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  • #31
@Henry: Eine Idiologie, betrachtet als erstarrte Meinung, fuehrt im Sinne der Ernaehrung uU zu einer Verstopfung (Erstarren). Man kann diesen Umstand mit Vitamin C beikommen. Folgende Lebensmittel sind reich an Vitamin C: Gruenkohl, Brokkoli, Orangen, Mango, Erdbeeren, Kiwi, etc.
Gruenkohl ist relativ guenstig und Saison ist ausserdem, oder? Eine Tuete (Gruenkohl...) ist fuer den Single-Haushalt uU ueppig bemessen.
Orangen und Mangos kombiniere ich gerne mit Haferflocken. Das laesst sich gut portionieren. Dazu ist es fettarm und energiedicht.
 
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Hafensänger

  • #32
Zitat von HenryVIII:
Es geht ganz einfach darum, dass Ideologie durch den Magen geht und vorher noch einen Umweg über die Geldbörse macht.
Danke Koerschgen, ist aber nicht nötig. Man könnte annehmen Henry meint das ganz einfach nur polemisch, zur eigenen Unterhaltung und die dem Thema abträgliche Wirkung vernachlässigend. Das lässt sich jedoch angesichts seiner herzerwärmenden Posts zum Umgang miteinander ausschließen.

Dann betrachtete ich das freundlich und geduldig als markige Zusammenfassung und es ist tatsächlich die Frage in wie weit ist das so? Lässt sich das hinsichtlich einer persönlich guten Ernährung vermeiden?

Man schaue sich mal einen Spritzplan für Kartoffeln an. Ganz normal für den Ackerbau und könnte die Sicht von "Pflanze in die Erde, wachsen lassen, Ernten" erweitern.

Zitat von Andre:
Was haltet ihr von "Regional ist das neue Bio"? Ich finde, Bio-Bananen in hiesigen Läden sind nicht mehr Bio (auch im Sinne von: sind nicht ökologisch).
Ja, das ist ein endloses Thema. Regional ist schon mal sinnvoll in Vermeidung langer Wege, dafür bio zu reklamieren trifft es einfach nicht.
Nach dem Abi wusste ich nicht was tun und habe 2 Jahre mit Unterbrechungen in einer alternativen Lebensmittelgroßhandlung gearbeitet. Die Unterbrechungen entstanden aus den alternativen Arbeitszeiten, Jedes mal, wenn es die 80 Wochenstunden überschritt, knallte es. Ich bin also in der Republik herumgefahren, habe Bio-Lebensmittel abgeholt, kommissioniert und sie wieder zu den Kunden gebracht. Damals gab es schon unterschiedliche Qualitäten in biologisch, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch, Schnick & Schnack. Heute haben die Bio-Lebensmittel die Discounter erreicht, was zu einer weiteren Verwässerung der Ansprüche an Bio führte. Es geht idR. darum günstig zu produzieren und da ist die Versuchung irgendwo zu sparen einfach vorhanden. "Regional ist das neue Bio" ist diesbezüglich übel und zeigt vor allem, dass versucht wird den verkaufsfördernden Begriff für sich zu reklamieren. Trotzdem ist Bio ganz nett, wenn, ich zerre das Beispiel mit den Äpfeln wieder her, alle konventionellen Äpfel schadstoffbelastet waren, die Bio-Äpfel nicht. Ist halt griffig, will ich nicht verallgemeinern. Es führt eben zu der allgemeinen Frage, welche Folgen hat das? Ist es akzeptabel?

Ach ja, ich bin durch den damaligen Job schon geprägt. Die extremen Arbeitszeiten, brachten Familienanschluss mit sich. Nach einer 20h Tour spinnt man, da werden Kanaldeckel zu Krokodilen und auf der Straße tauchen Heuwagen vor einem auf. Ich hatte im Bedarfsfall ein Zimmer zur Verfügung und habe in der Zeit Lebensmittel gegessen, die ausgesprochen schmackhaft waren. Einfache Lebensmittel werden zum Genuss. Nicht ausnahmslos, ich bin zuhause schon konventionell gut ernährt worden. Das kann man kaum diskutieren, ich habe das nie vergessen.

Da spielt sicher auch Ideologie eine Rolle, wäre mir jetzt im Zusammenhang weniger interessant, mehr so die praktische Umsetzung guter Ernährung. Egal ob Bio oder nicht.
 
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  • #33
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  • #35
Zitat von BoiledFrog:
Passt auch gut zu Kochnöten von Singles. Entstand aus dem Schamhaar-Thread. Das Off Topic lässt sich im link nachfolgenden Quotes nachlesen. Sun-Flower, du wolltest mir noch den Film nennen.



Ich will da gar nicht mal soviel dazu schreiben. Bei den Äpfeln schlägt sich bio oder nicht eindeutig in der Schadstoffbelastung und im Preis nieder. Ich esse nur noch bio-Eier, weil ich es nicht mehr erleben will, dass ein Ei nach Fisch schmeckt.
Beim Bio-Huhn lässt sich aufgrund fehlender Kriterien nicht gut über die Qualität von Bio- vs. Massentierhaltung befinden. Ist noch nicht so häufig, preislich etwa das dreifache eines konventionellen Huhns.

Nur Beispiele. Wie ist es mit der Kocherei speziell, nicht nur, im Single-Haushalt?

Wie sieht es mit preiswerten guten Lebensmitteln aus?

Und mir fallen noch die Thermomixe/Clone ein. Ist das was für den Singlehaushalt?


Ich mag es manchmal drastisch, wollte ich noch los werden, 1200 - 1500gr Gehirn verbrauchen etwa 20% der zugeführten Gesamtenergie. Das Gehirn ist ein unglaublicher Luxus der Evolution. Optionaler Gebrauch kann Spaß machen.

Die Wahrheit über Zucker will Regisseur Damon Gameau in seinem Kinofilm „Vollverzuckert – That Sugar Film (http://thatsugarfilm.com/)“ zeigen.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-t...rt-Zuckerkonsum-im-Selbstversuch-2544193.html. Der Film hat schlechte KRitiken erhalten, weil er Klischees bedient (das nur am Rande).
 
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  • #39
Zitat von flower_sun:
Die Wahrheit über Zucker will Regisseur Damon Gameau in seinem Kinofilm "Vollverzucker - That Sugar Film (http://thatsugarfilm.com/)" zeigen.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-t...rt-Zuckerkonsum-im-Selbstversuch-2544193.html. Der Film hat schlechte KRitiken erhalten, weil er Klischees bedient (das nur am Rande).
Danke. Erst dachte ich schade, aber dann ...
Der Verband reagiert so schnappig, das macht den Film wieder interessant. Wer sich seiner Harmoniebedürftigkeit ergeben möchte, der besucht die Initiave des Zuckerverbands schmecktrichtig.de
 
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  • #40
Zitat von flower_sun:
Naja, ok - gerade noch die Kurve gekriegt - kann ich gerade noch gelten lassen :)
Supi :) Übrigens, was gute Ernährung angeht, hatte der Bäcker meines Vertrauens heute eine neue Sorte Brötchen im Angebot. Dinkel - Chia. Chia ist das neue Superfood - dieser Samen hat so viel Power und ist schon bei den Inkas bekannt gewesen. Müsst Ihr mal ausprobiern...kann man über all reingeben. Die Samen schaun ein bisschen aus wie Mohn
 
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  • #41
Zitat von Vizee:
Supi :) Übrigens, was gute Ernährung angeht, hatte der Bäcker meines Vertrauens heute eine neue Sorte Brötchen im Angebot. Dinkel - Chia. Chia ist das neue Superfood - dieser Samen hat so viel Power und ist schon bei den Inkas bekannt gewesen. Müsst Ihr mal ausprobiern...kann man über all reingeben. Die Samen schaun ein bisschen aus wie Mohn
. so neu auch nicht mehr, denn die Tüten gibts sogar schon bei Aldi - womit die Chia Samen dann im mainstream angekommen wären :)
 
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  • #42
Hast Du Aldi Nord oder Süd? Bei mir im Süd habe ich diese noch nicht entdeckt :) (Brötchen schmeckt übrigens wirklich lecker, gerade eines gegessen. Wenn ich gleich Superkräfte hier im Forum bekomme und wie ein Hamster auf LSD im Laufrad rumtroll wisst Ihr Bescheid :))
 
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  • #43
Zitat von BoiledFrog:
Danke Koerschgen, ist aber nicht nötig. Man könnte annehmen Henry meint das ganz einfach nur polemisch, zur eigenen Unterhaltung und die dem Thema abträgliche Wirkung vernachlässigend. Das lässt sich jedoch angesichts seiner herzerwärmenden Posts zum Umgang miteinander ausschließen.
t.
Essen und keine Ideologie???? Schaut euch mal die Illustrierten an. Da wird jeden Tag eine neue Sau durchs Ernährungsdorf gejagt, wobei nebenbei bemerkt Schweine einen sehr ähnlichen Verdauungstrakt wie Menschen haben und sich ähnlich ernähren. Es gibt auch genug Menschen die auch andere Merkmalen mit Schweinen teilen.:) Es gibt vom Veganer bis zu reinen Fleischesser (historische Inuit) alle möglichen Ernährungsarten. Von den 200 000 Jahren die wir als Menschen auf der Erde vebracht haben. waren wir 190 000 Jahre Jäger und Sammler. Was gabs zu essen : Fleisch, Wurzeln wilde Früchte und Obst nach Jahreszeit. Was anderes wuchs nicht. Ein Neanderthaler verbrauchte in der Eiszeit um die 6000 kcal pro Tag. Etwa drei mal so viel wie wir heute. Das geht nur mit Fett, viel Fett Wenn man heute die Reste ihrer Mahlzeiten findet. sieht man aufgebrochene Langknochen. Man hat das fette Knochenmark heraus geholt, die Schädel eröffnet um ans fette Gehirn zu kommen. Das ist unsere natürliche Ernährung, an die wir angepasst sind. Nur leben wir nicht mehr in unserer natürlichen Umgebung. Als die Menschen in der Jungsteinzeit seßhaft wurden, ergiebigere Getreidesorten züchteten und Viehzucht trieben, kam es zwar zu einer Bevölkerungsexplosion, aber die Menschen waren nicht mehr so gesund. Das lässt sich aus den Knochenfunden ablesen. Zumal die ersten Bauern noch keine Laktoseverträglichkei hatten und so auf Mich verzichten mußten. Fleisch kam fast nie auf den Tisch. Pflanzenkost besteht zum größten Teil aus Ballaststoffen und Kohlenhydraten. Eiweiß das besonders wichtig fürs Wachstum ist, hat es nicht viel. Hochergiebige Getreidesorten max. 17% und Hülsenfrüchte bis 33%. Erst der globale Handel macht es möglich sich auch vegetarisch bzw. vegan halbwegs gesund zu ernähren.. Das Soja für den Biotofuburger muß umd die halbe Welt verschifft werden. Es gibt keine optimale Ernährung. Ein schwer arbeitender Bauarbeiter muss sich anders ernähren als ein Bürohengst.
Die meisten Menschen die sich mit einer speziellen Methode ernähren, halten die ihre für die einzig Richtige und zelebrieren sie als Religion.
 
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  • #44
Zitat von HenryVIII:
Essen und keine Ideologie???? Schaut euch mal die Illustrierten an. Da wird jeden Tag eine neue Sau durchs Ernährungsdorf gejagt, wobei nebenbei bemerkt Schweine einen sehr ähnlichen Verdauungstrakt wie Menschen haben und sich ähnlich ernähren. Es gibt auch genug Menschen die auch andere Merkmalen mit Schweinen teilen.:)

Zitat von HenryVIII:
Es ist schon erstaunlich welchen sprachlichen Aufwand manche Menschen betreiben, nur um einander zu versichern, dass man sich eigentlich piepegal ist. :)

Es ist wohl auch eine ganz neue Form der Konfliktverarbeitung anderen Foristen genau die Probleme vor zu werfen, die man selbst Zuhause hat und nicht lösen kann.
 
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  • #45
Zitat von HenryVIII:
Essen und keine Ideologie???? Schaut euch mal die Illustrierten an. Da wird jeden Tag eine neue Sau durchs Ernährungsdorf gejagt, wobei nebenbei bemerkt Schweine einen sehr ähnlichen Verdauungstrakt wie Menschen haben und sich ähnlich ernähren. Es gibt auch genug Menschen die auch andere Merkmalen mit Schweinen teilen.:) Es gibt vom Veganer bis zu reinen Fleischesser (historische Inuit) alle möglichen Ernährungsarten. Von den 200 000 Jahren die wir als Menschen auf der Erde vebracht haben. waren wir 190 000 Jahre Jäger und Sammler. Was gabs zu essen : Fleisch, Wurzeln wilde Früchte und Obst nach Jahreszeit. Was anderes wuchs nicht. Ein Neanderthaler verbrauchte in der Eiszeit um die 6000 kcal pro Tag. Etwa drei mal so viel wie wir heute. Das geht nur mit Fett, viel Fett Wenn man heute die Reste ihrer Mahlzeiten findet. sieht man aufgebrochene Langknochen. Man hat das fette Knochenmark heraus geholt, die Schädel eröffnet um ans fette Gehirn zu kommen. Das ist unsere natürliche Ernährung, an die wir angepasst sind. Nur leben wir nicht mehr in unserer natürlichen Umgebung. Als die Menschen in der Jungsteinzeit seßhaft wurden, ergiebigere Getreidesorten züchteten und Viehzucht trieben, kam es zwar zu einer Bevölkerungsexplosion, aber die Menschen waren nicht mehr so gesund. Das lässt sich aus den Knochenfunden ablesen. Zumal die ersten Bauern noch keine Laktoseverträglichkei hatten und so auf Mich verzichten mußten. Fleisch kam fast nie auf den Tisch. Pflanzenkost besteht zum größten Teil aus Ballaststoffen und Kohlenhydraten. Eiweiß das besonders wichtig fürs Wachstum ist, hat es nicht viel. Hochergiebige Getreidesorten max. 17% und Hülsenfrüchte bis 33%. Erst der globale Handel macht es möglich sich auch vegetarisch bzw. vegan halbwegs gesund zu ernähren.. Das Soja für den Biotofuburger muß umd die halbe Welt verschifft werden. Es gibt keine optimale Ernährung. Ein schwer arbeitender Bauarbeiter muss sich anders ernähren als ein Bürohengst.
Die meisten Menschen die sich mit einer speziellen Methode ernähren, halten die ihre für die einzig Richtige und zelebrieren sie als Religion.
Ich ernähre mich nach dem Prinzip "gesunde Mischkost", von allem aber nicht zu viel - gerne auch - wie bereits angedeutet, angelehnt an türkische, arabische und - selbstredend schon seit Jahrzehnten mediterane, speziell südfranzösische Küche, aber auch regionale Küche, mit Produkten von den Feldern, die mich umgeben :)
 
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Hafensänger

  • #46
Auch wenn du teilweise Recht hast, der Neandertaler war allerdings eine Anpassung an die Kälte und nicht Homo sapiens, wird Ideologie weder durch wiederholte Erwähnung noch gegebene Präsenz zur Pflicht. Ich finde es ohnehin schon schwierig genug sich zu informieren und ich muss die abweichende, vor allem subjektive Sicht eines Anderen nicht gleich als Ideologie(-basierend) bezeichnen. Man kann sich natürlich gegenseitig ideologisierend abwatschen, in der Sache bringt es nichts.
 
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  • #47
@Henry: Nun verstehe ich Deinen Beitrag.
Um es mal mit PS in Verbindung zu bringen. Vor 8 Monaten wurde ich von einer PS Begegnung mal als Schwachkopf abgestempelt, da ich im Kraftaufbau auf Kohlenhydrate setze. Sie war sich sehr sicher, dass ausschliesslich Proteine zum Ziel fuehren. Ihre Ideologie war eine Maximalmenge von 30g Proteine pro Mahlzeit. Bei 6 Mahlzeiten pro Tag macht das 180g Proteine (ca. 800 Kalorien). Fuegt man noch 30g Fette (ca. 270 Kalorien) hinzu, kommt man auf nicht ganz 1100 Kalorien – also weniger als der Ruheverbrauch.
Diese PS Begegnung ist noch aktiv. Somit kann man davon ausgehen, dass sie ihrem Ansatz nicht folgt und deshalb ueberlebt...

Gute Ernaehrung ist relativ: whatever floats your boat.
Die Idee mit den Chia Samen gefaellt mir, vor allem als Magnesiumquelle.
Bitte mehr Ideen posten. Danke! ;-)
 
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  • #48
Zitat von koerschgen:
@Henry: Nun verstehe ich Deinen Beitrag.
Um es mal mit PS in Verbindung zu bringen. Vor 8 Monaten wurde ich von einer PS Begegnung mal als Schwachkopf abgestempelt, da ich im Kraftaufbau auf Kohlenhydrate setze. Sie war sich sehr sicher, dass ausschliesslich Proteine zum Ziel fuehren. Ihre Ideologie war eine Maximalmenge von 30g Proteine pro Mahlzeit. Bei 6 Mahlzeiten pro Tag macht das 180g Proteine (ca. 800 Kalorien). Fuegt man noch 30g Fette (ca. 270 Kalorien) hinzu, kommt man auf nicht ganz 1100 Kalorien – also weniger als der Ruheverbrauch.
Diese PS Begegnung ist noch aktiv. Somit kann man davon ausgehen, dass sie ihrem Ansatz nicht folgt und deshalb ueberlebt...

Gute Ernaehrung ist relativ: whatever floats your boat.
Die Idee mit den Chia Samen gefaellt mir, vor allem als Magnesiumquelle.
Bitte mehr Ideen posten. Danke! ;-)

Ich hatte damals, als ich das erst mal von Chia hörte vor ein paar Monaten einmal gegooglet, was es ist und was es kann und war wahnsinnig erstaunt...Bisher hab ich es manchmal in den Joghurt gemischt. Glibbrig in der Kaffeetasse mit Wasser habe ich nicht runter bekommen..Würgerefelex vorprogrammiert :(
 
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  • #49
Leberkässemmeln sind lecker.
 
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  • #53
Zitat von flower_sun:
Ich ernähre mich nach dem Prinzip "gesunde Mischkost", von allem aber nicht zu viel - gerne auch - wie bereits angedeutet, angelehnt an türkische, arabische und - selbstredend schon seit Jahrzehnten mediterane, speziell südfranzösische Küche, aber auch regionale Küche, mit Produkten von den Feldern, die mich umgeben :)

Es gibt Hinweise darauf, dass sich mediterrane Kost (Olivenöl) positiv auf das Herz Kreislaufsystem auswirkt. Aber ob da nicht auch andere Faktor eine Rolle spielen? Wer weiss es schon. Grössere Mengen Rotwein können alles wieder zunichte machen.
 
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  • #54
Zitat von koerschgen:
Vor 8 Monaten wurde ich von einer PS Begegnung mal als Schwachkopf abgestempelt, da ich im Kraftaufbau auf Kohlenhydrate setze. Sie war sich sehr sicher, dass ausschliesslich Proteine zum Ziel fuehren.

Ohne proteinreiche Nahrung kommt man in Sachen Muskelaufbau nur begrenzt weit, der Körper verbrennt sonst Muskelmasse - Dann kippst Du beim Essen irgendwann vom Stuhl, weil der Löffel Deinen Schwerpunkt nach vorne verschiebt... Wenn ich richtig trainiere, *muss* ich extrem viel und auch das Richtige essen, ansonst wache ich morgens um 4 auf und habe tierisch Hunger. "Richtig" Essen heisst für mich dann mindestens zweimal Fleisch/Geflügel mit Grünzeug, Hüttenkäse, Nüsse, Früchte, nach dem Training auch einen Shake oder Energieriegel, aber wenig Reis oder Pasta. Das Gute daran ist, dass ich mich nicht zwischen Schlanksein und Schokolade entscheiden muss, sondern nur zwischen Vollmilch oder Zartbitter :)

Das Essen ist allerdings reine Optimierung, lange vorher kommt die Lust am regelmässigen Training, eine genügend grosse Regenerationsphase von 24-48h zwischen den Einheiten und vieeeeeel Trinken.
 
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  • #55
Zitat von HenryVIII:
Es gibt Hinweise darauf, dass sich mediterrane Kost (Olivenöl) positiv auf das Herz Kreislaufsystem auswirkt. Aber ob da nicht auch andere Faktor eine Rolle spielen? Wer weiss es schon. Grössere Mengen Rotwein können alles wieder zunichte machen.
Ok, die südfranzösische und mediterrane Küche besteht ja nicht nur aus Rotwein und Olivenöl - in Nyon und Maussane-les-Alpilles, zwei ausgesprochenen Olivenbaumanbauorten, wurde den Bauern in diesem Jahr ohnehin durch ein Schädling die Ernte "verhagelt" - also das Olivenöl 2015 kommt nicht direkt von dort; in Nyon hatte man keine Probleme damit, die Oliven aus Italien zu importieren und dann nach der Methode "Nyonais" in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen (mit dem Etikett aus Nyon versteht sich) ...
 
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  • #56
Zitat von BoiledFrog:
Auch wenn du teilweise Recht hast, der Neandertaler war allerdings eine Anpassung an die Kälte und nicht Homo sapiens, wird Ideologie weder durch wiederholte Erwähnung noch gegebene Präsenz zur Pflicht. Ich finde es ohnehin schon schwierig genug sich zu informieren und ich muss die abweichende, vor allem subjektive Sicht eines Anderen nicht gleich als Ideologie(-basierend) bezeichnen. Man kann sich natürlich gegenseitig ideologisierend abwatschen, in der Sache bringt es nichts.

Die Neanderthaler lebten auch in den Zwischeneiszeiten, als es hier wärmer war als heute. Ihr Verschwinden hat wohl wenig mit dem Klima zu tun.
 
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  • #60
Wo man in früheren Zeiten den Sinn des Lebens gesucht hat, findet man heute die Orthodoxien der Ernährung.