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  • #32
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von 123:
soldaten sind von natur aus agressiv und keine softies. sonst wären sie keine berufssoldaten. die grundidee des soldaten ist töten. töten ist ein agressiver. akt. die idee mit locken zu vergleichen ist lächerlich!
Meinst du nicht, dass die Bundewehr entsprechende Auswahlkriterien hat und auch einen gewissen Anspruch an ihr eigenes, nicht gerade schlecht besoldetes Personal stellt?

Glaubst du, dass die jeden aggressiven Typen von der Straße nehmen, der leicht in Schlägereien verwickelt wird, dessen Testosteron und Adrenalin-Anteil im Blut immer so bei ca. 60% liegt?

Es tut mir leid, wenn du an einen Soldaten geraten bist, der sich dir gegenüber aggressiv bzw. autoritär verhalten hat. Aber bitte schere nicht viele tausend Männer (und auch Frauen!) über einen Kamm.
 
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  • #33
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Löwefrau:
Ich möchte auch nicht mit einem Soldaten zusammen sein.
Aber ich habe Achtung und Respekt vor ihnen. Genauso wie ich Achtung und Respekt vor Polizisten oder Feuerwehrmännern habe.
Vor all denen, die z.T. Sogar ihr Leben aufs Spiel setzen, damit ich in einem freien und sicheren Land leben kann.

Und Aggression kommt ganz sicher nicht aus dem Beruf heraus, ist eher eine Erziehungssache.
Und was passiert, wenn dir dein absoluter Traummann über den Weg läuft (falls er das nicht schon ist) und sich beim weiteren Kennenlernen herausstellt, dass er Soldat ist?

Dann sagst du: "Nee, lass mal lieber. So einen wie dich finde ich zwar nie wieder, aber ein Soldat, sorry, das geht gar nicht"? Da bleibst du lieber bis ans Lebensende allein oder nimmst halt die zweite Wahl, gell?
 
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  • #34
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Sicherlich gibts Verbindungen zwischen bestimmten Berufen, Hobbys und Haltungen und Charaktereigenschaften. Denen könnte man in sachlicher Diskussion auch nachgehen, unter Rückgriff auf Statistiken und - ist ja kein Fachforum - auch unprofessionell anhand des "gesunden Menschenverstandes". (Etwa: zeichnen sich Paziifisten im MIttel wirklich durch geringe Alltagsaggression aus?)
Wenn aber auch der fehlt und einfach ziemlich unreflektiert diffamiert wird, ist das halt was anderes.

Ich plädiere weiterhin für die (von einigen als haarspalterisch empfundene) Unterscheidung von individueller Erfahrung und Generalbehauptung. Meiner Erinnerung nach bekommen Foristen, die von ihren Erfahrungen sprechen, meist keinen Gegenwind hier. Wieso sollten sie auch? Was anderes als Erfahrungsberichte sind aber Behauptungen wie Soldaten = aggressiv und haben als Grundprinzip das Töten. Oder krummnasig = hinterlistig und gemein.

Man kann übrigens Menschen mit ihren Erfahrungen respektieren, ohne damit auch ihre Ressentiments gutheißen zu müssen, zu denen sie leidvolle Erfahrungen mitveranlaßt haben. Ich würde sogar sagen, daß es Zeichen von Respekt sein kann, jemand darauf hinzuweisen, daß er aus seinen Erfahrungen unangemessene Schlüsse und Generalverurteilungen folgert.

Übrigens: Wer ständig an höchst aggressive Männer gerät, der kann natürlich gerne schauen, ob diese Männer Nationalität, Beruf, Augenfarbe, Hemdenmarke oder sonstwas teilen.
Sie kann aber auch schauen, ob sie in ihrer Partnerwahl nicht einem bestimmten Muster folgt, das ihr gerade solche Männer beschert.
In vielen Fällen ist das erstgenannte Vorgehen nur der Ausweg, weil man das zweitgenannte Vorgehen scheut. Damit tut man sich selbst auf Dauer nicht wirklich einen Gefallen.
 
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  • #36
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Löwefrau:
Und....als Nachsatz...
Ich würde gern mal die sehen, die hier so gegen diese Berufsgruppe sind, wenn marodierende Truppen aus Jottwehdeh hier einfallen würden.

Am besten einen Tee kochen und Räucherstäbchen anzünden. - Ironie
Vielleicht mögen die Feinde ja diskutieren...

Man stelle sich die Stimme von Udo Lindenberg vor:
Ey Leute, sorry, jetzt aber echt mal.. das finde ich aber jetzt nich so dolle, wie ihr hier einfach reinmarschiert. Was sollen denn unsere Kinder von euch denken. Lasst uns erst mal 'n Tütchen rauchen und dann bequatschen wir mal alles ganz in Ruhe, ohne diese ganze Aggro-Geschichte, ey.
 
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  • #37
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Lisa:
Ich wage dennoch zu behaupten, dass deshalb nicht jeder, nur weil er einer dieser Berufsgruppe angehört,diese oder jene bestimmte schlechte Eigenschaft hat.
Also davon gehe ich grundsätzlich aus, dass Einer nicht gleich alle ist.

Zitat von Lisa:
Es zeugt natürlich von wahnsinnig viel Empathie und Intelligenz, den FS, der sich hier mit seinen Sorgen und Nöten an das Forum wendet, pauschal als aggressiven Berufskiller zu bezeichnen, ohne ihn überhaupt zu kennen.
Eben weil ich von diesem Grundsatz ausgehe, dass Einer nicht gleich alle ist, ordne ich affektgeladene Äußerungen, in denen das Gegenteil zum Ausdruck kommt, als solche ein.
Man kann deshalb in einem solchen Fall auch darauf verzichten, jemand argumentativ in die Ecke zu drängen, wenn man merkt, dass dessen Aussagen dadurch nur noch extremer werden.
Ich denke, es gibt auch andere Möglichkeiten - wie man im Verlauf der Diskussion sieht - um über Vorurteile gegenüber Soldaten nachzudenken.
 
L

Löwefrau_geloescht

  • #38
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Benutzer:
Und was passiert, wenn dir dein absoluter Traummann über den Weg läuft (falls er das nicht schon ist) und sich beim weiteren Kennenlernen herausstellt, dass er Soldat ist?

Dann sagst du: "Nee, lass mal lieber. So einen wie dich finde ich zwar nie wieder, aber ein Soldat, sorry, das geht gar nicht"? Da bleibst du lieber bis ans Lebensende allein oder nimmst halt die zweite Wahl, gell?
Entschuldige, was soll diese durch das "gell" verstärkte Unterstellung
Ich schrieb: ich möchte nicht.....
Nicht: ich werde nicht.
 
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  • #39
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Sarah:
Eben weil ich von diesem Grundsatz ausgehe, dass Einer nicht gleich alle ist, ordne ich affektgeladene Äußerungen, in denen das Gegenteil zum Ausdruck kommt, als solche ein.
Man kann deshalb in einem solchen Fall auch darauf verzichten, jemand argumentativ in die Ecke zu drängen, wenn man merkt, dass dessen Aussagen dadurch nur noch extremer werden.
Ich denke, es gibt auch andere Möglichkeiten - wie man im Verlauf der Diskussion sieht - um über Vorurteile gegenüber Soldaten nachzudenken.
Ich finde nicht, dass persönlich gemachte schlechte Erfahrungen jemanden dazu berechtigen, affektgeladenen Äusserungen gegenüber unbeteiligten Dritten (ich gehe mal davon aus, dass Toni nicht der besagte Soldaten- Ex-Freund ist) zu tätigen. Bzw. man muss dann eben damit leben, dass man dafür auch kritisiert wird.
Lieber nichts zu sagen nur weil dadurch die Aussagen noch extremer werden finde ich schon eine merkwürdige Haltung.
Im übrigen darf auch der FS für sich ein gewisses Mass an Empathie beanspruchen.
 
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  • #40
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Wofür steht eigentlich die Abkürzung FS? Forist?
 
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  • #41
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Heike:
Übrigens: Wer ständig an höchst aggressive Männer gerät, der kann natürlich gerne schauen, ob diese Männer Nationalität, Beruf, Augenfarbe, Hemdenmarke oder sonstwas teilen.
Sie kann aber auch schauen, ob sie in ihrer Partnerwahl nicht einem bestimmten Muster folgt, das ihr gerade solche Männer beschert.
In vielen Fällen ist das erstgenannte Vorgehen nur der Ausweg, weil man das zweitgenannte Vorgehen scheut. Damit tut man sich selbst auf Dauer nicht wirklich einen Gefallen.
Sorry fürs Selbstzitieren. Aber ich möchte noch anschließen, daß ich es auffällig finde, wenn man schon mehrere Soldaten als Partner hatte. Mir etwa begegnen nicht so viele. Zieht einen also etwas besonders an, wenn man so oft an sie gerät?
Oder war man nur halt zufällig oft an Orten, wo sich Soldaten aufhalten? In dem Fall könnte dem Threadstarter ja vielleicht mit Tips geholfen werden, bei welchen Gelegenheiten Soldaten gut Frauen kennenlernen können. Hast du Empfehlungen, 123?
 
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  • #42
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Ich war auch Soldat (noch zu DDR-Zeiten) und da gab es solche und solche.
 
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  • #43
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

Zitat von Lisa:
Ich finde nicht, dass persönlich gemachte schlechte Erfahrungen jemanden dazu berechtigen, affektgeladenen Äusserungen gegenüber unbeteiligten Dritten (ich gehe mal davon aus, dass Toni nicht der besagte Soldaten- Ex-Freund ist) zu tätigen. Bzw. man muss dann eben damit leben, dass man dafür auch kritisiert wird.
Lieber nichts zu sagen nur weil dadurch die Aussagen noch extremer werden finde ich schon eine merkwürdige Haltung.
Im übrigen darf auch der FS für sich ein gewisses Mass an Empathie beanspruchen.
Naja, deine grandiose Einsicht, dass man von einem nicht auf alle schließen kann, wird dem Toni jetzt ganz bestimmt zur sozialen Erwünschtheit verhelfen und 123 eines Besseren belehren, zumal sie ja vorher schon durch andere Posts dessen belehrt wurde. Also nix mit nix sagen. Und bei aller einfühlungsfreudigen Anwaltschaft für die ständig angeführten unbeteiligten Dritten, könnte man ja zur Abwechslung mal sein Augenmerk auf den beteiligten Zweiten richten, an den man seine Zeilen richtet und nicht nur auf die eigene Selbstdarstellung in dem Duktus: SO IST ES!
******* nur, wenn es manchmal anders ist.
 

123

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  • #45
AW: Gibts eine Frau für einen Soldaten?

warum will man mich eigentlich belehren ? hat sonst jemand Erfahrungen mit dem hohen agressiknspitentual
von Soldaten oder wird hier wieder rein aus Prinzip. weil der piefke immer auch ein gutmensch sein will. alles schoengeredet? Frau hatte nie einen Soldaten aber weiß trotzdem bescheid dass die kein hohes agressuinspitenzual gaben. hm klar