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Sandbank

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  • #91
Das du das fragst, wundert mich schon. Bist doch selber in dem System aufgewachsen, also müsstest du m.E. verstehen, was ich meine.
Hm, wenn ich komplett andere Erfahrungen gemacht habe und mache, unabhängig vom System, hat das mit dem System für mich nicht viel zu tun.
Deine Sicht auf Qualifikation oder auch den Umgang von Chefs vor 25,30 Jahren war sicher eine andere als sie heute ist - mal unabhängig vom System. Man war einfach jünger, unerfahrener, hatte weniger Vergleichsmöglichkeiten und auch selbst weniger berufliche Kompetenz. Würdest du die Chefs, die du damals als qualifiziert angesehen hast, heute auch noch so beurteilen?
Das 'Aufeinanderaufpassen' hatte damals möglicherweise einen anderen Hintergrund, mit dem du im besten Falle nicht in Berührung gekommen bist.
Und es würde mich wundern, wenn der massive Zwang zur (in dem Fall politisch begründeten) Anpassung im Osten an dir vorbeigegangen wäre?
Man könnte das Thema endlos fortführen, die Erfahrung größerer Wertschätzung als Frau oder Arbeitskraft im Osten kann ich nicht teilen. Aber ich kann verstehen, dass du andere Erfahrungen gemacht hast.
 

fafner

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  • #92
Das lässt mich vermuten, dass es weniger mit dem Alter per se, sondern mehr mit den Lebensumständen zu tun hat - wie du auch andeutest
Genau so.
Die Männer suchen in der Regel eine jüngere Frau und wir wollen keinen älteren Mann (mehr), weil da einfach die Lebenswelten nicht zusammenpassen
Ich hab genau dasselbe Problem. Werde ganz überwiegend von Frauen aus der oberen Hälfte meines +-5 Rasters kontaktiert. Also, für eine Partnerschaft wäre es natürlich gar kein Problem, sonst würde ich ja nicht so suchen. Aber eben, sie stehen alle etliche Jahre näher an der Pensionierung. Und die Vorstellung macht mir irgendwie zu schaffen. o_O
 
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  • #93
o_O
Meinung austauschen wäre nett, aber ich habe den Eindruck, das geht mit dir hier nicht. Ist OK. Tschö mit ö.


Danke. Das klingt interessant und danach, als würden Altersunterschiede um das Renteneintrittsalter herum wieder ähnlich relevant, wie zu Zeiten des Schulaustrittsalters. Das lässt mich vermuten, dass es weniger mit dem Alter per se, sondern mehr mit den Lebensumständen zu tun hat - wie du auch andeutest (und worauf meine Fragen an @Mentalista abzielten).


Und was für einen Unterschied? Wärst du dann gewillter dich auf so einen Mann einzulassen, weil die Phase der unterschiedlichen Lebensumstände von absehbarer Dauer ist, wie du es gegen Ende andeutest?

Was wäre mit einem Mann, der ein intensives Hobby pflegt oder ein Ehrenamt begleitet (oder dies dann alles ab Renteneintritt plant)? Die Frage ist also, hängt es tatsächlich an der Berufstätigkeit oder der (fehlenden) Beschäftigung?

Ja, es hängt für mich vor allem mit den Lebensumständen ab.
Ichweiß nicht, ob es so eine intensive ehrenamtliche Verpflichtung oder ein Hobby gibt, die Vollzeit Berufstätigkeit gleichzusetzen ist. Zumindest sind diese Menschen eher eine Minderheit. Meine (berufliche) Erfahrung ist die, dass gerade in den ersten 10 - 12 Jahren in der Pension diese freie Verfügbarkeit von Zeit für Urlaub, Sport, Hobbys jeder Art genützt und genossen wird.
Da sehe ich es als ungünstig an, wenn das nur einem möglich ist. Zumal dann später (in diesem Fall, wenn ich im Pensionsalter bin) auch tatsächlich der Altersunterschied in Form von spürbaren Alterserscheinungen schlagend wird - sprich bis Frau dann auch so weit ist, kann/will Mann dann nicht mehr. Kein Problem, wenn du vorher ein ganzes Leben geteilt hast - aber jetzt finde ich die Vorstellung für mich weniger prickelnd ;)
 
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Sandbank

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  • #94
Aber eben, sie stehen alle etliche Jahre näher an der Pensionierung. Und die Vorstellung macht mir irgendwie zu schaffen.
Dafür haben Frauen aber eine statistisch gesehen längere Lebenserwartung als du. Rein rechnerisch betrachtet verkürzt ein jüngerer Mann/ Partner also quasi das Leben als Witwe oder Seniorensingle.
( ACHTUNG: Interpretationsgefahr ;) )
 
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babe

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  • #95
Ja, wie auch eine jüngere Frau/Partinerin statistisch das Leben als Witwer oder Seniorensingle verkürzt.
 
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  • #96
Ja, wie auch eine jüngere Frau/Partinerin statistisch das Leben als Witwer oder Seniorensingle verkürzt.
Das Risiko des Witwerdaseins sinkt, aber ich bin nicht sicher, ob nicht vielleicht das des Seniorensingledaseins steigt
- die jüngere Frau wagt vielleicht noch eher den Absprung, wenn der Rentner plötzlich doch nicht mehr rüstig und attraktiv ist :eek:.
 
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  • #98
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  • #99
Wieso eigentlich?
Ich dachte in D wäre das Geschlechterverhältnis recht ausgeglichen, da es keine geschlechtsspezifische Selektion von Embryonen oder Neugeborenen gibt (wie in dem ein oder anderen anderen Land).

Ich habe mir mal die Daten vom statistischen Bundesamt angeschaut und etwas mit der Darstellung gespielt (Frauen rot eingefärbt, Männer blau eingefärbt, Frauen nach links gespiegelt, bis 60 Frauen über Männer gelegt, ab 60 Männer über Frauen gelegt. 60, weil da ungefähr [oder so um 57 rum] ein Umschwung zu sein schien und die Männer unter den Frauen versteckt blieben. Bei allem darauf Acht gegeben, dass die Ursprünge tatsächlich übereinander liegen [ca 1-2 Pixel Toleranz].).
Sieht spannend aus.
Vor 65/68 rum finde ich die Diskrepanz zwischen Anzahl Frauen/Männer nicht überwältigend.
In Zahlen: 31.12.2016 gesamt 40 697 Männer und 41 825 Frauen (Unterschied: 1128).
(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...n/Zensus_Geschlecht_Staatsangehoerigkeit.html)

Abbildung abgewandelt von Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014 (c)
(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...4376DE34E17867A74150AF.InternetLive2#Tabellen)

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  • #100
Da bin ich ja jetzt beruhigt, daß es nicht die pure Verzweiflung ist, weshalb ich angeschrieben werde... ;)
 

Pueppchen

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  • #101
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@Synergie: Danke für deine Mühe! Das ist sehr wirklich sehr spannend!
 
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  • #102
Wieso eigentlich?
Ich dachte in D wäre das Geschlechterverhältnis recht ausgeglichen, da es - nicht wie in anderen Ländern - keine geschlechtsspezifische Selektion von Embryonen oder Neugeborenen gibt.

Ich habe mir mal die Daten vom statistischen Bundesamt angeschaut und etwas mit der Darstellung gespielt (Frauen rot eingefärbt, Männer blau eingefärbt, Frauen nach links gespiegelt, bis 60 Frauen über Männer gelegt, ab 60 Männer über Frauen gelegt. 60, weil da [oder so um 57 rum] ein Umschwung zu sein schien und die Männer unter den Frauen versteckt blieben. Bei allem darauf Acht gegeben, dass die Ursprünge tatsächlich übereinander liegen [ca 1-2 Pixel Toleranz].).
Sieht spannend aus.
Vor 65/68 rum finde ich die Diskrepanz zwischen Anzahl Frauen/Männer nicht überwältigend.
In Zahlen: 31.12.2016 gesamt 40 697 Männer und 41 825 Frauen (Unterschied: 1128).
(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...n/Zensus_Geschlecht_Staatsangehoerigkeit.html)

Abbildung abgewandelt von Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014 (c)
(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...4376DE34E17867A74150AF.InternetLive2#Tabellen)

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Hmm, ich weiß nicht, ich habe immer gedacht, dass sich der Unterschied in der Alterspyramide von oben nach unten fortsetzt - so nach dem Motto die halbwegs knackigen Achtzigährigen fischen bei den 70 jährigen - die 70er bei den 60ern und weiter fort.
Zusätzlich vielleicht noch das, was @WolkeVier meint, dass es eventuell mehr bindungsunfähige Männer als Frauen gibt.
Ob das so stimmt, oder nur falsche Spekulationen meinerseits sind, kann ich nicht sagen.
 

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  • #103
Hmm, ich weiß nicht, ich habe immer gedacht, dass sich der Unterschied in der Alterspyramide von oben nach unten fortsetzt - so nach dem Motto die halbwegs knackigen Achtzigährigen fischen bei den 70 jährigen - die 70er bei den 60ern und weiter fort.

Hihihi. Da gibts einen kleinen Denkfehler. Denn dann würden die 18 jährigen bei den 8 jährigen fischen. :eek:
Und es müssten alle Frauen bis 70 dann vergeben sein. Nur die Frauen, die keine 10 Jahre älteren Männer mehr kennen, sind dann Single. Also so geht das nicht. :D
 

Mentalista

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  • #105
Hm, wenn ich komplett andere Erfahrungen gemacht habe und mache, unabhängig vom System, hat das mit dem System für mich nicht viel zu tun.
Deine Sicht auf Qualifikation oder auch den Umgang von Chefs vor 25,30 Jahren war sicher eine andere als sie heute ist - mal unabhängig vom System. Man war einfach jünger, unerfahrener, hatte weniger Vergleichsmöglichkeiten und auch selbst weniger berufliche Kompetenz. Würdest du die Chefs, die du damals als qualifiziert angesehen hast, heute auch noch so beurteilen?
Das 'Aufeinanderaufpassen' hatte damals möglicherweise einen anderen Hintergrund, mit dem du im besten Falle nicht in Berührung gekommen bist.
Und es würde mich wundern, wenn der massive Zwang zur (in dem Fall politisch begründeten) Anpassung im Osten an dir vorbeigegangen wäre?
Man könnte das Thema endlos fortführen, die Erfahrung größerer Wertschätzung als Frau oder Arbeitskraft im Osten kann ich nicht teilen. Aber ich kann verstehen, dass du andere Erfahrungen gemacht hast.

Sagen wir mal so, ich hatte immer Glück bzw. ich konnte mich immer anscheinend geschickt rausreden, dass ich mit gewissen Firmen und Leuten nie Stress hatte. Auch was den Parteieintritt betraff konnte ich dem aus dem Weg gehen. Mir ist erst hinterher klar geworden, welch Glück/Zufall/Geschick ich hatte.

Ich würde z.B. meine Lehrausbilderin heute immer noch als tollen Menschen und sehr kompetent, fachlich wie sozial, bezeichnen.

Ich weiss, welches Aufeinanderpassen du meinst, aber ich habe die Erfahrung nach der Wende mit Kolleginnen aus den NBL gemacht, dass die nie so rumgezickt und gegen einen gearbeitet haben, wie West-Kolleginnen. Nicht alle West-Kolleginnen, aber leider zu viele.

Ja, ich habe wirklich andere Erfahrungen gemacht.
 

fafner

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  • #108
@Synergie - Wer bindungsfähig ist, lebt lieber allein? So etwa? Interessante These. Wie verifiziert man das?

Also als Forumserklärung taugt das natürlich. Die armen Frauen müssen ja alleine leben, weil die Kerle alle so bindungsunfähig sind... :eek:

Aber für Dich als Wissenschaftlerin...? :rolleyes:
 
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  • #109
@Synergie - Wer bindungsfähig ist, lebt lieber allein? So etwa? Interessante These. Wie verifiziert man das?
Nein. Nein. Gar nicht. So habe ich das nicht geschrieben oder gemeint. Ich sage nur, dass wir keine ein-eindeutige Zuordnung haben. Ich sage nur, dass das Zusammenleben mit einem Partner nicht unbedingt auf die Bindungsfähigkeit schließen lassen muss.
Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Worauf das schließen lässt mag ich eigentlich nicht spekulieren. Daher nur eine abstruse Idee: Der Unwille allein zu leben kann auch extrem groß sein und dann nimmt man vieles in Kauf, ohne wirklich emotional gebunden zu sein.
 
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fafner

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  • #110
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  • #111
Hihihi. Da gibts einen kleinen Denkfehler. Denn dann würden die 18 jährigen bei den 8 jährigen fischen. :eek:
Und es müssten alle Frauen bis 70 dann vergeben sein. Nur die Frauen, die keine 10 Jahre älteren Männer mehr kennen, sind dann Single. Also so geht das nicht. :D

Nein, nein - die jungen fischen schon bei den ungefähr gleichaltrigen - deshalb ist doch zumindest auf parship die Frau zwischen 30 und 40 doch angeblich auch Mangelware ;)
Und nein - die Frauen bis 70 sind nicht alle vergeben. Da gibt es vermutlich nicht so wenige wie mich (und ich glaube @Mentalista), die sagen "nein danke - einen zehn Jahre älteren Mann in meinem - auch schon jüngeren - Alter nicht mehr. Männer, die auf die 80 zugehen (Ausnahmen bestätigen die Regel ;)) suchen eher mehr eine Pflegerin, denn eine Frau :eek:
Ich glaube auch, dass es wesentlich mehr Frauen gibt, die sagen, dass muss unter den und den Umständen nicht mehr sein - während bei den jetzt 70 - 80 jährigen Männern durchaus noch genügend sind, die rein lebenspraktisch eine Frau "brauchen",weil sie gar nie gelernt haben alleine zu leben
 
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  • #112
Aber ich hab ja von umgekehrten Fällen gesprochen. Noch nie mit jemandem zusammengelebt. Was könnte das aussagen über eine Bindungsfähigkeit? Oder überhaupt den Wunsch nach Partnerschaft...
Achso. Ok. *hhhmmmm
Kommt vielleicht auch auf das Alter drauf an? Je älter, um so suspekter ist dieser Umstand.
Ich habe auch noch nie wirklich mit einem Partner zusammengelebt. Gut, ich bin auch bindungsunfähig und -unwillig. Aber eigentlich wollte ich nicht als Exempel für deine Theorie herhalten. :eek::D:rolleyes:
 

Menno

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  • #113
Eine jüngere Frau sieht halt idR einfach (noch) besser aus, und das gefällt uns eben.
Gefällt Dir ... :)

Der Punkt ist einfach, dass du als Mann dich relativ leicht tust, eine jüngere Frau zu finden, und woran liegt das?
Was ist für dich jünger? 50 - x ... x = ?

Zum einen daran, dass viele Frauen gerne einen etwas älteren Mann haben. Und vor allem daran, dass "anständige" und bindungsfähige Männer rar sind.
Anständig und bindungsfähig hat doch nix mit dem Alter zu tun. Ist reine Charaktersache!

Du musst dich als Mann doch nur einigermaßen charmant und freundlich und ehrlich verhalten, dann bist du schon der Held und wirst als Ausnahme gesehen.
Der Held heißt noch lange nicht der Partner zu sein. "Kleider machen Leute" kennt wohl jeder ... Ein Held zu sein ist einfach, wenn Du die Schwächen bzw Vorlieben der Frauen kennst. Zieht wohl bei den meißten ...

Natürlich gibt es auch Idiotinnen, aber ganz offensichtlich nicht so viele wie bei den Männern. Und das führt zu diesem Nachfrage-Gefälle.
Kann ich nicht beurteilen. Wenn so viele auf die Idioten/Idiotinnen reinfallen - was sind sie dann?
 
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babe

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  • #114
Wie ist das eigentlich mit der Verteilung der Idioten: gibts da unter den Norddeutschen mehr als unter den Süddeutschen oder umgekehrt? Und unter den Dunkelhäutigen mehr als unter den Hellhäutigen? Habt ihr da auch irgendwelche Daten? Oder wenn schon keine Daten, dann doch umso mehr ne Meinung, oder?

Und wie ists mit dem Forum: hats hier mehr Idioten als draußen? Fast möcht ich schreiben: allem Anschein nach ja. :)
 
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Menno

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  • #115
Als Frau und Arbeitskraft wurde ich früher mehr wertgeschätzt, diese unfähigen, respektlosen Chefs habe ich geballt nicht erlebt, auch das Kolleginnen untereinander nur aufpassen, wer wem wieder was auswischen kann, das Rumgezicke, den Neid auf die Kollegin usw. kenne ich von früher nicht. Mag sein, dass es woanders anders war, aber bei mir war es nicht.

Was sagte eine Freundin, eine echte Westberlinerin zu mir, die auch in meinem beruflichen Bereich arbeitet....ich solle einfach den Mund halten und meinen Job machen. Selbstbewusste Frauen in meiner Ebene bekommen immer Gegenwind. Von links und von rechts bzw. unten und oben. Sie macht ihren Job, schaut nicht nach links und rechts, wird nicht gewollt, nicht geschätzt, es wird stille Anpassung der Frau gewünscht und gefordert. Nicht auffallen, weder angenehm noch unangenehm, so kommt Frau auf unserer Ebene am besten durchs Berufsleben.

Das du das fragst, wundert mich schon. Bist doch selber in dem System aufgewachsen, also müsstest du m.E. verstehen, was ich meine.
Der kleine feine Unterschied: Willkommen in der Marktwirtschaft. Hier geht es nicht um Wertschätzung (es gibt Ausnahmen wie Familienbetriebe) und um zufriedene Mitarbeiter, sondern rein um Nettokapitalrendite. Das zählt - Nicht mehr und nicht weniger. Hatte ich hier letzens geschrieben und bekam sogar Schelte. Du musst im Job funktionieren muss. Der eine fürs denken, der andere fürs arbeiten ... Du darfst nie den schwarzen Peter haben. Mehr Verantwortung - mehr Geld ...
 

babe

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  • #116
Der kleine feine Unterschied: Willkommen in der Marktwirtschaft. Hier geht es nicht um Wertschätzung (es gibt Ausnahmen wie Familienbetriebe) und um zufriedene Mitarbeiter, sondern rein um Nettokapitalrendite. Das zählt - Nicht mehr und nicht weniger. Hatte ich hier letzens geschrieben und bekam sogar Schelte. Du musst im Job funktionieren muss. Der eine fürs denken, der andere fürs arbeiten ... Du darfst nie den schwarzen Peter haben. Mehr Verantwortung - mehr Geld ...

Ja, damals im Osten zählte der Mensch noch als Person, da war er nicht nur Funktionsrädchen im Getriebe.
Eine Runde Ostalgie für alle! Wer bietet mehr?
 

ziguri

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  • #119
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Außerdem steht dieses Thema eng im Zusammenhang mit den eigenen Wertvorstellungen, mit der eigenen Sozialisierung , mit der eigenen erlebten Familiengeschichte .... eben sehr kompelx. Wenn es bei dir offensichtlich starke Emotionen auslöst so wäre es zu empfehlen, dass du dich mit deiner Einstellung dazu genauer beschäftigst. Vielleicht gelingt dann ein weiterer Blick darauf.
 

Mentalista

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  • #120
Der kleine feine Unterschied: Willkommen in der Marktwirtschaft. Hier geht es nicht um Wertschätzung (es gibt Ausnahmen wie Familienbetriebe) und um zufriedene Mitarbeiter, sondern rein um Nettokapitalrendite. Das zählt - Nicht mehr und nicht weniger. Hatte ich hier letzens geschrieben und bekam sogar Schelte. Du musst im Job funktionieren muss. Der eine fürs denken, der andere fürs arbeiten ... Du darfst nie den schwarzen Peter haben. Mehr Verantwortung - mehr Geld ...

Ich weiss;), interessant nur, dass ich in meinen wenigen Arbeitszeiten in der freien Wirtschaft das so nicht erlebt habe, aber dafür ganz böse in meinen sehr langen Zeiten im kirchlichen Verwaltungsdienst. Von wegen Nächstenliebe und so.
 
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