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  • #153
Wie gesagt, ich glaub, du mißverstehst die Kommunikation. Mir ist die ganze Zeit klar, daß es um Anzeichen für die Überzeugung von Verarbeitung geht und nicht um Anzeichen für die Überzeugung von Nochnichtverarbeitethaben. Und wie ich vermute, ist es IMHO auch klar und auch klar, daß es mir klar ist. Nur dir nicht. :)
 
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  • #154
ich glaub, du mißverstehst die Kommunikation.
Stimmt.
Bis eben.




Ihr sagt also:
nicht mehr ein Individuum beschimpft, sondern über eine ganze Gruppe lästert,
sind Anzeichen dafür, [(Annahme: ) einigermaßen erfolgreich!!!!!! ] verarbeitet zu haben?????
:eek:o_O




Bei:
leichtes Opfer für alle Anlageberater nur in sich selbst und die Selbstliebe investiert..
Und sich selbst vormacht, dass er "endlich alles tun kann, was er will, weil jetzt "frei" ist"?
gehe ich mit. Aber auch nicht als Freibrief, sondern lediglich als ein mögliches Indiz dafür.


Aber bei Obrigem nicht.



Ich würde eher noch so Dinge wie
"Eigene Anteile am Scheitern erkennen und akzeptieren" ergänzen.
 
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  • #155
Du sagst also




sind Anzeichen dafür, [(Annahme:) einigermaßen erfolgreich!!!!!! ] verarbeitet zu haben?????
:eek:o_O
Ja.
Auch wenn es durchaus Merkmale von Witz trägt, kläre ichs noch weiter auf.
Ich vermute, daß man das als irgendwie "ironisch gemeint" auffassen könnte. Vielleicht versteht es IMHO beispielsweise so.
Damit wär schon etwas gewonnen.

Ich selbst seh es aber noch mal anders. Nämlich eher als einen Fall von so etwas wie Küchentischsemantik. Ich schaue etwa hier im Forum, mit welchen Merkmalen die Erwähnung, eine Beziehung gründlich verarbeitet zu haben, gehäuft einhergeht.
 
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  • #157
Natürlich Winzer von denen ich Wein kaufe ... Mir ist ein ehrlicher Betrieb mit Herzblut und Leidenschaft für sein Produkt wichtiger, als irgendein Label ... ;)
Normalerweise kenne ich den Winzerbetrieb meines Weines, oft mit sehr viel Hintergrund, mir ist Transparenz wichtig. Dass ich ihnen aber persönlich die Hände schüttle wird sicher die Ausnahme bleiben da ich auch gerne neues austeste und mich nicht bei wenigem beschränke. Wie du ihr Herzblut und Leidenschaft beurteilst wird deine eigene Sache bleiben, denn das wird jeder etwas anders subjektiv bewerten weil auch jedem verschiedene Werte wichtig sind. Das ich vorwiegend auf ein Label achte wäre falsch, ich achte vorwiegend auf ihre Philosophie und habe auch ungelabelte Naturweine in der Sammlung. Du kannst das beste Label haben, wenn jedoch die Philosophie nicht stimmt dann sind einfach so knapp die Richtlinien erfüllt, aber kaum mehr als das.

Damit der Familienbetrieb davon leben kann ... ;)
Es ist stets relativ was man unter "Familienbetrieb" versteht. Wenn von Hand geerntet wird dann werden bereits kleinere Betriebe Erntehelfer brauchen und es wäre nur noch quasi familiengeführt. Nur Betriebe unterhalb 5 ha sind noch grösstenteils familiengeführt, diese Betriebe sind jedoch im heutigen Kapitalismus enorm rar.

Ob sie "davon leben" können hat mit Chemieeinsatz wenig zu tun, es ist ein rein ökonomisches Problem, rein menschengemacht; wo natürlich die Lobbyarbeit eine wichtige Rolle hat da es direkt die Weinpolitik beeinflusst sowie deren Ökonomie. Verhungern werden sie nicht, jedoch wird man ihnen aufgrund roten Zahlen drohen sowie ihre Existenz dem Kapital vermachen, alles menschengemacht. Das grosse Geld machen stets die Ressourcen-Hogs und Machtzentralen, nicht die Winzer, egal wie sehr sie rumpanschen. Wenn jemand nicht genug kapitalhörig ist wird er einfach enteignet. Es ist am Ende ein Balanceakt zwischen eigener Philosophie und ökonomischen Möglichkeiten.
Jupp, dies hat zur Folge, dass die höhere Qualität im Kabinett/Spätlesebereich auch mal als Tafelwein verkauft wird. Je höher die Qualität, desto weniger Verkauf an hl/ha Stichwort: Mengenbegrenzung
Es hat echt genug Quantität an Wein auf der Welt, es ist ja auch kein "Grundnahrungsmittel": Oft stellt sich deswegen gerne das Problem ob sich riesige Quantitäten überhaupt rentieren sofern man es nicht in der gewünschten Qualitätskategorie produzieren oder verkaufen kann. Deswegen ist Quantität nicht immer der Schlüssel zum Erfolg. Auch denken Winzer gerne langfristiger denn wenn der Boden nicht mitmacht dann sollte man vorsichtig sein; Das wird beim intensiven Weinbau ein echtes Problem weil kaum eine Landwirtschaft wurde seit den Weltkriegen dermassen mit Chemie drangsaliert. Heute findet jedoch ein starkes Umdenken statt, gut so.
Vergiss Dein Argument mit gesetzlich ... :D Die Gesetze werden entsprechend angepasst ... ;) SO2/H2SO3 wird als Konservierungsstoff zugesetzt. Auch, um die Bildung von Acetaldehyd zu verhindern ...
Die Gesetze sind zwar vorwiegend machtbasiert als "Industrieschutz" oft mithilfe Lobbyarbeit ausgelegt; jedoch ändert sich nichts an der Tatsache dass hier 10 mg/l als Wert definiert wurde ganz egal wie sehr es die Industrie in Zukunft noch verformen oder hinaufschieben möchte um es wirtschaftlicher zu machen. Die Bio-Richtlinien werden hingegen direkt von der entsprechenden Zertifizierungsstelle gemacht, diese Angelegenheit ist nicht staatlich verwaltet. Allerdings sind diese Richtlinien und deren Einhaltung gesetzlich geschützt, Betrug somit strafbar.

Acetaldehyd kommt grundsätzlich nur bei stark oxidierten Weinen in bedenklicher Menge vor. Schwefel verhindert zwar Oxidation jedoch ist das Symptombekämpfung denn die Ursache ist entweder zu hohe Oxidation oder dass ein wichtiges Abbauenzym durch Chemie "inaktiviert" wurde. Weil Naturweine, auch Bio, generell höhere enzymatische Aktivität haben so wird es meistens besser abgebaut und ist oft fast vollständig infolge Keimstoffwechsel "wegfermentiert". Genauso kann man mit viel Chemie oder Drogen die Leber behindern da sie ein "enzymatisches Wunderwerk" ist: Hier ist Acetaldehyd ein Stoffwechselzwischenprodukt, also dem Körper nicht unbekannt. Von aussen zugeführt allerdings in hoher Dosis ziemlich bedenklich. Den es "verunreinigt" das System welches bei diesem Stoff stark dediziert arbeitet. Stark oxidierte Weine trinkt man jedoch meist nur in Minimengen, daher unbedenklich.
Demeter hin oder her - ich steh nicht auf Esoterik ... Ich akzeptiere es, wenn Du dich damit identifizierst ... Alles gut! :)
Ich bin nicht Anhänger der Esoterik sondern der Neoterik, das hat seine Gründe, besonders weil die klassische Esoterik zum reinen Wirtschaftsobjekt verkommen ist mit abgespeckten kaputtbornierten sowie lifestyleartigen Ansichten. Es sind einfach halbleere Häppchen welche der "reduzierte Mensch" gut verdauen kann. Das kann dir ja die Frau in diesem Beitrag besser erklären (viele ihrer Inhalte finde ich ziemlich fundiert): https://www.neoterisches-bewusstsein.com/neoterik/

Kristallbilder wie man sie teils bei Demeter als Nachweis benutzt halte ich nicht für Hokuspokus, es ist eine klare Wissenschaft die man jedoch noch nicht so richtig versteht. Dasselbe mit Wasseraufbereiter wo eine Qualitätsverbesserung wissenschaftlich nachweisbar ist auch wenn der Mechanismus kaum verstanden wird.

 
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  • #158
Alles im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ... ;)ar Falschen Mehltau wirst Du anders nicht bekämpfen können ... auch in der Zukunft nicht. Regnet es mit viel Sonne im Wechsel, ist dies ein wunderbarer Nährboden für den Pilz. Schwups werden gesetzlich mal kurz die Grenzwerte hochgesetzt ... Rein temporär versteht sich ... Wie ich schonmal geschrieben habe, sind Kuper-Verbindungen umweltgefährdend. Widerspricht sich in meinen Augen mit Bio ... ich mach ja keine Gesetze ... o_O
Du holst hier viel zu weit aus und sprichst vom Worst-Case. Vorbeugen ist besser als heilen, sagt der Volksmund.

Grenzwerte werden vorwiegend von Riesenbetrieben und Verarbeitungsindustrie genutzt und politisch aktivierend festgelegt weil sie ein im Krankheitsfall unheimlich hohes Schadpotential haben bei bis zu 200 ha Fläche. Dabei geht es nicht um Ethik (der böse Nahrungsverlust) sondern rein um Profitabsicherung. Wäre es rentabler würden sie sogar tausende Tonnen Wein in den Fluss schütten. Sie werden das Problem nie mithilfe selektiver Verfahren wie z.B. gezielt befallenes Blattwerk entfernen bevor es sich mithilfe Sporen ausbreitet, in den Griff kriegen sondern nur mithilde der Chemiepumpe. Ausserdem verwenden Bio, besonders Demeter und Naturwinzer stärkende Pflanzenpräparate um diese Krankheit so gut es geht weitgehend zu verhindern, das klappt oft erstaunlich gut.

Meistens sind alte Reben viel widerstandsfähiger da hoch angepasst, jedoch sind die äusserst ertragsarm und kostspielig, somit dem Mainstream und Wirtschaft ein Dorn im Auge.

Gebundenes Kupfer ist kein Problem und in mikroskopischer Dosis gar essentiell, jedoch ist freies elementares Kupfer stark toxisch auf alle Mikroben und es wirkt sogar als Enzym-Inhibitor im Körper (hemmt den Stoffwechsel)...; ein echter Scheisstoff der in der Tat unsere Böden verseucht. Ich sage nicht dass ich es OK finde wenn Bio-Winzer es einsetzen, auch nicht in Mindermengen; jedoch sieht man einmal mehr dass sich fast jeder der Wirtschaftlichkeit beugen muss und natürlich ist auch Bio profitorientiert, das habe ich nie abgestritten. Gediegen, also elementar, kommt Kupfer in der Natur enorm selten vor, auch nur in bestimmten Lagerstätten wo es bereits hochgradig abgebaut wurde... die daraus bestehende Nutzung ein totaler nicht-nachhaltiger Irrsinn/Unsinn. Der Pilz würde ohne ein starkes Gift ja kaum freiwillig eingehen (die Mikroben und Leber auch nicht).
Es ist mein Job ... beruflich muss ich funktionieren ... Mit Bio & Co kannst Du halt mehr Geld verdienen ... nennt sich Marktwirtschaft. :)
Kann man so nicht sagen, es ist immer noch eine starke Niche, jedoch kann es sich für viele Betriebe dank Mehrpreis oft rentieren. Auch der Angstfaktor spielt mit: Was wäre wenn mein Boden dank tonnenweise Chemie eines Tages aus dem letzten Erdloch pfeift? Dann könnte man irgendwann nur noch Nährlösung beantragen, aber danach wird der Wein so flach schmecken wie ein flachbürstiger Meierhans direkt vom Mainstream.
 
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  • #159
Ich selbst seh es aber noch mal anders. Nämlich eher als einen Fall von so etwas wie Küchentischsemantik. Ich schaue etwa hier im Forum, mit welchen Merkmalen die Erwähnung, eine Beziehung gründlich verarbeitet zu haben, gehäuft einhergeht.
Ehrlich gesagt ätzende Thematik... ich hoffe ich kann und darf einfach nur lieben ohne diesen nervenden Schlamassel der oft aufgrund zu schwachem Herz entsteht. Ich hoffe man bleibt mir fern mit Liebesgeheule und hoffentlich darf ich irgendwann Händchen haltend und schmusend lieben bis zum letzten irdischen Tag.

Die Leute sind oft einfach nur dekadent, kriegen eine Beziehung nach der anderen frei Haus aber ihnen ist einfach alles nie genug. Da bin ich also erstaunlich bescheidener und suche am Ende einfach nur die Güte mit Herz. Vielleicht hält sowas viel eher ein Leben lang anstatt auf Schmink und Glanz zu setzen der oft abblättert wie Goldlack auf müdem Tand.

Naja, den Niedergang erkennt man ja an der Dekadenz, der ist bereits im Anmarsch sofern man blind ist. Man kann ja nicht einmal mehr vernünftig kommunizieren sondern mag grässliche Kurzfloskeln, für diese Aussage darf man mich gerne hassen. (Ich hoffe er lehrt mir Mores, ich brauche etwas durchgriffiges um diese benebelte Welt mit Klarheit zu betrachten).
 
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  • #164
Verrückt ist es, wenn so ein Spreißel sich eines Tages überlegt aus dem Auge herauszuwandern, währen Du gerade eine wichtige Idee verfolgst gedanklich!
 
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  • #165
@Xeshra
Gibt es eigentlich irgendwas über das Du keine Bücher schreibst?;)
Liebe Inge, Ja dieses Thema gibt es obwohl ich zu den Hochinteressierten gehöre, üblicherweise wird es Roman genannt. Paradoxerweise genau das was meinem Schreibstil gerne zugeordnet wird. Da ich es jedoch nicht physikalisch sondern spirituell festlege sehe ich es nicht als Roman an.

Das Thema Roman ist mir jedoch nicht fremd, denn ich erinnere mich an fast jeden Traum jeden einzelnen Tag. Jedes dieser Träume ist eine Art Roman, surreal und dennoch zum greifen nah und es beinhaltet sämtliche Themen... auch sexueller Natur.

So oder so, ich versuche es mal im Lotuscafe (da sind viele Gleichgesinnte), da ist man eher auf meiner Wellenlänge daher habe ich mich auch registriert. Heisst nicht dass PS keine Option wäre jedoch müsste ich hier schon ein verdammt gutes Angebot haben (menschlich, ökonomisch, ethisch) damit es sich für mich genügend lohnt, besonders in Zeiten des Profits.
 
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