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  • #91
ich bin immer für "weniger ist mehr". sprich: mir ist jemand lieber, der keinen wirbel um seinen akademischen status macht. neulich habe ich z.b. jemanden getroffen, der sich im profil als "freiberufler" bezeichnet hat. der war zahnarzt. hat er eher beiläufig auf meine nachfrage hin erwähnt.
 
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  • #92
ich bin immer für "weniger ist mehr". sprich: mir ist jemand lieber, der keinen wirbel um seinen akademischen status macht. neulich habe ich z.b. jemanden getroffen, der sich im profil als "freiberufler" bezeichnet hat. der war zahnarzt. hat er eher beiläufig auf meine nachfrage hin erwähnt.
Zahnärzte sind aber auch nicht das, was ich unter einem Akademiker verstehe, liebe Elbtexterin!
:DAber klar, wenn es um Geld und Status geht, erfüllt das sicher alle Kriterien.
 
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  • #93
Zahnärzte sind aber auch nicht das, was ich unter einem Akademiker verstehe, liebe Elbtexterin!
@Rakkaus. was verstehst du denn unter einem akademiker?

dieser mann hat sich übrigens gar nicht als solcher bezeichnet. das stand gar nicht im profil (war nicht parship) ;-)

ich fand das jedenfalls bemerkenswert, weil ja überwiegend eher nicht tiefgestapelt, sondern fleißig angegeben wird. ich sag nur: "erfolgreicher unternehmer" (so nennen sich einige in meiner kandidatenliste tatsächlich).
 
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  • #94
Was denkt ein Akademiker, wenn er in der Rubrik Berufsbezeuchnung Professor angibt? Das hat null Aussagekraft. Man erfährt nichts, außer, dass da jemand ist, dem wahrscheinlich einer abgeht, wenn man ihn ehrfürchtig mit "Herr Professor" anspricht.
Die Fliegen bei mir sofort raus. Genauso wie der Tier Artzt, der Geschöftsfäher, der Rechtlsanwatl, "hab einen" usw.
 
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  • #95
Die Bildung hat schon etwas mit Status zu tun. Darin waren sie sich gar nicht so uneinig, nur dass ihm ihrer nicht genügte. Und das sollte man auseinander halten, Bildung hat nur wenig damit zu tun, wie man mit anderen Menschen umgeht.
Viel besser ist es nicht, an der Sache vorbei, wenn sie ihren Wert so definiert wie sie es tut:
Macht mich das zu einem wertloseren Menschen, obwohl ich beruflich erfolgreich bin, aber nicht studiert habe?
Grüße Cale
 
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  • #97
Zahnärzte sind aber auch nicht das, was ich unter einem Akademiker verstehe, liebe Elbtexterin!
:DAber klar, wenn es um Geld und Status geht, erfüllt das sicher alle Kriterien.
He? Also hier haben die Zahnärzte bis vor kurzem erst das vollwertige Medizinstudium abgeschlossen und anschließend eine mehrjährige Facharztausbildung für Zahnheilkunde :eek:. Seit einiger Zeit gibt es ein extra Studium nur für Zahnheilkunde.
Aber ich schließe mich @elbtexterin an: was zählt für dich als Akademiker? So wie bei @Datinglusche - nur die Geisteswissenschafter?:D
 
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  • #99
Was denkt ein Akademiker, wenn er in der Rubrik Berufsbezeuchnung Professor angibt? Das hat null Aussagekraft. Man erfährt nichts, außer, dass da jemand ist, dem wahrscheinlich einer abgeht, wenn man ihn ehrfürchtig mit "Herr Professor" anspricht.
Zufällig kenne ich einige der von dir geschmähten Professoren oder Dozenten. Keiner macht viel Gewese darum, ganz im Gegenteil, mir waren sie meistens zu leger, jedoch finde ich diese Berufsbeschreibung genauso informativ wie "Lehrer". Man weiß, derjenige beschäftigt sich mit Forschung, hat viel Umgang mit jungen Leuten und hat genug Selbstbewußtsein, um souverän vor einer Gruppe zu sprechen. Viele von ihnen sind sogar sehr unterhaltsam. Daher, überdenk doch mal deine Vorurteile :)
Die Fliegen bei mir sofort raus. Genauso wie der Tier Artzt, der Geschöftsfäher, der Rechtlsanwatl, "hab einen" usw.
Warum, das sind doch alles ehrenwerte Berufe? Ärzte und Anwälte sind meistens gute Zuhörer, haben Einfühlungsvermögen und sind Menschenfreunde. Ist mir lieber als ein sonderbarer Kauz, der nur mit Maschinen zu tun hat.
 
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  • #101
Berufe? Ärzte und Anwälte sind meistens gute Zuhörer, haben Einfühlungsvermögen und sind Menschenfreunde. Ist mir lieber als ein sonderbarer Kauz, der nur mit Maschinen zu tun hat.
Ich glaube, da ging es um die, die tatsächlich so verhunzt geschriebene Berufsbezeichnungen haben, wie @Fraunette geschrieben hat. Das ist ihr nicht passiert, sondern war Absicht. Aber vermutlich hat dein Gehirn da automatisch auf Autokorrektur geschalten. :p
 
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  • #102
Zufällig kenne ich einige der von dir geschmähten Professoren oder Dozenten. Keiner macht viel Gewese darum, ganz im Gegenteil, mir waren sie meistens zu leger, jedoch finde ich diese Berufsbeschreibung genauso informativ wie "Lehrer". Man weiß, derjenige beschäftigt sich mit Forschung, hat viel Umgang mit jungen Leuten und hat genug Selbstbewußtsein, um souverän vor einer Gruppe zu sprechen. Viele von ihnen sind sogar sehr unterhaltsam. Daher, überdenk doch mal deine Vorurteile :)
Ich kenne auch genügend Professoren und Dozenten. Und - sorry @MonDieu - die meisten dieser Professoren sind absolut nicht mein Fall und erst recht nicht unterhaltsam. Und nein, man weiß nicht automatisch, ob sich ein Professor mit Forschung beschäftigt. Es gibt auch Ehren-Professuren die im Ausland "erworben" wurden, weil eine handvoll Vorträge gehalten wurden. Nicht jeder Professor hat Umgang mit jungen Leuten und kann noch lange nicht souverän vor einer Gruppe sprechen. Ich brauche meine Vorurteile nicht überdenken. Warum gibt jemand "Professor" als Berufsbezeichnung an? Finde ich sehr fragwürdig!
Warum, das sind doch alles ehrenwerte Berufe? Ärzte und Anwälte sind meistens gute Zuhörer, haben Einfühlungsvermögen und sind Menschenfreunde. Ist mir lieber als ein sonderbarer Kauz, der nur mit Maschinen zu tun hat.
Mir ging es in der Tat um die Herren, die noch nicht einmal in der Lage sind, ihren angeblich erlernten Beruf korrekt zu schreiben (Tier Artzt etc.).
Aber: Wie kommst du darauf, das Ärzte oder Anwälte meist gute Zuhörer sind mit Einfühlungsvermögen und dass sie Menschenfreunde sind? Also ich sehe das absolut nicht so. Wie soll da eine akademische Ausbildung diese Eigenschaften herausgebildet haben? Vielleicht überdenkst du mal deine Vorurteile? o_O
 
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*Andrea*

  • #103
Das frage ich mich auch immer wieder. Ich habe mind 1x so einen Professor nach dem Hintergrund gefragt - aber keine Antwort erhalten....
Ich hatte zu meinen Parship-Zeiten mal Kontakt mit einem Philosophie-Professor. Der hatte in seinem Profil irgendwo drin stehen, dass er sich wünsche, dass sich seine Partnerin mit Ethik auseinandergesetzt habe. Das war in einer Zeit, als ich gerade sehr viel über solche Themen nachdachte, weshalb ich mich besonders auf interessanten Austausch freute. Ich dachte, so als Philo-Professor, dem Ethik besonders am Herzen liegt, kann man mir bestimmt ein paar Fragen dazu beantworten oder wenigstens Hinweise geben, wo ich dazu weiterlesen könnte. Das war leider ein Irrtum. Der gute Professor schrieb zurück, er wolle ja hier nicht arbeiten und fragte mich, ob ich mit ihm ins Fitnesscenter gehen würde (was ich schon im Profil als Möglichkeit erwähnt hatte, wenn gemeinsames Sporttreiben jemandem wichtig erscheinen sollte). Das war seine einzige Reaktion auf meine Nachricht, in der es, wenn ich mich richtig erinnere, noch um weitere Themen - anknüpfend an seine vorhergehende Nachricht - gegangen war. Ich fand das sehr enttäuschend und schrieb erst mal nicht zurück, weil ich irgendwie noch hoffte, dass es nur eine momentane Müdigkeit des Professors gewesen war. Worauf er mich ein paar Tage später beschimpfte, weil ich einfach nicht geantwortet hätte...
Ich verstand dann im Nachhinein auch, wie er das mit der Ethik gemeint hatte. Vermutlich wollte er ungern betrogen werden. Kann ich ja auch verstehen, fände ich aber nicht besonders erwähnenswert.
Ich hoffe, er hat inzwischen eine Partnerin gefunden, die mit ihm zusammen im Fitnesscenter seine Pfunde abarbeitet.
Heute würde ich ihm vielleicht noch diesen Link schicken:
http://philosophybites.com/2013/09/...e-ethical-behaviour-of-ethics-professors.html
Zum Thema Auswirkungen der Beschäftigung mit Ethik...
 
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  • #104
Ich kenne auch genügend Professoren und Dozenten. Und - sorry @MonDieu - die meisten dieser Professoren sind absolut nicht mein Fall und erst recht nicht unterhaltsam. Und nein, man weiß nicht automatisch, ob sich ein Professor mit Forschung beschäftigt. Es gibt auch Ehren-Professuren die im Ausland "erworben" wurden, weil eine handvoll Vorträge gehalten wurden. Nicht jeder Professor hat Umgang mit jungen Leuten und kann noch lange nicht souverän vor einer Gruppe sprechen. Ich brauche meine Vorurteile nicht überdenken. Warum gibt jemand "Professor" als Berufsbezeichnung an? Finde ich sehr fragwürdig!

Mir ging es in der Tat um die Herren, die noch nicht einmal in der Lage sind, ihren angeblich erlernten Beruf korrekt zu schreiben (Tier Artzt etc.).
Aber: Wie kommst du darauf, das Ärzte oder Anwälte meist gute Zuhörer sind mit Einfühlungsvermögen und dass sie Menschenfreunde sind? Also ich sehe das absolut nicht so. Wie soll da eine akademische Ausbildung diese Eigenschaften herausgebildet haben? Vielleicht überdenkst du mal deine Vorurteile? o_O
Dann haben wir wohl völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht. :)

Über h.c. kann ich wenig sagen, ich kenne eher die klassischen, jedoch weiß ich aus eigener schmerzlicher Erfahrung, daß auch "nur eine Handvoll Vorträge" sich nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln lassen, sondern auch ihre Vorbereitung brauchen.
Ich hatte an meinen Unis fast nur gute bis sehr gute Professoren, die des öfteren auch sehr unterhaltsam waren.
Welche bessere Bezeichnung würdest du denn vorschlagen? Gefällt dir Dozent besser?

Warum sie ihren Beruf nicht richtig schreiben können, würde ich der Flüchtigkeit zuordnen. Manche sind wirklich zu blöd zum tippen, aber die findest du in jeder Berufsgruppe.

Auch aus meiner Erfahrung heraus kenne ich viele Ärzte und Anwälte, die sogar sehr gut zuhören können. Als guter Anwalt ist das unabdingbar. Für mich sind sie Menschenfreunde, wenn sie auch mal etwas tun, was sie nicht unbedingt tun müßten, ich denke, das tun sehr viele. Ich gehe auch soweit zu behaupten, daß jemand, der kein Menschenfreund ist, diese Berufe mit Kundenkontakt nicht ergreifen würde. Die verkriechen sich dann eher in die Labore oder in Behörden.
Die akademische Ausbildung kann einem solche Werte nicht vermitteln, der nicht vorher gewisse Grundlagen mitbringt. Meistens wird man ja schon bereits vor Studienbeginn durch die Mühle gedreht, man braucht Empfehlungsschreiben, es gibt Eignungstests, man benötigt je nach Studienfach und Uni soziales gelebtes Engagement.
Es tut mir leid, wenn du bislang andere Erfahrungen als ich gemacht hast, woher mag das kommen?
 
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  • #105
Warum gibt jemand "Professor" als Berufsbezeichnung an?
Wenn jemand "Professor" angibt, dann arbeitet der garantiert nur an einer Fachhochschule, sonst hätte der "Universitätsprofessor" geschrieben. Und wenn jemand das schreibt, dann ist das bestimmt eine Ehren- oder Auslandsprofessur, sonst hätte der "Ordentlicher deutscher Universitätsprofessor" geschrieben. Und sollte jemand das schreiben, dann hat der mit Sicherheit nur eine C3-Stelle, sonst würde der bei Parship ja "Ordentlicher deutscher C4-Universitätsprofessor" angeben.