Frau M

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  • #1

Hat die Komfortzone etwas mit Partnersuche zu tun?

Vermutlich ist dem so. Ich hörte mal eine echte Geschichte von einem jungen Mann, der sich nach einer erfüllten Partnerschaft sehnte.
Innerlich hielt ihn etwas zurück; das konnte ich aus seinen Erzählungen heraushören.
Dann einige Wochen später erzählte er von einem Bungee Sprung, den er gemacht hatte und er war auch frisch verliebt.
Habt Ihr vielleicht Ähnliches erlebt?
 

Frau M

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  • #2
Die K-Zone erst verlassen, dann erweitern.
 
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fafner

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  • #3
Mit jedem Date verläßt mann doch die Komfortzone... :)
 

Frau M

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  • #4
Ja? Bist Du Dir da sicher?
Das kommt vermutlich auf das Date an.
 

Frau M

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  • #5
Schön ist es, wenn er sagt: " Ohne dich ist alles nichts."
 

Frau M

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  • #6
Ich nehme mich heute einfach mal nicht so ernst.
 

Frau M

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  • #8
Komfortzone ist ja diese Zone, in der wir uns eingerichtet haben, sicher und "behaglich".

Wir gehen im Alltag unseren Gewohnheiten nach, z.B. an die gleichen Orte, treffen die selben Menschen und wundern uns,
dass " Er" uns nicht über den Weg läuft. Im beruflichen Bereich wird dieser Ausdruck ach schon mal verwendet.
Da ist dann von Stretching Übungen die Rede, um somit die Komfortzone zu erweitern und auszudehnen.
Dies ist aber nicht selbstverständlich und daher interessiert mich dieses Thema im Zusammenhang mit Partnersuche und auch
wenn jemand schon in einer Partnerschaft lebt kann er/sie sich mit der " Komfortzone" selbst im Wege stehen.
Daher würden mich Eure " Stretching Übungen" interessieren.
 

Frau M

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  • #9
Zitat von fafner:
Mit jedem Date verläßt mann doch die Komfortzone... :)

Es ist ja nicht so, dass ich noch keine Dates gehabt hätte über PS. Irgendwie komme ich mir vor wie auf einem Spielbrett mit lauter Zwickmühlen. Wenn ich ein Computer wäre, dann würde ich alte Programme löschen und ein neues aufspielen.
Da ich kein Computer bin, muss es auch anders gehen!!!!! Diese Zwickmühlen, muss ich auch anders knacken können.
Ich möchte ankommen, statt ein Date zu haben. Ein Date haben ist nicht so schwer. Es geht ja nicht darum ein Date zu haben. Laut der der Wahrscheinlichkeit findet Frau unter 100 Männern einen, der zu ihr passt. 100 Dates wären mir eigentlich zu viel!
Was mache ich falsch?

Vermutlich muss ich diese Zwickmühlen auflösen. Das ist nur ein Bild für etwas, was mich abhält.
 
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  • #10
Zitat von Frau M:
Dann einige Wochen später erzählte er von einem Bungee Sprung, den er gemacht hatte und er war auch frisch verliebt.
Erst mal abwarten, wie lenge die Verliebtheit anhält. Solche Geschichten enden manchmal auch damit, daß alles wieder so wird wie es vorher auch war. Ein kurzer Ausbruch, dann wieder zurück ins Bekannte, Bequeme.
 
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  • #11
Was ist das überhaupt?
Komfortzone??
Wieder so ein Begriff mit dem ich nix anfangen kann.
 

Yvette

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  • #13
Zitat von Wasweißich:
Was ist das überhaupt?
Komfortzone??
Wieder so ein Begriff mit dem ich nix anfangen kann.

Für mich bedeutet der Begriff, sich von seinen Vorstellungen mal ein wenig zu lösen, sich mal auf etwas ganz anderes einzulassen, etwas Neues, auch wenn ich noch nicht den Ausgang kenne, einzulassen, um mein Denken zu erweitern und zu bereichern. Im Leben passiert es mir schon gelegentlich, dass ich auf engstirnige andere Menschen stoße, die wiederum wenig Umstellungsbereitschaft zeigen. Das ist dann schwierig.
 
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  • #14
@Nolita, das ist mir zu wenig.
@Yvette, das ist mir zuviel.
:))

Also neue Wege beschreiten?
Wer an die Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.
 
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  • #16
Die "Komfortzone" muss sicher verlassen werden, das denke ich auch, aber ob man sich da jetzt so weit vorwagen sollte?
 

Bibbo

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  • #17
Mir ist der Begriff "Komfortzone" vor Allem aus dem Hallen- und Felsenklettern bekannt. Dort ist es ja so, dass Kletterrouten mit Schwierigkeitsgraden versehen sind. Sich in seiner Komfortzone bewegen, heisst dass man nur solche Schwierigkeitsgrade klettert die man gut beherrscht. Jeder hat so eine gewisse Angst vor Stürzen und das trotz Sicherung. Wenn man also nur Routen klettert wo Stürze recht unwahrscheinlich sind, bewegt man sich in seiner Komfortzone.
Aber auch hier hört man oft den Satz: "Wer sich nur in seiner Komfortzone bewegt, kommt nicht weiter"
Diesen Komfortbereich zu verlassen, bedeutet dass man das Stürzen in Kauf nimmt und genau das müssen wir können wenn wir uns auf eine neue Beziehung einlassen. Die Gefahr enttäuscht oder verletzt zu werden ist nun einmal allgegenwärtig. Deshalb finde ich diese Analogie recht interessant.
Ja, wer sich wirklich auf die Suche nach einer glücklichen Beziehung macht, muss seine Komfortzone verlassen.
 

Arovin

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  • #18
Hallo Bibbo,

Ich glaub dein Betrag trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf! Würd ich so Unterschreiben!

Wenn man fällt kurz Wunden lecken und dann wieder versuchen, denn nur "Versuch macht Kluch".... (-;

Gruß
 

Mentalista

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  • #20
Zitat von Bibbo:
Mir ist der Begriff "Komfortzone" vor Allem aus dem Hallen- und Felsenklettern bekannt. Dort ist es ja so, dass Kletterrouten mit Schwierigkeitsgraden versehen sind. Sich in seiner Komfortzone bewegen, heisst dass man nur solche Schwierigkeitsgrade klettert die man gut beherrscht. Jeder hat so eine gewisse Angst vor Stürzen und das trotz Sicherung. Wenn man also nur Routen klettert wo Stürze recht unwahrscheinlich sind, bewegt man sich in seiner Komfortzone.
Aber auch hier hört man oft den Satz: "Wer sich nur in seiner Komfortzone bewegt, kommt nicht weiter"
Diesen Komfortbereich zu verlassen, bedeutet dass man das Stürzen in Kauf nimmt und genau das müssen wir können wenn wir uns auf eine neue Beziehung einlassen. Die Gefahr enttäuscht oder verletzt zu werden ist nun einmal allgegenwärtig. Deshalb finde ich diese Analogie recht interessant.
Ja, wer sich wirklich auf die Suche nach einer glücklichen Beziehung macht, muss seine Komfortzone verlassen.

Interessanter Vergleich. Ich bezweifle aber stark, dass man unbedingt die Komfortzone verlassen muss, um nur so angeblich eine glücklich Beziehung beginnen zu können.

Es kommt m.E. darauf an, wie jeder persönlich seine Komfortzone definiert. Ich bin viel geklettert, auch schwierige Passagen, aber musste dabei feststellen, dass die Männer, leider fast alle, aus ihrer Komfortzone nicht raus wollten bzw. nicht fähig und nicht willens waren. Zum Glück bin ich ein guter Kletterer, wäre ich das nicht, hätte ich mir mehr als nur Schrammen bei den Stürzen geholt, die nur passiert sind, weil die besagten Männer nicht mit klettern konnten, es ihnen zu anstrengend war, oder sie eine völlig unzureichende Kletterausbildung hatten.

Heute schaue ich mir deshalb genau an, mit wem ich auf eine Klettertour gehen könnte. Die guten Kletterer klettern aber längst mit einer jüngeren oder langjährigen Kletterfrau, den anderen männlichen Kletterer passt der Gurt nicht mehr, sind unbeweglich, kein Interesse, Angst oder was auch immer.

Inzwischen habe ich gemerkt, dass nur für sich selbst klettern große Zufriedenheit bringt .-).
 
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  • #21
Jetzt sollen Männer auch noch klettern können... Ich brauche keinen Affen. Mir ist einer lieber, der nicht wegrennt, sobald es schwierig wird.
 
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  • #24
Zitat von fafner:
Gib doch mal ein Beispiel für "schwierig", damit ich weiß, was mich erwartet. :)
Schwierig wird es für Männer, wenn die Frau die unbeschwerte Leichtigkeit verliert. Wenn sie authentischer wird, nicht immer fröhlich ist, auch mal ungehalten ist, nicht ganz so gut gelaunt ist, wenn sie leichte Kritik übt (wie er in ihrer Wohnung mit ihren Dingen umgehen sollte, Klodeckel, Eisentopf nicht in die Spülmaschine oder was auch immer), ihm etwas über ihre Sorgen (die nichts mit ihm zu tun haben) erzählt, oder über ihre Vergangenheit. Oder wenn sie krank wird und dann nicht alles mitmachen kann, was er gerne machen würde. Zum Galadinner gehen mit Erkältung ist schwierig, wenn Frau nichts schmecken kann.
 

fafner

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  • #25
Ah ok, also schwierig im Sinne von ganz normal.

Mir macht es übrigens nichts, wenn Du verallgemeinerst. Nicht, weil ich mich angesprochen fühle, sondern weil ich vermute, daß das in etwa Deine Erfahrung ist.

Interessant wäre jetzt noch, zu erfahren, ob Männer auch schon solche Erfahrungen gemacht haben, daß Frauen abhauen, wenn es normal wird.

Zudem frag ich mich noch, ob sich das nicht bereits im Date erkennen läßt, ob jemand ein Abhauer ist.
 
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  • #26
Zitat von fafner:
Ah ok, also schwierig im Sinne von ganz normal.
Ich finde es eigentlich auch ganz normal, aber, ja, es waren meine Erfahrungen, daß das den Männern zu viel wurde. Ich muß dazu aber auch ergänzen, daß in deren Leben auch nicht alles reibungslos verlief, als sie sich von mir trennten. Man kann sagen, es wurde denen alles zuviel.
Zitat von fafner:
Interessant wäre jetzt noch, zu erfahren, ob Männer auch schon solche Erfahrungen gemacht haben, daß Frauen abhauen, wenn es normal wird.
Ich selber bin abgehauen, wenn ich Wutanfällen begegnet bin, Aggressionen. Völlig aus der Luft gegriffenen Eifersuchtsdramen. Wenn jemand völlig über mich bestimmen wollte, mir keine Luft zum atmen mehr gelassen hat. Wenn jemand meinte zu wissen, was gut für mich ist und es mir trotz meines Unwillens aufdrängen wollte. Wenn ich mich getäuscht gesehen hatte, belogen wurde, oder mir rücksichtsloses Verhalten auffiel.
Zitat von fafner:
Zudem frag ich mich noch, ob sich das nicht bereits im Date erkennen läßt, ob jemand ein Abhauer ist.
Tja...Gute Frage! Woran könnte man das erkennen?
Ich veresuche immer herauszufinden, woran die letzte Beziehung gescheitert ist, ob er dann eher der war, der bewahren wollte, oder der, der die Flucht ergriffen hatte.
 

wieauch

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  • #27
Zitat von Nolita:
Ich finde es eigentlich auch ganz normal, aber, ja, es waren meine Erfahrungen, daß das den Männern zu viel wurde. Ich muß dazu aber auch ergänzen, daß in deren Leben auch nicht alles reibungslos verlief, als sie sich von mir trennten. Man kann sagen, es wurde denen alles zuviel.
Ich selber bin abgehauen, wenn ich Wutanfällen begegnet bin, Aggressionen. Völlig aus der Luft gegriffenen Eifersuchtsdramen. Wenn jemand völlig über mich bestimmen wollte, mir keine Luft zum atmen mehr gelassen hat. Wenn jemand meinte zu wissen, was gut für mich ist und es mir trotz meines Unwillens aufdrängen wollte. Wenn ich mich getäuscht gesehen hatte, belogen wurde, oder mir rücksichtsloses Verhalten auffiel.

Tja...Gute Frage! Woran könnte man das erkennen?
Ich veresuche immer herauszufinden, woran die letzte Beziehung gescheitert ist, ob er dann eher der war, der bewahren wollte, oder der, der die Flucht ergriffen hatte.

​Praktisch alle Männer die ich traf, behaupteten sie wären es gewesen, die ihre Frauen verlassen hätten...
 
F

fleurdelis

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  • #29
Zitat von Nolita:
Schwierig wird es für Männer, wenn die Frau die unbeschwerte Leichtigkeit verliert.

​Aha, und die verliert sie bei:

Zitat von Nolita:
wenn sie leichte Kritik übt (wie er in ihrer Wohnung mit ihren Dingen umgehen sollte, Klodeckel, Eisentopf nicht in die Spülmaschine oder was auch immer),

Wie muss man sich das vorstellen? Er darf sich in ihrer Wohnung nur nach Anleitung bewegen, tut er das nicht, verliert sie ihre Leichtigkeit und dann wird sie sauer. Und weil das für ihn schwierig wird, schafft er es nicht mit starken Frauen umzugehen? Das mit dem Klodeckel scheint ein echter Beziehungskiller zu sein. Ist aber auch ein Faktor, der immens wichtig ist, um den Charakter eines Mannes zu erkennen und die Stärke der Frau zu beweisen. Frau muss da ab und zu den Klodeckel anfassen und ihn runter klappen. Ich würde das schon fast als eine Zumutung erklären. Die Zumutung liegt aber auch beim Mann, dem armen, er muss den Deckel ja auch berühren, wenn er ihn hochklappt. Wie kann er sich darauf verlassen, dass Frau auch ausreichend putzt? .... Schwierig, schwierig .... dramatisch geradezu.
 

Mentalista

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  • #30
Zitat von wieauch:
Praktisch alle Männer die ich traf, behaupteten sie wären es gewesen, die ihre Frauen verlassen hätten...

Theoretisch verlassen, oder auch wirklich dann in die Tat umgesetzt?

Meine Erfahrungen zu dem Thema..., zum Schluss kam raus, dass es genau anders rum war. Das ahnte ich schon aufgrund, was ich so in der Zeit zu hören bekam und an Verhalten beobachten konnte.