ;o)

Als Kind war ich auch immer von allen moeglichen Tieren umgeben, weil wir immer irgendwelche Haus-/Nutztiere hatten. Das war auch schoen. Aber nur ganz wenige Haustiere wurden im Haus gehalten. Wir hatten einen grossen Garten. Selbst unsere Katze blieb draussen und das ist bei meinen Eltern auch heute noch so. Eine zeitlang hatten wir auch einen Wellensittich und ein Meerschweinchen, die wir sogar im Haus hatten, aber das war nur eine Phase.
Jetzt haben meine Eltern noch einen Hund und eine Katze. Das finde ich klasse, aber die werden draussen gehalten - im Sommer und im Winter. Das finde ich eigentlich ideal.

Da ich bisher keine Kinder habe, musste ich auch noch niemandem verbieten, dass es keine Ratten oder Maeuse in der Wohnung gibt. ;-)

Ratten und Maeuse sind in meinen Augen nur als Grundnahrungsmittel fuer bestimmte Tiere gut und daher duerften die auch nicht in meiner Wohnung bleiben, wenn die sich mal dahin verirren sollten.
 
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winzling_geloescht

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  • #50
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Kreative:
Ich hätte damals gern eine Ratte gehabt, weil ich sie grundsätzlich intelligenter fand als meine Maus.

Da hätten die Erwachsenen von und mit ihrem Kind was lernen können, aber sie wissen ja alles besser und müssen das dann noch unbedingt weitergeben ;o)
 
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  • #51
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von winzling:
Da hätten die Erwachsenen von und mit ihrem Kind was lernen können, aber sie wissen ja alles besser und müssen das dann noch unbedingt weitergeben ;o)

Ach naja, ich hatte auch so ne erfreuliche Kindheit. Und das mit den Nagern hat dann so eine Art natürliches Ende genommen, als mein Vater eines Tages mit dem Hund ankam. Der sich langsam vom Hof auf die Couch vorarbeitete. Und in mein Teenagerinnenherz sowieso. (Aber mit Nagern und anderem Getier hatte er's nicht so.)
 
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  • #52
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Toni67:
Hallo Luna

Du erwartest etwas von den anderen, was du selber nicht bereit bist zu geben! Akzeptanz.
Du sagst, du stehst dazu, aber du formulierst es nebulös als Nager.
Schreib rein, dass du Ratten als Haustier hälst, dann bleibt dir auch das fluchtartige Wegrennen erspart.

Ich stelle mir gerade vor, in meinem Profil gebe ich als Haustier Reptilien an; wir würden uns treffen und jeder bringt seine Haustierchen mit. Und dann kommt das grosse "AAAAAHHHHHH" aus deinem Mund, weil deine geliebten Ratten das Grundnahrungsmittel meiner geliebten Boa ist.... Und nu?

Hallo!

Also mir fehlende Akzeptanz zu unterstellen ist ein bissal heftig!
Wieso ist das fehlende Akzeptanz? Ich denke, das Wort passt einfach nicht.

Ich habe nichts gegen Schlangen, fasse die auch an und bin neugierig. 3 meiner Ratten sind von einem Schlangenhalter. Da guckste, wa? Also unterstellst Du mir mit dem "AAAAHHH" schon wieder was...
Aber ein Mann mit Schlange soll sein Tierchen halten. Von mir aus auch Spinnen. Mir ganz egal.
 
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  • #53
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Flora49:
Liebe Luna!
Ich bin erst kurz dabei. Gleich der Erste, dem ich zugelächelt habe, antwortete mir, daß er an Hunden (ich habe einen) nicht interessiert sei. Daraufhin habe ich ihm geantwortet, daß ich ja kein Herrchen für meinen Hund suche, sondern einen Partner für mich und mich verabschiedet!
Wenn man selber Tiere hat und Tiere liebt, dann paßt auch am besten jemand, der die gleiche Einstellung hat oder doch ein Mindestmaß an Toleranz besitzt. Ich möchte schließlich auch niemanden nur nach seiner Automarke beurteilen, sondern erst mal seine Persönlichkeit, seinen Charakter kennenlernen.
Suche dir lieber jemanden, der etwas aufgeschlossener ist! Das versuche ich jetzt auch, nachdem ich zunächst doch sehr enttäuscht war.
Viel Glück! Flora49

Hallo Flora!
Also bei einem Hund...finde ich noch unfassbarer!

Also in meiner Familie, Freundes, Bekannten, Nachbarkreis gab es nur eine Person, die selber mal Ratten gehalten hat und deshalb aufgeschlossen war.
Meine Mutter zB hielt über einen Meter Abstand. BIS...ja bis sie ihnen mal ein Leckerchen hingehalten hat, und Pieps ihr kleines Pfötchen auf Mamas Hand legte.
Seither hat meine Mutter alle Vorurteile, Ekel oder sonstwas über Bord geworfen.
Meine Mutter ist ein Beispiel und es gibt einige andere, die davon frei wurden, als sie ihnen aus der Nähe begegneten und ich ihnen etwas über diese Tiere erzählen konnte.
Nicht jeder mag Ratten. Meist sind es allerdings Menschen, die auch ohne Tiere aufgewachsen sind und Tiere allgemein eher nicht in ihrer Umgebung haben. Was ich mittlerweile rausgefunden habe.

Das ein Mann wegen eines Hundes das Weite sucht...übertriebener gehts nimma!
Aber es gibt auch welche, die selber Hunde halten! So einen wünsch ich Dir!
Und das sich dann auch die Hundis vertragen ;-)

glg und alles Gute!
Luna
 
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  • #54
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Hallo zusammen!

Nun möchte ich mich mal ganz allgemein zu Wort melden.

Bei manch einem Kommentar wurde mir übel, manche verärgerten mich ziemlich. Und bei manchem musste ich fast lachen, weil es sooo vehemmente Vorurteile gegenüber Ratten gibt, dass ich hier ein bissl was dazu schreiben möchte:

Es gibt 2 Kategorien Ratten:
die, die draußen leben (Wildratte)
und die, die draußen nicht überleben würde (Farbratte = Haustier).

Anspruchslos in der Haltung sind sie keineswegs wie hier fälschlicherweise behauptet wird.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Haltung von Ratten teurer ist als die so manches Reptils.
SIe brauchen viel Platz im Käfig, täglichen Auslauf, abwechslungsreiche Nahrung (Körner, Kräuter, tierisches Eiweiß, Obst und Gemüse - täglich!)
Krankheitsüberträger sind sie keine, da es reine Haustiere sind. Anders bei der Wildratte.
Im Gegenzug kann ich zB meine Ratten mit einer Verkühlung anstecken.

Ratten brauchen Auslauf und manche Rattenhalter, lassen sie überall ran. Das finde ich persönlich selbst
1. unhygienisch, da diese nicht stubenrein sind, weil sie ihr Revier markieren
2. die Gefahr für die Ratte groß ist sich zu verletzen oder etwas zu verspeisen was sie nicht sollte.
DORT würd auch ich mich nicht wohlfühlen!

Ratten sind zwar nicht stubenrein, benutzen aber eine eigene Toilette in ihrem Haus. Sie mögen keine verdreckten Käfige. Putzen sich wie Katzen mehrmals tgl.
Sie sind intelligent, neugierig, verspielt, animieren manchmal auch den Halter zum Spielen, aufgeweckt, charakterlich total individuell und Nachtaktiv. Und durchwegs keine Tiere für kleine Kinder, da die Haltung wie erwähnt sehr anspruchsvoll ist.

Ich bin mir sicher, hätten Meerschweinchen und Hasen auch lange Schwänze (die übrigens nicht haarlos sind) hätten auch diese mit gravierenden Vorurteilen zu kämpfen!

Ich hätte an dieser Stelle auch nicht gedacht, dass sich in so kurzer Zeit so viele hier zu Wort melden. Auch an die heftigsten Kritiker meinen DANK!
Aber für mich seid ihr halt auch Menschen, die sich nie damit befasst haben und nur pauschal verurteilen! Nicht nur die Tiere sondern auch teilweise mich! Das ist schon heftig!

Wie man auch auf die Theorie kommt, dass der Mensch das tierische Verhalten annimmt:
ok wir benutzen beide das Klo, sind sehr sozial veranlagt, kuscheln gern mit unseresgleichen, mögen Obst und Gemüse und Körndln/Müsli mit Joghurt. Hm...da könnt ja echt was dran sein an der Theorie!
Leider habe ich keinen langen Schwanz der sich als verlängerte Wirbelsäule entpuppt und mir das Klettern und Anhalten ermöglicht. Da muss ich halt auf meine Hände zurückgreifen.
Ach ja noch was, Ratten können sich nicht übergeben, ich schon! :)
Und zu Guter Letzt, haben alle einen Namen! So wie ich!
Eine davon heißt Luna Shalima! :)
 

Susi3000

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  • #55
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Hallo!

Also mir fehlende Akzeptanz zu unterstellen ist ein bissal heftig!
Wieso ist das fehlende Akzeptanz? Ich denke, das Wort passt einfach nicht.
....
Nö. Ein besserer Begriff fällt mir gerade nicht ein.

Zitat von Luna Shalima:
Also unterstellst Du mir mit dem "AAAAHHH" schon wieder was...
Jupp, tue ich.
Tierisch freundlicher Gruß
Toni
 
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  • #57
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Toni67:
Nö. Ein besserer Begriff fällt mir gerade nicht ein.


Jupp, tue ich.
Tierisch freundlicher Gruß
Toni


Ja, dass Dir nichts besseres einfällt...hm..dachte ich mir irgendwie. Aber macht nichts.

Na ja, freundlich ist was anderes. Aber auch das macht nichts.
 

Susi3000

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  • #58
AW: Haustiere als Ausschlusskriterium

Zitat von Luna Shalima:
Ja, dass Dir nichts besseres einfällt...hm..dachte ich mir irgendwie. Aber macht nichts.

Na ja, freundlich ist was anderes. Aber auch das macht nichts.

Wenn es dir nichts ausmacht, wozu kommentierst du es dann? Es macht dir anscheinend doch etwas aus.