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  • #211
Die wirklich gefährlichen Wespen, sind nicht die Staatenbildner, die ihren Legebohrer in einen Giftstachel verwandelt haben, sondern die vielen Schlupfwespenarten.die ihre Eier in Insektenlarven legen. Die Wespenlarven , die dann darin schlüpfen, ernähren sich nur von Organen, die nicht akut lebensnotwenig sind, denn wenn die Raupe stürbe, würde auch die Schlupfwespenlarve sterben. Das ist zwar angeboren aber ein hochkomplexes Verhalten.
Aber es klingt ziemlich fies.
Dennoch sind Insekten echt faszinierend. Diese Erkenntnis verdanke ich Jean Henri Fabre. Ich las vor über 30 Jahren ein Buch von ihm und das veränderte zumindest meinen Blick auf diese Wesen im Allgemeinen.
Nur nicht in Großaufnahme. 🥶
 
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HrMahlzahn

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  • #213
Sie verhalten sich doch gegenüber der Umwelt, gegenüber anderen Organismen und zwar nicht pauschal sondern angepasst auf die Situation.
 
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  • #214
Kann man da wirklich von "Verhalten" sprechen? Ist es nicht eher ein Prozess/ Mechanismus - wie z.B. die Photosynthese? Die würdest du doch auch nicht als Verhalten bezeichnen, oder?
Das finde ich eine spannende Frage.
Ist das ein fließender Übergang, oder gibt es da eine klare Grenze?
Das geht ja schon wieder in die Richtung der Frage nach dem Bewusstsein.
Also der Grenzen eben..
 
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HrMahlzahn

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  • #215
Das finde ich eine spannende Frage.
Ist das ein fließender Übergang, oder gibt es da eine klare Grenze?
Das geht ja schon wieder in die Richtung der Frage nach dem Bewusstsein.
Also der Grenzen eben..
Mir sind in der Evolution keine klaren Grenzen bekannt. Alle Unterschied wachsen durch kleinste Mutationen und deren Selektion falls sie sic h als Voteil im Leben innerhalb des Biotops erweisen.
 

ICQ

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  • #217
Insekten haben wahrscheinlich nicht einmal Schmerzempfinden. Sie meiden nicht eine Kerzenflamme wenn sie sich verbrannt haben. Sie habe auch keine spezifischen Nervenfasern, die Schmerzreize leiten. Daher können sie auch nicht daraus lernen. Sie müssen also recht primitiv sein. Daher bezweifle ich dass sie auch nur die Basis eines Bewusstseins haben, aber das ist nur spekulativ. Ich weiss nicht ob die Frage je lösbar ist.
Die Erde existiert seit etwa4,5 Milliarden Jahre.Das Leben entstand vor ungefähr 3,7 Milliarden Jahre. Das ist viel Zeit für die Entwickung der Organismen.
Ich habe einst versucht, eine Stubenfliege mit der Fliegenklatsche durchs geöffnete Fenster aus dem Zimmer zu jagen.
Die Fliege wich gekonnt aus, tat aber so, fand aber scheinbar die Öffnung nach draußen nicht. Nach einer Weile verlor ich die Geduld und sprühte etwas Insektenspray in ihre Richtung. Die Fliege machte sofort kehrt und flog durchs Fenster hinaus.

Ich glaube, die Fliege hatte sich vorher einfach nur doof gestellt.

Die nerven uns absichtlich und freuen sich wenn wir uns aufregen!
 
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HrMahlzahn

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  • #218
Ich glaube, die Fliege hatte sich vorher einfach nur doof gestellt.

Die nerven uns absichtlich und freuen sich wenn wir uns aufregen!
Vielleicht sind sie sogar wesentlich intelligenter als Menschen und lachen sich einen Ast über uns Deppen.

Ich habe letztens zwei Laborratten belauscht. Sagte die eine. Biologen sind soo doof. . Jedesmal wenn ich durch ein Labyrinth laufe, geben sie mir Futter.
 
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HrMahlzahn

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  • #219
Unser Familienhund, er wurde 19 Jahre, war zwar ein wenig verrückt aber sehr intelligent. Er war eine reinrassige Mischung aus Chauchau und Berner Sennenhund. Er lebte so wie er gerade wollte entweder bei meinen Elter, bei meiner Schwester oder ihrer Tochter. Sie wohnten alle je einen Kilometer aueinander. Einmal hatte er sich am hinteren Oberschenkel verletzt. Der Tierartzt gab ihm eine schmerzstillende Spritze .Tagsdrauf rief unser Nachbar an: Wenn du deinen Hund suchst, der sitzt vorm Tierarzt. Da hatte sich der kluge Hund als die Schmerzen wieder auftraten doch glatt beim Tierarzt vor die Tür gesetztz.
 
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HrMahlzahn

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  • #222
Meine Vogelspinne ist leider vor einigen Jahren verstorben. Sie hatte ein lethales Häutungsproblem. Sie hieß Margarethe