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Dann wäre es doch besser, gleich konkret zu benennen, wieviel jemand verdient, geehrte Fraunette! Noch besser wäre es, die Summe zu benennen, die, nach Abzug aller Verbindlichkeiten, zum Leben übrigbleibt. Wer meint, Geld spielt bei der Partnerwahl und in einer Beziehung keine Rolle, irrt!
Das wird doch sogar gemacht. Du gibst doch beim Erstellen deines Profils an, wie hoch dein Jahresgehalt ist. Wie ehrlich diese Antwort ist, interessiert allerdings niemanden. Und dann hast du doch die Möglichkeit, in der entsprechenden "Gehaltsklasse" zu fischen.

Aber ich merke, dass du mal wieder keine Lust hast, zu verstehen, auf was ich hinaus möchte. Hier einige Beispiele:
Beamter kann sein: Polizist, Finanzverwalter, Lehrer etc.
Angestellter: Personalleiter, Bürosachbearbeiter, Mechaniker, Philosoph, Arzt, Fensterputzer etc.
Selbständiger: Kugelschreibervertreter, Softwarehersteller, Schornsteinfeger, Gas-Wasser-Installateur etc.

Also sagt der Beruf - wenn er so allgemein angegeben ist - nichts aus. Und selbst wenn der Beruf spezifizierter angegeben wurde, was sagt das über die Person selbst aus? Bedeutet Arzt automatisch, dass da ein empathischer Mensch hinter steckt? Bedeutet Lehrer automatisch, dieser Mensch kann gut mit Kindern umgehen oder kann Wissen vermitteln? Professor bedeutet auch nicht unweigerlich, dass dieser gut vor vielen Menschen reden kann und in der Forschung tätig ist.

Es sagt etwas über die "Rahmenbedingungen" wie z.B. Schichtdienst etc. aus, aber über das Menschliche absolut nichts!
 
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Ich (44) bin seit gut einem Jahr mit einem Mann (52) liiert. Wir verstehen uns ins allen Bereichen gut, wir schwimmen auf einer Wellenlänge. Allerdings ist die Verbindung locker, er sagte immer, wir seien am aufbauen. Mir kam es etwas spanisch vor, dass eine gewisse Unverbindlichkeit nicht weiter ging. Vor zwei Wochen war ich auf einer Vernissage, ohne ihn, weil ich den Künstler privat kenne. Was ich nicht wusste, er war auch dort, aber in Begleitung. Ich stand ihm gegenüber und er hat mich distanziert begrüßt und es war ihm sichtlich unangenehm mich zu sehen. Mir hat es den Magen umgedreht, ich habe die Flucht ergriffen und bin nach Hause gegangen. Er hat mich danach angerufen, und wollte mir seine Situation erklären. Er sagte mir, dass diese Dame "die Frau an seiner Seite" wäre, und er öfters mit dem Gedanken gespielt hat, sie zu verlassen, wegen mir. Er würde mich sehr lieben und fände mich auch sehr interessant, aber letztendlich kann er von dieser Frau nicht weg weil, sie seinem gesellschaftlichen Status mehr entspricht. Deswegen sei er auch in unserer Beziehung nicht weiter gegangen. Er ist Akademiker, sie auch und ich bin es nicht. Ich habe ein kleines, angesehenes Unternehmen mit Angestellten, selbst aufgebaut, bin gesellschaftlich anerkannt, verdiene genug Geld, aber er meint, er würde in seiner Gesellschaft schräg angesehen werden, wenn er mit einer Nichtakademikerin auftauchen würde. Trotzdem möchte er nicht auf mich verzichten, aber ich habe einen Schlussstrich gezogen.

Deshalb meine Frage hier im Forum, ist dieses Gedankengut, das Nichtakademiker nichts wert sind, immer noch so? Macht mich das zu einem wertloseren Menschen, obwohl ich beruflich erfolgreich bin, aber nicht studiert habe? Ich bin am Boden zerstört, weil ich eine lange Zeit angelogen wurde, weil das keine Liebe sein kann und ich mich als Mensch zweiter Klasse fühle.
Besorg dir mal Selbstbewusstsein. Warum sollst du nichts wert sein?

Dass er sich nicht nach unten orientieren möchte ist seine Sache. Solche Leute gibt es und oft ist es auch nicht verkehrt. "Wenn der Bettelmann aufs Ross kommt, kann er es nicht reiten" haben die Alten gesagt.
Meine 2 Exen sind definitiv in Sachen Schule, Gesellschaftsschicht und Bildung unter mir und kamen nicht mit der Welt über ihnen zurecht. Sie tickten durch und haben Menschen wie Dreck behandelt, von denen sie glaubten, dass sie nun unter ihnen stehen würden. Das ist das Thema Frau und Macht und es ist ein schlimmes Thema.
Es kann sein, dass er sowas miterlebt oder woanders gesehen hat. Man sieht es ja täglich. Ergebnis ist aber, dass er nicht will und du auch nicht. Abgehakt.

Trotzdem muss ich dir sagen, dass er wahrscheinlich zu einer Minderheit gehört. Weit mehr Männern ist das egal. Wenn Männer lieben, dann lieben sie. Wir sind halt nunmal auf Versorger getrimmt und die Evolution hat es uns ins Gehirn gebrannt: Frau => beschützen!
Du wirst jemanden finden! Und blöde kannst du auch nicht sein.

Aber: Was wäre, wenn jemand mit Quali, der nicht selbständig ist, auf dich steht? Würdest du jeden Mann nehmen, egal wie weit der Abstand von dir zu ihm nach unten ist?????????
 
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Deine Geschichte höre ich jetzt bestimmt zum zwanzigsten Mal ... Alpha-Ärsche, die sich zig Frauchen halten und sich dadurch quasi eine Dauerversorgung an Bestätigung sichern ... "Frauchen" deshalb, weil das natürlich keine selbstbewussten Frauen sind, sondern meist bedauernswerte, sehr unsichere Frauen, die sich genau aus diesem Grund solche Alpha-Ärsche suchen: weil die was haben, was ihnen fehlt.

Dringender Tipp: arbeite an Deinem Selbstbewusstsein! Und dann schaffst Du es beim nächsten Mal vielleicht dem Typ im Beisein seiner "Liebsten" vor versammelter Mannschaft eine zu scheuern oder ihm wenigstens den Prosecco ins Gesicht zu schütten ...
Die Vorstellung, Männer, die gleichzeitig Beziehungen zu mehreren Frauen unterhalten, seien "Alpha-Ärsche, die sich zig Frauchen halten und sich dadurch quasi eine Dauerversorgung an Bestätigung sichern …" kann ich nicht nachvollziehen. Starke Persönlichkeiten brauchen diese Art von Bestätigung nicht. Das gilt auch für starke Frauen. Sie müssen keine Szene machen.

Was Du beschreibst, ist der Stoff, aus dem Schnulzen gestrickt werden. Männer, die sich mit solchen Äusserungen aufspielen wollen, können nur bei sehr unsicheren Frauen punkten.