Irma10

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  • #1

Getrennt lebend

Ich habe nun schon einige Männer -auch näher- kennengelernt, die "getrennt lebend" waren. Leider waren alle Männer, bisher, mit diesem Status nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert. Ich habe den Eindruck, dass Ihnen dies selbst nicht klar war....Ich frage mich nun gibt es positive Beispiele. Gibt es Männer, die "getrennt lebend" eine Frau kennengelernt haben und eine dauerhafte Beziehung aufbauen konnten?
 

lisalustig

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  • #2
Gibt es Männer, die "getrennt lebend" eine Frau kennengelernt haben und eine dauerhafte Beziehung aufbauen konnten?
Warum soll es die nicht geben? Manche leben (schon lange) getrennt, weil sie sich eine Scheidung nicht leisten können oder sie nicht wollen. Wegen der Kinder / gemeinsamer Immobilien, irgendwelcher Religionen, what ever.....

Andere wollen nur aushäusigen Spaß haben - ohne Verpflichtungen....

Was für Erkenntisse bringt Dir das?
 
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  • #3
Ich habe nun schon einige Männer -auch näher- kennengelernt, die "getrennt lebend" waren. Leider waren alle Männer, bisher, mit diesem Status nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert. Ich habe den Eindruck, dass Ihnen dies selbst nicht klar war....Ich frage mich nun gibt es positive Beispiele. Gibt es Männer, die "getrennt lebend" eine Frau kennengelernt haben und eine dauerhafte Beziehung aufbauen konnten?
Yep, der erste Mann, den ich bei meinem ersten Versuch auf PS kennengelernt habe - ich war aber nicht sein Typ.
Mit einer der Frauen, die er nach mir traf hat er jetzt seit vier Jahren oder so eine Beziehung ,seit eineinhalb Jahren leben sie zusammen. Manchmal treffe ich die beiden. Geschieden ist er übrigens erst seit ca 2 Jahren.
Also, warum sollte es das nicht geben? Um dir Hoffnung zu machen?
 
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Irma10

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  • #4
Warum soll es die nicht geben? Manche leben (schon lange) getrennt, weil sie sich eine Scheidung nicht leisten können oder sie nicht wollen. Wegen der Kinder / gemeinsamer Immobilien, irgendwelcher Religionen, what ever.....

Andere wollen nur aushäusigen Spaß haben - ohne Verpflichtungen....

Was für Erkenntisse bringt Dir das?
Es geht mir um etwas Hoffnung. Dass es auch mit einem Mann, der noch nicht geschieden ist, möglich ist,eine auf Dauer angelegte Beziehung zu führen. Bei einem neuen Kontakt habe ich den Status übersehen.... @mone7 Danke, für das positive Beispiel!
 

Mentalista

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  • #5
Ich habe nun schon einige Männer -auch näher- kennengelernt, die "getrennt lebend" waren. Leider waren alle Männer, bisher, mit diesem Status nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert. Ich habe den Eindruck, dass Ihnen dies selbst nicht klar war....Ich frage mich nun gibt es positive Beispiele. Gibt es Männer, die "getrennt lebend" eine Frau kennengelernt haben und eine dauerhafte Beziehung aufbauen konnten?

Es wird diese Männer geben, aber meiner Erfahrung nach nicht in der Mehrzahl. Du weisst auch nicht welchen Preis diese Frauen zahlen, die sich mit einem getrennt lebenden Mann einlassen, um eine dauerhafte Beziehung einzugehen.

Kann auch passieren, dass ein sich bezeichnender "getrennt lebende" Mann gar nicht getrennt lebend ist, also seine Frau davon gar nichts weis.
 

Morgenrot

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  • #6
Also mein neuer Partner und ich sind beide getrennt lebend und glücklich miteinander. Unsere Beziehung ist zwar noch sehr jung, fühlt sich aber total gut an. Auch unsere Kinder kennen sich bereits, das war für uns beide ein sehr wichtiger Schritt. Die Exe/n sind ebenfalls im Bilde. Ich sehe hier keine Gefahr nur weil wir noch nicht geschieden sind.
 
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  • #7
Also mein neuer Partner und ich sind beide getrennt lebend und glücklich miteinander. Unsere Beziehung ist zwar noch sehr jung, fühlt sich aber total gut an. Auch unsere Kinder kennen sich bereits, das war für uns beide ein sehr wichtiger Schritt. Die Exe/n sind ebenfalls im Bilde. Ich sehe hier keine Gefahr nur weil wir noch nicht geschieden sind.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück mit diesem Mann!!!

Was mich aber irriertiert, warum Frau, du bist da nicht die Einzige, einen neuen Mann an ihrer Seite, wo die Beziehung sehr frisch ist, immer gleich als ihren Partner bezeichnet und sehr zeitig den Kinder vorstellt.

Ihr seid ja noch in der Kennenlernphase, oder?I

Ich persönlich denke, einen Mann an meiner Seite erst dann als meinen Partner zu bezeichnen, wenn er sich eine ganze Weile (das kann schon 1, 2 Jahre sein) mir gegenüber partnerschaftlich, in vielerlei Hinsicht, gezeigt hat. Bis dahin ist er "nur" der neue Mann an meiner Seite.

Im Gegenzug erwarte ich auch nicht, dass er mich als seine neue Partnerin, oder als neue Lebensgefährtin bezeichnet, oder mich Anderen so vorstellt, obwohl wir erst kurz zusammen sind.

Ich liebe Sprichwörter: Gut Ding braucht Weile.
 
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Aleinad

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  • #8
Ich habe den Eindruck, dass Ihnen dies selbst nicht klar war....Ich frage mich nun gibt es positive Beispiele. Gibt es Männer, die "getrennt lebend" eine Frau kennengelernt haben und eine dauerhafte Beziehung aufbauen konnten?

Meine Erfahrung mit getrennt lebenden Männern ist nicht sehr positiv. Liegt aber ziemlich sicher daran, dass ich ein Händchen dafür habe, als erste Frau bei solch einem Mann in sein Leben zu treten, war dann schon öfters die sogenannte Ūbergangsfrau. Diese Bekanntschaften waren zwar unisono der Meinung, sie wären bereit für eine neue Liebe, waren dies dann aber erst bei meinen Nachfolgerinnen. Deshalb gibt es hier leider (wie immer) keine allgemeingültige Antwort.
 
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  • #9
Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück mit diesem Mann!!!

Was mich aber irriertiert, warum Frau, du bist da nicht die Einzige, einen neuen Mann an ihrer Seite, wo die Beziehung sehr frisch ist, immer gleich als ihren Partner bezeichnet und sehr zeitig den Kinder vorstellt.

Ihr seid ja noch in der Kennenlernphase, oder?I

Ich persönlich denke, einen Mann an meiner Seite erst dann als meinen Partner zu bezeichnen, wenn er sich eine ganze Weile (das kann schon 1, 2 Jahre sein) mir gegenüber partnerschaftlich, in vielerlei Hinsicht, gezeigt hat. Bis dahin ist er "nur" der neue Mann an meiner Seite.

Im Gegenzug erwarte ich auch nicht, dass er mich als seine neue Partnerin, oder als neue Lebensgefährtin bezeichnet, oder mich Anderen so vorstellt, obwohl wir erst kurz zusammen sind.

Ich liebe Sprichwörter: Gut Ding braucht Weile.
Aber die Weile garantiert auch keine Dauerhaftigkeit. Dreht man den von Dir geschilderten Fall um, so fände ich es schon komisch, wenn ich das neue "Schwiegerkind" erst nach zwei Jahren erstmals kennenlernen würde.
Wenn man jemanden lieb gewinnt und sich einen gemeinsamen Weg vorstellen kann, dann läd man ihn doch in sein Leben ein.
 
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  • #10
Aber die Weile garantiert auch keine Dauerhaftigkeit. Dreht man den von Dir geschilderten Fall um, so fände ich es schon komisch, wenn ich das neue "Schwiegerkind" erst nach zwei Jahren erstmals kennenlernen würde.
Wenn man jemanden lieb gewinnt und sich einen gemeinsamen Weg vorstellen kann, dann läd man ihn doch in sein Leben ein.

Es geht doch nicht ums so spätes Vorstellen. Sondern um die Verwendung der Begrifflichkeit "Partner/in".

Sicherlich kann man sich zeitnah einen gemeinsamen Weg vorstellen, aber ich finde, man sollte sich dazu Zeit lassen (nämlich den Hormoncoktail wieder sich beruhigen lassen), natürlich auch nicht ewig, um sich selbst und den Anderen in Ruhe und mit weniger Verliebtheitshormone anzuschauen, ob Beide ausreichend Basics mitbringen, dass was gutes langefristiges draus werden kann.
 
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  • #11
Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück mit diesem Mann!!!

Was mich aber irriertiert, warum Frau, du bist da nicht die Einzige, einen neuen Mann an ihrer Seite, wo die Beziehung sehr frisch ist, immer gleich als ihren Partner bezeichnet und sehr zeitig den Kinder vorstellt.

Ihr seid ja noch in der Kennenlernphase, oder?I

Ich persönlich denke, einen Mann an meiner Seite erst dann als meinen Partner zu bezeichnen, wenn er sich eine ganze Weile (das kann schon 1, 2 Jahre sein) mir gegenüber partnerschaftlich, in vielerlei Hinsicht, gezeigt hat. Bis dahin ist er "nur" der neue Mann an meiner Seite.

Im Gegenzug erwarte ich auch nicht, dass er mich als seine neue Partnerin, oder als neue Lebensgefährtin bezeichnet, oder mich Anderen so vorstellt, obwohl wir erst kurz zusammen sind.

Ich liebe Sprichwörter: Gut Ding braucht Weile.
Ich bin ja völlig bei dir, dass man da am Anfang nicht gleich alles überstürzen sollte, vor allem die Kinder sollte man meines Erachtens nicht zu früh einbeziehen. Allerdings hängt es ja auch sehr von den Umständen und vom Alter der Kinder ab, und da hab ich jetzt bei @Morgenrot nicht mitbekommen, wie sich das verhält. Von daher finde ich deine sehr kritische Mitteilung etwas übergriffig, vor allem, da du ganz suggestiv fragst (dann entspricht das eher einer Feststellung), ob sie nicht noch in der Kennenlernphase sind. Das gehört sich mE nicht.
Und dann sehe ich auch die andere Seite, nämlich dass man (und nach meiner Erfahrung vor allem frau!) sich ja auch wünscht, dass man sich 'zu ihm/ihr öffentlich bekennt', und es daher als Zeichen der Verbindlichkeit ansieht, wenn von Partner/in oder Freund/in gesprochen wird. Bei der Umschreibung 'der neue Mann an meiner Seite' schwingt für mich da immer mit, dass du dir noch ein Hintertürchen offen lässt, er sich erst bewähren muss. Und damit würde ich mich nicht wohl fühlen.
Und mich würde auch interessieren, was für Nachteile du darin siehst, jemanden mit dem man in der Kennenlernphase oder halt noch recht früh zusammen ist, als Partner zu bezeichnen.
 
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  • #12
Ich bin ja völlig bei dir, dass man da am Anfang nicht gleich alles überstürzen sollte, vor allem die Kinder sollte man meines Erachtens nicht zu früh einbeziehen. Allerdings hängt es ja auch sehr von den Umständen und vom Alter der Kinder ab, und da hab ich jetzt bei @Morgenrot nicht mitbekommen, wie sich das verhält. Von daher finde ich deine sehr kritische Mitteilung etwas übergriffig, vor allem, da du ganz suggestiv fragst (dann entspricht das eher einer Feststellung), ob sie nicht noch in der Kennenlernphase sind. Das gehört sich mE nicht.
Und dann sehe ich auch die andere Seite, nämlich dass man (und nach meiner Erfahrung vor allem frau!) sich ja auch wünscht, dass man sich 'zu ihm/ihr öffentlich bekennt', und es daher als Zeichen der Verbindlichkeit ansieht, wenn von Partner/in oder Freund/in gesprochen wird. Bei der Umschreibung 'der neue Mann an meiner Seite' schwingt für mich da immer mit, dass du dir noch ein Hintertürchen offen lässt, er sich erst bewähren muss. Und damit würde ich mich nicht wohl fühlen.
Und mich würde auch interessieren, was für Nachteile du darin siehst, jemanden mit dem man in der Kennenlernphase oder halt noch recht früh zusammen ist, als Partner zu bezeichnen.

Wenn deine kritische Meinung zu meiner angeblichen kritischen Mitteilung, die meine Meinung ist und die ich haben darf, die dazu übergriffig sein soll, selber nicht so übergriffig wäre, würde ich dir weiter antworten.

Ich bin auch nicht dafür zuständig, dass meine Meinungen dich wohlfühlend bzw. nicht zusammenzucken lassen:D:rolleyes:, von daher empfehle ich dir, meine Meinung und mein Vorgehen zu diesem Thema zu akzeptieren. Damit ist uns beiden geholfen:).
 
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  • #13
Wenn deine kritische Meinung zu meiner angeblichen kritischen Mitteilung, die meine Meinung ist und die ich haben darf, die dazu übergriffig sein soll, selber nicht so übergriffig wäre, würde ich dir weiter antworten.

Ich bin auch nicht dafür zuständig, dass meine Meinungen dich wohlfühlend bzw. nicht zusammenzucken lassen:D:rolleyes:, von daher empfehle ich dir, meine Meinung und mein Vorgehen zu diesem Thema zu akzeptieren. Damit ist uns beiden geholfen:).
:rolleyes:
 
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  • #15
Ich find @Mentalista in dem Beispiel und aktuell auch sonst eigentlich sehr zahm, wirklich interessiert und hilfreich.
Das wird sich sicherlich auch mal wieder ändern :)
 
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  • #16
@Mentalista
Kannst du inhaltliche Punkte aufgreifen?

Z.B.
Was ist deine Meinung zu dem von @WolkeVier angebrachten Thema des "in der Öffentlichkeit zum Partner/neuen Mann an der Seite bekennen"?

Was ist, wenn der neue Mann an deiner Seite, dich als seine Partnerin vorstellt, du ihn aber nicht als deinen Partner betrachtest, weil er sich dir gegenüber noch nicht hinreichen partnerschaftlich verhalten hat?

Was ist dieses "partnerschaftliche Verhalten" welches du erwartest?

Und in Wiederholung der von dir unbeantworteten direkten Frage von @WolkeVier ; wo liegt der Nachteil, jemanden kurz und bündig als "Partner" zu bezeichnen, wenn beide sich einig darüber sind, dass sie eine Beziehung miteinander führen?
Diesem Entschluss ist ja bereits eine erste Kennenlernphase vorausgegangen, um überhaupt zu diesem Punkt zu kommen. Dass man sich innerhalb einer Partnerschaft beständig weiter kennenlernt halte ich für selbstverständlich.
 
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  • #17
...er sich erst bewähren muss. Und damit würde ich mich nicht wohl fühlen.

Dat muss ich noch los werden:D. Wenn du dir als Mensch und Mann selbst sicher wärst, wäre es für dich kein Problem, wenn du dich in einer frischen Beziehung erstmal bewähren müsstest. Wenn die Frau dir das wert ist, würdest du es doch gerne machen wollen.

Kennst doch, oder nicht?: Respekt und Vertrauen muss man sich erarbeiten.

Schlussendlich zählen für mich Taten und keine schönen Worte.
 
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  • #18
Wenn du dir als Mensch und Mann selbst sicher wärst, wäre es für dich kein Problem, wenn du dich in einer frischen Beziehung erstmal bewähren müsstest.
Für mich ist es an sich kein Problem, ich bin mir ja sicher. Und klar, in gewisser Weise muss man ja schauen, wie gut man zusammenpasst. Aber so ein grundsätzliches Misstrauen fände ich halt unschön, und sich bewähren zu müssen als Partner finde ich schräg.
Wenn die Frau dir das wert ist, würdest du es doch gerne machen wollen.
Wahrscheinlich, ich würde mich aber auch fragen, was mit ihr nicht stimmt.
Kennst doch, oder nicht?: Respekt und Vertrauen muss man sich erarbeiten.
Sprüche dazu kenne ich viele, finde auch einige sehr falsch. Respekt ist zB etwas, was ich grundsätzlich jedem entgegenbringe, das muss man sich nicht erarbeiten. Und auch Vertrauen habe ich grundsätzlich.
Ich glaube, es gibt Menschen, die sich mit Vertrauen schwer tun, aber mit solchen sind Liebesbeziehungen dann auch schwierig.
Schlussendlich zählen für mich Taten und keine schönen Worte.
Klar, Worte und Taten müssen übereinstimmen, aber Worte sind schon auch wichtig. Ist doch schön, wenn einen jemand als Partner, Freund oder Lebensgefährte bezeichnet.
Nochmal meine Frage: Welches Problem siehst du da?
 
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  • #19
Ich bin ja völlig bei dir, dass man da am Anfang nicht gleich alles überstürzen sollte, vor allem die Kinder sollte man meines Erachtens nicht zu früh einbeziehen. Allerdings hängt es ja auch sehr von den Umständen und vom Alter der Kinder ab, und da hab ich jetzt bei @Morgenrot nicht mitbekommen, wie sich das verhält. Von daher finde ich deine sehr kritische Mitteilung etwas übergriffig, vor allem, da du ganz suggestiv fragst (dann entspricht das eher einer Feststellung), ob sie nicht noch in der Kennenlernphase sind. Das gehört sich mE nicht.
Und dann sehe ich auch die andere Seite, nämlich dass man (und nach meiner Erfahrung vor allem frau!) sich ja auch wünscht, dass man sich 'zu ihm/ihr öffentlich bekennt', und es daher als Zeichen der Verbindlichkeit ansieht, wenn von Partner/in oder Freund/in gesprochen wird. Bei der Umschreibung 'der neue Mann an meiner Seite' schwingt für mich da immer mit, dass du dir noch ein Hintertürchen offen lässt, er sich erst bewähren muss. Und damit würde ich mich nicht wohl fühlen.
Und mich würde auch interessieren, was für Nachteile du darin siehst, jemanden mit dem man in der Kennenlernphase oder halt noch recht früh zusammen ist, als Partner zu bezeichnen.
Also ich finde "der neue Mann an meiner Seite" ist, wenn man sich erst ein paar Wochen kennt, schon eine sehr verbindliche und konkrete Aussage in Richtung Partner. Wahrscheinlich kommt es immer auf die Umstände an. Hätt nicht gedacht, dass das missverständlich sein könnte.
 
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  • #20
wenn du dich in einer frischen Beziehung erstmal bewähren müsstest. Wenn die Frau dir das wert ist, würdest du es doch gerne machen wollen.
Klingt mir sehr misstrauisch. Als ob zu beweisen wäre, dass der neue Mann kein Übeltäter ist oder es schlecht meint. Bekommt er keinen Vertrauensvorschuss? "Bewähren" (finde dieses Wort unpassend) müssen sich ja dann beide. Es ist ja nicht einer auf dem Prüfstand. "Wir schauen, ob und wie es harmoniert..." fände ich da geeigneter.
Edit: und dieses Misstrauen dürfte der Neue auch spüren und "bewährt" sich dann möglicherweise nicht.
 
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  • #21
Klingt mir sehr misstrauisch. Als ob zu beweisen wäre, dass der neue Mann kein Übeltäter ist oder es schlecht meint. Bekommt er keinen Vertrauensvorschuss? "Bewähren" (finde dieses Wort unpassend) müssen sich ja dann beide. Es ist ja nicht einer auf dem Prüfstand. "Wir schauen, ob und wie es harmoniert..." fände ich da geeigneter.
Edit: und dieses Misstrauen dürfte der Neue auch spüren und "bewährt" sich dann möglicherweise nicht.

Interessant, warum das als misstrauisch verstanden ist. Wenn ich das so gemeint hätte, hätte ich dieses Wort verwendet. Den Vertrauensvorschuss bekommt ein Mann ja schon, wenn ich mich mit einlasse und ihn als den neuen Mann an meiner Seite vorstelle. Die Zeit wird es erst zeigen, ob sich beide geprüft und bewährt haben. Anders ausgedrückt, ob es für beide harmoniert.

Aber das da schon wieder so viel negatives in meinen Gedanken gelesen wird und negativ bewertet wird:rolleyes:, da ist doch ne Menge Misstrauen vorhanden:D.
 
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  • #22
Also ich finde "der neue Mann an meiner Seite" ist, wenn man sich erst ein paar Wochen kennt, schon eine sehr verbindliche und konkrete Aussage in Richtung Partner. Wahrscheinlich kommt es immer auf die Umstände an. Hätt nicht gedacht, dass das missverständlich sein könnte.
Für mich klingt es zwar irgendwie komisch, aber im Grunde hast du Recht. Wo ist da eigentlich der Unterschied zu 'Partner' oder 'Freund'?
 
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  • #23
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  • #24
"Neuer Mann an meiner Seite" ist in meiner Wahrnehmung ein gesellschaftsfähiger Euphemismus für fuckbuddy. Kein Partner. Kein Freund. Kein Gefährte. Einfach nur ein Mann zum Zeitvertreib. Ein Spielzeug. Austauschbar. Von kurzer Verweildauer.
 
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  • #25
Also ich finde "der neue Mann an meiner Seite" ist, wenn man sich erst ein paar Wochen kennt, schon eine sehr verbindliche und konkrete Aussage in Richtung Partner. Wahrscheinlich kommt es immer auf die Umstände an. Hätt nicht gedacht, dass das missverständlich sein könnte.
Für mich ist das auch weitgehend synonym.
Sehen offenbar nicht alle so.
Und @Mentalista: primär vertraue ich den Menschen - Vertrauen geht erst verloren, wenn ich von diesem bestimmten Menschen enttäuscht werde - danach muss das Vertrauen wieder erarbeitet werden.
Ein fundamentaler Unterschied im Menschenbild
 
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  • #26
Wo ist da eigentlich der Unterschied zu 'Partner' oder 'Freund'?
Zum Partner gibt es inhaltlich eigentlich keinen Unterschied. Außer vielleicht, dass die Verbindlichkeit noch mehr gegeben ist. Und tatsächlich finde ich "DER Mann an meiner Seite" viel charmanter. Bezieht es doch Exklusivität mit ein und klingt nicht so megasachlich wie "Partner".

"Freund" ist m.E. gänzlich anders besetzt. Siehe unten.
"Neuer Mann an meiner Seite" ist in meiner Wahrnehmung ein gesellschaftsfähiger Euphemismus für fuckbuddy. Kein Partner. Kein Freund. Kein Gefährte. Einfach nur ein Mann zum Zeitvertreib. Ein Spielzeug. Austauschbar. Von kurzer Verweildauer.
Hui. Das ist natürlich sehr weit weg von meiner Definition. Sollte mir mal wieder danach sein, jemandem diesen (für mich besonderen und exklusiven) Platz einzuräumen, so achte ich auf DER statt NEUER.

Freund klingt für mich kindlich. Hat für mich was von "nur zum Spaß, für wie lange es auch immer lustig sein wird".
Partner hingegen ist in meiner Wahrnehmung jemand für "in guten, wie in schlechten Zeiten.", jemand der am selben Strang zieht und in dieselbe Richtung geht.
Ich finde es auch irritierend, wenn erwachsene Menschen von ihrem Lebenspartner als Freund/Freundin sprechen. Das hat was Spielerisches, bisschen Unreifes.
 
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  • #27
Ich finde das auch schwierig als deutlich über 40 - er über 50 - wenn man in einer festen Partnerschaft ist: wie nennt man sich da?
Partner / Partnerin finde ich irgendwie zu kumpelhaft... oder zu neutral?
"Mein Freund" habe ich auch schon gesagt, klingt aber wie schon beschrieben völlig daneben.
"Mein Mann" käme mir passender vor, aber ich war schon verheiratet; hatte also schon einen.
 
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  • #28
@Luzi99
@WolkeVier
@himbeermond
@Mentalista

"Lebensabschnittsgefährte"

Das Wort finde ich fürchterlich.
Steht aber auch zur Verfügung.



(Sorry fur die Markierung, aber wer weiß, wieviele Seite dazu gekommen sind, bis ich online komme)
 
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  • #29
Ich finde es auch irritierend, wenn erwachsene Menschen von ihrem Lebenspartner als Freund/Freundin sprechen. Das hat was Spielerisches, bisschen Unreifes.
"Mein Freund" habe ich auch schon gesagt, klingt aber wie schon beschrieben völlig daneben.
Ich finde Freund/Freundin völlig okay, weil es eben die Bezeichnung ist für jemandem, mit dem man in einer Liebesbeziehung ist. Mann / Frau impliziert ja, dass man verheiratet ist. Partner passt auch, klingt aber für mich eher etwas geschäftsmäßig.
'Die Frau an meiner Seite' wäre mir für den Alltag etwas zu umständlich, mit dem Zusatz "neue" klingt's für mich nach etwas, was man immer mal wieder erneuert.
 
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Rise&Shine

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  • #30
Luxusprobleme :p
 
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