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  • #1

GLÜCK - Wichtiger als alles andere bei der Partnersuche?

Ich bin ja nun schon mehrere Jahre auf Partnersuche - wie viele von euch wissen. Ich bin bekanntlich auch schon einige Jahre hier im Forum unterwegs (inkl. einer Forums-Pause).

Es kristallisiert sich für mich immer mehr heraus, dass das Glück das mutmaßlich wichtigste bzw. bedeutenste Kriterium bei der Partnersuche ist. In jeder Gesellschaftsschicht gibt es Singles und Menschen mit Partnern. Daran kann es scheinbar nicht liegen. Selbst Forumsuser die aus ihrer Sicht "alles richtig machen" (nach Beratung hier) sind teilweise trotzdem noch sehr sehr lange erfolglos auf Partnersuche.

Ich stelle mal folgende These in den Raum: Je länger man/frau auf Partnersuche ist, desto größer steigt die Chance, dass man/frau erfolgreich ist ergo Glück hat. Möglicher Nachteil: Glück kann man nicht erzwingen.



Gib niemals auf, du weißt nie wie nah du deinem Ziel schon bist.
- Zitat von Sänger Kay One.-
 
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Deleted member 24543

  • #2
Ich stelle mal folgende These in den Raum: Je länger man/frau auf Partnersuche ist, desto größer steigt die Chance, dass man/frau erfolgreich ist ergo Glück hat.
Gegenthese:
Je länger ein Mensch Single ist, um so niedriger ist seine Chance einen Partner zu finden.

Partnersuche ist KEIN 'Ziehen ohne zurücklegen'.
Und selbst wenn, dann wäre die Urne so voll, dass die Entnahme eines ungeeigneten Partners rein gar nichts an der Wahrscheinlichkeit des Findens eines geeigneten Partners ändert (selbst bei 50 maligem Ziehen.... - außer auf dem Dorf, wenn man nur im Dorf sucht)

Es wirken hingegen eine Vielzahl an Faktoren, die ein Verpartnern mit steigender Singlezeit erschweren und direkt von der Singlezeit und der Partnersuche selbst abhängen. Ein sich selbst verstärkender Kreislau sogesehen...
 
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  • #3
Sehe ich nicht so. Glück ist Glück und das ist, leider, nicht davon abhängig, wie lange man darauf wartet.

Mit deiner These, dass dazu ganz viel Glück gehört, den wirklich richtigen Partner und nicht nur aus Verzweiflung eine Notlösung zu finden, hast du allerdings meines Erachtens recht.
 
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  • #4
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Deleted member 22756

  • #5
Hallo @Ed Single ,
ich hatte da schon vor einiger Zeit Mal was zu dem Thema gefunden, weil es mich selbst interessiert hat. Ein Wissenschaftler äußert sich in einem Beitrag zum Thema Online Dating. Die Aussagen des Wissenschaftlers klingen nicht sehr ermutigend für Langzeitdater.

"Jetzt hab ich den Link: ab etwa 33:00
https://youtu.be/BqQRx5auleU

10.000 Probanden. Keine schlechte Zahl. Das setting kenne ich natürlich nicht. Klingt aber seriös."

Ich denke, das stellt die These vom Glück in kein gutes Licht.
Allerdings denke ich auch, dass es viel mit einem selbst zu tun hat (wie @fafner das immer propagiert; auch wenn ich das nicht alles so sehe wie er). Und das ist ja auch wieder mutmachend, weil dann kann man ja was ändern. Wie, und wie leicht das geht steht sicher auf einem anderen Blatt. Gibt es bestimmt jede Menge Literatur und Anleitungen dazu.
Aber vielleicht Mal @fafner fragen. Der hat sich ja nageblich geändert.
 
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  • #7
Ob man den Richtigen findet, ist Glück. Ob ich den Richtigen erkenne oder durch bewusste (oder unbewusste) ungünstige Filter übersehe, liegt an mir. Ich kann dem Glück die Tür öffnen und mein Haus so einrichten, dass das Glück sich gerne bei mir niederlässt. Aber ich kann auch in einer bildlich gesprochenen Gruft hausen und versuchen mit gefletschten Zähnen dem Glück hinterher zu jagen und mich darüber wundern, dass es mir immer wieder entwischt und nicht zu mir will.
 
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Deleted member 24543

  • #8
Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine 6 würfelst steigt in keiner Weise an, je häufiger du würfelst.
Das stimmt so nicht ganz.
Ja, die Wahrscheinlichkeit bleibt bei jedem einzelnen Wurf für sich bei 1/6. Wenn ich jedoch 1000 Mal würfle, wäre es extrem außgergewöhnlich, wenn dabei keine einzige 6 gefallen wäre und würde dafür sprechen, dass der Würfel gezinkt ist. Würfle ich hingegen nur 10 x und es ist kein(e) 6 dabei, dann liegt das sehr wohl noch im Rahmen des gut Möglichen.

Das lässt sich durchaus auf's Dating übertragen.
Wenn mir 10 Leute als potentielle Partner (tatsächliche Dates mit initialer Kennenlernabsicht - nicht nur auf der Straße per Blickdiagnose) nicht genehm waren, kann es die 11. Person sehr wohl sein.
Wenn mir aber von den letzten 1000 Dates keine einzige Person zugesagt hat (in beiden Sinnen: sowohl selbst die andere Person nicht ansprechend finden, als auch von der andere Person keine Zusage für ein Wiedersehen erhalten haben), dann ist die Wahrscheinlichkeit recht gering, dass Person 1001 einschlägt und es passt.
In letzterem Fall liegt die Vermutung näher, dass da irgendwo irgendwas schief läuft, als die Vermutung, dass die nächste (oder übernächste) Person die magisch Richtige sein wird und es ist nicht von der Hand zuweisen, dass ersteinmal etwas Auseinandersetzung mit sich selbst ins Haus stehen müsste, anstatt mit ganz viel erzwungener Lockerheit weiterzumachen, wie bisher. Dieser Weg it vermutlich anstrengender, aber u.U. sinnvoller - auch, wenn es dennoch nicht ultimativ zu einem Partner führen sollte, so hat man zumindest sich selbst etwas besser kennengelernt.
 
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  • #9
Gegenthese:
Je länger ein Mensch Single ist, um so niedriger ist seine Chance einen Partner zu finden.

Partnersuche ist KEIN 'Ziehen ohne zurücklegen'.
Und selbst wenn, dann wäre die Urne so voll, dass die Entnahme eines ungeeigneten Partners rein gar nichts an der Wahrscheinlichkeit des Findens eines geeigneten Partners ändert (selbst bei 50 maligem Ziehen.... - außer auf dem Dorf, wenn man nur im Dorf sucht)

Es wirken hingegen eine Vielzahl an Faktoren, die ein Verpartnern mit steigender Singlezeit erschweren und direkt von der Singlezeit und der Partnersuche selbst abhängen. Ein sich selbst verstärkender Kreislau sogesehen...
Eigentlich kann man den Beitrag nicht liken, weil es im Grunde sehr traurig ist. Aber ich befürchte, dass in deiner Gegenthese ein dickes Stück Wahrheit steckt.
Zum Anfang meiner Singlezeit dachte ich noch "das kann ja nicht so schwer sein, klappt bei anderen doch auch". Ja, das war sehr naiv. Manchmal glaube ich, dass ein längeres Singledasein dazu führt, dass man sich selbst im Weg steht. Dass man zu oft auf den Kopf hört, zuviel nachdenkt, zu leicht aufgibt, zuviele (zu hohe?) Erwartungen am Gegenüber hat, zuviel analysiert, zuviel abwägt usw. :(

Trotzdem glaube ich daran, irgendwann auf einen Menschen zu treffen, bei dem es (beidseitig) "wumms" macht und es nicht nur bei einem Verliebtsein bleibt.
 
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Deleted member 21128

  • #10
Natürlich gehört viel Glück dazu, einen passenden Partner zu finden!
Allerdings kann man auch etwas dafür tun, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen.
1. Aktiv suchen
2. Die eigene Attraktivität erhöhen
3. Die Attraktivität der anderen erhöhen
:)
 
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  • #11
Ich würde auch sagen, dass Glück dazu gehört. Aber ich würde nicht bestätigen, dass sich das Glück erhöht, je länger Du suchst. Denke eher es liegt an der Intensität der Suche. Wann denkst Du sind die Chancen höher? Wenn Du in 5 Jahren 5 Dates oder in 1 Jahr 10 Dates hast?

Ob und wie schnell Du jemanden passenden findest, hängt (nebst dem Glück) auch davon ab wie hoch Deine Ansprüche an Deine Partnerin sind und wie aktiv Du suchst. Wenn Du nur zuhause herumsitzt und auf Deine Traumpartnerin wartest, wird nichts passieren - da kannst Du auch gaaaanz lange warten.

Wir Menschen sind nun einfach mal sehr komplexe Wesen und den perfekt passenden Partner zu finden, ist logischerweise nicht ganz einfach. Es müssen so viele Faktoren übereinstimmen. Für mich ist es darum logisch, dass sich die Suche sich nicht ganz einfach gestaltet und man halt einfach am Ball bleiben muss.
 
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  • #12
Wenn ich jedoch 1000 Mal würfle, wäre es extrem außgergewöhnlich, wenn dabei keine einzige 6 gefallen wäre und würde dafür sprechen, dass der Würfel gezinkt ist. Würfle ich hingegen nur 10 x und es ist kein(e) 6 dabei, dann liegt das sehr wohl noch im Rahmen des gut Möglichen.
D'accord.
Wenn mir aber von den letzten 1000 Dates keine einzige Person zugesagt hat (in beiden Sinnen: sowohl selbst die andere Person nicht ansprechend finden, als auch von der andere Person keine Zusage für ein Wiedersehen erhalten haben), dann ist die Wahrscheinlichkeit recht gering, dass Person 1001 einschlägt und es passt.
Das wollte ich ausdrücken. Mit zunehmender Dauer der Partnersuche steigt nicht zwingend die Wahrscheinlichkeit, auf jemand Passendes zu treffen, da bei dieser Thematik noch weitere, teilweise einschränkende Faktoren ins Spiel kommen, da sich die "Art des Würfelns" im Laufe der Versuche derart ändert, dass die "6" unterbewusst "umgangen" wird.
 
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Deleted member 22756

  • #13
Ich denke, der Versuchsaufbau ist schon falsch: es ist kein Würfeln, sondern ein Ziehen aus der Urne. Ziehe ich zwölf Kugeln und keine schwarze war dabei, habe ich diese sehr wahrscheinlich übersehen.
 
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Deleted member 23363

  • #14
Ich denke, der Versuchsaufbau ist schon falsch: es ist kein Würfeln, sondern ein Ziehen aus der Urne. Ziehe ich zwölf Kugeln und keine schwarze war dabei, habe ich diese sehr wahrscheinlich übersehen.
Die Zahl der Kugeln bleibt aber nicht konstant. Alle 11 Minuten werden es zwei weniger ;-) und neue Mitglieder kommen dazu (auf Parship). Im realen Leben gibt es diese Dynamik ebenso. Das ist viel komplexer als bei Würfeln und Urnen.