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  • #1

Hat jemand schon eines dieser "Wie flirtet man richitg" Seminare ausprobiert?

Hi Forum,
man findet ja viel im Netz zu dem Thema "wie firtet man richtig" und natürlich Pickup mäßig, etc.

Die Versprechungen sind immer groß, meistens teuer und meine Vermutung ist die, dass in den E-Books nicht viel mehr steht, als in einem der vielen Pick Up Foren.

Es gibt ja aber auch Leute die für ein Schweinegeld, sagen wir 600€ für einen Tag einem "beibringen" wollen, wie man Frauen anspricht, und das auch noch so, dass sie positiv reagieren und Nummer oder Date dabei rausspringt. Es wäre für einen der einer Fremden (hünschen) Frau gegenübersteht, gleich in den fight-or-flight Modus verfällt, natürlich schon schön sowas zu können, und mit desem Handicap kann ich ja nicht "rausgehen und einfach mal machen" (also können im Sinne von "die Möglichkeit dazu haben" schon, aber "auf die Reihe kriegen" eben nicht"

Nur bin ich skeptisch wenn einer 600€ von mir will, mit einer so krassen Versprechung. Schließlich zahl ich bei Parship auch 500€ im Jahr um Nachrichten in schwarze Löcher zu schicken, von daher finde ich diese Größenordnung eigentlich nicht so unverschämt.

Wenn man ein bisschen was mitnimmt, und sei es nur ein sichereres Auftreten bei einem Date, dann wär das schon mehr als man beim dasitzen und denken "ach könnt ich nur" lernt. Und die Vorstellung eines Tages die Richtige nicht deswegen zu vergraulen, weil ich so unsicher gegenüber Frauen bin (just happend) rechtfertigt schon eine gewisse Investition. Geschweige denn wenn man wirklich mal mehr Dates hätte als eins in ein/zwei Jahren.

Jetzt wollte ich mal in die Runde fragen, ob einer schon Erfahrungen in die Richtung gemacht hat. Hat schon einer so ein Seminar gemacht, oder mit so einem Coach gearbeitet? Wie war das so? Was haltet irh von sowas?
 
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  • #2
Ich habe Erfahrung mit der Pickup-Szene gemacht, von der Gegenseite: Einige meiner anfänglichen Dates hier, bewegten sich offensichtlich in dieser Szene. Als Frau kann ich dir nur raten, lass die Finger davon. Mich haben diese Typen nicht angezogen. Ihr Verhalten kam unauthentisch und manipulativ rüber. Da bevorzuge ich ein authentisches Gegenüber.
 
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  • #3
Zitat von Myla:
Ich habe Erfahrung mit der Pickup-Szene gemacht, von der Gegenseite: Einige meiner anfänglichen Dates hier, bewegten sich offensichtlich in dieser Szene. Als Frau kann ich dir nur raten, lass die Finger davon. Mich haben diese Typen nicht angezogen. Ihr Verhalten kam unauthentisch und manipulativ rüber. Da bevorzuge ich ein authentisches Gegenüber.
Auch wenn das Gegenüber dann total unbehofen und unsicher daher kommt?

Sehe das schon ein was du sagst, aber wenn ich authentisch auch schlecht ankomme, ist ja dann eigentlich auch nicht viel verloren.
 
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Marlene

  • #4
Zitat von DerDogi:
Auch wenn das Gegenüber dann total unbehofen und unsicher daher kommt?

Sehe das schon ein was du sagst, aber wenn ich authentisch auch schlecht ankomme, ist ja dann eigentlich auch nicht viel verloren.
Ach nee. Was ist schon "schlecht". Lieber unbeholfen und unsicher und dafür authentisch als künstlich verkrampft und aufgesetzt. Aber, wenn Du lernen möchtest, von innen heraus selbstbewußter zu wirken, würde ich lieber damit anfangen, Dir Deiner Stärken bewusst zu werden und sie zu leben als in so ein Seminar zu gehen. Ich glaube eh nicht, dass ein Coaching, das nur einen Tag lang dauert, viel bringt.

P.S.: Warum zahlst Du eigentlich 500 Euro/Jahr für PS? Ich zahle knapp 360 Euro als Premium-Mitglied.
 
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  • #5
Zitat von Marlene:
P.S.: Warum zahlst Du eigentlich 500 Euro/Jahr für PS? Ich zahle knapp 360 Euro als Premium-Mitglied.
Weiß es nicht auswendig, war jetzt nur eine Zahl die ich gestern in einem andren Thread gelesen und übernommen habe. Ist trotzdem noch viel. Und ich zahl es ja trotzdem freiwillig.
 
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Gast

  • #6
Ich vermute, daß es weder Dogis Ziel ist, zu lernen, künstlich aufgesetzt und verkrampft zu wirken, noch solche Kurse darauf hinarbeiten.
Interessant finde ich, weshalb bei diesem Thema schnell Ablehnung und Abwertung erfolgt, während sonst gerne geraten wird, "professionelle Hilfe" in Anspruch zu nehmen. Vielleicht ist es so, daß sich viele Frauen schnell mit der Opferrolle identifizieren und ja so vom Hörensagen wissen, wie übel einem von PU-Artist mitgespielt werden kann. Und von Männerseite nutzt man vielleicht gerne die Gelegenheit, sich als "echter Mann" von so unfähigen Bubis abzusetzen, die so einen Kurs nötig haben.

Authentizität ist ja einer der größten Götzen hier, und dann ist das Ressentiment schnell bei der Hand, so ein PU-Verhalten müsse unauthentisch und deshalb schlecht sein. Während Aromatherapien, Töpferkursen oder Selbsthilfegruppen, in denen man Nabelschau betreibt, exzessiv von Verletzungen, der Seele, inneren Kindern, dem Herzen folgen u.ä. spricht, nicht etwa aufgesetzt sind, sondern einem so aus der Seele sprechen wie Howard Carpendale.
Da bemerkt man das Manipulative und Aufgesetzte offenbar weniger. Kein Wunder, ist ja auch unehrlicher verpackt. Während die PU Jungs das so ehrlich und geradlinig betreiben, daß einem schon Angst und Bange werden muß.
Es liest sich da auch fast wie Sport. Und auch Sport steht hier ja hoch im Kurs und so ziemlich niemand scheint zu bemerken, wie aufgesetzt Sport ist. Nämlich daß man sich da in lächerliche, oftmals auch noch gestreifte Uniform kleidet und dann irgendwelche abgesteckten BAhnen ohne wirkliches Ziel läuft oder in so seltsame Räume mit einer Reihe von absurden Geräten begibt, in denen man dann auch mal am Fließband steht. Also angesichts dieser Künstlichkeit, Nichtnatürlichkeit ist ja wirklich wunderlich, weshalb da so oft zu geraten wird. Gerne auch von Menschen, die versichern, Authentiziität und Natürlichkeit wäre ganz wichtig.

Also das halte ich davon.

Der hohe Preis, Dogi, kann dazu verhelfen, es ernster zu nehmen.
Wie es dort zugeht, ob das so anders ist als in PU-Foren, davon kannst du dir sicherlich bei Youtube ein Bild machen.
Wobei eben sich so was nebenbei anzusehen oder extra hinzufahren, teilzunehmen und viel Geld dafür zu bezahlen zweierlei ist. Wie gesagt, Geld zahlen hilft oft schon.
 
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  • #7
Irgendwann erzähl ich euch mal mit was für Blödsinn ich damals meine ehemalige Angetraute zugetextet habe. Damals als ich noch... aber lassen wir das. Sie hatte wirklich viel Geduld und gab mir mehrere Chancen ihr Herz zu erobern und hat auch ein wenig mit dem Korb nach dem Ball gefischt.

Ich habe nicht nur bei dieser Gelegenhei festgestellt, dass man bei der Richtigen eigentlich nichts falsch machen kann.
Das glaubt mir bestimmt keiner.

Mein Tipp: Red so wie Howard Carpendale. Bei dem ist der Akzent auch aufgesetzt, kommt aber total authentisch rüber.

PS: Das macht 500 Mücken.
 
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  • #8
Es gibt keine Richtige im falschen Leben oder so.
 
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  • #9
Wer falsch tippt kriegt nicht sechs Richtige.
 
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  • #10
Ich kann ganz gut nachvollziehen, was Der Dogi schreibt. Ich hatte auch mal ein ganz übles Erlebnis, als ich eine Frau in einem Club angesprochen habe. Ich war schon zu Hause und bin wieder zurück in die Stadt gefahren, weil ich mir mein Leben lang nicht vorwerfen wollte, es nicht wenigstens versucht zu haben. Ich habe sie angesprochen, als alle ihre Freundinnen um sie herum standen. Es war mir egal und im Nachhinein habe ich alles falsch gemacht, was ich hätte falsch machen können. Kein Blickkontakt vorher aufgenommen, zum Beispiel. Ich bin für sie wie aus dem Nichts vor ihr gestanden, um ihr mitzuteilen, wie fasziniert und geradezu geblendet ich von ihrer Schönheit bin. Nach 10 Sekunden war ich wieder draußen und bin nach Hause gefahren. Das mit der Brechstange hat also null gebracht. Danach habe ich mir Date Doctor, Crazy Stupid Love (mit Ryan Gosling) und was weiß ich noch alles reingezogen, in der Hoffnung, irgendwas zu lernen.
Habe auch vieles über die Pick-Up Szene gelesen. Am lustigsten fand ich die Aufmachung der Typen, denn deren Philosophie ist es offenbar, irgendwas auffälliges zu tragen, damit Frauen sie darauf ansprechen. Der Vorteil des Pick-Up-Prinzips ist, dass Du bei der Kontaktaufnahme eine genaue Vorstellung hast, was Du sagen willst und wie Du das "Gespräch" gestalten möchtest. Das kann tatsächlich ziemlich hilfreich sein, um das Kennenzulernen in Gang zu setzen und um einer anfänglichen Sprachlosigkeit aus Nervosität vorzubeugen.
Ansonsten scheinen Flirtseminare ganz okay zu sein.
Ich denke aber, um eines kommst Du nicht herum: irgenwann musst Du in die Offensive gehen und etwas riskieren. Achtung - böse Verallgemeinerung: Frauen scheinen diesen ersten Schritt vom Mann zu erwarten.
Von einem Flirtexperten habe ich diesbezüglich den Satz gelesen, dass genau das auch männlich sei. Ins Risiko gehen, sich einer unübersichtlichen Situation zu stellen und das auch auszuhalten und damit auch klar zu kommen. Das mag etwas seltsam klingen, aber für schüchterne Männer ist so eine Situation genau das. Schüchternheit mag zwar ganz süß sein, aber sie muss im Rahmen bleiben.
Und wie sagte Morrissey schon: Coyness is nice, but coyness can stop you, from doing all the things in life you'd like to....
 
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  • #11
Zitat von t.b.d.:
Ich habe nicht nur bei dieser Gelegenhei festgestellt, dass man bei der Richtigen eigentlich nichts falsch machen kann.
Das glaubt mir bestimmt keiner.
Oh das ist doch schön zu hören. Vor allem freut es mich für alle die Kerle nach wenigen Wochen schon wieder die neue "Richtige" treffen. Dann hab ich also nur Pech, dass mir keine über den Weg läuft...ich setz mich mal unten an die Bushaltestelle und warte auf sie.....
 
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  • #12
Die beste Suchmaschinenoptimierung hat anscheinend flirtuniversity.de
...wenn es RTL und VOX für gut befinden, und sogar Bild dann muss es ja was taugen....

Ne ernsthaft. Ich hab mir da schon den "crashkurs" angeschaut, so 5 Videos die man kostenlos bekommt. Beispiel: Wenn man eine Frau stoppen möchte um sie anzusprechen, dann soll man sich nicht in den Weg stellen und sie nicht von hinten antippen, und am Besten mit "ich muss gleich weiter, aber" beginnen.... klang jetzt nicht ganz verkehrt.

Die reden auch nie von "Ins Bett kriegen" sondern bezeichnen Flirten als "üben an der Falschen für die Richtige" ... wenn man dieses Üben nur mal auf Körpersprache und Gesprächführung beziehet, dann hat es wie ich finde auch nichts mit "Sich verstellen um jeden ins Bett zu kriegen" zu tun.

Für die 600€ darf man wohl im Rahmen eines Seminars auch richtige Frauen ansprechen, und wird dabei gefilmt für eine Fehleranalyse oder so ähnlich. Für einen der gleich zu stammeln beginnt, wenn er sich vornimmt "ein Gespräch zu führen, könnte das vielleicht sinnvoll sein.
Ich tu mich aber bei all solchen Lebenshilfewerken allein schon schwer mit "Versuch mal, dass eine Frau zurücklächelt" ... wenn es schon daran scheitert, dann frag ich mich halt auch, ob das bei mir überhaupt einen Sinn hat.

Ich frag mich außerdem immer noch, ob das halbwegs seriös ist. Mit einer so offensiven Suchmaschinenoptimierung und dem "kuck mal, die Sender haben über mich berichtet" wirkt das auf mich eher suspekt
 
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  • #13
Zitat von DerDogi:
Oh das ist doch schön zu hören. Vor allem freut es mich für alle die Kerle nach wenigen Wochen schon wieder die neue "Richtige" treffen. Dann hab ich also nur Pech, dass mir keine über den Weg läuft...ich setz mich mal unten an die Bushaltestelle und warte auf sie.....
Mach das mal. Aber erstmal nur in Gedanken. Nimm ein Schild mit auf dem steht vorne "Bist Du meine Traumfrau?" und hinten "Du bist meine Traumfrau!"

Du stehtst oder sitzt nun an der Haltestelle und es gehen Frauen vorbei. Jüngere, ältere, hübsche, nicht so hübsche, große, kleine, schlanke, mollige. Manche schnellen Schrittes andere mit Einkaufstaschen. Sie gehen an dir vorbei und du hast die Möglichkeit immer dann, wenn eine vorbeikommt die du ansprechen würdest dein Schild hochzuhalten. Bei Interesse wird sie stehenbleiben ansonsten einfach weitergehen. Welche Seite des Schildes zeigst du ihr und warum?
 
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  • #14
Dogi, Training kann schon hilfreich sein. Niemand wird als begnadeter Flirter geboren. Das fände ich aber auch nicht erstrebenswert.
Wenn es Dir darum geht, im Rahmen einer Veranstaltung es an einer oder mehreren Probandinnen zu üben und ein Verhaltens-Feedback zu bekommen, das Dir Optimierungsspielräume eröffnet, why not.
Berufliche Redner trainieren usw. Warum also nicht auch die Anbahnung der Paarbildung üben und verbessern.
 
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