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Gast

  • #1

Guten Abend

erst seit kurzer Zeit bei parship aktiv, hatte ich bisher keinen Kontakt mit getrennt lebenden Herren, die lapidar halt eine Gattin präsentieren und oder Bekanntschaften suchen. Meinen Bekannten/Freundeskreis möchte ich nicht erweitern, den kann ich schon den jetzt nicht so pflegen, wie ich mir das vorstelle.* Auf gut deutsch*, ich kann die meisten meiner Partnervorschläge minimieren, also getrennt lebend gleich auszusortieren.

Wie sind die Erfahrungen, getrennt Lebenden eine Chance geben oder doch komplett Abstand nehmen? Auf Nachfrage hinsichtlich des Status erhielt ich bisher nur Beschimpfungen.
 
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  • #2
Hallo Fly, man kann hier im Forum aber auch in dem Forum einer anderen sehr bekannten großen Singlebörse stöbern, du wirst garantiert viele Antworten auf deine Frage finden und auch wie man Frau damit umgehen kann, aber nicht muss.

Wer beschimpft disqualifiziert sich selbst, wundert mich aber nicht, nach meinen früher gemachten Erfahrungen mit getrenntlebenden (oft nur angeblich) Männern. Die waren noch lange nicht wirklich halbwegs wirklich frei.
 
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  • #3
Zitat von fly:
Auf Nachfrage hinsichtlich des Status erhielt ich bisher nur Beschimpfungen.
die Männer, die so dünnhäutig darauf reagieren, kannst Du gepflegt vergessen. Wer da nicht souverän reagiert, ist noch nicht bereit und gefestigt, sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Der ist entweder durch Sachzwänge, oder aber wohl vielmehr durch noch nicht endgültig vollzogene emotionale Trennung nicht tauglich für eine tragfähige neue Beziehung. Diese Männer erhoffen sich vielleicht nur ein wenig Trost oder Ablenkung von ihrer Trauer, Einsamkeit, Wut oder was auch immer. Insgeheim hoffen sie vielleicht, dass sie ihre (gerade zerbrochene) Beziehung wiederbeleben können. Das muss nicht unbedingt so sein, aber Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht...
 
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  • #4
Zitat von fly:
erst seit kurzer Zeit bei parship aktiv, hatte ich bisher keinen Kontakt mit getrennt lebenden Herren, die lapidar halt eine Gattin präsentieren und oder Bekanntschaften suchen. Meinen Bekannten/Freundeskreis möchte ich nicht erweitern, den kann ich schon den jetzt nicht so pflegen, wie ich mir das vorstelle.* Auf gut deutsch*, ich kann die meisten meiner Partnervorschläge minimieren, also getrennt lebend gleich auszusortieren.

Wie sind die Erfahrungen, getrennt Lebenden eine Chance geben oder doch komplett Abstand nehmen? Auf Nachfrage hinsichtlich des Status erhielt ich bisher nur Beschimpfungen.
Ich hab nur allerbeste Erfahrungen gemacht mit Getrenntlebenden.
Hoffe, ich kann dir damit weiterhelfen. cu!
 
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  • #5
Zitat von Heike:
Ich hab nur allerbeste Erfahrungen gemacht mit Getrenntlebenden.
Hoffe, ich kann dir damit weiterhelfen. cu!
Heike, was ist denn das???

Keine Analyse, kein Nachfragen, was zu den denkwürdigen Reaktionen der getrennt lebenden Männer geführt haben könnte?
(O.k., es wären Mutmaßungen, die du ja ohnehin nicht magst).

Aber eine so kurze Antwort?
Ich habe den Eindruck, dass diese vor Ironie nur so trieft....
 
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authentisch_gelöscht

  • #6
@IMHO: Ich finde Heikes Antwort auf diese Frage genial! Sie verdeutlicht vermutlich mehr als jede Analyse...
 
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  • #7
Zitat von Heike:
Ich hab nur allerbeste Erfahrungen gemacht mit Getrenntlebenden.
Ich habe als Getrenntlebender auch nur beste Erfahrungen gemacht. Hatte keine Probleme damit, Auskunft zu geben. Und es gab auch genügend Frauen, die keine Berührungsängste hatten. Mit meiner Partnerin kann ich auch Details zur Scheidung besprechen. Sie hat das ja auch schon mal durch, ist nur länger her. Lebbe geht weider. Und macht zudem wieder Spaß. :)
 
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  • #8
Ich wundere mich über dies Fülle an schlechten Erfahrungen. Aber da sie gemacht wurden, ist wohl was dran. Ich selber achte da aber überhaupt nicht drauf. Ob jemand bereit für eine Beziehung ist, zeigt sich beim Kennenlernen und ist nicht die Frage des Standes des formalen Trennungsverfahrens.

Für mich bedeutet dieses "getrennt leben" immer erstmal das, was es ist: Nämlich getrennt, aber formal halt noch verheiratet zu sein. Das kann sein, weil eine Scheidung einfach dauert, oder weil man es damit nicht eilig hat. Ich kenne durchaus einige Ex-Paare, die aus wirtschaftlichen Gründen noch verheiratet sind, obwohl sie schon lange gertrennt sind. So what? Wenn ich in meiner Lebensmitte einen neuen Partner suche, muss ich das ja nicht tun, um dringend geheiratet zu werden. Entscheidend ist doch, ob jemand im Kopf und im Herzen frei ist und nicht, ob das Ehe-Etikett noch am Handgelenk baumelt. Und wirklich frei ist mancher/manche auch bei unterschriebenen Scheidungsunterlagen nicht.
 
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  • #9
Zitat von fly:
Wie sind die Erfahrungen, getrennt Lebenden eine Chance geben oder doch komplett Abstand nehmen?
Konkret? Mein Scheidungstermin war der 2.10. Am 1.10. hättest Du mich also aussortiert und am 3.10. wären wir gemeinsam Essen gegangen. Richtig? Was glaubst Du hat sich in diesen 24h bei mir verändert? Außer "dem Status"??
 
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  • #10
Leider verstärkt sich mein Eindruck mit einem ersten Austausch/Treffen, es wird Trost oder Ablenkung gesucht. Dabei sind die Profile gut gestaltet und beinhalten mehr als den Wunsch nach Meer und Bergen. Ein für mich vielversprechender Kontakt lebt seit sechs Jahren getrennt, die Gattin ein paar Straßen weiter, beide finanziell unabhängig. Sein Problem ist die Doppelpraxis, in der beide arbeiten, sie halbtags, er ganztags. Weiter haben beide drei erwachsene Kinder und einen Nachkömmling von 13 Jahren. Die Eltern sind im gleichen Alter, das jüngste Kind wurde für beide über 40 geboren, wo eigentlich ein neuer Abschnitt beginnt. Ich stelle mir als eine die Frage, die ihre Angelegenheiten in Ordnung hat, wo wäre denn die Lücke, in die ich passe? Dabei lasse ich Vermögensverhältnisse außen vor, weil sie mich schlicht nicht interessieren.


Bisher habe ich ihn nicht gefragt, wer gegangen ist, obschon ich vermute, er ist gegangen. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, gibt es tatsächlich noch Damen, die als Kinderärztin sehr genau wissen, wie man zu weiterem Nachwuchs kommt, um damit eine Ehe zu retten?
 
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  • #11
Zitat von fly:
Leider verstärkt sich mein Eindruck mit einem ersten Austausch/Treffen, es wird Trost oder Ablenkung gesucht. Dabei sind die Profile gut gestaltet und beinhalten mehr als den Wunsch nach Meer und Bergen. Ein für mich vielversprechender Kontakt lebt seit sechs Jahren getrennt, die Gattin ein paar Straßen weiter, beide finanziell unabhängig. Sein Problem ist die Doppelpraxis, in der beide arbeiten, sie halbtags, er ganztags. Weiter haben beide drei erwachsene Kinder und einen Nachkömmling von 13 Jahren. Die Eltern sind im gleichen Alter, das jüngste Kind wurde für beide über 40 geboren, wo eigentlich ein neuer Abschnitt beginnt. Ich stelle mir als eine die Frage, die ihre Angelegenheiten in Ordnung hat, wo wäre denn die Lücke, in die ich passe? Dabei lasse ich Vermögensverhältnisse außen vor, weil sie mich schlicht nicht interessieren.


Bisher habe ich ihn nicht gefragt, wer gegangen ist, obschon ich vermute, er ist gegangen. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, gibt es tatsächlich noch Damen, die als Kinderärztin sehr genau wissen, wie man zu weiterem Nachwuchs kommt, um damit eine Ehe zu retten?
Hallo fly,
wenn du ihn nicht fragst, wirst du wahrscheinlich keine Antwort erhalten. Manchmal ist es schlicht und ergreifend bisher nicht nötig gewesen, sich die Scheidung "anzutun", zumal damit für beide mitunter schwerwiegende Nachteile verbunden sein können. Wo deine Position sein könnte? Frage ihn, wie die Regelung bzgl. Kind aus sieht, wann es bei ihm ist, wie er sich vorstellt, in einer Beziehung damit umzugehen. Vielleicht hat er sich schon Gedanken darüber gemacht? Vielleicht hat er zwischenzeitlich Beziehungen gehabt? Getrennt lebend kann viele Ursachen haben. Bei deinem Kontakt ist die Trennung ja auch nicht erst ein paar Tage, Wochen oder Monate vorbei. Er sollte inzwischen in der Lage sein, zu solchen Themen offen kommunizieren können, bereit sein, sich Gedanken zu machen und diese auch zu leben.
 
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  • #12
Hallo fly,
mit dem Post von Nettman ist eigentlich schon gesagt, was ich dir auch schreiben würde. Wenn jeder bei "getrennt lebend" aufschreien würde, würden Suchende dazu gezwungen werden, geschieden ... reinzuschreiben. Das wäre wiederum gelogen. So lange jemand das angibt, ist es ehrlich. Es ist immer wichtig, Fragen nicht unter den Tisch zu kehren, sondern sie zu stellen. Das hilft dir und auch ihm. Das jemand wieder zu seinem alten Partner zurückfindet, kann auch passieren, wenn dieser geschieden ist.
 
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  • #13
Hallo fly,

wie Nettmann und Enit schon schrieben "Wer keine Fragen stellt, bekommt keine Antworten.". Du wrist deine Gründe haben, aber ich finde deine Erwartungshaltung sehr negativ. Du scheinst lieber davon auszugehen, dass deine unangenehmen Mutmaßungen zutreffen, als davon, dass es da vielleicht wirklich zwei Leute geben könnte, die ene Trennung auf erwachsene Art geregelt haben und trotzdem im Herzen frei für neue Partnerschaften sind. Ich kenne einige solcher Ex-Paare. Und ich finde, man merkt das einem Menschen an, ob er sich aus einer früheren Beziehung emotional gelöst hat oder nicht. Und nur darauf kommt es an. Aber das schrieb ich im Grunde schon.

Und die Unterstellung mit dem späten Kind als Ehekitt - nun, die hat doch einen Bart. Daran waren doch beide beteiligt und auch bei manchem Mann schwingt bei einem Nachzügler der Wunsch mit, die Familie zu erhalten. Was ist daran grundsätzlich auch falsch. Niemand kann ja in die Zukunft blicken.

Schau ihn dir mit dem Herzen an und lass den Kopf aus. Dann wirst du merken, ob er ganz bei dir ist. Viel Glück!
 
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  • #14
Zitat von Lilli Li:
Hallo fly,

wie Nettmann und Enit schon schrieben "Wer keine Fragen stellt, bekommt keine Antworten.". Du wrist deine Gründe haben, aber ich finde deine Erwartungshaltung sehr negativ. Du scheinst lieber davon auszugehen, dass deine unangenehmen Mutmaßungen zutreffen, als davon, dass es da vielleicht wirklich zwei Leute geben könnte, die ene Trennung auf erwachsene Art geregelt haben und trotzdem im Herzen frei für neue Partnerschaften sind. Ich kenne einige solcher Ex-Paare. Und ich finde, man merkt das einem Menschen an, ob er sich aus einer früheren Beziehung emotional gelöst hat oder nicht. Und nur darauf kommt es an. Aber das schrieb ich im Grunde schon.

Und die Unterstellung mit dem späten Kind als Ehekitt - nun, die hat doch einen Bart. Daran waren doch beide beteiligt und auch bei manchem Mann schwingt bei einem Nachzügler der Wunsch mit, die Familie zu erhalten. Was ist daran grundsätzlich auch falsch. Niemand kann ja in die Zukunft blicken.

Schau ihn dir mit dem Herzen an und lass den Kopf aus. Dann wirst du merken, ob er ganz bei dir ist. Viel Glück!
Ja - gehe mit Lilli Li in ihren 2 Beiträgen gedanklich mit.
@ Lilli Li - schön Dich zu lesen (erfrischend!) - willkommen im Forum!
:)
 
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  • #15
Danke, Blanche ;-).
 
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  • #16
erstmal Dank für die Einschätzungen und Meinungen. Ich durfte mittlerweile die Familie kennen lernen, es herrscht Rosenkrieg auf hohem Niveau. Die getrennt lebende Gattin liebt einfach konsequent weiter, ob's dem anderen gefällt, ob er es braucht oder nicht. Eine merkwürdige Form von Liebe und Hartnäckigkeit. Sie agiert als weiblicher Liebesknecht und das hindert mich, Gefühle für diesem Mann zu entwickeln. Ist es doch an ihm, diesem Spektakel ein Ende zu bereiten.

Ein knapp 14 jähriges Mädchen als Nachkömmling ist in der Pubertät, damit in einer schwierigen Phase. Für den Vater bedeutet das einen Balanceakt zwischen mir, Prinzessin und Ex-Prinzengemahlin. Es kann doch nicht angehen, dass die Ex in einem Problemfall noch irgendetwas in unserem Leben zu entscheiden hat. Ich möchte nicht von einer ehemaligen Frau, die auf dem Papier existiert, abhängig sein oder werden.

Das Konstrukt Ehe beruht neben vielen Annehmlichkeiten auf Steuervorteilen, die langjährig getrennt Lebende weiter genießen. Da wir bei Steuerbetrug aber erst an die Schweiz denken oder an Fussball-Clubs, möchte ich die Dunkelziffer gar nicht wissen. Wir sind eines der reichsten Länder und können uns das leisten. Dies als kleiner Ausflug in die Ehen, die nur aus bestimmten Gründen noch auf dem Papier bestehen.
 
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  • #17
Zitat von fly:
...

Das Konstrukt Ehe beruht neben vielen Annehmlichkeiten auf Steuervorteilen, die langjährig getrennt Lebende weiter genießen. Da wir bei Steuerbetrug aber erst an die Schweiz denken oder an Fussball-Clubs, möchte ich die Dunkelziffer gar nicht wissen. Wir sind eines der reichsten Länder und können uns das leisten. Dies als kleiner Ausflug in die Ehen, die nur aus bestimmten Gründen noch auf dem Papier bestehen.
Deine Aussage stimmt so nicht. Auch als Getrennt Lebender bist du verpflichtet, diesen Status dem Finanzamt mitzuteilen, was sich dann auch direkt auf deine Steuerpflicht auswirkt. Aus dem Status direkt Steuerbetrug herauszulesen, ist schon nahe an Verleumdung,
 
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  • #18
Wozu getrennt Lebende aus finanziellen Gründen in der Pflicht sind, ist mir schon bekannt. Ich finde dieses Pflichtbewusstsein toll, wie Kleinbürger ihren Status dem Finanzamt mitteilen. Langjährig getrennt lebende teilen dem Finanzamt jeweils jährlich bei Nachfrage üblicherweise nur zum Jahreswechsel mit, dass weitere Versöhnungsversuche anstehen.

Leider sind diese pekuniären Angelegenheiten nicht mein Hauptthema .Nochmals Dank für die Beiträge, die mir in Herzens Angelegenheiten weit besser einen Hinweis gaben.
 
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  • #19
Wenn du damit nicht leben kannst - oder willst, solltest du das beenden. Letztlich verletzt dich die Tatsache, dass er sich nicht so für dich entscheiden kann, wie du es gern hättest.....und dann musst du dich fragen, ob dir das die Sache wert ist.....
Eine saublöde Konstellation, in der sich vermutlich alle Beteiligten nicht wohl fühlen, ist es allemal.....
Für eventuelle zukünftige Kontakte hilft dir nur: aussortieren oder im Vorfeld ansprechen......try and error (geht leider nicht anders). Ich wünsche dir viel Kraft....