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  • #46
Mein Freund war noch getrennt lebend, als wir uns kennenlernten. Er lebte und lebt immer noch in einer WG mit seiner Exfrau. Das ist dem Berliner Wohnungsmarkt geschuldet. Sie sind jetzt geschieden.
Er hat mich recht früh eingeladen, mir das anzuschauen. Meistens sind wir bei mir und sehr glücklich zusammen.

Wenn ich damals dem Mantra gefolgt wäre, dass ein getrennt lebender Mann abzuhaken sei, hätte ich wohl einen der besten Männer verpasst, die mir in meinem Leben begegnet sind.
Sorry, muss meine Gedanken erstmal sortieren und wieder wach werden. Die Party heute nacht war so super. Käffchen und Lachs da? Ja, super, los gehts.

Bezüglich Berliner Wohnungsmarkt. Wird viel geschrieben..., interessanter Weise höre ich und habe es gerade bei meiner Tochter erlebt, dass die ganz schnell, ohne lange zu suchen, ne grössere gute Wohnung für einen wirklich bezahlbaren Preis gefunden hat. Auch ein Kollege, der jetzt bei mir um die Eck wohnt, hat schnell eine bezahlbare gute Wohnung gefunden. Es sind gute Wohngegenden ausserhalb des S-Bahn-Ringes. Ich habe beruflich mit Flüchtlingen zu tun. Die haben alle inzwischen eine eigene Wohnung. Und dann lese ich, dass Mann bei der Ex wohnen bleiben muss, weil er keine Wohnung findet.... hm?

Wenn du glücklich bist mit diesem noch verheirateteten Mann, der mit seiner Ex zusammenlebt, ist doch gut. Das der glücklich ist kann ich mir gut vorstellen.
 
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  • #47
Ich denke, es gibt genügend getrennt Lebende, die absolut bereit für eine neue Beziehung sind, wie bereits geschiedene, die ihrem/ihrer Ex immer noch hinterher trauern oder einfach noch nicht bereit sind.
Und dann gibt es die, die immer nur das Schlechte sehen und sich nicht vorstellen können, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern enorm viele Grautöne und bunte Farben.

Meine Welt ist zum Glück bunt!
 
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  • #48
Ich denke, es gibt genügend getrennt Lebende, die absolut bereit für eine neue Beziehung sind, wie bereits geschiedene, die ihrem/ihrer Ex immer noch hinterher trauern oder einfach noch nicht bereit sind.
Und dann gibt es die, die immer nur das Schlechte sehen und sich nicht vorstellen können, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern enorm viele Grautöne und bunte Farben.

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https://blog.schendera.de/farbnamen-weiss.html
:rolleyes:
 
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  • #50
Sorry, muss meine Gedanken erstmal sortieren und wieder wach werden. Die Party heute nacht war so super. Käffchen und Lachs da? Ja, super, los gehts.

Bezüglich Berliner Wohnungsmarkt. Wird viel geschrieben..., interessanter Weise höre ich und habe es gerade bei meiner Tochter erlebt, dass die ganz schnell, ohne lange zu suchen, ne grössere gute Wohnung für einen wirklich bezahlbaren Preis gefunden hat. Auch ein Kollege, der jetzt bei mir um die Eck wohnt, hat schnell eine bezahlbare gute Wohnung gefunden. Es sind gute Wohngegenden ausserhalb des S-Bahn-Ringes. Ich habe beruflich mit Flüchtlingen zu tun. Die haben alle inzwischen eine eigene Wohnung. Und dann lese ich, dass Mann bei der Ex wohnen bleiben muss, weil er keine Wohnung findet.... hm?

Wenn du glücklich bist mit diesem noch verheirateteten Mann, der mit seiner Ex zusammenlebt, ist doch gut. Das der glücklich ist kann ich mir gut vorstellen.
Das ist wohl individuell zu betrachten.
Für das Geld was sie derzeit in die WG Kasse bezahlt, bekommt man in Berlin kein adäquates Wohnquartier. Altvertrag und kleines Gehalt.
Und ich finde es gut, dass er sich verantwortlich nach 25 Jahren Beziehung/Ehe fühlt und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellt und rausschmeißt.
Es ist alles im Fluss. Vielleicht kommt der Tag, an dem ich einen Zusammenziehen zustimme. Dann kann weitersehen und nach Lösungen suchen.

Und bitte lesen: Sie sind jetzt geschieden, schrieb ich
 
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  • #52
Das ist wohl individuell zu betrachten.
Für das Geld was sie derzeit in die WG Kasse bezahlt, bekommt man in Berlin kein adäquates Wohnquartier. Altvertrag und kleines Gehalt.
Und ich finde es gut, dass er sich verantwortlich nach 25 Jahren Beziehung/Ehe fühlt und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellt und rausschmeißt.
Es ist alles im Fluss. Vielleicht kommt der Tag, an dem ich einen Zusammenziehen zustimme. Dann kann weitersehen und nach Lösungen suchen.

Und bitte lesen: Sie sind jetzt geschieden, schrieb ich
Ich find die Situation zwar auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn es für euch passt, gibt's kein Problem. Nur weil man sich manches für sich selbst nicht oder nur schwer vorstellen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nicht funktioniert. Lass dir nix einreden - wenn es sich für dich/euch gut anfühlt, ist alles in Ordnung. ;)
 
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  • #53
Ich denke, es gibt genügend getrennt Lebende, die absolut bereit für eine neue Beziehung sind, wie bereits geschiedene, die ihrem/ihrer Ex immer noch hinterher trauern oder einfach noch nicht bereit sind.
Und dann gibt es die, die immer nur das Schlechte sehen und sich nicht vorstellen können, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern enorm viele Grautöne und bunte Farben.

Meine Welt ist zum Glück bunt!
Ich mag es mir nicht anmassen, denken und meinen zu müssen, dass ich Kenntnis darüber habe, dass genügend getrennt Lebende absolut! für eine neue Beziehung bereit sind. Ich habe diese Kenntnis nicht.

Es gehört ja nicht nur Bereitschaft dazu, die, ja das glaube ich, schon da ist, sondern auch die Fähigkeit, also das langfristig praktische Verhalten dazu.

Ich kann nur von meinen selbst erlebt, auch im grossen Umfeld, und natürlich auch das, was ich hier und da im Internet lese, ausgehen. Dazu habe ich in meinem Beruf auch mit Trennungsgeschichten zu tun, das prägt sicherlich. Man bekommt ein ganz anderes Bild, wie es wirklich da draussen abläuft. Ich denke, zu viele Frauen sind vor Liebe blind, oft auch naiv und wachen erst auf, wenn es zu spät ist.

Wenn ich entscheiden kann, was mir gut tut, dann befinde ich mich lieber auf der sicheren Seite. Langfristig rückblickend gesehen, auch als Vorbild für meine Tochter, hat sich das für mich gut bewährt. Das schliesst nicht aus, sollte eins der seltenen Exemplare an Mann, die ich gut finde, sich für mich interessieren, den mir näher anzuschauen.

Jeder ist sein Glückes Schmied. Das das Glück unterschiedlich dabei aussieht, darf doch sein.
 
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Deleted member 21128

  • #54
Für das Geld was sie derzeit in die WG Kasse bezahlt, bekommt man in Berlin kein adäquates Wohnquartier. Altvertrag und kleines Gehalt.
Und ich finde es gut, dass er sich verantwortlich nach 25 Jahren Beziehung/Ehe fühlt und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellt und rausschmeißt.
Ich bin da hin und hergerissen, für mich käme es niemals, unter keinen Umständen in Frage, nach der Trennung in einer Gemeinschaft zu leben, ganz egal, wie sich diese gestaltet. Übrigens u. a. auch deshalb, weil ich da für eine neue Beziehung unnötige Belastungen vermeiden wollte.
Gleichzeitig beneide ich die Menschen und ziehe den Hut vor ihnen, die das können und denen es gelingt, auch nach einer Trennung gut miteinander auszukommen.
Dass er auch nach der langen Beziehung noch ein wenig Verantwortung übernimmt, spricht natürlich ganz klar für ihn, so lange er das nicht übertreibt.
 
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  • #56
Das ist wohl individuell zu betrachten.
Für das Geld was sie derzeit in die WG Kasse bezahlt, bekommt man in Berlin kein adäquates Wohnquartier. Altvertrag und kleines Gehalt.
Und ich finde es gut, dass er sich verantwortlich nach 25 Jahren Beziehung/Ehe fühlt und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellt und rausschmeißt.
Es ist alles im Fluss. Vielleicht kommt der Tag, an dem ich einen Zusammenziehen zustimme. Dann kann weitersehen und nach Lösungen suchen.

Und bitte lesen: Sie sind jetzt geschieden, schrieb ich
Verstehe ich richtig, dass es seine Wohnung ist und die geschiedene Ex-Frau mit kleinem Gehalt und nach 25jähriger Ehe mit ihm zusammen darin weiterhin mit ihm zusammen lebt und trotzdem beide geschieden sind? Praktisch und fair ist es schon. Teilen sich beide auch die notwendige Hausarbeit noch?

Wenn das für dich alles keine Rolle spielt ist es doch in Ordnung:). Dann lass es doch auch in Ordnung sein, dass es Frauen gibt, die so was nicht mitmachen würden. Ich weis, dass kann ich gut behaupten, dass ich da nicht die Einzige bin.
 
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  • #57
Verstehe ich richtig, dass es seine Wohnung ist und die geschiedene Ex-Frau mit kleinem Gehalt und nach 25jähriger Ehe mit ihm zusammen darin weiterhin mit ihm zusammen lebt und trotzdem beide geschieden sind? Praktisch und fair ist es schon. Teilen sich beide auch die notwendige Hausarbeit noch?

Wenn das für dich alles keine Rolle spielt ist es doch in Ordnung:). Dann lass es doch auch in Ordnung sein, dass es Frauen gibt, die so was nicht mitmachen würden. Ich weis, dass kann ich gut behaupten, dass ich da nicht die Einzige bin.
Es ist eine geteilte Wohnung, beide zahlen das Gleiche. Die Hausarbeit ist aufgeteilt, jeder macht seines und die gemeinsam benutzten Räume abwechselnd.

Zum zweiten Teil....wo genau lasse ich es nicht in Ordnung, dass z.B. Du da ein anderes Denken hast?
Ich habe meine Erfahrung eingebracht, mehr nicht....und dir passt es nicht, dass es Frauen gibt, die geduldiger und wenuger engstirnig sind als du. Also in meiner Wahrnhemung kommst du so rüber...bist es ja vielleicht gar nicht.
Aber nochmal: wo lasse ich es nicht in Ordnung, dass es eben auch andere Ansichten dazu gibt.

Gerne ein Zitat.
Danke
 
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  • #58
Ich bin da hin und hergerissen, für mich käme es niemals, unter keinen Umständen in Frage, nach der Trennung in einer Gemeinschaft zu leben, ganz egal, wie sich diese gestaltet. Übrigens u. a. auch deshalb, weil ich da für eine neue Beziehung unnötige Belastungen vermeiden wollte.
Gleichzeitig beneide ich die Menschen und ziehe den Hut vor ihnen, die das können und denen es gelingt, auch nach einer Trennung gut miteinander auszukommen.
Dass er auch nach der langen Beziehung noch ein wenig Verantwortung übernimmt, spricht natürlich ganz klar für ihn, so lange er das nicht übertreibt.
Ich selbst habe eine schlimme Trennung vor über zehn Jahren hinter mir und hätte mir niemals vorstellen können, irgend so etwas mit meinem Ex zu machen.
Aber mein Freund und seine Exfrau haben sich anders getrennt, in Ruhe mit Respekt. Da geht es.
Natürlich ist es nicht auf ewig ausgerichtet. Vielleicht möchte sie ja auch mal irgendwann mit ihrem Freund zusammenziehen.
Nein, mit der Verantwortung hält es sich in guten Grenzen.
 
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  • #59
Es ist eine geteilte Wohnung, beide zahlen das Gleiche. Die Hausarbeit ist aufgeteilt, jeder macht seines und die gemeinsam benutzten Räume abwechselnd.

Zum zweiten Teil....wo genau lasse ich es nicht in Ordnung, dass z.B. Du da ein anderes Denken hast?
Ich habe meine Erfahrung eingebracht, mehr nicht....und dir passt es nicht, dass es Frauen gibt, die geduldiger und wenuger engstirnig sind als du. Also in meiner Wahrnhemung kommst du so rüber...bist es ja vielleicht gar nicht.
Aber nochmal: wo lasse ich es nicht in Ordnung, dass es eben auch andere Ansichten dazu gibt.

Gerne ein Zitat.
Danke
Wenn du es in Ordnung finden würdest, hättest du nicht mit dem ersten Beitrag an mich angefangen, wo ich hätte dir antworten können, aber nicht wollen;).

Wo bitte steht, dass es mir nicht passt, dass es Frauen gibt, die "geduldiger" sind und wertest die Frauen, die nicht geuldiger sind sogar als engstirnig ab:rolleyes:? Du bellst ganz schön:D.

Vielleicht bist du gar nicht so naiv, wie in meiner Wahrnehmung. Ist jetzt ne Retourkutsche, ich weis:D.

Die Zeit wirds zeigen, schreib in nem halben Jahr wieder, wie es dir mit diesem Mann geht. Ich freue mich darauf, positives zu lesen.
 
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Deleted member 21128

  • #60
Was genau machst Du, um Dich beim Mann zu bewähren?
Wirst du auch aktiv oder ist es eher reaktiv?
Ich würde das gerne mal aufnehmen, hoffentlich ohne einen der üblichen Jammerer auf den Plan zu rufen.
Ich gewinne schon den Eindruck, dass es 'immer' 'die Männer' sind, die sich bewähren müssen, während bei Frauen grundsätzlich angenommen wird, dass das kein Thema ist. Was sich ein wenig mit dem weit verbreiteten Habitus vieler Frauen deckt, dass das Männchen erst erzogen werden muss.
Ist gerade Thema bei mir, weil ich immer wieder entsprechendes Verhalten bei manchen Pärchen erlebe, was mich stets den Kopf schütteln lässt. Ich weiß aber natürlich im Einzelfall nicht, woran es liegt. Ich würde mich dagegen jedenfalls sehr klar positionieren.